Claus Cornelius Fischer Und verführe uns nicht zum Bösen

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Inhaltsangabe zu „Und verführe uns nicht zum Bösen“ von Claus Cornelius Fischer

Im Kielraum eines Amsterdamer Hausboots wird die grässlich entstellte Leiche eines jungen Inders gefunden. Commissaris Bruno van Leeuwen, dem die Trennung von seiner kranken Frau Simone sehr zusetzt, stürzt sich in die Ermittlungen. Die Spur führt in die farbenprächtige Welt indischer Einwanderer – zum Clan der Sharmas, deren Patriarch Radschiv mit seiner holländischen Geliebten und seinen Söhnen den »Palast der 1000 Gewürze« betreibt. Aber dann geschieht ein Mord – und Van Leeuwens Fall und sein Leben verwandeln sich in eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes ...

Als Krimi okay. Als Charakterstudie herzerwärmend und sehr schön erzählt. Schönes Buch!

— soetom
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  • Sommerhitze in Amsterdam

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    Felice

    Felice

    29. July 2014 um 22:12

    Grundsätzlich bin ich kein Freund von Krimis, deren Kommissar ein vom Schicksal gebeutelter Mensch ist. Auch im zweiten Teil um Bruno van Leeuwen ist mir die Rahmenhandlung um die ERkrankung seiner Frau Simone zu viel, sein Kummer und seine Auswegslosigkeit ziehen einen runter; aber gerade diese Entwicklung beeinflusst auch den Fall und macht van Leeuwen für seine Kontrahenten angreifbar und zugänglich für die unermüdlichen Hilfeangebote seiner jungen Kollegin Julika. Die Erzählweise von Claus Cornelius Fischer, einem deutschen Autor, gefällt mir ausgesprochen gut. Manche Passagen sind so einfühlsam und "weise", dass ich sie mir notieren mag. Außerdem fängt er die Stimmung im sommerlich-heißen Amsterdam mit der ganzen Vielfalt an Gerüchen, Elend und Gewalt, von Hausbooten und Einwanderern und nicht zu vergessen der allgegenwärtigen Drogenproblematik, sprich des ganzen bunten Spektrums dieser Stadt, meisterhaft ein, gerade wenn man die Lektüre im Sommer liest und Amsterdam kennt. Lediglich der "Showdown" war mir zu viel des Guten bzw. Schlechten, auch wenn er nachvollziehbar sein mag.

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  • cleveres Verwirrungsspiel... poetische Töne

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    MarliesBhullar

    MarliesBhullar

    20. July 2013 um 20:44

    Wirklich eine raffiniert konstruierte Geschichte um den Mord an dem Inder Amir Singh und seiner schwangeren Freundin. Radschiv Sharma, stolzer Vater von seinen Söhnen Shak und Pamit, denen er nur das Beste wünscht, gerät durch eigenes Verschulden in den Beschuss von Zollbeamten Dekker und bringt seine Familie in äußerste Gefahr. Inspector van Leeuwen, durch seine schwerkranke Frau deprimiert, leistet einmalige Aufklärungsarbeit. Großartiges show-down... Schlag auf Schlag. Leise poetische Töne, wunderschöner, philosophischer Schreibstil.... Fischer ist ein echter Schreibkünstler. Danke... Claus Cornelius

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    22. October 2012 um 23:32

    Dieses Jahr ist der Sommer besonders heiß in Amsterdam und in diesem Sommer leidet Bruno van Leeuwen besonders an der Abwesenheit seiner an Alzheimer erkrankten Frau. Wegen dieser Einsamkeit ist er nachts auf der Straße, da er nicht schlafen kann. Auch in der Nacht, in der die Leiche eines jungen Inders in der Koje eines Hausbootes gefunden wird. Als erster Commissaris am Tatort übernimmt er die Leitung des Falles und kann bald feststellen, dass der Mord mit äußerster Gewalt stattfand. Doch was trieb den Täter dazu, den jungen Inder so brutal niederzustrecken? Kurze Zeit später kann van Leeuwen die schwangere Frau des Toten ausfindig machen und erfährt von ihr, dass Amir, der junge Inder, kurz vor seinem Tod von einem Mann aufgesucht wurde, der ihn scheinbar zu einem Job zwang, der mit Drogenschmugglerei zu tun hat. Doch irgendwas muss schief gelaufen sein und nun fürchtet auch Amirs Frau um ihr Leben. Die Spuren führen van Leeuwen und sein Team zu der Gewürzfabrik der Familie Shamra, bei der Amir das letzte Mal offiziell gearbeitet hat. Hat diese Familie etwas mit dem vermeintlichen Drogenhandel zu tun? Oder vielleicht sogar mit dem Mord an Amir? Und wer war der Mann, der den jungen Mann dazu zwang, den Job anzunehmen? Bald stellt Commissaris van Leeuwen fest, dass dieser Fall mit mehr zu tun hat, als nur mit Zimt. Dieses Buch lag schon lange auf meinem SUB. Genauer gesagt seit Dezember 2009. Damals hatte ich mein Praktikum in dem Bücherladen und kam eines Tages mit einer riesigen Kiste voll unverkäuflicher Leseexemplare über den Schnee und das Eis geschlittert (und es ist sehr deprimierend, wenn man die Kiste über zwei Kilometer ohne Sturz trägt und dann fünf Meter vor der eigenen Haustür dann doch ausrutscht und auf dem Allerwertesten landet... -.-). Jedenfalls war auch dieses Buch dabei, weil mich der Titel und das Cover extrem angesprochen haben. Die Inhaltsangabe verrät ja, dass es sich um einen holländischen Krimi handelt. Von einem deutschen Autor. Ich habe vorher noch nie einen niederländischen Krimi gelesen und war mir nicht sicher, was mich erwartet. Ich kenne englische, amerikanische, italienische und deutsche Krimis. Aber niederländische? Was mich zuerst vom Lesen abschreckte, war der Hinweis, dass es sich bei dem Buch um den zweiten Fall von dem Commissaris handelt. Manche Krimi Reihen kann man durchaus zerstückelt und in ungeordneter Reihenfolge lesen, ohne dass man Verständnisprobleme hat, aber es gibt auch immer wieder Reihen, bei der man die chronologische Reihenfolge einhalten sollte. Zum Glück scheint hier dies ersterer Fall zu sein, ich hatte nämlich keine Verständnisprobleme. Was ich unbedingt loswerden möchte: Ich habe selten mal einen Roman gelesen, in dem ich den Hauptcharakter dermaßen unsympathisch fand. Commissaris Bruno van Leeuwen ist einfach unglaublich unhöflich, launisch und unfreundlich, wie ich es selten mal erlebt habe. Man könnte es vielleicht darauf schieben, dass seine Frau an Alzheimer erkrankt ist und im Sterben liegt, aber durch seine Art fällt es mir schwer, mit ihm mitzufühlen. Möglicherweise mag man das auch als starken Charakterzug sehen, ich fand es nervig. Das Buch aber an sich ist ganz gut. Abgesehen davon, dass van Leeuwen viel zu unsympathisch ist, trinkt er mir zu viel und ist mir auch eine Spur zu interlektuell (ganz wie Commissario Brunetti von Donna Leon). Dennoch ist der Fall sehr interessant und man merkt deutlich, dass der Autor gut recherchiert hat. Die Länge des Thrillers ist auch in Ordnung, ich hatte das Buch nach zwei Tagen durch. Die Charaktere hatten alle eigene Charakterzüge und wirkten nicht so, als wären sie kopiert. Nur das Ende, das konnte ich schon etwa 150 Seiten vorher absehen, bzw. wusste ich da schon, wer der Mörder war. Dies trübte aber nicht unbedingt das Lesevergnügen. Ich würde sagen, dass ich das Buch nicht für eine Zeitverschwendung halte, aber den ersten Band und mögliche Nachfolger (ich weiß jetzt gar nicht, ob es schon einen dritten Fall von van Leeuwen gibt) würde ich nicht lesen wollen. Daher vergebe ich abschließend 3 Sterne

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    HelgaR

    HelgaR

    07. September 2012 um 20:58

    2.Fall Bruno van Leeuwen. Auf einem Hausboot in Amsterdam wird die Leiche eines jungen Inders gefunden. Commissaris Bruno van Leeuwen übernimmt die Ermittlungen und hofft, dadurch auch von seinen privaten Problemen abgelenkt zu werden. Seine Frau, die an Alzheimer erkrankt ist, erkennt ihn an manchen Tagen nicht mehr und das trifft ihn ganz besonders. Die Ermittlungen führen Van Leeuwen und sein Team zu Radschiv Sharma, indische Einwanderer, die den „Palast der 1000 Gewürze“ betreiben und wo Amir Singh, der tote Inder gearbeitet hat. Die ganze Familie ist sehr undurchsichtig und Van Leeuwen vermutet, dass sie schmuggeln. Sie hatten auch schon eine Durchsuchung durch die Zollfahnder, die aber nichts gefunden haben. Dann passiert noch ein zweiter Mord und es wird immer verzwickter. Van Leeuwen ist wie immer sehr sympathisch, ist aber sehr betrübt über den Verfall seiner Frau Simone und hängt der Vergangenheit nach. Sein Team steht voll hinter ihm nur seine Kollegin Julika ist etwas zu aufdringlich. Sehr interessant die Halle mit den Gewürzen, das muss ein Wahnsinnsgeruch dort sein. Und man erfährt auch einiges darüber, auch über die Familie Sharma. Eine interessante Geschichte, die sich sehr locker lesen lässt. Die Krankheit Alzheimer wird sehr gut beschrieben, die Erinnerungslücken, die immer größer werden und die vielen Notizen, die der Kranke braucht, um sich zurechtzufinden. Streckenweise ist es auch sehr spannend, aber die diversen Ausschweifungen zwischendurch könnten etwas weniger sein. Ich werde auf jeden Fall ander Serie dranbleiben.

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    Monsignore

    Monsignore

    11. April 2011 um 22:40

    Schade, schade. Nach seinem gut geschriebenen und erfolgreichen Amsterdam-Kriminalroman "Und vergib uns unsere Schuld" musste es wohl unbedingt eine Fortsetzung geben. Leider ist sie misslungen. Manchmal muss man es eben gut sein lassen und zufrieden sein. Der zweite Fall des sympathischen Commissario ist öde und fad, das Thema Alzheimer wirkt jetzt wie ein Abklatsch und gibt nichts mehr her. An Spannung und Überraschung ist auch kaum etwas zu spüren. Doch vor allem fehlt dem zweiten Fall das, was den ersten Fall ausgezeichnet hat: Originalität. Schade, schade.

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    evilein

    evilein

    12. December 2010 um 20:48

    Das zweite Buch um Inspektor Van Leeuwen hat mich richtig überzeugt, es war einfach nur gut gemacht , ein "doppelt" ermordeter Inder , ein Fall, der Leeuwen in die Welt eines Gewürzhändlers ´in Amsterdam blicken lässt, spannend und verwickelt . Um so mehr , als sich herausstellt, das der Zoll in der Sache mit drin hängt. Daneben, wie schon im ersten Buch, die zermürbende Geschichte der Krankheit seiner Frau Simone, die nun im Heim lebt und deren Verfehlung ihm bleischwer im Herzen liegt. Dieses Buch ist für mich fünf Sterne wert.

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    Phil Decker

    Phil Decker

    15. June 2010 um 23:27

    Während ich von dem Debutraum noch sehr angetan war, habe ich mich bei diesem Roman doch sehr schwer getan und nach 130 Seiten aufgehört. Liegt villeicht auch daran, dass ich die Beschreibung des indische Umfeldes als klischeehaft empfunden habe und die arg ausgebreitete Geschichte um die alzheimerkranke Frau des nachts durch Amsterdam streifenden Commissarios befremdend empfand. Zuviel Privates kommt bei einem Krimi einfach nicht gut. Ich behalte den Autor aber trotzdem im Auge. Das nächste soll ja wieder besser sein.

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  • Rezension zu "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer

    Und verführe uns nicht zum Bösen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:04

    Der zweite Fall um Commissaris van Leeuwen entführt uns in die Welt der indischen Einwanderer Amsterdams, mitten in eine Welt der Gewürze, der Traditionen und der Religion. Die Ermittlungen im Mord an dem jungen Inder gestalten sich schwierig, da den Comissaris eine Mauer aus Schweigen empfängt, Motiv und Täter sind über lange Strecken des Buches völlig unklar, so dass die Ermittlungen zunächst in alle möglichen Richtungen verlaufen, bis sich gegen Ende das wahre Tatmotiv herauskristallisiert und der Täter gefunden wird. Man glaubt zwar nach der Hälfte des Buches, den Täter zu kennen, muss jedoch am Ende feststellen, dass der Autor einen geschickt auf eine falsche Fährte gelockt hat. Genauso langwierig, wie die Ermittlungen verlaufen, habe ich auch die ersten 100 Seiten empfunden, auf denen die Geschichte eher vor sich hin dümpelt. Erst als sich das Netz um die Verdächtigen langsam zuzieht, nimmt auch die Geschichte an Fahrt auf, bis am Ende dann doch eine so starke Spannung vorherrscht, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat. Entschädigt für die teilweisen Hänger im Buch hat mich der Teil der Geschichte, der sich nicht mit dem Mord sondern mit Commissaris van Leeuwen und seiner inneren Zerrissenheit und Qual über die Krankheit seiner Frau beschäftigt, die auch in diesem Buch nicht zu kurz kommt, aber doch weniger Raum einnimmt als im ersten Buch des Autors, da Simone mittlerweile im Pflegeheim lebt und damit etwas aus dem Blickfeld des Lesers rückt. Auch der zweite Roman um Commissaris van Leeuwen ist wieder ein Krimi für Leser, die Figuren mit psychologischem Tiefgang und eine Story ohne große Effekthascherei und Gemetzel bevorzugen. Soweit mir bekannt ist, arbeitet der Autor gerade an einem dritten Teil, den ich mit Sicherheit auch wieder lesen werde

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