Claus Bisle

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Quintus Zickel, 1000 Höllen bis zur Gegenwart und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claus Bisle

Claus Bisle machte sich durch seine Theaterstücke einen Namen, die international aufgeführt werden. Zur Jugendliteratur fand er über seine Kinder und schuf mit der "Schwebewesentrilogie" eine fantastische Welt. In seinem Lebenswerk 1000 Höllen bis zur Gegenwart arbeitet der Autor an einem 10-bändigen Werk, das am Ende zu den umfassendsten Geschichtswerken zu zählen ist. Die Leser werden in die Vergangenheit geworfen. Sie sollen das Gewesene nicht von außen betrachten, sondern an den Geschehnissen teilnehmen. Ein fantastischer Rahmen macht das Unmögliche möglich.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

1000 Höllen bis zur Gegenwart

Neu erschienen am 31.03.2020 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Quintus Zickel und die Schwebewesen

Neu erschienen am 18.03.2020 als Hardcover bei BoD – Books on Demand.

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Cover des Buches Quintus Zickel9783944788166

Quintus Zickel

 (1)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Quintus Zickel und die Schwebewesen9783750437999

Quintus Zickel und die Schwebewesen

 (0)
Erschienen am 18.03.2020
Cover des Buches Auf der Suche nach Quintus Zickel9783748132462

Auf der Suche nach Quintus Zickel

 (0)
Erschienen am 02.11.2018
Cover des Buches 1000 Höllen bis zur Gegenwart9783746010106

1000 Höllen bis zur Gegenwart

 (0)
Erschienen am 11.07.2019
Cover des Buches Quintus Zickel und die Schwebewesen9783750403383

Quintus Zickel und die Schwebewesen

 (0)
Erschienen am 27.01.2020
Cover des Buches Auf der Suche nach Quintus Zickel9783748132486

Auf der Suche nach Quintus Zickel

 (0)
Erschienen am 15.11.2018
Cover des Buches Quintus Zickel und die Trollfrau9783748171386

Quintus Zickel und die Trollfrau

 (0)
Erschienen am 18.02.2019
Cover des Buches 1000 Höllen bis zur Gegenwart9783751905107

1000 Höllen bis zur Gegenwart

 (0)
Erschienen am 31.03.2020

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Neu

Rezension zu "Quintus Zickel" von Claus Bisle

Ungewöhnlich und spannend
Bouggovor 4 Jahren

Zum Inhalt:


 In diesem Buch treffen sehr sympathische, aber auch geldgierige, gerissene und bedrohliche Charaktere aufeinander. Namensgeber ist dieser Quintus Zickel, ein Professor für Medizin, der sich aber längst eines abwegigen Themas angenommen hat – den Schwebewesen und nicht mehr als Arzt arbeitet. Alle halten ihn für einen Spinner, dabei erweisen sich seine Theorien zunehmend als wahr.


 Das hat der Unternehmer Hagemann längst erahnt, er wittert ein Riesengeschäft. Es passt überhaupt nicht in sein Konzept, dass seine Haushälterin in eine unklare Ohnmacht fällt, die möglicherweise im Zusammenhang mit diesen Schwebewesen steht. Er versucht, ihre Krankheit mit seinem Mitarbeiterstab selbst zu erforschen, wozu er sie von der Umwelt strikt isoliert.


Im Zentrum des Romans stehen aber die Jugendlichen Julia und Simon, die sich zwar sympathisch sind, die aber selbst erst in den Verstrickungen, in die sie geraten, merken, dass sie ineinander verliebt sind.


 Nun ist blöderweise Simon Hagemanns Sohn, der allerdings keinen guten Draht zu ihm hat und zu seinem Gegenspieler wird. Denn auch Julia fällt in dieses seltsames Koma und der Vater versucht, sie aus der Klinik zu entführen und in seinem eigen Labor Versuche mit ihr anzustellen.


 Zu den Verwicklungen gehört, dass sich die Jugendlichen mit Zickel und dem Chemielehrer Hartmann, der ebenfalls Kenner der Schwebewesen ist, befreunden, sie zusammen herausbekommen wollen, was mit der Haushaltshilfe passiert; ferner, dass später Hagemann seine eigene Frau und sogar Simon entführt. Diese Vorgänge sind derart spannend beschrieben, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag, bevor man es zu Ende gelesen hat.


Allerdings kommt es nicht zur Auflösung sämtlicher rätselhafter Ereignisse. Es sieht ganz danach aus, als müsse ein zweiter Band folgen – und auf den darf man mächtig gespannt sein.


Meine Meinung:


Ganz zentrales Thema sind diese Schwebewesen. Professor Zickel kann sie derart überzeugend erklären, dass die Theorie, die dahinter steckt, immer plausibler wird. Diese seltsamen Geschöpfe, selbst weder Pflanze noch Tier, umgeben uns ständig, leben mit Pflanzen, Tieren und uns selbst zusammen. Sie sind unter anderem für alle typischen Gerüche verantwortlich, das heißte ohne sie wäre alles geruchslos. Dass sie bisher noch nicht entdeckt wurden, liegt einfach daran, dass sie Licht fressen, im Prinzip deshalb unsichtbar sind. Zickels allerdings ist zu verdanken, dass er es geschafft hat, sie zu erkennen und zu erforschen.


 Diese Art von fantasievollem Spiel mit Naturgesetzten und Wissenschaft ist es, die für mich einen ganz besonderen Reiz hat. Dazu kommen die gut ausgearbeiteten Figuren, mit denen man sich gerne identifiziert bzw. die einen als Widersacher abstoßen.


Fazit:


Ein flüssig geschriebenes Buch, das mich als Leser sehr schnell in seinen Bann zog. Langweilig wird es an keiner Stelle, weil sich die Ereignisse überhäufen und immer wieder in eine andere Richtung abdriften als man erwartet hat.


Die Charaktere sind nachvollziehbar beschrieben, die guten wie die bösen. Besonders schön ist daran, dass sich auch Beziehungen, z. B. zu einer Klassenkameradin oder der Zugehfrau des Professors, anders entwickeln als man es erwartet hätte.


 Ein spannendes Buch, auf dessen Folgeband ich schon sehr neugierig bin.

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