Claus Mikosch

 4.3 Sterne bei 44 Bewertungen
Claus Mikosch

Lebenslauf von Claus Mikosch

Claus Mikosch wurde Mitte der siebziger Jahre in Mönchengladbach geboren. Nach seinem Schulabschluss bereiste er die Welt, bevor er sich in Großbritannien einem Studium der Homöopathie widmete. Nach dem Vorbild seines Urgroßvaters startete 2013 Claus Mikosch seine Karriere als Schriftsteller und veröffentlichte sein erstes Buch "Der kleine Buddha - Auf dem Weg zum Glück". Weitere Werke folgten. 2016 erscheint der zweite Band seiner philosophischen Geschichte unter dem Titel "Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe". Heute pendelt er als Fotograf zwischen Deutschland und Spanien. Seine Erlebnisse und nachdenklichen Texte über Achtsamkeit veröffentlicht Claus Mikosch auf seinem englischen Blog.

Neue Bücher

Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe

 (11)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

Alle Bücher von Claus Mikosch

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Der kleine Buddha - Auf dem Weg zum Glück

Der kleine Buddha - Auf dem Weg zum Glück

 (17)
Erschienen am 15.01.2015
Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe

Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe

 (11)
Erschienen am 17.09.2018
Señor Gonzalez und der Garten des Lebens

Señor Gonzalez und der Garten des Lebens

 (11)
Erschienen am 26.03.2018
Charlie und der Traum von Freiheit

Charlie und der Traum von Freiheit

 (2)
Erschienen am 08.09.2015
Montags im Wohnwagen

Montags im Wohnwagen

 (0)
Erschienen am 02.12.2013
Der kleine Garten am Meer

Der kleine Garten am Meer

 (0)
Erschienen am 10.06.2019

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Neue Rezensionen zu Claus Mikosch

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B

Rezension zu "Señor Gonzalez und der Garten des Lebens" von Claus Mikosch

Der Garten des Lebens
buechertraeumevor einem Monat

Leider bin ich mit dem Buch nicht warm geworden, obwohl mir der lockere Schreibstil gut gefallen hat. Auf der Handlungsebene passiert nicht besonders viel, das hatte ich allerdings erwartet. In diesem Buch geht es eben um die kleinen Dinge und Gespräche, die Niklas mit seinen Mitbewohnern oder dem spanischen Bauern führt und nicht um ein großes Abenteuer. Ich hatte auf ein paar Denkanstöße und schöne Lebensweisheiten gehofft und wurde, obwohl das Buch einige sehr schöne Momente hat, enttäuscht.

Obwohl Señor Gonzalez mir sehr sympatisch ist, wird er meiner Meinung nach seiner Rolle in der Geschichte nicht gerecht. Statt Lebensweisheiten zu vermittel, kommt er über einfache Floskeln meistens nicht hinaus. So erklärt er Niklas zum Beispiel mehrmals, dass wir durch chemische Düngemittel und Pestizide dem Boden, den Pflanze und schließlich uns selbst schaden und dass es nicht gut ist, dass die Menschen es heute alle so eilig haben. Immer wieder geht es um vergiftete Lebensmittel und darum, dass die kleinen Bauern mit natürlichem Anbau heute nicht gegen die Großbetriebe ankommen.

Für den Klischee-Städter Niklas, der noch nie die Hände im Dreck hatte oder irgendetwas gepflanzt hat und der das ruhige Landleben langweilig findet, eröffnet sich im Garten von Señor Gonzalez eine völlig neue Welt. Ich bin allerdings in einem kleinen Dorf, umgeben von landwirtschaftlichen Betrieben aufgewachsen und sehe heute die Probleme kleiner Höfe bei meinen Nachbarn. Einige mussten die Landwirtschaft aufgeben und auch Kühe und Schweine sind weitgehend verschwunden, weil sich Haltung und Schlachtung nicht mehr rentieren. Da wir außerdem einen großen Garten haben, habe ich außerdem gelernt, was natürlicher Anbau ist und wie viel Arbeit sowas mit sich bringt. Niklas' Naivität macht auf mich einen derart weltfremden Eindruck, dass er mir einfach nicht sympatisch geworden ist.

Ich finde der Autor hat es sich ein bisschen zu leicht gemacht, indem er den ahnunglosen Niklas und den weisen Señor Gonzalez zum Frage-Antwort-Spiel gegenüberstellt. Ich hatte gehofft aus der Geschichte etwas mitnehmen zu können – seien es gute Vorsätze oder einfach nur Denkanstöße. Genau das ist dem Buch aber nicht gelungen. Besonders die ewigen Wiederholungen über unser vergiftetes Essen haben mich irgendwann nur noch genervt, da sie über diese einfache Feststellung nicht hinausgekommen sind. Señor Gonzalez hat auf keinen Fall Unrecht mit den Dingen, die er anspricht, allerdings fehlt es dem Buch an Witz und Intellekt um das Ganze so zu verpacken, dass es zum nachdenken anregt. Für mich klangen die klug gemeinten Aussagen in dieser Geschichte nach einer Weile nur noch nach inspirationslosen Kalendersprüchen. Damit hat der liebenswerte spanische Kleinbauer es leider nicht auf die Liste meiner liebsten fiktiven Lehrmeister geschafft, obwohl er mit seiner Lebensweise ein schönes Vorbild ist.

Wer in diesem Buch ein bisschen spanisches Lebensgefühl, einen sympatischen Bauern, der das einfache Leben und seinen Garten liebt und einen angenehmen Schreibstil sucht, kann mit der Geschichte glücklich werden. Für mich hat es leider nicht gereicht.

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Wortverzaubertes avatar

Rezension zu "Señor Gonzalez und der Garten des Lebens" von Claus Mikosch

Finde deine innere Ruhe
Wortverzaubertevor 4 Monaten

Inhalt

Niklas ist 30 Jahre alt und gerade arbeitslos geworden. Nun muss er sich überlegen, wie es weitergeht. Er entscheidet sich, der hektischen Welt in der Großstadt zu entfliehen und eine Auszeit zu nehmen. Er geht nach Andalusien. Dort scheint die Welt ihren eigenen Rhythmus zu haben. Hier will er über sein Leben nachdenken und einen Kurs einschlagen.
Hilfe bekommt er dabei von dem alten Gärtner Senor Gonzalez. Der Gärtner lebt in einfachen Verhältnissen und baut in seinem Garten auf traditionelle Art und Weise sein Gemüse an. Dieser Mann schärft Niklas Blick für das Wesentliche im Leben. Während er dem alten Mann beim Anbau in dessen Garten hilft, lernt er etwas über die Werte wie Achtsamkeit, Genügsamkeit und Gelassenheit.

Meine Eindrücke
Ich fand das Buch sehr schön. Es ist in einer einfachen und bestens verständlichen Sprache geschrieben. Besonders die Gespräche zwischen Niklas und Senor Gonzalez haben mir gut gefallen. Für den Leser sind diese eine Offenbarung. Denn der alte Gärtner öffnet nicht nur Niklas die Augen darüber, dass Achtsamkeit, Genügsamkeit wichtige Werte im Leben sind, sondern auch dem Leser. Diese Werte gehen immer mehr in der heutigen Welt verloren, hier zählt nämlich nur noch Schnelligkeit, Geld.

Fazit
Claus Mikosch verdeutlicht mit seiner Geschichte, dass es im Leben nicht immer nur Geld und Profit geht, sondern auch um die einfachen Dinge. Er gibt dem Leser zu verstehen, dass Werte wie Achtsamkeit und Gelassenheit ebenfalls eine wichtige Rolle im Leben spielen und dass man aufpassen soll, sie nicht zu verlieren.
Die Weisheiten, die Senor Gonzalez Niklas immer wieder eintrichtert, kennen wir alle und sind nicht neu. Aber wir haben sie vergessen oder wir haben sie einfach beiseite geschoben zugunsten unserer eigenen Bequemlichkeit und immer weiter anwachsenden Schnelllebigkeit der Welt. Trotzdem sollten wir sie nicht außer Acht lassen.
Es ist ein schönes Buch, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann. Es ist ein echtes Herzstück, dass ich ohne weiteres weiterempfehlen kann.

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F

Rezension zu "Señor Gonzalez und der Garten des Lebens" von Claus Mikosch

Tolles Buch
Frunehvor 4 Monaten

Handlung:

Als der 30-jährige Niklas seine Arbeit verliert, beschließt er sich spontan nach Andalusien zu reisen. Dort trifft der Stadtmensch auf verschiedene Menschen, die ihm alle wichtige Ratschläge geben. Señor Gonzalez, den der Deutsche im Laufe seines Aufenthalts in Andalusien immer wieder aufsucht, wird jedoch zu Niklas’ wichtigstem Lehrer. Von den Weisheiten, die Niklas in seiner Auszeit erlernt handelt dieser wunderbare Roman.

Formaler Aufbau:

Das Cover ist sehr ansprechend, vor allem die Farbgebung, die meiner Meinung nach super zum Inhalt passt, finde ich ansprechend. Am Anfang des Buches findet man ein Inhaltsverzeichnis mit den Kapitelüberschriften, unter jeder ist ein (Halb-)Satz, der die Thematik des Kapitels kurz umreißt. Dies ist äußerst praktisch, wenn man nach dem Lesen noch mal alle “Lehren” auf sich wirken lassen will. 

Schreibstil; Generelles zur Geschichte:

Das Buch ist, ganz klar, als Appell zu sehen. (Auch wenn es ein Prosa-Roman ist.) Gegen die Hektik unseres Alltags und viele weiterer Dinge, die durch den Kapitalismus o.ä. unser Leben negativ verändert haben. Auf wenigen Seiten gelingt es Claus Mikosch Vieles zu beschreiben, was heutzutage schief geht und kommt einem mit teils simplen Lösungen entgegen, lädt aber oft auch zum Sinnieren ein und gibt zu, dass es nicht immer die eine Wahre Antwort auf ein Problem gibt. Beim Schreibstil merkt man, dass der Fokus wohl eher auf der Message lag, die es galt zu übermitteln und eine “komplexere” Ausdrucksweise wäre dieser Übermittlung weder förderlich, noch würde sie in die Gesamtkonzeption des Werkes passen. Einfachheit ist der Schlüssel. 

Aber dennoch ist auch für Leute, die sich nicht tief in philosophischen Fragen verlieren möchten viel geboten. Die Stimmung, die meist trotz ernster Themen leicht und teils humorvoll ist, wird durch verschiedene Mittel unterstützt (wie z.B. Wetterumschwünge). Die Naturbeschreibungen stechen durch Detail und Schönheit heraus. Man bekommt auch etwas von der Landeskunde und kulturellen Unterschieden mit. Des Weiteren wurden spanische Ausdrücke eingebaut, die aber meist im selben Satz erklärt werden. Sogar Spannung findet man in dem Buch - das hatte ich, von dem Klappentext urteilend, nicht unbedingt erwartet. 

Nach dem Lesen hatte ich definitiv Lust, einen Garten anzubauen.

Charaktere:

Alle Charaktere sind sympathisch, nur ein paar Nebenfiguren können als “Antagonisten” betitelt werden. Trotz eher einfachen Beschreibungen haben die Personen im Roman durch die vielen Dialoge an Tiefe gewonnen, wodurch das Buch nochmal zugänglicher wird. 

Generell erinnert mich der Roman an einen sokratischen Dialog, mit Niklas in der Rolle des unwissenden Schülers und dem Gärtner Gonzalez als Lehrer. 

Niklas wird zu Beginn als ignorant und vielleicht etwas naiv dargestellt; als “typischer” Deutscher in der heutigen Zeit ist er als Hauptfigur perfekt gewählt.

Fazit:

Ein tolles Buch, das einen bewegen kann, wenn man sich darauf einlässt. 

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Gespräche aus der Community

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Tasmetus avatar

Wenn es um die Liebe geht können wir immer etwas lernen

Manchmal kommt es uns so vor, als sei Liebe ein viel zu kleines Wort für dieses komplexe, vielschichtige Gefühl. Sie kann schön, aber auch kompliziert und schmerzhaft sein.
Passend zum Valentinstag gibt es bei uns ein kleines, süßes Buch zum Thema Liebe. Egal ob ihr Single oder vergeben seid, aus diesem Wohlfühl-Buch könnt ihr eine Menge mitnehmen.
Und wenn ihr eure Liebsten mit einer netten Botschaft überraschen wollt, könnt ihr ihnen eine der Postkarten aus dem dazugehörigen Postkarten-Kalender schicken.

Mehr zum Buch:
Über das Glück hat der kleine Buddha auf seiner ersten Reise allerhand gelernt. Doch auf die Frage, wie ein Mann eine Frau finden könnte, weiß der kleine Buddha keine Antwort. Und so begibt er sich wieder auf die Reise. Unterwegs begegnet er Verliebten und Verzweifelten, solchen, die die Liebe gefunden, und anderen, die sie wieder verloren haben, der Verliebtheit und dem stillen Glück zu zweit, der Liebe zu den Kindern, zu sich selbst und zur ganzen Welt. Und allmählich begreift der kleine Buddha, dass Glück und Liebe zusammengehören. Ob er selbst am Ende das Glück der Liebe findet?



Mehr zum Autor:
Claus Mikosch wurde Mitte der siebziger Jahre in Mönchengladbach geboren. Nach seinem Schulabschluss bereiste er die Welt, bevor er sich in Großbritannien einem Studium der Homöopathie widmete. Nach dem Vorbild seines Urgroßvaters startete 2013 Claus Mikosch seine Karriere als Schriftsteller und veröffentlichte sein erstes Buch "Der kleine Buddha - Auf dem Weg zum Glück". Weitere Werke folgten. 2016 erscheint der zweite Band seiner philosophischen Geschichte unter dem Titel "Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe". Heute pendelt er als Fotograf zwischen Deutschland und Spanien. Seine Erlebnisse und nachdenklichen Texte über Achtsamkeit veröffentlicht Claus Mikosch auf seinem englischen Blog.

Claus Mikosch beantwortet im Unterthema der Fragerunde die ganze Woche über eure Fragen! 


Wir vergeben 10 Exemplare von ›Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe‹ zusammen mit dem dazu passenden Postkarten-Kalender unter allen, die sich bis zum 21.02. über den blauen "Jetzt bewerben" Button bewerben* und folgende Frage beantworten. 


Welchen Ratschlag würdet ihr in Sachen Liebe weitergeben?


Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken euch die Daumen!

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