Claus Cornelius Fischer Nukleus

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Inhaltsangabe zu „Nukleus“ von Claus Cornelius Fischer

Ein neuer Fall von beängstigender Aktualität für die Berliner Notärztin Ella Bach.

Ein grausamer Selbstmordanschlag in der Berliner U-Bahn versetzt ganz Deutschland in Angst und Schrecken. Notärztin Ella Bach gehört zu den ersten Einsatzkräften am Tatort und beobachtet, wie ein Sanitäter das Handy des Attentäters verschwinden lässt. Kurz darauf entdeckt die Polizei im Internet ein Video: Der Attentäter hat seine Tat mit dem Handy selbst gefilmt und als Livestream ins Netz gestellt. Der traumatisierte Afghanistanveteran wirkt in dem Film wie ferngesteuert. Beim Versuch, den Sanitäter festzunehmen, reißt der einen Polizisten in den Tod, und auch diese Tat filmt der Mörder mit seinem Handy. Es ist, als würde eine fremde Macht Monster gebären. Tatsächlich deuten Spuren auf ein obskures soziales Netzwerk mit Sitz in London. Als dort Ellas beste Freundin spurlos verschwindet, reist sie in die englische Hauptstadt, um Annie zu suchen. Doch sie reist nicht allein, und dem Netzwerk des Bösen kann sie nicht entkommen.

Super spannender Triller, hat mich vollkommen überzeugt!

— ellochuck

Der zweite Thriller um Notärztin Ella Bach. Außergewöhnliche Sprache, die in abgründige Tiefen führt. Dramatisch, rasant, einfach großartig.

— Die Buchprüferin

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Lass mich los

es konnte mich am Ende doch noch überzeugen, daran hatte ich schon nicht mehr geglaubt

victoriaskrams

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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    Nukleus

    Nady

    12. April 2013 um 22:51

    Klappentext: Ein teuflisches Netzwerk, das verzweifelte Menschen zu Mördern macht, eine Freundin in tödlicher Gefahr, eine mörderische Jagd von Berlin bis in die dunklen Gassen von London. Das Internet kennt uns besser als wir uns selbst. Was, wenn eine böse Macht uns mit diesem Wissen zu ihrem Werkzeug macht? Rezension: Ein Attentäter beginnt Selbstmord in einer U-Bahn und nimmt etliche Menschen mit ihn den Tod. Die kleine Shirin ist mit ihren Skates unterwegs nach Hause, als der Attentäter eine Bombe zündet. Sie wird schwer verletzt. Einer der ersten am Unfallort ist die Medizinerin Ella Bach. Sie versucht das Leben des kleinen Mädchens zu retten. Dabei beobachtet sie, wie ein Sanitäter dem verstorbenen Attentäter das Handy klaut. Nach der Wiederbelebung begleitet sie diese ins Krankenhaus. Dort hat sich in der Zwischenzeit die komplette Familie von Sharin versammelt. Shirin gehört zu einem kurdischen Clan und alle sind anwesend. Der Vater, als Clanchef, die Mutter, Onkel und Tanten und ihre Brüder. Der Clan ist für seine kriminellen Taten bekannt und er sagt zu Ella: Wenn meine Tochter stirbt, stirbst du auch. Gleichzeitig bekommt Ella einen mysteriösen Anruf von ihrer besten Freundin Anni, die in London lebt. Sie spricht auf Ellas Anrufbeantworter und bittet sie, nicht mit ihr in Kontakt zu treten, weder telefonisch noch per Mail. Und auf keinen Fall dürfte Ella nach ihr suchen. Sie sei dem Teufel wahrhaftig begegnet. Ella macht sich natürlich große Sorgen und reist nach England. Doch Anni ist nirgends zu finden. Da kommt es zu weiteren Selbstmordanschlägen und sie scheinen alle irgendwie verbunden zu sein. Alles weißt auf ein soziales Netzwerk hin, denn alle Attentäter hatten dort einen Account. Doch was hat Anni damit zu tun?  Und wird Shirin diese schweren Verletzungen überleben? Meine Meinung: Ein wunderbarer, spannender Thriller. Dies ist mein erster Roman den ich von Claus C. Fischer gelesen habe und ich war wirklich begeistert. Man macht sich während dem Buch schon Gedanken darüber, was man so alles im Internet preisgibt. Das Buch wurde nie langweilig, weil immer wieder irgendetwas passiert. Dann war es natürlich spannend, ob Shirin wirklich überlebt und was passiert wenn nicht. Ein wirklich guter Thriller.

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  • Starker Beginn und Ende, schwächere Mitte

    Nukleus

    hundertwasser

    26. March 2013 um 10:16

    Also die Eröffnung seiner Romane kann er, der Claus Cornelius Fischer. Bewiesen hat er das nicht zuletzt in seinem ersten Thriller um die Notärztin Ella Bach, der im Jahr 2011 unter dem Titel „Erlösung“ erschien. Die ersten hundert Seiten dieses Romans zählten zu dem Packendsten, das mir im vor zwei Jahren unterkam. Das die Story danach etwas verflachte, verzieh man dem Autor dafür einigermaßen. Auch in seinem zweiten Ella-Bach-Thriller packt Fischer sein ganzes Können in die Eröffnungssequenzen, die en Détail einen Selbstmordanschlag auf die Berliner U-Bahn und die anschließende Rettungsaktionen beschreiben. Doch nach dem hochtourigen Auftakt verflacht die 527 Seiten starke Erzählung zunehmend. Der Autor vermengt die Auswirkungen des Anschlags, Ella Bachs Privatleben und das Verschwinden von Ellas bester Freundin Annika zu einem mäandernden Erzählstrom, der nicht immer weiß, wo er hinwill. Dies ist der Spannung nicht unbedingt zuträglich, doch ohne hier allzuviel verraten zu wollen, kann ich feststellen, dass das letzte Drittel des Buchs wieder einiges herausreißt. Als mir klar wurde, wie der Hase läuft, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite und musste die Lektüre beenden, ehe ich schlafen gehen konnte. Das filmreife Ende entschädigt auch für die phasenweise auftretenden Längen in „Nukleus“ und zeigt, was für ein talentierter Autor in Claus Cornelius Fischer steckt. Natürlich ist es müßig, darüber zu debattieren, warum gerade eine Notärztin nun bereits zum zweiten Mal in eine globale Verschwörung stolpern und diese so gut wie alleine aufklären sollte. Wer sich an den zahlreichen Unwahrscheinlichkeiten nicht stört, die Fischer in seinem neuen Roman auffährt, wird mit einer ebenso spannenden wie aktuellen Lektüre belohnt. Die Grundidee, die hinter „Nukleus“ steckt, dürfte jeden Leser, der das Internet und damit auch Google, Facebook und Konsorten häufiger nutzt, zum Nachdenken bringen. Zwar glaube ich noch immer an das Gute im Menschen, doch der Thriller liefert einige Denkimpulse und stark geschriebene Exkurse über das Internet und seine Konsequenzen. Insgesamt ein lesenswerter und kluger Thriller, der im Gegensatz zu der üblichen Krimi-Dutzendware auch mit einigen Reflektionen und Denkanstößen aufwarten kann. Wer ein wenig aussagekräftiges Cover und kleine Durchhänger in der Mitte des Buches verkraften kann, bekommt mit „Nukleus“ die ganze Dosis: Außergewöhnliche Infos, jede Menge medizinisches Fachwissen und nicht zuletzt ganz viel Spannung – Empfehlung!

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