Claus Cornelius Fischer

 3,7 Sterne bei 175 Bewertungen

Lebenslauf von Claus Cornelius Fischer

Einen Kinobesuch wert: Claus Cornelius Fischer, geboren am 8. Juni 1951 in Berlin, ist deutscher Übersetzer, Drehbuchautor und Schriftsteller. Nach seinem Abschluss an der Journalistenschule in München war er zunächst als freier Journalist für renommierte Zeitschriften wie Die Welt und Die Zeit tätig. Zu dieser Zeit übersetzte er auch amerikanische Romane, bis er sich schließlich dazu entschloss sich als Drehbuchautor und Schriftsteller zu versuchen. 1989 war er mit Günter Grass und Norbert Blüm, Mitherausgeber von Salman Rushdies in Deutschland. Im selben Jahr bekam er dann den Aspekte-Literaturpreis für seinen Debütroman „Goyas Hand“, der in kürzester Zeit zum Bestseller wurde. Daraufhin veröffentlichte er weitere Werke in verschiedenen Genres, wie Krimis, Thriller, historische Romane sowie Drehbücher und Fernsehfilme. So verfasste er insgesamt drei Folgen für die Serie Tatort und die Kinofile Blueprint und Boran. Nebenbei schreibt der Autor auch unter Pseudonym historische Romane und Kinderbücher. Heute lebt Fischer mit seiner Frau in München und Berlin.

Alle Bücher von Claus Cornelius Fischer

Cover des Buches Und verführe uns nicht zum Bösen (ISBN: 9783431037401)

Und verführe uns nicht zum Bösen

 (36)
Erschienen am 11.03.2008
Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783453436480)

Erlösung

 (30)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches TotenEngel (ISBN: 9783431037777)

TotenEngel

 (20)
Erschienen am 14.04.2009
Cover des Buches Nukleus (ISBN: 9783453437777)

Nukleus

 (8)
Erschienen am 11.08.2014

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Neue Rezensionen zu Claus Cornelius Fischer

Cover des Buches Und verführe uns nicht zum Bösen (ISBN: 9783431037401)C

Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

Enttäuschende Verführung des Bösen
chris_mavor 10 Monaten

Dieses Buch habe ich ertauscht. Interessiert daran hat mich das es sich um einen Krimi rund um Amsterdam, eine Stadt die ich gerne mal besuchen möchte und mit dem Buch mit der Reise beginnen wollte. Auch das Cover, düster hat mich durchaus angesprochen.

Der aufzuklärende Tote ein junger Inder wird auf einem Hausboot gefunden. Die Todesursache gibt Rätsel auf. Als ein weiterer Mord passiert und man diese in Zusammenhang setzt, kommt man am Ende auf die Verstrickung der eignen Reihen, des Zolls, auf Mafia, Gewürzhandels, Ausbeutung.

Auch der ermittelnde Commisar Bruno van Leuwen bleibt für mich sehr uninteressant. Leider war von der anfänglichen Euphorie am Ende nicht viel übrig. Ich musste mich teilweise durch das Buch quälen, ich hoffte immer noch, vielleicht kommt da ja noch was.

Wirklich viel hat für mich auch nicht die im Buch aufgedruckte Karte von Amsterdam gebracht. Denn am Ende entscheidet doch die Phantasie im Buch, wie ich mir das beschriebene vorstellen kann. Wenn man dann zu solchen Hilfsmitteln greifen muss, kann es um die Beschreibung nicht weit her sein. Etwas positives konnte ich dann doch noch finden und das ist der Schreibstil des Autors. Er war leicht zu lesen. Vergeben kann ich dafür leider nur 2 von 5 Sternen.


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Cover des Buches Und vergib uns unsere Schuld (ISBN: 9783431037029)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

Was ist am "Koninginnendag" wirklich passiert?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Mitten im Trubel des "Koninginnendag" am 30. April in Amsterdam wird die Leiches eines Jugendlichen tot und verstümmelt aufgefunden. Commissaris Van Leeuwen, ein lang gedienter Kriminalpolizist mit hoher Aufklärungsrate wird mit dem Fall betraut. Van Leeuwen hat private Probleme, die eigentlich seiner ganzen Aufmerksamkeit bedürfen: Seine Frau Simone leidet an einer aggressiven Form von Demenz, die es nötig macht, sie in eine betreute Einrichtung zu bringen. Van Leeuwen kann sich jedoch nicht durchringen, diesen Schritt zu gehen. Doch als ein zweiter Jugendlicher ermordet wird, dem nicht nur das Gehirn, sondern auch innere Organe entfernt worden sind, entdeckt er einen Zusammenhang zwischen der Simones Krankheit und den Verbrechen.  

Meine Meinung: 

Dieser Commissaris Bruno Van Leeuwen ist kein strahlender Held. Er ist ein wohl ein charismatischer Mensch. Dennoch ist er von Selbstzweifeln und Dämonen der Vergangenheit geplagt. Er hat Gewissensbisse, seine Frau in ein Heim geben zu müssen, doch letztlich sieht er ein, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Neben dem Mörder ist auch sein „Ayatollah“ genannter Chef, sein Gegenspieler. Doch nach der Offenbarung des eigenen Familiendramas gewinnt dieser meine Sympathie. Gut gefällt mir auch der Zusammenhalt in Brunos Team.  

Interessant ist die Querverbindung zu dem Arzt, der Simone behandelt und der als Anthropologe Forschungen in Neuguinea durchgeführt hat. Ich habe recht bald einen Zusammenhang zu den Morden gesehen, allerdings ganz anders, als der dann tatsächlich ans Tageslicht kommt. Den Kriminalfall finde ich sehr fesselnd und die Art und Weise, wie Privatleben und Polizeiarbeit miteinander verknüpft werden, gelungen. 

Der Schreibstil des Autors ist facettenreich. Gut gewählte Bilder und treffende Vergleiche heben diesen Krimi von Effekt haschenden Elaboraten dieses Genres ab.

Neben den interessanten Reisebeschreibungen aus Neuguinea erwartet uns ein Kaleidoskop an Gerüchen, Geräuschen sowie Licht und Schatten, für das die Stadt bekannt ist.  

Für Fans von Claus Cornelius Fischer sei angemerkt, dass dieser Krimi unter dem Titel "Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau" im April 2018 neu aufgelegt wurde. 

Fazit: 

Ein fesselnder und atmosphärisch gelungener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

 

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Commissaris van Leeuwen hatte am Bahnhof geschlafen, wie schon öfter, seit seine Frau gestorben war. Nun fuhr er mit der Tram und überblickte das Abteil. So sah er, wie ein Junge ein Mädchen ohrfeigte. Das konnte er so nicht hinnehmen. Auch wenn er zuerst mit dem Jungen redete, der dann eben auch frech zu ihm war, tat er etwas, was er nicht tun sollte. Kurz darauf stieg er aus und bei seinem Gang durch Amsterdam entdeckte er die Leiche eines Mannes in einem Viertel das nicht mehr zu seinem Gebiet gehörte. Und doch übernahm er den Fall, von dem andere glaubten, es sei keiner. Aber van Leeuwen war von Mord überzeugt. Er befragte gerade eine Prostituiert, die den Toten an ihrem Etablissement vorbeigehen sah, als er einen Anruf von Ton Gallo bekam: Ein Toter im Chinesenviertel und der Mörder hatte den Mord gemeldet. Doch der Chinese war zu keiner weiteren Aussage bereit.
Im Laufe der Untersuchungen kam man auch auf die Frage der Sterbehilfe und eine Sendung in welcher sich Menschen n dieser Beziehung Rat holen konnten. Und van Leeuwen stellte fest, dass es eine Mordserie war, die vor langer Zeit in einem kleinen Dorf begonnen hatte.
Wer war der ermordete Mann? Was hatte er getan, um getötet zu werden? Und was hat das alles mit Sterbehilfe zu tun? War der Chinese tatsächlich der Mörder?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich zwar gut lesen, aber auch hier gab es – wie im Vorgänger – wieder etliche Längen. Der Autor schreibt für meinen Geschmack zu detailverliebt, so dass sich alles schier endlos in die Länge zieht. In der Geschichte war ich schnell drinnen, da gab es keine Probleme. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Sogar in van Leeuwen, der nicht mehr zu Hause schlafen konnte, weil der Gedanke an seine verstorbene Frau ihm keine Ruhe ließ. Allerdings verstehe ich nicht, warum er am Bahnhof schlafen musste… Ich kann van Leeuwens Vorgesetzten verstehen, der ihm mit Disziplinarmaßnahmen drohte, nachdem der den Jungen geohrfeigt hatte. Wobei ich die Ohrfeige sogar verstehen kann. Aber als Polizist solle man sich doch mehr im Griff haben. Das Buch hatte auch ein gewisses Maß an Spannung, die jedoch immer wieder durch die Längen unterbrochen wurde, was dem Gesamteindruck doch sehr geschadet hat. Ich fand es noch gut, denn schlecht war es nicht, es hat mich unterhalten und der Plot gefiel mir. Daher bekommt es von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.


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Claus Cornelius Fischer wurde am 08. Juni 1951 in Berlin geboren.

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