Claus Probst Die Jagd - Am falschen Ort

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Inhaltsangabe zu „Die Jagd - Am falschen Ort“ von Claus Probst

So moralisch wie 'Breaking Bad' und so schnell wie 'Bourne Identity': Top-Spannung aus Deutschland! Ein ganz normaler Mann wird Zeuge eines grausamen Verbrechens. Er wagt, das Richtige zu tun, und geht zur Polizei. Seine Aussage bringt einen mächtigen Mafia-Boss ins Gefängnis. Aber sein bisheriges Leben ist damit vorbei. Denn ab jetzt ist er ein Gejagter. Und er entwickelt erstaunliche Fähigkeiten. Er ist mutig. Einer von den Guten, auf der Flucht vor der Rache der Mafia. Aber wer an seinem Leben hängt, sollte dennoch hoffen, ihm niemals zu begegnen. Ein atemberaubender Thriller und eine actiongetriebene Verfolgungsjagd geradewegs in die Hölle. Rasant, rabenschwarz, komisch und hart.

sehr rasant und spannend zugleich

— harlekin1109

Thriller made in Germany. Packend, schnell und überraschend!

— Baerbel82

Sehr ungewöhnlicher Thriller mit unfassbar schrägem Showdown.

— Nemcar

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  • Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde

    Die Jagd - Am falschen Ort

    Krimisofa_com

    02. October 2017 um 13:59

    Manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort. Meistens hat das keine großartigen Konsequenzen, oft ist es nur eine Peinlichkeit, die zurück bleibt. Ganz selten ändert es das Leben oder löscht es aus, wie etwa bei einem Terroranschlag – man kommt ohne eigenes Zutun zum Handkuss. In „Die Jagd“ von Claus Probst gibt es zwar keinen Terroranschlag, aber doch den ein oder anderen Mordversuch auf den Protagonisten – bis dieser zurück schlägt und man als Leser irgendwann nicht mehr weiß, ob er noch gut oder schon böse ist. Erst im Nachwort erfährt der Leser, dass das Buch nicht von Probst selbst sein soll, sondern er das Manuskript zugeschickt bekommen hätte und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit gründet. Man kann dem Nachwort natürlich Glauben schenken – ich komme dem allerdings nicht zu hundert Prozent nach, weshalb ich das Buch als fiktiven Spannungsroman rezensieren werde.„Die Jagd“ knüpft nicht an die bisherigen Probst-Thriller rund um Lena Böll an, wenngleich er im selben Kosmos spielen könnte, denn es gibt auch hier einen Hauptkommissar Klein, der allerdings nur eine kleine Rolle zu Beginn spielt. Dennoch ist es eine komplett andere Geschichte, denn hier steht das Opfer Jonas Keller im Mittelpunkt, von der Ermittlungsarbeit bekommt man gar nichts mit. Recht bald kommt Keller ins Zeugenschutzprogramm, dessen Umstände sehr gut erklärt werden und ebenso gut recherchiert wirken. Bereits „Die Entscheidung“ von Charlotte Link behandelt das Thema im Entferntesten, dort wirkt es im Gegensatz zu „Die Jagd“ aber eher als Mittel zum Zweck (was nicht herabwürdigend gemeint ist).Der Titel des Buches „Die Jagd“ ist mehr auf den Leser gemünzt als auf die Handlung, denn Jonas Keller, dessen Namen man durch den Ich-Erzählstil erst relativ spät erfährt, ist auf der Flucht und jagt den Leser durch die Geschichte. In der Tat liest sich das Buch recht schnell, was aber nicht nur durch den Erzählstil bedingt ist, denn die meisten Kapitel haben nur drei bis fünf Seiten, das kürzeste ist gerade mal elf Zeilen lang, das längste nicht mehr als zehn Seiten. Aber, dadurch dass jedes Kapitel mit einer neuen Seite beginnt, und das Kapitel erst beim zweiten Viertel der Seite beginnt, gibt es relativ viele größere und kleinere unbeschriebene Stellen – was ich persönlich mit meinem langsamen Lesestil ja liebe, weil ich immer das Gefühl hatte, durchs Buch zu fliegen.Der Charakter Jonas Keller ist anfangs eher dicklich und unscheinbar, ein Durchschnittsmensch eben. In der Geschichte wird er aber immer mehr zum Profikiller, sowohl physisch als auch psychisch, bei dem man als Leser nur selten weiß, ob er immer die richtigen Leute tötet. Irgendwann wurde es mir dann doch etwas zu sehr Hollywood, spätestens dann nämlich, als er mehrere Menschen nacheinander mit einfachsten Waffen tötete – da wurde die Geschichte für mich unglaubwürdig. Dabei handelt der Protagonist meistens nicht umsichtig, durchsucht seine Opfer so gut wie nie und sucht nicht nach Hinweisen, ob die von ihm Getöteten tatsächlich für die Mafia arbeiten, sondern tötet zu neunzig Prozent auf Verdacht – was beim vermeintlichen Showdown für ziemliche Ernüchterung sorgt. Auch erklärt Keller nicht, wie er zum Beispiel durchs Internet surft, ob er sicher surft, mit einem Identitätsschutz (VPN oder TOR etwa) oder etwas Ähnlichem. Die Mafia nutzt heute, wie der IS auch, Internet und wird auch dort nach ihm suchen. Generell lässt der Plot einige Fragen offen, was Probst auch im Nachwort einräumt. Auch das Ende ist leider mehr als offen, weshalb ich eher glaube, dass Probst hier einen talentierten Autor, der bis dato keinen Verlag gefunden hat, fördern will, als dass diese Geschichte tatsächlich so passiert ist.Tl,dr: „Die Jagd“ lässt sich im Prinzip mit „Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde“ zusammenfassen. Es ist zwar ein ziemlicher Pageturner, den man innerhalb von wenigen Stunden durch hat, der aber auch mit einigen Unstimmigkeiten behaftet ist und etliche Fragen offen lässt – zudem wird er mit der Zeit leider unglaubwürdig. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

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  • Was ist real?

    Die Jagd - Am falschen Ort

    Baerbel82

    28. June 2017 um 12:16

    Jonas Keller wird zufällig Zeuge, wie ein Mafia-Boss seine Freundin und deren Lover erschießt - und geht zur Polizei. Seine Aussage vor Gericht bringt Torrini ins Gefängnis. Aber Jonas‘ bisheriges Leben ist damit vorbei. Denn ab jetzt ist er ein Gejagter. Seine Freundin trennt sich von ihm. Zunächst versucht Jonas es alleine, später wird er in einem Zeugenschutz-Programm betreut. Merkwürdige Dinge geschehen und Jonas muss lernen, sich zu wehren, wenn er überleben will. Erzählt wird diese unglaubliche Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von Jonas. Das schafft Nähe. Und so hat der Leser Verständnis für Jonas, der moralisch mehr als fragwürdige Dinge tut. Man fiebert mit ihm mit, ob er es wohl schafft, der Mafia zu entkommen. Claus Probst kannte ich bisher nicht. Das wird sich nun ändern. Denn Story und Stil haben mir gefallen. Kurze Kapitel sorgen für Dynamik. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Geschichte lässt sich flott und flüssig lesen. Eine Geschichte mit stetig steigender Spannung bis zum rasanten Showdown, der nochmal alles in Frage stellt. Fazit: Thriller made in Germany. Packend, schnell und überraschend!

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  • Spannend und düster

    Die Jagd - Am falschen Ort

    Jisbon

    20. June 2017 um 02:53

    "Die Jagd" hat einen Ich-Erzähler, der von Anfang an klar macht, dass man seiner Narrative nicht vertrauen kann. Er erklärt, dass es nur seine Version der Ereignisse ist und manche Erinnerungen schon verblassen, da sie teilweise schon Jahre zurückliegen. Am Anfang nimmt man die Warnung nicht wirklich ernst, doch je weiter die Geschichte fortschreitet... man spürt, dass er paranoid ist und da man nur seine Sichtweise bekommt, kann man leider nicht beurteilen, ob seine Einschätzungen korrekt waren oder nicht. Somit schafft Probst es, dass man konstant alles hinterfragt und sich selbst am Ende nicht sicher sein kann, was nun eigentlich passiert ist.Jonas Keller lebt ein vollkommen normales Leben - bis zu dem Tag, an dem er einen Mord beobachtet. Da der Täter weitreichende Verbindungen hat, muss Keller ins Zeugenschutzprogramm und alles aufgeben, was ihm lieb und teuer ist. Doch selbst dann kann er sich nicht sicher fühlen und es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd durch verschiedene europäische Länder. Dem Autor ist es gelungen, die Spannung konstant hoch zu halten und auch atmosphärisch ist die Geschichte dicht. Die Gefühle und Gedanken des Protagonisten versetzen den Leser in seine Situation und man stellt sich unweigerlich die Frage, wie man selbst sich fühlen, wie man handeln würde. Die Geschichte beschwört auf jeden Fall unbequeme Gedanken herauf. Schon zu Beginn wird klar gemacht, dass die Moral verdreht und verquer ist und obwohl mir klar ist, dass es die Intention des Autors war, den Leser an die Grenzen zu führen und ihm ein ungeschöntes, unbequemes Bild zu zeigen, ging mir die Entwicklung doch ein wenig zu weit und das hat mir - obwohl die Geschichte brillant konzipiert und sehr spannend ist - den Lesespaß etwas verleidet.Davon abgesehen hat mir "Die Jagd" gefallen. Trotz allem ist der Protagonist sympathisch und seine Situation ist unglaublich tragisch, sodass man definitiv mit ihm mitfühlen kann. Auch die Entwicklung ist nachvollziehbar und die Erzählart hat dazu beigetragen, die Spannung aufrecht zu erhalten.3,5/5 Sternen

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  • Kein 08/15-Thriller

    Die Jagd - Am falschen Ort

    Lilli33

    02. May 2017 um 14:12

    Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch (27. April 2017) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596036721 Preis: 9,99€ auch als E-Book erhältlich  Kein 08/15-Thriller Inhalt: Jonas Keller wird Zeuge zweier brutaler Morde. Der Mafia-Boss Luca Torrini tötet seine Freundin und deren Geliebten. Damit befindet sich Keller in Todesgefahr. Er wird ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen und muss ein ganz neues Leben beginnen, das ihn quer durch Europa treibt. Doch wirklich sicher vor Torrinis Rache kann er nie und nirgendwo sein … Meine Meinung: Von Anfang an ist bei diesem Roman eine unterschwellige Spannung zu spüren. Sie erreicht mehrere Gipfel bei Verfolgungsjagden und anderen brenzligen Situationen. Selbst in ruhigeren Passagen, wo Keller über sein Leben nachdenkt, wird es nie langweilig. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach zu lesen, flott geschrieben. Bei den Beschreibungen der europäischen Städte, in denen Keller sich aufhält, überkam mich von Zeit zu Zeit sogar das Fernweh. Es wirkt recht authentisch. Jonas Keller erzählt von seiner Odyssee in der Ich-Form, sodass man das Gefühl bekommt, die Ereignisse zusammen mit ihm zu erleben. Auch seine Ängste, seine Zweifel und Hoffnungen bekommt man so direkt mit. Trotzdem wurde ich mit diesem Charakter nicht wirklich warm. Ich konnte sein Verhalten leider nicht immer nachvollziehen. Manches Mal reagiert er sehr voreilig und unüberlegt. Vielleicht muss man das der Stresssituation zuschreiben, doch mich störte es ein bisschen. Und so war ich dann auch nicht besonders überrascht, dass am Ende alles so kommt, wie es kommt. Nichtsdestotrotz sorgt Claus Probsts neuer Thriller für einige Stunden spannender Unterhaltung. ★★★★☆

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  • Die Jagd

    Die Jagd - Am falschen Ort

    CarinaCaro

    28. April 2017 um 10:18

    Ein braver Rechtsanwalt für Erbrecht. Sein Leben plätschert vor sich hin und er ist eigentlich recht zufrieden. Doch da radelt er plötzlich mitten in ein Verbrechen, begangen von einem Mafiaboss. Er entschließt sich aus zu sagen. Doch damit beginnt ein ganz neues , anderes Leben. Was soll man sagen - das Buch ist toll. Die Hauptperson , der Ich Erzähler erlebt viel und es ist wunderbar ihn in seinen schwarzhumorigen "Abenteuern" zu folgen. Er erklärt und analysiert seine paranoide Flucht ganz wunderbar, als Leser spürt man aber sehr schnell - ach ich weiß nicht ob du da nicht falsch liegst. - daher auch der Punkt Abzug. Denn obwohl die Spannung etwas fehlt ist der Schreibstil einfach wunderbar flüssig und das Buch mit wunderbaren bitterbösen Humor bepackt. Sicher kein "normaler" Krimi/ Thriller - aber durchwegs lesenswert wenn man schwarzen Humor mag!

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