Claus Probst

 4.2 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von Nummer Zwei, Spiegelmord und weiteren Büchern.
Claus Probst

Lebenslauf von Claus Probst

Claus Probst studierte Medizin in Italien und Heidelberg und durchlief Ausbildungen in tiefenpsychologischer Psychotherapie sowie in Trauma- und Verhaltenstherapie. Er arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut und Kinder- und Jugendpsychiater. Er hat bereits einen Roman und einen Erzählband veröffentlicht. 2012 gewann er den Agatha-Christie-Preis. „Nummer Zwei“ ist sein erster Thriller. Claus Probst lebt mit seiner Familie in Mannheim.

Alle Bücher von Claus Probst

Claus ProbstNummer Zwei
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Nummer Zwei
Nummer Zwei
 (46)
Erschienen am 22.05.2014
Claus ProbstSpiegelmord
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Spiegelmord
Spiegelmord
 (15)
Erschienen am 22.10.2015
Claus ProbstDie Jagd - Am falschen Ort
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Die Jagd - Am falschen Ort
Die Jagd - Am falschen Ort
 (12)
Erschienen am 27.04.2017
Claus ProbstDas Gesetz zum Schutz der Dunkelheit
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Das Gesetz zum Schutz der Dunkelheit
Das Gesetz zum Schutz der Dunkelheit
 (0)
Erschienen am 21.02.2008
Claus ProbstVermint
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Vermint
Vermint
 (0)
Erschienen am 15.04.2010
Claus ProbstNummer Zwei
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Nummer Zwei
Nummer Zwei
 (1)
Erschienen am 22.05.2014

Neue Rezensionen zu Claus Probst

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Janosch79s avatar

Rezension zu "Die Jagd - Am falschen Ort" von Claus Probst

Die Mafia im Nacken!
Janosch79vor einem Jahr

Nach den Erfolgsthrillern "Nummer zwei" und "Spiegelmord" legt Claus Probst mit "Die Jagd - Am falschen Ort" erneut einen starken deutschen Thriller vor.

Inhalt: Ein ganz normaler Mann wird Zeuge eines grausamen Verbrechens. Er wagt, das Richtige zu tun, und geht zur Polizei. Seine Aussage bringt einen mächtigen Mafia-Boss ins Gefängnis. Aber sein bisheriges Leben ist damit vorbei. Denn ab jetzt ist er ein Gejagter. Und er entwickelt erstaunliche Fähigkeiten.
Er ist mutig. Einer von den Guten, auf der Flucht vor der Rache der Mafia. Aber wer an seinem Leben hängt, sollte dennoch hoffen, ihm niemals zu begegnen.

Auch in seinem dritten Thriller weiß Claus Probst von Beginn an den Leser zu fesseln. Der Schreibstil ist wieder sehr authentisch und das Kopfkino wird sofort in Gang gesetzt. Die Beschreibungen der verschiedenen europäischen Städte, die in diesem Thriller vorkommen, sind sehr detailreich dargestellt, sodass man sich die Lage vor Ort sehr gut vorstellen kann.

Der Hauptprotagonist, der durch Zufall Zeuge eines Mordes durch einen Mafiosi wird, muss um sein Leben fürchten und wechselt seine Identität. Auf der Flucht gerät er in verschiedene brenzlige Szenarios, die Claus Probst äußerst spannend beschreibt. Der Leser fiebert dabei sehr mit dem Zeugen mit. Hierdurch entsteht ein gelungener Spannungsbogen, der bis zum Ende gehalten werden kann.

Auch der dritte Thriller-Streich ist Claus Probst gelungen!

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Krimisofa_coms avatar

Rezension zu "Die Jagd - Am falschen Ort" von Claus Probst

Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde
Krimisofa_comvor einem Jahr

Manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort. Meistens hat das keine großartigen Konsequenzen, oft ist es nur eine Peinlichkeit, die zurück bleibt. Ganz selten ändert es das Leben oder löscht es aus, wie etwa bei einem Terroranschlag – man kommt ohne eigenes Zutun zum Handkuss. In „Die Jagd“ von Claus Probst gibt es zwar keinen Terroranschlag, aber doch den ein oder anderen Mordversuch auf den Protagonisten – bis dieser zurück schlägt und man als Leser irgendwann nicht mehr weiß, ob er noch gut oder schon böse ist. Erst im Nachwort erfährt der Leser, dass das Buch nicht von Probst selbst sein soll, sondern er das Manuskript zugeschickt bekommen hätte und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit gründet. Man kann dem Nachwort natürlich Glauben schenken – ich komme dem allerdings nicht zu hundert Prozent nach, weshalb ich das Buch als fiktiven Spannungsroman rezensieren werde.

„Die Jagd“ knüpft nicht an die bisherigen Probst-Thriller rund um Lena Böll an, wenngleich er im selben Kosmos spielen könnte, denn es gibt auch hier einen Hauptkommissar Klein, der allerdings nur eine kleine Rolle zu Beginn spielt. Dennoch ist es eine komplett andere Geschichte, denn hier steht das Opfer Jonas Keller im Mittelpunkt, von der Ermittlungsarbeit bekommt man gar nichts mit. Recht bald kommt Keller ins Zeugenschutzprogramm, dessen Umstände sehr gut erklärt werden und ebenso gut recherchiert wirken. Bereits „Die Entscheidung“ von Charlotte Link behandelt das Thema im Entferntesten, dort wirkt es im Gegensatz zu „Die Jagd“ aber eher als Mittel zum Zweck (was nicht herabwürdigend gemeint ist).

Der Titel des Buches „Die Jagd“ ist mehr auf den Leser gemünzt als auf die Handlung, denn Jonas Keller, dessen Namen man durch den Ich-Erzählstil erst relativ spät erfährt, ist auf der Flucht und jagt den Leser durch die Geschichte. In der Tat liest sich das Buch recht schnell, was aber nicht nur durch den Erzählstil bedingt ist, denn die meisten Kapitel haben nur drei bis fünf Seiten, das kürzeste ist gerade mal elf Zeilen lang, das längste nicht mehr als zehn Seiten. Aber, dadurch dass jedes Kapitel mit einer neuen Seite beginnt, und das Kapitel erst beim zweiten Viertel der Seite beginnt, gibt es relativ viele größere und kleinere unbeschriebene Stellen – was ich persönlich mit meinem langsamen Lesestil ja liebe, weil ich immer das Gefühl hatte, durchs Buch zu fliegen.

Der Charakter Jonas Keller ist anfangs eher dicklich und unscheinbar, ein Durchschnittsmensch eben. In der Geschichte wird er aber immer mehr zum Profikiller, sowohl physisch als auch psychisch, bei dem man als Leser nur selten weiß, ob er immer die richtigen Leute tötet. Irgendwann wurde es mir dann doch etwas zu sehr Hollywood, spätestens dann nämlich, als er mehrere Menschen nacheinander mit einfachsten Waffen tötete – da wurde die Geschichte für mich unglaubwürdig. Dabei handelt der Protagonist meistens nicht umsichtig, durchsucht seine Opfer so gut wie nie und sucht nicht nach Hinweisen, ob die von ihm Getöteten tatsächlich für die Mafia arbeiten, sondern tötet zu neunzig Prozent auf Verdacht – was beim vermeintlichen Showdown für ziemliche Ernüchterung sorgt. Auch erklärt Keller nicht, wie er zum Beispiel durchs Internet surft, ob er sicher surft, mit einem Identitätsschutz (VPN oder TOR etwa) oder etwas Ähnlichem. Die Mafia nutzt heute, wie der IS auch, Internet und wird auch dort nach ihm suchen. Generell lässt der Plot einige Fragen offen, was Probst auch im Nachwort einräumt. Auch das Ende ist leider mehr als offen, weshalb ich eher glaube, dass Probst hier einen talentierten Autor, der bis dato keinen Verlag gefunden hat, fördern will, als dass diese Geschichte tatsächlich so passiert ist.

Tl,dr: „Die Jagd“ lässt sich im Prinzip mit „Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde“ zusammenfassen. Es ist zwar ein ziemlicher Pageturner, den man innerhalb von wenigen Stunden durch hat, der aber auch mit einigen Unstimmigkeiten behaftet ist und etliche Fragen offen lässt – zudem wird er mit der Zeit leider unglaubwürdig. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

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Baerbel82s avatar

Rezension zu "Die Jagd - Am falschen Ort" von Claus Probst

Was ist real?
Baerbel82vor einem Jahr

Jonas Keller wird zufällig Zeuge, wie ein Mafia-Boss seine Freundin und deren Lover erschießt - und geht zur Polizei. Seine Aussage vor Gericht bringt Torrini ins Gefängnis. Aber Jonas‘ bisheriges Leben ist damit vorbei. Denn ab jetzt ist er ein Gejagter.

Seine Freundin trennt sich von ihm. Zunächst versucht Jonas es alleine, später wird er in einem Zeugenschutz-Programm betreut. Merkwürdige Dinge geschehen und Jonas muss lernen, sich zu wehren, wenn er überleben will.

Erzählt wird diese unglaubliche Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von Jonas. Das schafft Nähe. Und so hat der Leser Verständnis für Jonas, der moralisch mehr als fragwürdige Dinge tut. Man fiebert mit ihm mit, ob er es wohl schafft, der Mafia zu entkommen.

Claus Probst kannte ich bisher nicht. Das wird sich nun ändern. Denn Story und Stil haben mir gefallen. Kurze Kapitel sorgen für Dynamik. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Geschichte lässt sich flott und flüssig lesen. Eine Geschichte mit stetig steigender Spannung bis zum rasanten Showdown, der nochmal alles in Frage stellt.

Fazit: Thriller made in Germany. Packend, schnell und überraschend!

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Beim Fragefreitag haben wir in dieser Woche einen Autor zu Gast, der sich in seinem Thriller-Debüt "Nummer Zwei" mit einem besonderen und wichtigen Thema auseinandersetzt: der Traumabewältigung! Ab sofort habt ihr hier die Gelegenheit, Claus Probst eure Fragen zu stellen, die dieser am 18. Juli 2014 ab 20 Uhr beantworten wird. Fragt also gern all das, was ihr über den Autor und sein Buch wissen möchtet und ihr könnt es schon bald hier erfahren.

Mehr zum Buch:
Am frühen Morgen findet er sie: die Leiche eines jungen Mädchens, nackt, schutzlos. Gegen alle Vernunft entfernt er das Mädchen vom Tatort und bringt es zu sich nach Haus. Er weiß, er darf das nicht tun. Er weiß auch, dass ein Mörder, der schon zwei junge Frauen umgebracht hat, die Region Mannheim in Angst versetzt. Aber er muss so handeln. Fallanalytikerin Lena Böll sucht nach einem vermissten jungen Mädchen. Doch der Serienmörder brüstet sich per SMS bereits der Tat. Aber nirgendwo ist eine Leiche gefunden worden. Lena Böll beginnt ein hochriskantes Katz-und-Maus-Spiel, in dem ein Unbekannter zum entscheidenden Faktor wird - auf Leben und Tod.
>> Leseprobe

»In meiner Arbeit als Psychotherapeut geht es mir um das Gleiche wie beim Schreiben: Gefühle und bislang Unverständliches zu ausdrucksstarken Bildern zu verdichten, um das Leben und die eigene Existenz begreiflicher zu machen.« Claus Probst

Claus Probst studierte Medizin in Italien und Heidelberg und durchlief Ausbildungen in tiefenpsychologischer Psychotherapie sowie in Trauma- und Verhaltenstherapie. Er arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut und Kinder- und Jugendpsychiater. Er hat bereits einen Roman und einen Erzählband veröffentlicht. 2012 gewann er den Agatha-Christie-Preis. „Nummer Zwei“ ist sein erster Thriller. Claus Probst lebt mit seiner Familie in Mannheim.

Stellt jetzt eure Fragen an den Autor und ihr habt die Chance eins von 5 Exemplaren von "Nummer Zwei" aus dem FISCHER Verlag zu gewinnen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Fragefreitag!

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