Claus Peter Simon Die Ich-Formel

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Inhaltsangabe zu „Die Ich-Formel“ von Claus Peter Simon

Kennen wir uns eigentlich selbst? Und ist das überhaupt wichtig? Die neueste Persönlichkeitsforschung weiß: Nichts ist von größerer Bedeutung für ein glückliches Leben, als sich selbst zu kennen. Doch ohne Hilfestellung ist die Sache mit der Selbsterkenntnis gar nicht so einfach. Aus der enormen Fülle der Möglichkeiten hat Claus Peter Simon die 15 besten Methoden destilliert und jede einzelne wunderbar nachvollziehbar dargestellt. Das Buch bietet einen klaren Überblick über die neuesten und interessantesten Erkenntnisse der Ich-Forschung. Dazu erklärt es alles, was man über die Klassiker der Persönlichkeitsforschung wissen muss. Unverzichtbar für alle, die mehr wollen vom Leben.

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    Die Ich-Formel
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. July 2015 um 15:12

    Glaubt man dem Klappentext, dann geht dieses Buch "der spannendsten Frage der Menschheit nach, nämlich: Wer bin ich?" Nach dieser etwas merkwürdigen Formulierung wird uns versprochen, dass wir "die 15 besten Methoden aus Psychologie, Biologie und Medizin" kennenlernen werden. Natürlich "verständlich, hilfreich, sofort umsetzbar". "Ein unverzichtbares Buch für alle, die sich selbst besser verstehen wollen." Bei so viel bescheidener Eigenwerbung muss man es dann wohl einfach lesen. Und wenn man es nicht schon vorher geahnt hatte, dann wird man hier wieder einmal die Erfahrung machen, dass zwischen den Buchdeckeln nicht immer das steht, was vorher verheißungsvoll angekündigt wurde. Von irgendeiner Formel findet man keine Spur. Die vermittelten Erkenntnisse werden zwar weitgehend verständlich dargestellt, sie sind möglicherweise auch für manchen Leser hilfreich, aber sie sind in der Regel keineswegs immer sofort umsetzbar. Unsere jetzige Persönlichkeit stellt für den Autor per definitionem unser Ich dar. Doch was ist dieses Ich wirklich? Sind es nur Geschichten über uns, mit denen wir uns identifizieren oder gibt es etwas Unangreifbares in uns? Ist das Ich mehr als die Hülle, in die seit unserer Geburt alle möglichen Leute ihre Konditionierungen für uns gesteckt haben? Oder ist es das Resultat dieser Manipulationen? Gibt es überhaupt ein reines Ich? Und wenn ja, kann man sich dann wieder dekonditionieren, um zu sich zu finden? Auf diese tatsächlich spannenden Fragen findet man in diesem Buch keine Antworten. Stattdessen diskutiert der Autor in seinem Text 15 Themen, die in irgendeiner Weise mit unserer Persönlichkeit verbunden sein könnten. Doch mit den eigentlich interessanten Fragen zum Ich haben sie nur selten etwas zu tun. Vergisst man aber die großspurigen Ankündigungen und die angebliche gemeinsame Klammer der einzelnen Kapitel zunächst einmal, dann entdeckt man in diesem Buch viel Interessantes, das man wohl erst in eine nicht existierende Ich-Formel pressen musste, um daraus ein Buch zu machen. Nach einer Einleitung, in der der Autor unter anderem mit überraschender Kühnheit behauptet, dass wahrscheinlich sowohl Jesus als auch Mohammed unter einer Schläfenlappenepilepsie litten, mit der sich ihre religiösen und mystischen Erlebnisse erklären ließen, folgen fünf Kapitel, die uns erklären sollen, "was die Psychologie verrät". Im ersten dieser Kapitel wird uns offenbart, welche fünf grundlegenden Eigenschaften unsere Persönlichkeit angeblich ausmachen. Diese Eigenschaften sind: Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für neue Erfahrungen. Die Auswahl dieser Eigenschaften erfolgte nach einer Serie von wissenschaftlichen Befragungen, bei denen sich immer wieder diese fünf Nennungen häuften. Bei jedem Menschen sind die fünf Eigenschaften natürlich in verschiedener Stärke ausgeprägt. Die vielfältigen Kombinationen ergeben dann unseren Charakter. Zwar ist diese Klassifizierung interessant, wirklich Neues ergibt sich daraus aber nicht. Es folgt ein Kapitel über die sogenannte Familienaufstellung, aus dem man nur die Erkenntnis gewinnen kann, es einmal auszuprobieren. Man sollte sich dann aber auf Überraschungen gefasst machen. Das dritte Kapitel informiert uns darüber, dass es inzwischen auch Philosophen gibt, die in einer Praxis Lebenshilfe anbieten. Immerhin fühlt man sich dabei nicht behandelt, sondern spricht auf Augenhöhe mit einem Menschen, der glaubt, er könne anderen helfen. Anschließend rät uns der Autor im vierten Kapitel zum Schreiben einer Autobiografie, um daraus Klarheit über uns selbst zu ziehen. Dieser Teil endet mit dem fünften Kapitel, in dem uns moderne Methoden des Coachings vorgestellt werden. Der folgende Teil steht unter der Überschrift "Was das Körperäußere verrät". Es enthält vier Kapitel, die jedoch lediglich einen extrem kleinen Teil unseres Äußeren behandeln, wobei eines sich auch noch mit unserem Geschmackssinn befasst. Zunächst geht es darum, was unsere Augen über uns aussagen. Viel ist es leider nicht. Dann erfahren wir, was die Stärke unseres Geschmackssinns mit der Sensibilität für menschliche Gefühle zu tun hat. Nach dem Lesen des nächsten Kapitels werden sicher viele Männer zum Lineal greifen, denn hier wird behauptet, dass ihre Männlichkeit etwas mit den Längenverhältnissen ihrer Finger zu tun hat. Schließlich geht es am Ende dieses Teil noch um die Fettleibigkeit. Wir erfahren, dass der BMI wenig aussagekräftig sei und wir stattdessen unseren Bauchumfang messen sollten, um ihn dann durch unsere Körpergröße zu teilen. Wenn dabei nicht mehr als 0,5 herauskommt, sind wir gut dran. Aber wiederum auch nicht immer, denn selbst bei schlanken Menschen kann sich noch gefährliches Fett zwischen den inneren Organen verstecken. Haben wir nicht schon immer geahnt, dass sich die Wirklichkeit nicht auf einfache arithmetische Operationen zurückführen lässt? Auch der nächste Teil besitzt wieder eine Überschrift, die nicht das hält, was sie verspricht. Unter dem Motto "Was das Körperinnere verrät" stehen drei Kapitel, eins über die menschliche DNA-Entschlüsselung, eins über neue Erkenntnisse der Neurologie und eins über Ahnenforschung. Das Letzte nennt unter anderem zahlreiche Internetseiten, die für Menschen interessant sein können, die sich auch für graue Vorfahren interessieren und dazu auch eine Speichelprobe und genug Geld abgeben möchten. Schließlich folgt ein letzter Teil unter der Überschrift "Was Selbstexperimente verraten". Zunächst wird uns vorgeschlagen, ein genaues Tagebuch über unsere täglichen Verrichtungen zu führen, um daraus verdeckte Muster unseres Verhaltens zu erkennen. Wer dafür die Nerven hat, wird sich anschließend gelegentlich wundern, was eine solche Statistik verrät. Danach geht es um die verschiedenen Arten von Intelligenz und ihre Messung. Dieser Abschnitt endet mit einem Kapitel zur emotionalen Intelligenz, den Forschungen von Paul Ekman zur Mikromimik und der Frage, ob die buddhistische Meditation zu einer höheren emotionalen Stabilität führt. Der Autor diskutiert dann noch in einem abschließenden Kapitel, ob wir unser Ich, so wie er es versteht, verändern können. Fazit. Ein interessantes Buch, das etwas anderes beinhaltet als das, was vorher angekündigt wurde. Unter einer etwas künstlichen Klammer werden zahlreiche Themen zusammengefasst und in einer ersten Annäherung vorgestellt. Für tiefergehende Erkenntnisse kann man die am Ende angegebenen Quellen nutzen.

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