Claus Beese Die Kinder vom Deisterbahnhof

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder vom Deisterbahnhof“ von Claus Beese

“Lassen Sie mich von der ,guten alten Zeit’ erzählen, die so unproblematisch gar nicht war. Wir hatten nur das Glück, noch klein genug zu sein, um von den Schwierigkeiten der Er-wachsenenwelt nichts mitzubekommen.”Bennigsen, ein niedersächsisches Dorf in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Hier verbringt Autor Claus Beese, dessen Eltern die Bahnhofsgaststätte betreiben, seine Kindheit. Wie lebt es sich in dem großen Gemäuer, das anfangs nicht einmal ein Bad für die Familie bietet? Was heißt es wohl, gleich mit drei Schwestern aufzuwachsen? Nesthäkchen Annemarie hat nicht nur einen Dickkopf, sondern obendrein eine durchdringende Stimme. Auch Opa Heinrich hat so seine liebenswerten Macken, aber Claus wäre nicht Claus, wenn er nicht alle Irrungen und Hindernisse mit Köpfchen und Humor überwinden könnte. Er repariert zum Entsetzen der Nachbarn deren Eingangstreppe, natürlich sammelt er Maikäfer, und den Weihnachtskarpfen rettet er vor Opa Heinrichs Mordlust. Die augenzwinkernden Erinnerungen werden von einfühlsamen Gedichten diverser Gastautorinnen ergänzt. Außerdem hat Claus Beese sein Familienalbum geöffnet, sodass auch die Fotos einen stimmungsvollen Einblick in seine Kindheit ge-währen.

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  • Rezension zu "Die Kinder vom Deisterbahnhof" von Claus Beese

    Die Kinder vom Deisterbahnhof
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2013 um 16:04

    Ein Autor, der Sinn für Humor hat, fiel mir im Internet auf. Claus Beese, Schriftsteller aus Bremen, schreibt seit Jahren seine amüsanten Schmunzelbücher über Dinge, die mit Wasser zu tun haben. Dabei berichtet er über alles, was darauf, daran und darin ist. Dass es ihm dabei besonders die skurrilen Typen aus der Gilde der Freizeitkapitäne und Petrijünger angetan haben, kommt nicht von ungefähr. Selber langjähriger Bootseigner und Angler ist er ein aufmerksamer Beobachter und Erzähler, der seinen Lesern die heiteren Seiten des Wassersports nahe bringt. Dabei achtet er darauf, dass seine Geschichten so verständlich sind, dass es keiner speziellen Kenntnisse bedarf, um über die teilweise haarsträubenden Abenteuer lachen zu können. So verbreiten seine Bücher mittlerweile auch bei mir, der weder mit Fischen noch mit Booten zu tun hat, gute Laune, denn der Humor des gebürtigen Niedersachsen ist ansteckend. Dass er allerdings auch mehr kann, als nur Schmunzelgeschichten zu erzählen, bewies er mit seinen Büchern „Strandgut“ und „Die Kinder vom Deisterbahnhof“. Im ersten schreibt er für seine Leser spannende Geschichten, bringt sie zum Nachdenken und lässt ihnen sogar die eine oder andere feine Gänsehaut über den Rücken rieseln. In seinen Gedichten spürt man seine Liebe zum Meer, seine Verbundenheit zum Wasser, denn die Weite der See ist immer wieder Thema. Im zweiten Buch gewährt der Buchautor Einblicke in die ersten fünf Jahre seiner Kindheit in dem kleinen Ort Bennigsen am Deister, einem Höhenzug bei Hannover. Amüsante Anekdoten wechseln mit tiefsinnigen Betrachtungen, kleine Gedichtverse diverser Gastautoren beleuchten Kindheitserinnerungen an die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. In dem Buch stellt er fest: "Lassen Sie mich von der „guten, alten Zeit“ erzählen, die so unproblematisch gar nicht war. Wir hatten nur das Glück, noch klein genug zu sein, um von den Schwierigkeiten der Erwachsenenwelt nichts mitzubekommen."

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