Claus Cornelius Fischer TotenEngel

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Inhaltsangabe zu „TotenEngel“ von Claus Cornelius Fischer

In Amsterdam werden mehrere Menschen ermordet aufgefundet. Ihnen allen gemeinsam ist, dass die Opfer keinen Sinn mehr im Leben sahen; der Tod kam als Erlösung zu ihnen. Die Ermittlungen führen Commissaris Bruno van Leeuwen in ein kleines Dorf im Norden Hollands, wo vor fast fünfzig Jahren ein schreckliches Verbrechen begangen wurde ...

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Das Original

Typischer Grisham !!

Die-Rezensentin

Der Totensucher

Zitate:"In Ausnahmesituation können ganz friedliche und normale Menschen zu Monstern werden."

Selest

Die sieben Farben des Blutes

Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

Svenjas_BookChallenges

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

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  • Themen
  • Düster, trostlos aber nicht hoffnungslos

    TotenEngel
    guybrush

    guybrush

    12. February 2016 um 17:27

    Van Leeuwen trauert um seine kürzlich an Alzheimer verstorbene Frau. Er kann nur noch am Bahnhof schlafen und streift nächtelang durch die Stadt, um Verbrechen zu verhindern, bevor sie stattfinden. Es scheint, als ob er die Last der ganzen Welt zu tragen hat. Und nicht nur er, fast alle Figuren im Buch strahlen eine unendliche Trostlosigkeit aus. Das ist für mich schwerer zu ertragen, als 10 grausam verstümmelte Leichen. Als wäre das Thema Sterbehilfe nicht schon schwierig genug, packt Fischer munter noch ein paar nicht minder finstere drauf. Mir persönlich zu viele um sie in einem einzigen Buch abzufrühstücken. Dazu noch eine ausufernde Nebenhandlung mit Eifersucht, Ehre und Gesichtsverlust, die für mein Gefühl nur dazu dient, den Charakter des Kommissars auszuleuchten. Trotzdem hab ich das Buch vor allem in der zweiten Hälfte gern gelesen. Denn da wird es endlich spannend und es erscheinen auch an Van Leeuwens düsterem Horizont zarte Lichtstreifen. Sprachlich spielt Fischer in der Oberliga, was das Lesen dann doch noch für mich erquicklicher gemacht hat. Ein schwermütiger Krimi, mit schwermütigen Themen und einem noch schwermütigeren Kommissar. Mag jeder selbst entscheiden, ob das sein Ding ist. Meins war es nur zum Teil.

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  • Claus Cornelius Fischer - TotenEngel

    TotenEngel
    HelgaR

    HelgaR

    30. September 2013 um 14:20

    3.Fall Bruno van Leeuwen Commissaris Bruno van Leeuwen stolpert im Amsterdamer Rotlichtviertel sozusagen über die Leiche eines jungen Mannes. Bei der Autopsie bestätigt sich sein Verdacht, dass es sich um Mord handelt, erstickt mit einer Plastiktüte. Eine Woche später wird in Haarlem eine Frau gefunden, ebenfalls erstickt. Van Leeuwen stößt auf weitere unentdeckte Todesfälle, die aber schon vor über 40 Jahren begannen. In einem kleinen Dorf im Norden Hollands geschah ein ganz furchtbares Verbrechen und in der Sterbeklinik von Klaas van der Meer kommt es zu einer überraschende Wendung. Die Ermittlungen sind sehr langwierig und vielseitig, wobei noch ein weiterer Fall um einen Chinesen eingeflochten wird, der eigentlich nicht notwendig wäre, da die Todesfälle schon sehr extrem sind. Anfangs geht es noch sehr langsam voran, aber ab Mitte des Buches nimmt die Spannung dann enorm zu. Und was man da dann alles in Erfahrung bringt, lässt einem den Atem stocken. Es ist bereits der dritte Fall und ich muss ehrlich sagen, mir sind hier die Depressionen des Commissaris aufgrund seines Schicksalsschlags definitiv zu viel, obwohl ich ihn sonst sehr sympathisch finde. Mir war das schon in den beiden ersten Büchern etwas zu viel, aber hier steigert sich das nochmals. Es handelt sich um eine ganz hervorragende Geschichte, die der Autor hier zu Papier gebracht hat und es ist schade, dass sie so von diesen Depressionen überdeckt wird und sich dadurch auch nicht so flüssig lesen lässt. Die Personen sind wie immer gut dargestellt und mir teilweise bereits vertraut. Das Cover gefällt mir sehr gut und im Buchdeckel gibt es einen Plan von Amsterdam.

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  • Rezension zu "TotenEngel" von Claus Cornelius Fischer

    TotenEngel
    Karr

    Karr

    13. February 2011 um 21:06

    Ein einsamer Kommissar, nachts im Amsterdamer Rotlichviertel. Eine Leiche in einer Seitenstraße - ein Mann, ein Lehrer, wie sich später herausstellt, liegt dort tot am Boden. Eine aktentasche hat er bei sich, darin eine ungeladene Pistole. Commissaris van Leeuwen findet den Toten bei einem seiner Kontrollgänge durchs Rotlichtviertel. Kontrollgänge, die er nicht aus dienstlichen Gründen unternimmt, sondern aus Einsamkeit, im Leiden um den Tod eines geliebten Menschen. Deswegen schläft er auch im Bahnhof. Weil er es daheim nicht mehr aushält. Der tote Lehrer war ein verzweifelter Mensch, das stellt sich bei den ersten Recherchen schnell heraus - als noch längst nicht klar ist, ob überhaupt ein Mord vorliegt. Er arbeitete an einer Schule in einem sozialen Brennpunkt, von den Schülern gemobbt, von den Kollegen bemitleidet, von seiner Frau betrogen. Die Obduktion ergibt: Es war Mord - man hat dem Lehrer eine Plastiktüte über den Kopf gezigen, ihn damit erstickt. Ein angenehmer Tod, wie der Pathologe fast anerkennend sagt, ein Tod in Frieden, aufgrund der Euphorie, die sich durch den schwindenden Sauerstoff einstellt. Dass es sich bei dem Tod des Lehrer nicht um einen Einzelfall handelt, wird schnell klar, als in Haarlem eine schwer kranke Frau nach der gleichen Methode getötet wird. Es scheint als suche ein Serienmörder Menschen, die er mit seiner Tat von ihren Leiden erlösen kann. Steckt vielleicht der medienbekannte "Dr. Death", ein Sterbehilfe dahinter, die ins einer Klnik die (in den Niederlanden erlaubte) Sterbehilfe praktiziert. Und ist Commissaris van Leeuwen - gefangen in seiner Trauerdepression -überhaupt der geeignete Mann, um hier zu ermitteln? Oder ist vielmehr nicht auch er besonders gefährdet? TotenEngel ist ein düsterer Trip in die Abgründe der Trauer und des Schmerzes und der Depression - erzählt wird das sehr dicht und intensiv anhand der Hauptfigur Bruno van Leeuwen.

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  • Rezension zu "TotenEngel" von Claus Cornelius Fischer

    TotenEngel
    evilein

    evilein

    26. January 2011 um 10:25

    Der dritte Krimi mit Commissaris Bruno van Leeuwen , dessen Fälle,wie auch sein Privatleben immer so düster und voller Leid sind. Was ist mit dem toten Lehrer passiert, den er selbst gefunden hat, und wieso vermutet er dabei einen Mord? Was hat es mit dem Chinesen im Rollstuhl auf sich, der seinen Schwager erdrosselt, die Tat gesteht, aber nicht über den Grund sprechen will . Als eine tote, schwerkranke Frau auf die gleiche Art wie der Lehrer ermordet wird, wird ihm klar, das ein Serienmörder unterwegs ist. Dieser Gedanke und eine Telefonnummer bei der Toten führt seine Ermittlungen zu einem Arzt, der wegen Sterbehilfe schon vor Gericht stand. Mit den Todkranken in der Klinik des Arztes kommt wieder seine Frau, die Erinnerungen an sie und die Frage nach der Richtigkeit von aktiver Sterbehilfe ins Spiel . Ein packender Roman, der sich neben dem Krimi und die spannenden Ermittlungen auch um das Thema Sterbehilfe dreht.

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  • Rezension zu "TotenEngel" von Claus Cornelius Fischer

    TotenEngel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2009 um 20:03

    Sechs Wochen ist es her, dass Comissaris van Leeuwen einen persönlichen Schicksalsschlag erlitten hat, der ihn an die Grenzen seiner selbst führt. Er hadert mit sich und seinem Leben, hat Schwierigkeiten, sich in der Gesellschaft weiterhin zurecht zu finden, übertritt gelegentlich die Grenzen seines Berufsstandes. In dieser für ihn so mutlosen Situation stolpert er buchstäblich über einen Toten, bei dem es auf den ersten Blick aussieht, als wäre er eines natürlichen Todes gestorben. Nur dem guten Gespür van Leeuwens ist es zu verdanken, dass eine Mordermittlung eingeleitet wird, in deren Verlauf sich zeigt, dass es nicht der einzige Mord nach diesem Muster war. Noch während der Ermittlungen wird er zu einem weiteren Mord gerufen, der zwar ähnlich ausgeführt wurde, aber nicht mit dem ersten Mordfall zu tun hat, dessen Motiv aber parallelen zu van Leeuwens eigener Vergangenheit hat und damit eine Art zweiten Handlungsstrang in diesem Buch bildet, der für van Leeuwen ein Schlüssel zur Aufarbeitungen seines eigenen Verlustes wird. Auch in Claus Cornelius Fischers dritten Roman um den Commissaris sind die Morde nicht spektakulär oder effekthascherisch sondern die Geschichte entwickelt sich langsam und erst zum Ende wird dem Leser das ganze Ausmaß des Falles klar. Die persönlichen Probleme des Ermittlers nehmen in diesem Buch einen noch größeren Raum ein als in den beiden ersten Büchern und auf den ersten 50 Seiten war mir das teilweise schon zu viel. Die beiden Morde sind zu Beginn fast schon Nebensache, sie rücken erst im Lauf der Geschichte in den Mittelpunkt, als van Leeuwen seine Probleme langsam zu verarbeiten beginnt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt zwar der Leser, wer der Täter sein könnte, wird aber mit der endgültigen Auflösung dann doch noch wirklich überrascht. Hier zeigt sich schon wie in den ersten beiden Büchern: Nichts ist, wie es scheint und das Grauen lauert oft "nebenan". Als Grundlage für die Handlungsweise des Mörders hat sich Claus Cornelius Fischer eines realen Falles bedient, der vor einigen Jahren durch die Presse ging und für großes Aufsehen gesorgt hat. Diesen als Basis für einen Roman zu nehmen, die Fakten etwas zu verändern und damit eine andere Wendung der Geschichte zu zeigen fand ich sehr interessant und die Umsetzung ist ihm hervorragend gelungen. Zu dem bereits in den ersten Büchern eingeführten Mitarbeiterkreis von Commissaris van Leeuwen gesellt sich hier noch die Psychologin Feline Mendardi, von der sich sicher bin, dass sie in möglichen folgenden Büchern noch eine tragende Rolle spielen wird. Die Figur der Julika kam mir in diesem Buch hingegen ein wenig zu kurz. Ich hätte mir hier eine andere "Richtung" gewünscht.

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