Claus Karst Finisterre - Eine Spurensuche

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Inhaltsangabe zu „Finisterre - Eine Spurensuche“ von Claus Karst

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  • Bewegend und ereignisreich!

    Finisterre - Eine Spurensuche

    Antjewhv

    04. March 2014 um 15:23

    Leonies geheimnisvolle Urlaubsplanung führt sie und ihren Mann Pascal wirklich „ans Ende der Welt“. Sie sind abgeschnitten von allen Kontaktmöglichkeiten, und am nächsten Morgen ist Leonie verschwunden. Niemand hat sie angeblich gesehen. Der Plot ist gut strukturiert, und der Sog der Ereignisse ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Autor beschreibt sehr detailliert – manchmal etwas zu detailliert - die Handlungen, Gedanken und Gefühle. Die Sprache ist gehoben. Teilweise wirkt das etwas unnatürlich, wenn z.B. Telefongespräche sich wie ausgefeilte Briefe lesen, und auch die Personen wirken manchmal etwas schematisch. Dennoch: Ein spannendes Buch mit einer ereignisreichen und bewegenden Geschichte!

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  • Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht

    Finisterre - Eine Spurensuche

    Fabella

    23. March 2013 um 16:59

    Inhalt: Eigentlich sollte es ein netter Urlaub werden. Auch wenn Pascal nicht weiß, wohin ihn seine Frau entführen will. "Ans Ende der Welt", daran glaubt er nicht so ganz. Doch als sie in dem kleinen Bergdorf ankommen, fühlt er sich tatsächlich dorthin versetzt. Unfreundlich sind die Menschen, wenn man überhaupt welche trifft. Und dann verschwindet Leonie und Pascal kommt weder aus dem Dorf heraus noch findet er eine Spur. So tut er sich mit Sophie zusammen, die ebenfalls auf der Suche ist, nach ihrem Mann. Gemeinsam kommen sie dem Rätsel in kleinen Schritten näher, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Meine Meinung: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich etwas zweigeteilt bin, was meine Meinung angeht. Die Geschichte ist interessant aufgebaut und das, was eigentlich dahinter steckt ein Thema, was wirklich heikel und dennoch nicht uninteressant ist. Ein Buch, das zwar nicht auf einer wahren Geschichte beruht, dennoch wahre Kerne enthält. Dennoch entwickelt sich das Buch eher ein bisschen zu einem Krimi, in dem die Ermittler eher Zivilpersonen sind. Die dann natürlich prompt in alle Fallen tappen, die sich auftun. Und wie immer bei einem Krimi reißt es mich nicht ganz so mit. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mich etwas schwer mit dem Schreibstil des Autors getan habe. Ich bin nicht sicher, ob das am Alter und somit an einer anderen Sprache des Autors liegt, oder es einfach kein Schreibstil ist, der mich persönlich packt. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass alles nur angeschnitten wird, immer leicht an der Oberfläche bleibt. So als dürfte man nicht zu sehr unter die Oberfläche gehen. Dadurch fehlte mir ein bisschen Spannung. Obwohl ich das Buch trotzdem gern bis zum Ende gelesen habe. Mit den Charakteren bin ich leider auch nicht so wirklich warm geworden. Auch sie blieben irgendwie an der Oberfläche. Wobei mir Pascal noch recht sympathisch erschien. Doch einige seiner Gedanken - gerade die späteren - waren mir doch irgendwie zu emotionslos, zu hinnehmend. Allerdings weiß man nicht, wie man selbst in solchen Situationen reagieren würde. Auch irritiert mich nach wie vor die Rolle der Ines und Ramona. Zwei Charaktere, die ich eher einem Fantasyroman zugeordnet hätte und die für mich hier irgendwie nicht hingehörten. Auch wenn sie sich recht gut in die Geschichte integrieren konnten. Ich hätte eigentlich gern mehr über die Hintergründe erfahren. Wie es überhaupt dazu kommen konnte. Es muss im Vorfeld ja einiges gelaufen sein, mir war das alles viel zu kurz und knapp dargestellt, muss ich sagen. Fazit: Ich denke, dass Krimi-Liebhaber hier bestimmt auf Ihre Kosten kommen. Für meinen Geschmack war vieles aber wie von oben betrachtet, berührte nicht und konnte dadurch keine durchgehende Spannung aufbauen.

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