Claus Peter Simon

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Woher kommt die Liebe?, Die Ich-Formel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Claus Peter Simon

Woher kommt die Liebe?

Woher kommt die Liebe?

 (2)
Erschienen am 27.08.2013
Die Ich-Formel

Die Ich-Formel

 (1)
Erschienen am 01.10.2011

Neue Rezensionen zu Claus Peter Simon

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Rezension zu "Woher kommt die Liebe?" von Claus Peter Simon

Muss man Gefühle erklären können?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Vielleicht leben wir in einem Zeitalter, in dem man alles in der Welt der Begriffe und Kategorien erklären muss. Nun haben sich Hirnforscher und Psychologen daran gemacht, uns unsere Gefühle auf diese Weise zu erläutern. Aber kann man das überhaupt? Und wollen wir es wirklich? Man kann sich dagegen schlecht wehren, denn der Forscherdrang macht so schnell vor nichts halt. Hirnforscher wissen inzwischen, wo unser Gehirn aktiv wird, wenn wir dies oder das fühlen. Und Psychologen studieren das menschliche Verhalten mit ausgeklügelten Experimenten. Wenigstens das bringt Interessantes zu Tage und hilft vielleicht Verwirrungen auszuräumen, die gelegentlich durch Verhaltensmissdeutungen insbesondere zwischen den Geschlechtern entstehen.

Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Zunächst befasst sich der Autor mit "den großen Fragen". Darunter versteht er generelle Themen, die aus historischer und gesellschaftlicher Sicht mit menschlichen Emotionen zusammenhängen. In einem zweiten Teil werden dann die "großen Gefühle" unter verschiedenen Aspekten diskutiert. Zu den "großen Gefühlen" gehören beim Autor Angst, Einsamkeit, Ekel, Glück, Liebe, Neid, Rache, Trauer, vertrauen und Zorn. Unter einigen dieser Überschriften kommen dann auch noch andere Emotionen oder Zustände zur Sprache, etwa Langeweile, Scham, Eifersucht, Schadenfreude, Sehnsucht, Geborgenheit und Ärger.

Allein schon beim Betrachten dieser Liste fällt auf, dass sie unter merkwürdigen Kriterien zustandegekommen sein muss. In ihr stehen Grundemotionen zusammen mit sehr komplexen Gefühlen oder Seelenzuständen. Und wo ist eigentlich die Freude als eine Grundemotion abgeblieben? Es liegt die Vermutung nahe, dass das Hauptkriterium für die Zusammenstellung dieser Liste das Vorhandensein von Forschungsergebnissen oder die Literaturdichte gewesen sein muss. So liest sich nämlich auch der ganze Text. Vieles erscheint wirklich interessant, manches verwirrt eher oder ist schwer aufnehmbar, weil man beim Lesen keine wirkliche Systematik in der Darstellung erkennen kann, sondern eher alles, was zum Thema bekannt ist oder wichtig erschien, dargeboten bekommt.

Kann man eigentlich Emotionen in ein Begriffssystem zwingen? Denn nichts anderes muss man schließlich tun, wenn man sie erklären will. Dass es dabei zu Missverständnissen kommen kann, demonstriert der Autor ungewollt beim Begriff "Intuition" bereits im ersten Teil. Er zitiert zunächst Einstein: "Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben jedoch eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat." Und dann wundert er sich, dass dies ja wohl erstaunlich für jemanden sei, der das physikalische Weltbild so maßgeblich geprägt hat. Dieses Erstaunen ist wiederum sehr lustig, weil Einsteins Werk ohne seine unglaubliche Intuition niemals die Welt erblickt hätte.

Wie kann ein solch kapitales Missverständnis entstehen? Für den Autor ist "die wohl wichtigste Zutat der Intuition Gefühl, hoch kondensiertes Gefühl". Mit dem was Einstein meinte, hat das aber sehr wenig zu tun. An diesem Beispiel kann man erkennen, wie schwer es ist, über Zusammenhänge zu berichten, wenn die Begriffe nicht wirklich geklärt sind oder vielleicht auch gar nicht sein können.

Leider setzt sch der leichtfertige Umgang mit Begriffen auch später fort. Beim Thema Einsamkeit behauptet der Autor beispielsweise, dass diese ansteckend sei. Liest man dann die Erklärung, dann muss man leider feststellen, dass es sich nicht um eine Ansteckung und auch nicht um die Einsamkeit handelt, die weitergegeben wird. Vielmehr geht es darum, dass Menschen mit einer negativen Weltsicht von anderen gemieden werden, aber gleichzeitig die bereits vorhandene Negativität anderer verstärken. Das ist dann wohl etwas völlig anderes.

Neben noch einigen anderen aus meiner Sicht etwas fragwürdigen Darstellungen enthält das Buch aber auch viele interessante Informationen. Etwa, wenn beim Thema Trauer auf das völlig unterschiedliche Verhalten von Männern und Frauen eingegangen wird, das nicht selten zu katastrophalen Missverständnissen führt. Der Autor schildert einen solchen Fall. Psychologen haben herausgefunden, dass es keinen Unterschied in der Intensität beim Trauern zwischen Männern und Frauen gibt. Männer zeigen ihre Trauer aus den verschiedenen Gründen nicht oder anders. Und das hat auch physiologische Ursachen, wie man aus dem Text erfährt. Warum der Autor dann dem Zeitgeist folgend Männern rät, ihren Gefühlen mehr Freiheit zu geben, wo er doch gerade erklärt hat, dass es für ihre Zurückhaltung Gründe gibt, die sie nicht beeinflussen können, bleibt sein Geheimnis.

Gefühle im Sinne der Wissenschaft erklären zu können, mag mitunter ganz hilfreich sein, insbesondere wenn es dazu beiträgt, Missverständnissen und Fehldeutungen vorzubeugen. Allerdings können Forschungen wie immer auch missbraucht werden, hier etwa zur emotionalen Manipulation von Menschen. Um mit seinen Gefühlen klar zu kommen, benötigt man vielleicht auch etwas anderes als ihre wissenschaftliche Erklärung. Aber das ist nicht Gegenstand dieses Textes.

Alles in allem liefert das Buch eine durch viel Literatur unterlegte Übersicht über die Forschungen zu menschlichen Emotionen. Die Darstellung schien mir nicht immer optimal zu sein. Sie reizt an vielen Stellen zu Widerspruch, ist aber gut lesbar, wenn man sich für das Thema interessiert. Ich fand den Text nicht schlecht, stellenweise hat er mir auch gefallen, was der Seitenbetreiber mit drei bis vier Sternen gekennzeichnet haben möchte.

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Rezension zu "Die Ich-Formel" von Claus Peter Simon

Bin ich ich?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Glaubt man dem Klappentext, dann geht dieses Buch "der spannendsten Frage der Menschheit nach, nämlich: Wer bin ich?" Nach dieser etwas merkwürdigen Formulierung wird uns versprochen, dass wir "die 15 besten Methoden aus Psychologie, Biologie und Medizin" kennenlernen werden. Natürlich "verständlich, hilfreich, sofort umsetzbar". "Ein unverzichtbares Buch für alle, die sich selbst besser verstehen wollen."

Bei so viel bescheidener Eigenwerbung muss man es dann wohl einfach lesen. Und wenn man es nicht schon vorher geahnt hatte, dann wird man hier wieder einmal die Erfahrung machen, dass zwischen den Buchdeckeln nicht immer das steht, was vorher verheißungsvoll angekündigt wurde. Von irgendeiner Formel findet man keine Spur. Die vermittelten Erkenntnisse werden zwar weitgehend verständlich dargestellt, sie sind möglicherweise auch für manchen Leser hilfreich, aber sie sind in der Regel keineswegs immer sofort umsetzbar.

Unsere jetzige Persönlichkeit stellt für den Autor per definitionem unser Ich dar. Doch was ist dieses Ich wirklich? Sind es nur Geschichten über uns, mit denen wir uns identifizieren oder gibt es etwas Unangreifbares in uns? Ist das Ich mehr als die Hülle, in die seit unserer Geburt alle möglichen Leute ihre Konditionierungen für uns gesteckt haben? Oder ist es das Resultat dieser Manipulationen? Gibt es überhaupt ein reines Ich? Und wenn ja, kann man sich dann wieder dekonditionieren, um zu sich zu finden? Auf diese tatsächlich spannenden Fragen findet man in diesem Buch keine Antworten.

Stattdessen diskutiert der Autor in seinem Text 15 Themen, die in irgendeiner Weise mit unserer Persönlichkeit verbunden sein könnten. Doch mit den eigentlich interessanten Fragen zum Ich haben sie nur selten etwas zu tun. Vergisst man aber die großspurigen Ankündigungen und die angebliche gemeinsame Klammer der einzelnen Kapitel zunächst einmal, dann entdeckt man in diesem Buch viel Interessantes, das man wohl erst in eine nicht existierende Ich-Formel pressen musste, um daraus ein Buch zu machen.

Nach einer Einleitung, in der der Autor unter anderem mit überraschender Kühnheit behauptet, dass wahrscheinlich sowohl Jesus als auch Mohammed unter einer Schläfenlappenepilepsie litten, mit der sich ihre religiösen und mystischen Erlebnisse erklären ließen, folgen fünf Kapitel, die uns erklären sollen, "was die Psychologie verrät". Im ersten dieser Kapitel wird uns offenbart, welche fünf grundlegenden Eigenschaften unsere Persönlichkeit angeblich ausmachen. Diese Eigenschaften sind: Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für neue Erfahrungen.

Die Auswahl dieser Eigenschaften erfolgte nach einer Serie von wissenschaftlichen Befragungen, bei denen sich immer wieder diese fünf Nennungen häuften. Bei jedem Menschen sind die fünf Eigenschaften natürlich in verschiedener Stärke ausgeprägt. Die vielfältigen Kombinationen ergeben dann unseren Charakter. Zwar ist diese Klassifizierung interessant, wirklich Neues ergibt sich daraus aber nicht. Es folgt ein Kapitel über die sogenannte Familienaufstellung, aus dem man nur die Erkenntnis gewinnen kann, es einmal auszuprobieren. Man sollte sich dann aber auf Überraschungen gefasst machen. Das dritte Kapitel informiert uns darüber, dass es inzwischen auch Philosophen gibt, die in einer Praxis Lebenshilfe anbieten. Immerhin fühlt man sich dabei nicht behandelt, sondern spricht auf Augenhöhe mit einem Menschen, der glaubt, er könne anderen helfen. Anschließend rät uns der Autor im vierten Kapitel zum Schreiben einer Autobiografie, um daraus Klarheit über uns selbst zu ziehen. Dieser Teil endet mit dem fünften Kapitel, in dem uns moderne Methoden des Coachings vorgestellt werden.

Der folgende Teil steht unter der Überschrift "Was das Körperäußere verrät". Es enthält vier Kapitel, die jedoch lediglich einen extrem kleinen Teil unseres Äußeren behandeln, wobei eines sich auch noch mit unserem Geschmackssinn befasst. Zunächst geht es darum, was unsere Augen über uns aussagen. Viel ist es leider nicht. Dann erfahren wir, was die Stärke unseres Geschmackssinns mit der Sensibilität für menschliche Gefühle zu tun hat.

Nach dem Lesen des nächsten Kapitels werden sicher viele Männer zum Lineal greifen, denn hier wird behauptet, dass ihre Männlichkeit etwas mit den Längenverhältnissen ihrer Finger zu tun hat. Schließlich geht es am Ende dieses Teil noch um die Fettleibigkeit. Wir erfahren, dass der BMI wenig aussagekräftig sei und wir stattdessen unseren Bauchumfang messen sollten, um ihn dann durch unsere Körpergröße zu teilen. Wenn dabei nicht mehr als 0,5 herauskommt, sind wir gut dran. Aber wiederum auch nicht immer, denn selbst bei schlanken Menschen kann sich noch gefährliches Fett zwischen den inneren Organen verstecken. Haben wir nicht schon immer geahnt, dass sich die Wirklichkeit nicht auf einfache arithmetische Operationen zurückführen lässt?

Auch der nächste Teil besitzt wieder eine Überschrift, die nicht das hält, was sie verspricht. Unter dem Motto "Was das Körperinnere verrät" stehen drei Kapitel, eins über die menschliche DNA-Entschlüsselung, eins über neue Erkenntnisse der Neurologie und eins über Ahnenforschung. Das Letzte nennt unter anderem zahlreiche Internetseiten, die für Menschen interessant sein können, die sich auch für graue Vorfahren interessieren und dazu auch eine Speichelprobe und genug Geld abgeben möchten.

Schließlich folgt ein letzter Teil unter der Überschrift "Was Selbstexperimente verraten". Zunächst wird uns vorgeschlagen, ein genaues Tagebuch über unsere täglichen Verrichtungen zu führen, um daraus verdeckte Muster unseres Verhaltens zu erkennen. Wer dafür die Nerven hat, wird sich anschließend gelegentlich wundern, was eine solche Statistik verrät. Danach geht es um die verschiedenen Arten von Intelligenz und ihre Messung. Dieser Abschnitt endet mit einem Kapitel zur emotionalen Intelligenz, den Forschungen von Paul Ekman zur Mikromimik und der Frage, ob die buddhistische Meditation zu einer höheren emotionalen Stabilität führt.

Der Autor diskutiert dann noch in einem abschließenden Kapitel, ob wir unser Ich, so wie er es versteht, verändern können.

Fazit.
Ein interessantes Buch, das etwas anderes beinhaltet als das, was vorher angekündigt wurde. Unter einer etwas künstlichen Klammer werden zahlreiche Themen zusammengefasst und in einer ersten Annäherung vorgestellt. Für tiefergehende Erkenntnisse kann man die am Ende angegebenen Quellen nutzen.

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Rezension zu "Woher kommt die Liebe?" von Claus Peter Simon

Zur Entwicklungspsychologie der Emotionen
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Zunächst ist festzuhalten, dass der Titel sicherlich eines der zentralen Themen menschlichen Seins anspricht und sicherlich „ins Auge fällt“ (wer hat nicht mit der Liebe in allen Facetten zu tun im Lauf seines Lebens?), dabei aber eine starke Verkürzung des Buchinhaltes in sich trägt. Ja, es geht auch um Liebe und Verliebtsein, dies steht im buch allerdings in einem wesentlich größeren Zusammenhang. Denn letztlich wendet sich der Wissenschaftsjournalist Simon, im Übrigen gut lesbar und durchaus fundiert, dem gesamten Spektrum der Emotionen zu, macht „das Emotionale“ grundlegend zum Thema des Buches. Hier wäre ein allgemeiner gehaltener Titel sicherlich eher passend gewesen.

 

„Sie (Gefühle) sind häufig eigentümlich diffus, manchmal ahnen wir nicht einmal, weshalb sie uns gerade in diesem Moment überwältigen; unter ihrer Ambivalenz können wir maßlos leiden“.

 

Grunderfahrungen der „Unkontrollierbarkeit“ greift Simon zunächst auf und legt dar, wie wenig wir unsere Gefühle „im Griff“ haben, wie wechselhaft das Gefühlserleben auch in kurzen Zeitabständen sein kann. Gefühle „sind“, sie kommen und gehen und können nicht „gemacht“ werden, wie Thomas Gordon zu Zeiten schon treffend formulierte.

 

Entgegen nun der althergebrachten Überzeugungen, der Umgang mit Gefühlen läge vor allem darin, sie „zu zähmen“, zu „zügeln“ (Plato) sich vor allem „zu beherrschen“ (auch innerlich ), führt Simon in seiner Darstellung durchaus zu Recht die „Weisheit der Gefühle“ mit ins Feld. Gefühle mögen sich er Kontrolle unterziehen und den Menschen zwischen Glück und Trauer hin- und her werfen können, sind aber durchaus von tiefer Bedeutung für den Menschen (fast alle Entscheidungen und Lebenswege beruhen stark, zumindest stark mit auf Gefühlen) und tragen in sich durchaus wichtige Chancen der eigenen, inneren Orientierung . Wen  man weiß, woher sie kommen und wie man am besten die Emotionen in das eigene Leben integriert (statt sich ihnen nur hilflos ausgeliefert zu „fühlen“).

 

„Vor allem, wenn die Entscheidungsgrundlagen unsicher ist ...... verhelfen Gefühle (intuitiv) zu einer guten Wahl. Das gilt im Alltagsleben für viele Entscheidungen“.

 

„Intuitive Entscheidungen sind oft die besseren“, so gibt es Simon dem Leser mit auf den Weg und zeigt ebenso auf, wie aus einem „Gefühlsschwall“ eben ein intuitives Gespür entwickelt werden kann. Auf Gefühle kann nicht verzichtet werden (selbst, wenn man sie abstellen könnte).

 

Interessant bietet Simon hierzu gleich im ersten Kapitel den „evolutionären Blick“ und verweist auf die für den Menschen und sein Überleben hoch sinnvolle Entwicklung der Emotionen. Die allerdings im Lauf der Zeiten insofern anders zu verstehen und zu betrachten sind, als damalige Situationen nicht mehr im Raume stehen, Gefühle wie Angst, Ekel und Zorn aber dennoch in „uralter“ Weise sich Bahn brechen. Hier braucht es dann das Wissen, dass „innen“ etwas „automatisch“ auf einen Reiz  reagiert, der im „wahren“ Leben heute dieses Gefühl nicht mehr unbedingt hervorrufen müsste.

 

So dekliniert Simon an den wichtigen Grundgefühlen von Angst, Einsamkeit, Ekel, Glück, Liebe, Neid, Rache, Trauer, Vertrauen und Zorn die wesentlichen Elemente und Entwicklungsgeschichten „hinter“ diesen starken Emotionen durch und verhilft dem Leser damit zu einem tiefern Verständnis der Emotionen an sich und des eigenen „inneren Funktionierens“.

 

Ein sehr lesenwertes Buch und eine wichtige Zuwendung zu den menschlichen Emotionen, die auch in der Gegenwart immer nicht wie vor zigtausenden von Jahren meist „einfach so“ ihre steuernde Kraft (nicht immer zum Besten) ausüben.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Zwiebelbart: Ein Internet-Chat wird zum Märchen" von Stefan Preiß (Bewerbung bis 4. November)
- Leserunde zu "Kommisarin Moll und die Tote vom Grindel: Frederica Molls erster Fall" von Isabel Bernsmann (ebook, Bewerbung bis 7. November)
- Leserunde zu "Drei Wochen Juli" von Ilvi Frey (Bewerbung bis 9. November)
- Leserunde zu "Mutti, warum hast du mich nicht lieb?" von Gabi P. (ebook, Bewerbung bis 11. November)
- Leserunde zu "Das Schutzengelprogramm" von AR Walla (ebook, Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung bis 15. November bzw. bis 17. November)
- Leserunde zu "Kira: Bedrohung oder Rettung?" von Ive Marshall (ebook, Bewerbung bis 16. November) 
- Buchverlosung zu "Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht." von Rainer Neumann (Bewerbung bis 20. November)
- Leserunde zu "Das Schicksal der Banshee" von Alina Schüttler (Bewerbung bis 18. November) 
- Leserunde zu "Augenschön - Das Ende der Zeit (Band 1)" von Judith Kilnar (Bewerbung bis 15. November)

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
ThomasLs avatar
Letzter Beitrag von  ThomasLvor 13 Stunden
Liebe Leseratten,

ich würde gerne meinen Debütroman "Kreuzfahrt" vorstellen. Unter
http://kreuzfahrtroman.de/ findet Ihr Informationen, einen Buchtrailer und eine längere Leseprobe.

Es handelt sich um einen SF-Abenteuerroman mit der Betonung auf "Abenteuer", ist also vermutlich weniger etwas für Freunde der Hard-SF.

Das Buch beginnt mit einer Bande intergalaktischer Wilddiebe, die mit ihrem Raumfrachter in den Atlantik stürzt. An Bord: die verstörendsten Bestien des Universums. Ganz in der Nähe bahnt sich das Kreuzfahrtschiff "Luxury of the Seas" mit sechstausend vergnügungshungrigen Passagieren seinen Weg über den Ozean...

Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn jemand einen Blick in die Leseprobe wirft. Als Vielleser weiß ich um die begrenzte Ressource Lesezeit. Alle Bücher zu lesen, die es verdienen, wird mir wohl in diesem Leben auch nicht mehr gelingen ;)

Viele Grüße
Thomas
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