Claus Beling Was du nicht weißt

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Inhaltsangabe zu „Was du nicht weißt“ von Claus Beling

Zwei brutale Morde an jungen Frauen erschüttern die sonst so friedliche Kanalinsel Jersey und geben dem Chef de Police Rätsel auf. Dass dabei gefährliche und nie geklärte Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle spielen, findet ausgerechnet die Zeugin Emily Bloom heraus. Denn die sympathische Teehändlerin mit dem "absoluten Gedächtnis" ist in der Lage, sich an alles in ihrem Leben genauestens zu erinnern. Doch schon bald muss Emily wegen dieser Fähigkeit um ihr eigenes Leben bangen...

Langweilig! Dieses Buch kann sich nicht entscheiden, was es sein will, Krimi, Liebesroman oder Reiseführer.

— guybrush

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    Was du nicht weißt

    silberfischchen68

    09. June 2013 um 16:19

    Ein sehr guter und solider Krimi mit einer tollen Beschreibung der Insel Jersey, seiner Bewohner und Gepflogenheiten. Die Spannung steigt langsam aber stetig an bis zum Finale und im Mittelpunkt steht mehr die Teehändlerin Emily als der Chef de Police. Emily verfügt über das absolute Gedächtnis und kann sich an jeden Tag ihres Lebens im Detail erinnern, kann jedes Gespräch wortwörtlich rekapitulieren, jede Handlung sich wieder vor das innere Auge rufen. Das Buch hat mich eigentlich schon auf den ersten Seiten mit der originellen Art des ersten Leichenfundes für sich eingenommen (nein, endlich mal keine spielenden Kinder, kein Jogger und kein alter Mann mit Hund). Der Schreibstil ist wunderbar rund, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Als einzigen Kritikpunkt muss ich die doch arg phantasievolle Erklärung/Begründung des Charakters und der Handlungsgründe des Mörders am Ende noch erwähnen ;) Trotzdem 5 Sterne

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    sala83

    18. February 2013 um 18:08

    Ich war ja sehr skeptisch - ein Deutscher, der einen englischen Krimi schreibt. Aber ich muss sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, Land und Leute würden falsch dargestellt werden. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm, sprich man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen ohne Verständnisprobleme zu bekommen. Allerdings ist da auch ein bissl der Haken, denn die Story ist doch sehr lahm. Es gibt viele verworrene Beziehungen von Toten und Doch-Nicht-Toten, von Freunden von Exfreunden und Kindern von unbekannten Bekannten. Es ist ja schön, dass Emily ein absolutes Gedächtnis hat - ich jedoch habe es nicht und wurde einfach nur ermüdet von diesem ganzen Beziehungsgedöhns. Spannung ist ja auch immer sehr wichtig bei einem guten Krimi, hier jedoch hat sie völlig gefehlt. Die Geschichte plätschert seicht dahin, man ist jetzt nicht genervt, aber auch nicht mitgerissen. Im Endeffekt weiß ich schon gar nicht mehr, wie der Mordfall aufgeklärt wurde, weil es so unaufregend war. Sehr konstruiert und leidenschaftslos. Dennoch sehe ich durchaus Potential, wenn Herr Belling sich denn auch mal zu Ausgefallenderem hinreißen lassen würde und nicht so sehr einen 0-8-15-Krimi im Sinn hätte. Also, das nächste Mal bitte mehr Phantasie und weniger “Der ist doch mit dem befreundet und die haben doch mal mit dem was gemacht und vielleicht haben sie ja auch dabei die erwähnt...”*blablubb!!

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  • Leserunde zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    ClausBeling

    Wer möchte gern einen spannenden Kriminalroman lesen? Ich lade ganz herzlich zu einer Leserunde zu meinem Buch "Was du nicht weißt" ein. Es ist gerade bei Bastei Lübbe erschienen und ich bin gespannt auf die Leserunde mit euch. Hier mehr zum Buchinhalt: Zwei brutale Morde an jungen Frauen erschüttern die sonst so friedliche Kanalinsel Jersey und geben dem Chef de Police Rätsel auf. Dass dabei gefährliche und nie geklärte Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle spielen, findet ausgerechnet die Zeugin Emily Bloom heraus. Denn die sympathische Teehändlerin mit dem "absoluten Gedächtnis" ist in der Lage, sich an alles in ihrem Leben genauestens zu erinnern. Doch schon bald muss Emily wegen dieser Fähigkeit um ihr eigenes Leben bangen... --> in die Leseprobe reinlesen Bis einschließlich 28. November habt ihr jetzt Zeit, euch für diese Leserunde und 25 Freiexemplare zu bewerben, die Bastei Lübbe zur Verfügung stellt. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezensionen zum Buch. Jeder, der das Buch schon hat oder es sich noch kaufen möchte, ist ebenfalls recht herzlich zur Teilnahme an der Leserunde eingeladen. Beantwortet für eure Bewerbung als Testleser folgende Frage: Emily Bloom hat im Buch ein absolutes Gedächtnis und kann sich an alles aus ihrer Vergangenheit erinnern. An welche Situation aus eurer Vergangenheit erinnert ihr euch besonders und was hat es damit auf sich? Es kann losgehen, ich freue mich auf eine schöne Leserunde!

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    schlumeline

    09. February 2013 um 18:42

    Auf der Kanalinsel Jersey geht es meist beschaulich zu. Das ändert sich, als kurz nacheinander zwei tote Frauen aufgefunden werden, die offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben sind. Dem Chef de Police Harold Conway, seiner junge Kollegin Sandra Querée und allen übrigen Kolleginnen und Kollegen steht ein schwer zu lösender Fall bevor, denn es scheint keine Verbindung zwischen den getöteten Frauen zu geben. Der ehrenamtlichen Polizei, die es in dieser Form nur auf Jersey gibt, kommt jedoch in Person von Emily Bloom, einer Teehändlerin, unerwartete und eigentlich auch unerwünschte Unterstützung und Hilfe zu. Emily, die selbst die zweite Leiche findet, verfügt über ein ausgezeichnetes Gedächtnis und kann sich auch Jahre nach einem Ereignis noch an ganz unbedeutende Details erinnern. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in die Ermittlungen einmischt, vor allem, da es sich bei der zweiten Leiche um eine Person handelt, die die Teehändlerin kannte und mochte. Im gesamten Roman taucht eine Vielzahl von Charakteren auf, doch man hat nicht bei einem einzigen das Gefühl zu wenig oder zu viel zu erfahren. Jeder spielt hier eine Rolle und wird dieser entsprechend vorgestellt. Man kann sich in jede Person gut hineinversetzen und erfährt auch Dinge, die mit dem eigentlichen Fall gar nichts direkt zu tun haben. Man könnte sagen: Emily ist eine echte Spürnase, die hier nicht nur Todesfälle, sondern auch weitere Geheimnisse aufklärt, die teilweise sogar sie selbst betreffen. Der Autor „Claus Beling“ schafft es in seinem Kriminalroman die Insel Jersey in ein ganz besonderes Licht zu rücken. Die Insel und die dort lebenden Menschen sind für sich betrachtet eine ganz eigene Welt. Das spürt man förmlich auf jeder Seite des Buches. Hier ist es gelungen die Besonderheiten dieser Gegend sehr deutlich herauszuarbeiten und sie in eine Kriminalhandlung einfließen zu lassen, die zwar unblutig und unspektakulär, aber dennoch ausgesprochen interessant, spannend und lesenswert verläuft. Man darf hoffen demnächst mehr von diesem ungewöhnlichen Ermittlerduo Harold Conway und Emily Bloom zu lesen, diesen zwei Menschen, die zwar einen Schritt aufeinander zugehen können, um kurz darauf wieder zwei Schritte rückwärts zu machen.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    kampfsenf

    22. January 2013 um 20:29

    "Was du nicht weißt" ist ein Krimi, der die wundervolle Kanalinsel Jersey zum Schauplatz hat. Idyllisch und familiär, so denkt man, sollte es hier zugehen. Weit gefehlt, da die einheimische Polizei es hier auf einmal mit 2 ermordeten Frauen zu tun hat. Emiliy Bloom, eine örtlich ansässige Teeladenbesitzerin, mischt sich in die Ermittlungen ein, hat sie doch ein großes persönliches Interesse an der Aufklärung der Morde. Ihr zu Hilfe steht ihr "absolutes Gedächtnis". Sie kann sich an alles erinnern, sei es noch so unbedeutsam oder ein winziges Detail wo andere sich nach kurzer Zeit nicht mehr daran erinnern können. Durch dieses Gedächtnis wird sie aber auch von ihrer Vergangenheit eingeholt. Claus Beling schafft es, die Spannung das ganze Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, da man wissen will wie es weitergeht. Außerdem ist die Beschreibung der Insel toll. Fast wie ein kleiner Reiseführer inmitten des Krimis :-)

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    jackdeck

    22. January 2013 um 08:27

    Teehändlerin Emily Bloom lebt auf der wundervollen Kanalinsel Jersey. Eines Tages geschehen zwei furchtbare Morde die, die Inselbewohner aus ihrer Idylle reißen. Die junge Polin Jolanta wird leblos aufgefunden. Kurze Zeit später entdeckt man Debbie Farrow, eine enge Freundin von Emily. Nun nimmt die Polizei die Ermittlungen auf ihr zur Seite steht Emily mit ihrer besonderen Gabe. Sie kann sich an jedes Detail aus ihrem Leben erinnern, sie hat das absolute Gedächtnis. Während sie sich mit ihrem Ex-Schwager Polizeichef Conway zusammen auf die Suche nach dem Täter macht, kann sie immer wieder auf ihre eigene gespeicherte Datenbank aus Erinnerungen zurückgreifen. Dabei wird sie auch von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt, eine große Rolle dabei spielt Constance die Schwester der ermordeten Debbie. Wunderbare Beschreibung einer faszinierenden Landschaft und deren Bewohner, es macht gleich Lust die Kanalinsel zu bereisen. Auch der Aufbau der Handlung hat mir von Anfang an gefallen, ich stellte immer wieder neue Vermutungen an wer nun der Täter sei. Leider tauchten mir gerade beim letzten Drittel zu viele Personen auf, die mit dem eigentlichen „Fall“ rein gar nichts zu tun hatten, und eigentlich nur verwirrten. Dies tat der Spannung und Dynamik die bis dato wirklich gut war, meiner Meinung einen großen Abbruch. Desweiteren hätte ich mir gerade mi einer so guten Hauptprotagonistin wie Emily und deren Gabe eine andere „Lösung“ des Falles erhofft. Aber vielleicht ist dies nur der Anfang und Emily taucht in einem anderen Werk des Autors wieder auf. Potenzial hat ihre Figur auf jeden Fall.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    Fannie

    06. January 2013 um 07:28

    Mitreißender Krimi vor traumhafter Kulisse Die Kanalinsel Jersey ist eine eigene, kleine und friedvolle Welt - zumindest bis zu jenem Tag, als man die Leiche einer jungen polnischen Frau im Kofferraum eines Taxis findet. Die Polizei arbeitet mit großem Eifer daran, das Verbrechen aufzuklären, da findet die sympathische Teehändlerin Emily Bloom eine zweite Tote: Ihre Bekannte Debbie Farrow, der vor wenigen Jahren das Schicksal übel mitgespielt hat, indem eine mysteriöse Krankheit ihr den kleinen Sohn David nahm. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hängen die beiden Morde womöglich zusammen? Ein Doppelmörder auf Jersey? Schon nach kurzer Zeit weitet sich der Kreis der Verdächtigen immer mehr aus… Autor Claus Beling ist der Erfinder der Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen. Umso überraschender, dass er mit „Was Du nicht weißt“ einen absolut mitreißenden Krimi geschrieben hat, den man einfach nicht weglegen kann! Darin geht es unblutig zu, doch Claus Beling versteht es meisterhaft, den Leser bis zu den letzten Seiten in Atem zu halten. Nebenbei erfährt man eine Menge Interessantes über die Kanalinsel Jersey, die der Autor so bildreich und idyllisch beschreibt, dass man nicht umhin kommt, automatisch Fernweh zu entwickeln. Claus Belings Romanfiguren besitzen eine unglaubliche Tiefe, wie ich sie bisher selten in Büchern kennengelernt habe. Raffiniert flicht er familiäre Fäden, Verbindungen und Schicksale zusammen, ohne dabei die beiden Mordfälle aus den Augen zu verlieren. Die weibliche Hauptfigur Emily Bloom beispielsweise leidet an einer seltenen Krankheit, dem „absoluten Gedächtnis“. Sie kann nichts vergessen. Jede Begegnung, jede Szene ihres Lebens, selbst winzige Bruchstücke, sind in ihrem Gehirn für immer gespeichert. Mein Fazit: „Was Du nicht weißt“ hat mich restlos begeistert! Hoffentlich lässt Claus Beling in der Idylle Jerseys noch den ein oder anderen Mord (Natürlich nur im Buch!) geschehen!

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    dorli

    01. January 2013 um 20:41

    Jersey. Die friedliche Idylle der Kanalinsel wird durch die brutalen Morde an zwei jungen Frauen durchbrochen. Chef de Police Harold Convay nimmt die Ermittlungen auf. Mit Rat und Tat zur Seite steht ihm die Teehändlerin Emily Bloom – mit ihrem absoluten Gedächtnis kann sie einige nützliche Hinweise geben, die sie prompt selbst in Gefahr bringen… Claus Beling hat für seinen Krimi „Was du nicht weißt“ als Schauplatz die Kanalinsel Jersey gewählt. Eindrucksvoll schildert der Autor das Inselleben und erzählt von einer ganzen Reihe Besonderheiten, Sitten und Bräuche, die auf der Insel bestehen. Die Beschreibungen von Land und Leuten sind hervorragend gelungen, man kann sich ein gutes Bild von Jersey machen. Mit diesen Jersey-Eigenheiten hat Claus Beling eine Fülle von Geheimnissen, Intrigen, und ungeklärten Ereignissen verwoben und man merkt beim Lesen schnell, dass auf der Insel nicht alles so idyllisch ist, wie es nach außen scheint. Um die ganze Vielfalt an wissenswerten Informationen und spannenden Geschehnissen unterzubringen, ist natürlich auch eine Flut von Personen und Nebenhandlungen erforderlich, die das Buch zwar interessant machen, aber die eigentliche Krimihandlung untergehen lassen. Die Morde an Jolanta Nowak und Debbie Farrow werden von dem ganzen Drumherum so sehr ins Abseits gedrängt, dass mich deren Aufklärung am Ende nicht wirklich überzeugt hat. Schade - ein paar Verwicklungen und Verstrickungen weniger hätten dieser ansonsten klasse erzählten Geschichte gut getan.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    lene

    30. December 2012 um 13:44

    Auf der sonst so ruhigen und beschaulichen Kanalinsel Jersey wurden zwei Frauen ermordet. Die erste Frau war eine junge Polin, die der pensionierte Richter Willingham im Kofferraum seines Taxis entdeckt. Die zweite Frau ist die junge Bankangestellte Debbie Farrow, die in ihrem Leben schon vieles durchmachen musste. Emily Bloom entdeckt Debbies Leiche eingebuddelt unter frisch gepflanzten Bäumchen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden? Die Polizei auf Jersey nimmt die Ermittlungen auf und verhaftet Frank Guiton, aufgrund des Verdachtes des Versicherungsbetruges. Zudem wird er auch des Mordes an Debbie beschuldigt, das lässt sich jedoch wiederlegen. Emily Bloom fängt an auf eigene Faust zu ermitteln, dabei erfährt sie Geheimnisse der Vergangenheit, welche niemand für möglich gehalten hätte. Ich finde diesen Krimi sehr gelungen. Die Spannung steigt schon am Anfang, flaut dann etwas ab, aber steigt wieder an! Ich finde, dass sich die Geschichte teilweise im Detail verliert, denn die Umgebung wird genauestens beschrieben und macht es so einfach an manchen Stellen etwas langatmig. Außerdem trägt es nicht maßgebend zum Verlauf der weiteren Handlung bei. Dennoch finde ich die Personen sehr gut dargestellt, man kann sich in diese hineinversetzen und versteht sie auch. Besonders gerne mag ich Emily Bloom. Sie möchte selber herausfinden, was passiert ist und was dahinter steckt. Sie ist mutig, stark und auch liebevoll. Sie kümmert sich sehr um Constance, obwohl viele andere Leute sie sicher nicht in ihrem Haus hätten haben wollen. Außerdem bringt sie sich auch in große Gefahr, als sie auf das Boot von Tony Kinross steigt. Zusammenfassend ist das ein sehr gelungener Kriminalroman und lässt sich sehr schön lesen. Mir hat er sehr gefallen und ich würde ihn auch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    Lesefix

    28. December 2012 um 17:06

    Es geht beschaulich zu auf der Insel Jersey. Hier kennt jeder jeden und auch die Probleme die es gibt, sind allseits bekannt. Doch dann geschehen zwei plötzliche Morde. Es kommt die Frage auf, wer von dieser schönen Insel hat den bzw. die Morde begangen und warum überhaupt? Ein Motiv, die junge polnische Pflegekraft umzubringen, liegt nicht auf der Hand. Der Mord an Daniela, eine Frau die auf Jersey aufgewachsen ist und schon einige Schicksalsschläge verkraften musste, ist ebenfalls nicht ersichtlich. Die einheimische Polizei und Emily, ein Urgestein der Insel mit einem fabelhaften Gedächtnis neben unabhängig voneinander die Ermittlungen auf. So wird einiges aufgedeckt, was niemals bekannt gemacht werden sollte und auch die Spur des Mörders wird immer offensichtlicher… Das Inselleben auf Jersey wird in diesem Krimi wunderbar eingefangen, so dass der Leser sich die Landschaft und die Atmosphäre sehr gut vorstellen kann und am liebsten der Insel einen Besuch abstatten will. Die Kriminalhandlung nimmt einen relativ kleinen Teil des Buches ein, die Ermittlungen werden ausführlich behandelt, aber sie drehen sich größtenteils um das Privatleben der einzelnen Personen, die auf der Insel leben. Es kommen viele Personen vor aus deren Perspektive man das Geschehen mit verfolgen kann. Das ist Vorteil und Nachteil zugleich. Zum einen ist es schön, da man das Gefühl bekommt, das Leben auf der Insel perfekt nachvollziehen zu können und eine große Auswahl an Verdächtigen hat, denn die Personen können natürlich alle hinter dem Verbrechen stecken, zum anderen ist aber genau das der Nachteil. Durch die vielen Personen verliert der Leser schnell den Überblick und hat zudem keine starke Bezugsperson. Diese Rolle nimmt noch am ehesten Emily ein. Von ihrem fabelhaften Gedächtnis hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft, denn durch den Titel dachte ich, es wäre der Hauptbestandteil der Verbrechensaufklärung. Nachteilig ist für mich die Geschichte des Mörders gewesen. Ich finde es bei Krimis immer schön, Vermutungen aufzustellen und irgendwann den Mörder anhand von Kleinigkeiten zu erraten oder dennoch überrascht zu werden. Das war hier leider (beides) nicht der Fall. Für mich ist dieses Buch ein schöner Roman um die Atmosphäre der Insel einzufangen und eine interessante Geschichte obendrein zu haben. Für einen Krimi war die Spannung und die beschriebenen Ermittlungen allerdings zu wenig ausgebaut.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    Spatzi79

    28. December 2012 um 15:06

    Auf der beschaulichen Kanalinsel Jersey werden kurz nacheinander zwei junge Frauen ermordet. Besteht zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang? Nach ersten Ermittlungen kann kein Berührungspunkt zwischen den beiden Frauen entdeckt werden. Doch mithilfe von Emily Bloom, einer Frau mit absolutem Gedächtnis, kommt der Polizeichef Conway der Lösung immer weiter auf die Spur. Was da zum Vorschein kommt, hat mich beschaulicher Insel-Atmosphäre nur wenig zu tun! Dieser Krimi besticht eher durch leise Töne. Emily Bloom wirkt wie eine jüngere Miss Marple in ihren Ermittlungen. Ihr absolutes Gedächtnis ist eine interessante Variante in einem Krimi und es wird gezeigt, dass etwas Derartiges sowohl Segen als auch Fluch bedeuten kann. Neben ihr fand ich insbesondere den ehemaligen Richter Willingham sehr sympathisch dargestellt, diese beiden stechen aus der Vielfalt der Figuren zumindest etwas heraus, während viele weitere Personen nur kleine Nebenrollen spielen und damit das Gedächtnis des Leser teilweise ganz schön strapazieren. Was die Handlung angeht, sind die beiden toten Frauen zwar der Hauptfall, aber darum herum häufen sich noch eine ganze Reihe weiterer Geheimnisse und Straftaten, was mich dann doch immer wieder zu einem Kopfschütteln brachte, es waren einfach zu viele Nebenschauplätze. Das Ende fand ich dann auch etwas dick aufgetragen und nicht so ganz schlüssig. Dennoch oder gerade deswegen wurde die Inselatmosphäre gut dargestellt und ich habe beim Lesen einiges über das Verwaltungssystem der Insel Jersey gelernt. Hier merkt man beim Lesen deutlich das genaue Wissen des Autors über die Eigenheiten auf Jersey.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    Kendra

    19. December 2012 um 16:41

    "Was du nicht weißt" von Claus Beling ist ein guter Krimi, der zwar nicht spannend im eigentlichen Sinne war, da man zu keiner Zeit mit jemanden mitfiebern musste. Dennoch hatte es einen spannenden Lesefluss , der mir wirklich sehr gefallen hat.Vor allem ließ mich der tolle Lesefaden nicht mehr los, also mich hatte man mit der Geschichte an der Angel^^Besonders das Einstreuen verschiedener Protagonisten , verbunden mit ihren eigenen kleinen Machenschaften rund um den Fall , machte das Buch in meinen Augen sehr interessant und belebt es ungemein. Es lässt einem hinter die Fassade der einzelnen Beteiligten blicken, und nicht nur von einer Warte aus, wie z.b. von einem einzelnen Ermittler. Ich fühle mich daher mehr miteinbezogen und ich finde es macht neugierig darauf zu erfahren,wie sie alle Stückchenhaft etwas zu dem Geschehen beitragen können^^ Mit Emily Bloom als Hauptcharakter ist es dem Autor gelungen eine sehr sympathische Geheimermittlerin zu kreieren,die mit ihrer Gabe oder auch ihrem ganz eigenen Fluch des absoluten Gedächtnisses sehr zur Auflösung des Falls beitragen kann. Außerdem ist sie mehr in dem Fall involviert als geahnt, da auch ihre Vergangenheit etwas mit den Vorfällen zu tun hat. Doch anfangs möchte sie einfach nur helfen, da sie die Tote, die sie selber auffindet, gut kannte. Doch auch die sehr streng wirkende Kommissarin Jane , und die Hilfspolizei von der sonst so sicheren Kanalinsel Jersey sind an der Auflösung des Falles beteiligt. Dennoch ist es Emily, die der letzte Rettungsanker für Constance ist, die aufgrund der Benachrichtigung des Todes ihrer Schwester auf die Insel eilt. Wird sie es schaffen das Mädchen zu retten? Und wird sie die wichtigste Erinnerung, die sie außgerechnet jetzt nicht herbeirufen kann, ans Licht bringen? Ich fand den Schluss zwar nicht wirklich total gelungen,da mir der Mordhintergrund irgendwie etwas fadenscheinig war und nicht ganz plaussibel, dennoch fand ich den Krimi gut zu lesen. Auch das am Ende einige Dinge aufgeklärt werden, die nicht viel mit dem Fall zu tun hatten, fand ich persönlich zwar nicht schlimm, dennoch war man etwas verwundert, warum man Janes Verhalten unbedingt erklären,bzw entschuldigen musste. Ich glaube es sollte dem Leser vielleicht zeigen, dass jeder Mensch seine eigenen Hintergründe hat,seine eigenen Lasten,die ihn zu dem Menschen machen, der er ist. Wie er ja auch sehr schön mit dem folgenden Satz sagt: "Er hätte wissen müssen, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der unter seinem Herzen nicht wenigstens einen Schmerz und ein Geheimnis trug." Am Ende fehlt letztendlich ein Stück um mich richtig zu begeistern, jedoch fand ich den Weg bis dahin sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    HoDa

    19. December 2012 um 13:49

    Was du nicht weißt von Claus Beling ist ein Roman, an dem mich am Meisten Emily beeindruckt hat. Eine junge Frau, die auf Jersey ein kleines Teegeschäft hat, und sich mit einem absoluten Gedächtnis plagen muss. Denn als auf der Insel Morde geschehen, hilft sie bei den Ermittlungen, und genau dann streigt ihre Gabe! Das plagt sie sehr, und somit kommen zunächst auch eine Polizistein und ehrenamtliche Ermittler zum Zug, die aber irgendwie auch nicht weiter kommen. Neben Emily hat mir der Richter Wellingham gut gefallen, der dann später sogar noch als Anwalt fungiert, er hat die erste Leiche gefunden, und ist mir durch seine Art positiv aufgefallen. Leider zieht sich das Buch meiner Meinung nach in die Länge, und schlägt keinen festen Weg ein. Ein bisschen hiervon, und davon, lassen das Buch vollgeapckt und die Geschichte schwer verständlich lesen. Aber der Autor hat es geschafft Jersey wunderbar zu beschreiben, und die Insel wird den Lesern richtig Nähe gebracht. Das war wirklich so gut vorstellbar, als wenn man einen Film schaut. Beim Ende habe ich einiges vermisst, aber ich habe die Hoffnung, das es einen Folgeband gibt, der dann noch einiges aufklärt! Darauf bin ich echt gespannt!

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    michaela_sanders

    18. December 2012 um 13:17

    Auf der Insel Jersey werden die Leichen zweier jungen Frauen gefunden. Gleich ist man in die Geschichte hineingezogen. Es gibt noch mehr ungeklärte Geschehnisse auf Jersey, die vielleicht mit dem Tod der zwei Frauen zu tun hat. Zum einen ist das Kind der ermordeten Frau, an seiner Krankheit gestorben, allerdings gabs auch da umgerihmtheiten. Zum anderen ist der mann von emily bloom, einer teehändlerin vor Ort, mit dem absoluten Gedächtnis, welche die zweite Leiche findet, unter seltsamen umständen verschwunden. Emily macht sich an eigene Nachforschungen. Ermittelt wird auch von einen Polizisten der Freiwilligen Polizei und von einer etwas spröden Polizistin der Kriminalpolizei.so das drei Parteien, die sich allen nicht sonderlich gut verstehen, mit der Aufklärung des falls beschäftigt sind. Diese Dynamik gibt dem Buch noch einen besonderen Reiz, denn die Dynamik unter den Ermittler ist nachvollziehbar, charmant und für mich sehr scharfsinnig beschrieben. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Der Flair des Ortes und die Eigenheiten werden sehr lebendig dargestellt. Mich hat es in diese Insel und in ein Gefühl von Gemächlichkeit hineingezogen. Die Handlung vollzieht sich in einen etwas gemächlicherem Tempo, was mich die meiste zeit nicht gestört hat, an ein paar stellen wird's dann aber auch sehr spannend und ereignissreich. Für mich die richtige Mischung aus Spannung und Beschreibung. Wie bei vielen anderen Romanen hätten mich vielleicht ein paar Längen im Mittelteil gestört, aber hier passt es gut zur Stimmung des Orts und Buchs. Den Schluss fand ich schlüssig, ich hätte mir aber eine größere hassfigur als Mörder gewünscht, dazu will ich aber nicht weiter ausholen, um nicht zuviel zu verraten ;) Es gab eine Menge an Protagonisten, die mir alle mehr oder weniger sympathisch waren, auch hier hätten mir ein paar mehr üble Burschen Ganz gut gefallen. Emily s gutes Gedächtnis hätte ruhig auch noch eine größere Rolle spielen können, da ich das ein sehr spannendes Phänome finde. Aber nicht desto trotz ein gutes Buch, dass mich überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Was du nicht weißt" von Claus Beling

    Was du nicht weißt

    Lesefieber

    17. December 2012 um 22:27

    Claus Beling's Roman "Was du nicht weiß" hat mir sehr viel Spaß gebracht! Ich liebe Jersey, und alles ist so wunderbar beschrieben, das mir die Umgebung nun fast schon bekannt vorkommt! Auf der Insel ereignen sich viele Morde, die viele Fragen aufwerfen. Neben der Polizei und einem Richter, der die ertse Leiche in einem Kofferraum vorfand, ist noch die junge Teeladenbesitzerin Emely am Fall dran. Sie soll das absolute Gedächtnis besitzen, das ihr doch oft mehr zur Last fallen zu scheint, als das es ihr hilft! Viele andere Details und Indizien werden vom Autor mit ins Geschehen geschmissen, so das sich immer wieder neue Fragen auftun, und die Spannung erhalten bleibt! Einen Nachteil habe ich aber doch, denn es werden viele Charaktere vorgestellt, und die Namen sind nicht einfach zu behalten. Aber dafür, das sich ein deutscher Autor an einen englischen Krimi wagt, finde ich es sehr gelungen, und es war ein super Leseerlebnis! Ich will auf jeden Fall den nächsten Teil auch lesen!

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