Claus Cornelius Fischer Und vergib uns unsere Schuld

(56)

Lovelybooks Bewertung

  • 79 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(20)
(17)
(12)
(4)
(3)

Inhaltsangabe zu „Und vergib uns unsere Schuld“ von Claus Cornelius Fischer

Am Abend des in ganz Holland wie ein Volksfest gefeierten Königinnentages wird in Amsterdam ein zwölfjähriger Junge ermordet - unter Umständen, die sogar der Polizei das Blut in den Adern gefrieren lassen. Commissaris Bruno van Leeuwen, ohnehin belastet durch den Verfall seiner schwer kranken Frau Simone, nimmt in der von sommerlicher Hitze beherrschten Grachtenstadt die Ermittlungen auf. Er ahnt nicht, dass der Schlüssel zur Lösung des Falls ausgerechnet in Simones Krankheit zu finden ist ...

Stöbern in Krimi & Thriller

Gray

Sehr großartige Charaktere, gute Geschichte, nur sprachlich so gar nicht überzeugend. Schade, aber auf hohem Niveau schade.

once-upon-a-time

Murder Park

Anfangs noch gute Unterhaltung, hat mich das Buch Schritt für Schritt eher ratlos zurück gelassen. Das Ende fand ich überdreht.

rumble-bee

Death Call - Er bringt den Tod

Der wohl beste Carter überhaupt! Durchgehend fesselnd, spannend, Gänsehaut pur - wow! Wenn das kein Jahreshighlight ist, dann weiß ich ...

alina_kunterbunt

Wildeule

Mich hat dieser dritte Band der Reihe um Gesine Cordes ganz besonders beeindruckt und gefesselt.

AngiF

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Konnte mich leider nicht packen...

chipie2909

Die Moortochter

Hab ihr schon Mal ein Buch gelesen, das euch noch eine Woche später total beschäftigt hatte? Ein Buch, das so spannend und gruselig ist, das

Himmelsblume

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Commissaris Van Leeuwen

    Und vergib uns unsere Schuld
    Arun

    Arun

    Und vergib uns unsere Schuld von Claus Cornelius Fischer Ein Kriminalroman mit Handlungsort Holland hier hauptsächlich Amsterdam. Wir lernen Commissaris Bruno van Leeuwen, 54 Jahre alt, seine Frau Simone, welche nur unwesentlich jünger und an Alzheimer erkrankt ist, kennen. Handlung. Nach dem großen Volksfest zum Königinnentag wird ein Junge tot aufgefunden, ihm fehlt das Gehirn. Der Commissaris und sein Team beginnen zu ermitteln, erste Spuren führen in die Drogenszene. Nicht lange danach gibt es ein zweites stark verstümmeltes Mordopfer aus dem Umfeld des ersten Opfers. Die Hinweise führen in eine ungeahnte Richtung. Meine Meinung. Neben der Krimihandlung erzählt die Geschichte auch sehr viel über das Privatleben des Hauptermittlers van Leeuwen. Die Krankheit seiner Frau und die daraus resultierenden Umstände belasten ihn schwer, der Umgang damit wird wohlgesetzt und überzeugend beschrieben. Wir erfahren einiges über Alzheimer und der ihr artverwandten Creutzfeld-Jakobschen Krankheit. Im anderen Handlungsstrang der Geschichte erleben wir noch eine anthropologische Tour nach Neuguinea. Fazit. Ein sprachlich gelungener Roman, welcher auch durch seine leisen Töne besticht und außerdem noch die einen oder anderen Schockelemente bereithält. Obwohl ich normalerweise kein großer Freund von all zu viel Privatem der Ermittler bin, besitzt dieses Buch gerade dadurch eine lesenswerte Note.

    Mehr
    • 12
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Sunni

    Sunni

    22. May 2011 um 10:42

    Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Ich habe mich auf einen neuen Krimi gefreut, wurde aber enttäuscht. Anfangs geschieht auch gleich ein Mord, aber dann geht es recht langweilig weiter. Der Mord ist Nebensache und wird nur mal auf wenigen Seiten behandelt, während die Situation vom Ermittler ausführlich beschrieben wird. Seine Frau hat Alzheimer und das Leben ist für ihn in dieser Situation nicht leicht. Immer wieder wird hierüber ausführlich beschrieben. Ich habe knapp die Hälfte gelsen und gebe es jetzt auf.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Monsignore

    Monsignore

    11. April 2011 um 22:34

    Gleich zweifach ist dieses Buch sehr gewagt: Zum einen schreibt ein deutscher Autor einen niederländischen Kriminalroman - mit einem niederländischen Kommissar, in Amsterdam angesiedelt. Zum anderen baut er gleichberechtigt zur spannenden Handlung das Thema Alzheimer ein - die Frau des Commissaris leidet an dieser Krankheit und der Commissaris leidet ganz schlimm mit. - Behutsam und sorgfältig entwickelt Fischer eine sehr originelle Story, die alle Erwartungen und Mutmaßungen des Lesers täuscht. Seine Figuren zeichnet er warmherzig. Zweifellos muss dieser Autor ein großer Freund und Kenner unseres sympathischen Nachbarlandes sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Karr

    Karr

    13. February 2011 um 21:05

    Commissaris Bruno van Leeuwen gehört zur Amsterdamer Kripo - ein Polizist mit Spürsinn und Biss. Ein Polizist mit einem breit erzählten Privatleben - und im Grunde ist ads die große Geschichte, die drei drei Bisher erschienenen Bruno van Leeuwen-Romane erzählen: Eine Geschichte von Liebe und Tod und vergessen, in deren Mittelpunkt Brunos Frau Simone steht, bei der im ersten Buch Alzheimer diagnostiziert wird. Das Verschwinden der Erinnerung, die Beschreibung der Qualen, die Bruno van Leeuwen dabei erleidet, sind von ungeheurer Eindringlichkeit, so dass man dar+ber fast die Krimihandlung des ersten Bandes der van Leeuwen-Serie vergisst. Ein Junge, ein jugendlicher Herumtreiber wird am Abend des Koniginnentag im Amsterdamer Park grausam ermrodet - die Obduktion ergibt, was der Commissaris schon ahnt: dem Opfer wurde das Gehirn aus dem Kopf geschält, mit einem löffelartigen Gegenstand. Die Ermittlungen führen van Leeuwen zu dem besessenen Anthropologen Josef Pieters, der sich der Erforschung von - sagen wir: kannibalistische Riten bei den Eingeborenen in Papua-Neuguinea verschrieben hat. kann es sein, dass einige von Dr. Pieters "Schützlingen" jetzt im modernen Amsterdam sein Unwesen treibt - und wenn ja: warum? Wie gesagt - die Geschichte verblasst gegenüber Kommissar van Leeuwens Leid angesichts des langsamen Vergessens seiner Frau Simone - und seiner Entdeckung, dass sie offnebar während ihrer Ehe ein Verhältnis mit einem anderen Mann hatte. den sie mehr liebte als ihn ? Ein intensiver Pscho-Tripp durch ein nachtdunkles Amsterdam und die Grenzbereiche menschlicher Erfahtung. Sprachstark und dicht erzählt.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2011 um 09:18

    "Und vergib uns unsere Schuld" ist ein ruhiger und einfach konstruierter Krimi, der ohne blutige Actionszenen auskommt und trotzdem unter die Haut geht. Dies liegt vor allen Dingen an dem äußerst sympathischen Kommissar Bruno van Leeuwen, der in Amsterdam einen ungewöhnlichen Mord an einem Jugendlichen aufzuklären hat und sich neben seiner Polizeiarbeit liebevoll um seine an Alzheimer erkrankte Frau kümmert. In diesem Buch gibt es also zwei Geschichten, zum einen den zu lösenden Kriminalfall, zum anderen das sorgenvolle Privatleben des Ermittlers. Claus Cornelius Fischer gelingt es, beide Geschichten perfekt miteinander zu verknüpfen und dabei die typische Atmosphäre von Amsterdam realitätsnah einzufangen. Wer einen verzwickten und temporeichen Thriller erwartet, der wird enttäuscht sein, denn recht früh ist zu erkennen, in welche Richtung die Aufklärung des Mordes führen wird. Die Stärke des Romans liegt vielmehr in den leisen Tönen und der detaillierten Beschreibungskunst des Autors, was mir so gut gefallen hat, daß ich auch die Folgebände lesen werde.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    cadishacat

    cadishacat

    12. November 2010 um 19:29

    Dieser Krimi ist der Auftakt einer Reihe um den Amsterdamer Kommissar Bruno van Leeuwen und kommt leider nur sehr sehr schwer in Fahrt. Nachdem im Prolog der ziemlich grausame Mord an einen Teenager beschrieben wird, passiert auf den nächsten 100 Seiten nicht besonders viel. Hier wird hauptsächlich die Beziehung Brunos zu seiner schwer an Alzheimer erkrankten Frau Simone beschrieben, was wirklich herzzerreißend ist - aber eben nicht das, was man von einem guten Krimi erwartet. Nach 100 Seiten war ich kurz davor, das Buch als "nicht zuende gelesen" abzuhaken, wollte ihm aber noch eine Chance von 50 Seiten geben. Zum Glück! Dieser Krimi steigert sich ab der zweiten Hälfte wirklich konstant und ist ab Anfang des letzten Drittels so spannend, dass man ihn gar nicht mehr aus der Hand legen will. Langsam kommt Licht ins Dunkel und die Aufklärung des Mordes ist für mich abstoßend, faszinierend und gruselig zugleich. Hätte das Buch von Anfang an eine konstante Spannungssteigerung vorgewiesen, hätte er von mir glatte fünf Sterne bekommen. Trotzdem werde ich bestimmt auch das zweite Buch über Bruno van Leeuwen lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    evilein

    evilein

    11. November 2010 um 02:48

    Am Anfang steht ein recht grausiger Mord, danach geht es etwas langatmig los. Ich kam im ersten Drittel des Buches nicht recht voran, der Beginn der Ermittlungen , vieles vom Leben des leitenden Inspektors Van Leeuwen schien mir zu ausführlich. Der einzige Grund zum Weiterlesen zu diesem Zeitpunkt war die fesselnde Beschreibung der Krankheit von Simone, Van Leeuwens Ehefrau. Der Drahtseilakt zwischen seinen Ermittlungen und dem Zusammenleben mit einer Frau, deren Krankheit sie ins Vergessen sinken lässt, half mir bis zum Zeitpunkt an dem die Geschichte unaufhörlich spannender wird, zumal das Geschehen in eine andere Zivilisation führt, die für uns schwer oder garnicht zu begreifen ist. Superspannend, brutal , aber auch herzzerreissend traurig - eine gelungene Mischung, die so ganz anders war, als daß, was ich bisher gelesen habe.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    HelgaR

    HelgaR

    10. November 2010 um 12:35

    2.Fall Bruno van Leeuwen. In Amsterdam gibt es den Königinnentag, der dort wie ein Volksfest gefeiert wird und gerade an diesem Abend wird ein Junge ermordet. Über die Art, wie er ermordet wurde, ist sogar die Polizei schockiert, so etwas haben sie noch nicht gesehen. Commissaris Bruno van Leeuwen übernimmt den Fall, es gibt keine Zeugen, kein Motiv, sie stehen völlig im Dunklen. Der Hintergrund der Geschichte gefällt mir sehr gut und ist auch nachvollziehbar. Für mich ist sie aber streckenweise etwas zu langatmig, da hauptsächlich von Brunos Frau Simone erzählt wird und ihr Leben mit Alzheimer und vor allem wie Bruno damit umgeht. Auch wenn diese Krankheit im weitesten Sinn eine Rolle spielt, wird sie doch etwas zu breit getreten und das private Umfeld nimmt etwas zuviel Platz ein somit habe ich den Mord fast aus den Augen verloren. Die Personen und vor allem das Team des Commissaris haben mir sehr gut gefallen und ich hoffe daher sehr, dass im nächsten Buch der Fall etwas mehr im Vordergrund steht.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2010 um 15:53

    In die Geschichte um Bruno van Leeuwen bin ich am Anfang nur etwas schwer hinein gekommen. Auch fand ich es für einen Thriller ein bisschen merkwürdig, dass nicht die kompletten Ergebnisse der Obduktion auf einmal verraten wurden. Das war aber am Ende eher spannend, da man nicht so richtig wusste, in welche Richtung die Ermittlungen weiter gehen würden. Auch die Verkettung, die sich fast um den Erdball drehte und sich im Urwald wiederfand, war sehr abwechslungsreich. Die Charaktere, die Fischer zeichnet, sind beeindruckend und vielseitig. Allgemein ist "Und vergib uns unsere Schuld" ein netter Thriller für Zwischendurch, deren Fortsetzung ich vielleicht auch noch lesen werde.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    29. December 2009 um 10:09

    Ein Kind in Amsterdam wird grausam ermordet. Das Gehirn fehlt. Es folgt ein weiterer toter Junge... Kommissar Bruno van Leeuwen ermittelt. Doch hat er nicht nur mit diesem Fall zu kämpfen. Auch privat hat er große Probleme, denn seine Frau ist an Alzheimer erkrankt... Anfangs war es ein wenig schwer, in die Geschichte hineinzukommen, da es zunächst zwei Geschichten sind: einmal der Mord und die Ermittlung, dann die Ehe des Kommissars und die Erkrankung seiner Frau. Man merkt aber bald, daß beide Teile irgendwie miteinander verbunden sind... Im Großen und Ganzen hat das Buch mir gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Malibu

    Malibu

    02. August 2009 um 13:06

    Am Tag des Königinnentages in Amsterdam wird ein Junge ermordet, das den Polizisten sogar das Blut in den Adern gefrieren lässt. Commissaris Van Leeuwen, ohnehin belastet durch die Krankheit seiner Frau, nimmt sich des Mordes an und ermittelt... Das Buch ist gut geschrieben, spannend, aber mir fiel es manchmal doch schwer weiterzulesen. Vielleicht liegt es an den niederländischen Krimis, da brauch ich allgemein länger, als bei anderen. Aber der Autor hat wirklich eine gute Idee gehabt mit dieser Geschichte und es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen!

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    LxNRG

    LxNRG

    14. April 2009 um 21:40

    Dieses Buch, ist ein kleines Juwel, und zählt für mich mit zu den Besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Warum? Ist das Buch spannend? Ja, hier und da schon, aber das spielt keine Rolle! Ist die Krimihandlung gelungen? Ja, auf jeden Fall, aber auch das ist für mich nur sekundär! Ist das Finale / das Ende überraschend? Ja, vielleicht – vielleicht auch nein, aber egal! Warum hat mir das Buch so gut gefallen? Wegen der Darstellung des Verhältnisses zwischen dem Kommissar und seiner Frau Simone. Selten habe ich so etwas eindringliches und ehrliches gelesen. Diese private Zerrissenheit die natürlich Konsequenzen in seiner beruflichen Ausübung hat, ist ganz hervorragend dargestellt. Der Leser ist dem ganzen ausgeliefert und steht selber auch unschlüssig zwischen Empörung, Verbitterung und Leid. 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    zbaubf

    zbaubf

    17. March 2009 um 15:57

    als ich das buch zu lesen begann. war ich zuerst skeptisch. Es war mir von der Stimmung her zu düster und mit den handelnden Personen konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine gedankliche Verbindung aufbauen. Das änderte sich aber spätestens als die Krankheit von Simone van Leeuwen beschrieben wurde und damit dem Leser klar wurde, wie schnell er auch davon getroffen werden kann. Ich selbst gehöre auch indirekt dazu. Die Krankheit Simones beeinflusst auch Bruno van Leeuwen in seiner beruflichen Tätigkeit. Der logische Handlungsfaden zieht sich sehr gut nachvollziehbar durch das ganze Buch. Zu Ende habe ich das Buch mitten in der Nach gelesent. Meine Frau fragte mich, was denn so spannend an dem Roman sei, meinte Antwort war. Alles, man muss es einfach selbst gelesen haben. Ein absolut geniales Erstlingswerk.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:38

    Commisaris van Leeuwen ist 54 Jahre alt und mit Leib und Seele Polizist. 18 Morde hat er Laufe seiner Dienstzeit aufgeklärt und nun hat er es mit einem Verbrechen zu tun, das viele Fragen aufwirft. Die Spuren deuten darauf hin, dass der Täter nicht aus unserer Zivilisation kommt. Neben diesem schwierigen Mordfall hat er mit privaten Problemen zu kämpfen, ist doch seine Frau an Alzheimer erkrankt und bereits in einem Stadium, das eine Pflege zuhause kaum noch möglich macht. Wir erleben hier einen Protagonisten, der sich im permanenten Konflikt zwischen Beruf und Privatleben befindet. Claus Cornelius Fischer schildert diesen Konflikt so intensiv, dass man sich dem nicht entziehen kann. Der Leser steht nie als unbeteiligter Dritter daneben sondern erlebt Wut, Verzweiflung Hilflosigkeit und Trauer sowohl aus Sicht von Comissaris van Leeuwen als auch seiner Frau Simone hautnah mit. Das darüber der eigentliche Kriminalfall manchmal zu kurz kommt, habe ich dem Autor nicht übel genommen. Zu sehr sind mir der Commissaris und seine Frau ans Herz gewachsen. Die geschilderten Morde, die dazu führenden Motive und Hintergründe fand ich "gelungen", wenn man das so überhaupt bezeichnen kann, weil es sich vom üblichen Krimi-Einheitsbrei deutlich abhebt und so völlig anders ist, als das was man in letzter Zeit so auf dem Krimi-Buchmarkt findet. Ich freue mich auf weitere Bücher um Commissaris van Leeuwen. Von mir fünf Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer

    Und vergib uns unsere Schuld
    dubh

    dubh

    11. June 2008 um 23:42

    Meine Erwartung war dank des lobenden und preisenden Klappentextes nicht gerade gering und dann das... Selten habe ich einen so schlechten, ja so widerlichen Krimi gelesen! Angefangen hat alles mit dem so zackig aus dem Handgelenk geschüttelten Atmosphären-Primborium: da - jetzt vermute ich mal - Krimis in besonderen Regionen (Sizilien, Venedig, good old England ...) so gut funktionieren, dachte Herr Fischer wohl, man könne sich ja mal was ganz anderes einfallen lassen. Und da bietet sich Amsterdam mit seinen romantischen Gassen und dem vielen Wasser ja geradezu an, oder? Siehe da, man verlege eine schnöde Krimihandlung ins beschauliche Holland und würze das Ganze mit einer Prise Niederländisch (zumindest was die Anreden angeht) und augenblicklich hat man einen Bestseller. Weit gefehlt - bei diesem Buch. Und für mich glücklicherweise der Beweis, dass sich noch nicht alles zwischen ein bißchen Hartpappe pressen lässt ohne erkannt zu werden... Das Einzige was mir an diesem Buch wirklich einigermaßen gut gefallen hat war die Nebenhandlung: Van Leuweens Frau leidet nämlich an Alzheimer. Dies wurde gekonnt beschrieben, ebenso wie der Zwiespalt, der sich beim Kommissar immer weiter ausbildet - was tut man in solch einem Fall? "Muss" man sein Arbeitsleben komplett über den Haufen werfen? Wie kann es weitergehen? Die Krimihandlung ist jedoch sowas von hanebüchen, dass ich mehrfach sehr kurz davor war, das Buch in die Ecke zu pfeffern. Reichlich "Exotik" durch Besuche bei Menschen(gehirn)fresser in Papua-Neuguinea (im übrigen der Stamm von Erfahrungsberichtlerin Sabine Kuegler) und ein völlig durchgeknallter und zu guter Letzt auch noch pädophiler Anthropologe sind da eher weniger das Salz in der Suppe denn eher die Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Fazit: No way! Nie wieder auch nur ein Krimi von Claus Cornelius Fischer.

    Mehr
  • weitere