Claus Probst Spiegelmord

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Inhaltsangabe zu „Spiegelmord“ von Claus Probst

Nach dem Mord an einem Mann, der offenbar seine Tochter misshandelt hat, geraten fünf Frauen in den Fokus der Polizei. Sie alle wurden Opfer brutaler Gewalt. Sie alle sind Patientinnen bei Psychotherapeutin Carmen Mingus. Hat Mingus eine der Frauen zur Selbstjustiz motiviert? Oder ist der einstige Gangster Manfred Gold in die Tat verwickelt? Dann stirbt ein weiterer Mann auf grausame Weise. Wird Kommissarin Lena Böll das Verständnis, das sie für die Motive der Taten empfindet, selbst zur Falle?

„Spiegelmord“ ist ein flotter, facettenreicher Thriller, der mit fortlaufender Handlung immer flotter

— Crimehands-com
Crimehands-com

Leider kein guter Nachfolger von Nummer 2. Ein totaler Reinfall von vorne bis hinten. Schade, hatte mir wirklich mehr von versprochen!

— Thrillerlady
Thrillerlady

Fesselnder Kriminalroman, mit außergewöhnlicher Handlung und ausgewählten Details

— litteraturmonster
litteraturmonster

Dieser Thriller ist ein Meisterwerk, der alles hat, was ein anspruchsvoller Leser schätzt und diesen von der ersten Seite an in Atem hält.

— antonmaria
antonmaria

Wieder ein Meisterwerk voller Spannung und Suchtpotential. Ein absoluter Geheimtipp und eine klare Leseempfehlung.

— harlekin1109
harlekin1109

Die Geschichte wirft ein sehr schwieriges Tabuthema auf. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Übertraf sogar sein Debut.

— Reg_And
Reg_And

Claus Probst versteht sein Handwerk!

— Janosch79
Janosch79

Selbstjustiz ist nicht in meinem Sinne, dennoch sollten manche Menschen die Angst und Kälte spüren, die sie anderen angetan haben.

— MelE
MelE

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  • Flotter, facettenreicher Thriller

    Spiegelmord
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    24. January 2017 um 13:24

    Eine Spiegelstrafe zahlt böse Taten mit gleicher Münze zurück; stiehlt jemand, wird ihm die Hand abgehackt, redet jemand böse, kommt die Zunge ab. Nach diesem Muster geht ein Mörder in Mannheim vor und tötet Menschen, die früher ihre Kinder gequält und missbraucht haben. Moralisch ist dieser Fall für Lena Böll und dem restlichen Team eine riesige Herausforderung, denn nachtrauern tut den Toten niemandLetztens sah ich „Nummer zwei“ in meinem Bücherregal und ich dachte mir, dass ich null Erinnerung an den Inhalt habe. Also schaute ich, ob es einen Nachfolger davon gab und fand „Spiegelmord“. Ich bestellte das Buch und fing an, es zu lesen; irgendwann fiel der Name Lena Böll und ein leises, sehr leises Klingeln in meinem Kopf setzte ein. Obwohl mehrmals auf den Nummer-Zwei-Fall Bezug genommen wird, habe ich bis zum Ende von „Spiegelmord“ keine Erinnerung daran - was meistens ein schlechtes Zeichen ist.Dabei schreibt Probst gut, hat seinen eigenen Stil, reißt seinen Leser mit und klärt nicht immer alles auf. Er greift mitten im Buch schon zu der Zeit nach den Ermittlungen vor, er verrät uns wer stirbt, lange bevor dieser stirbt und lässt uns am Ende dann doch im Unklaren darüber. So geht er auch am Ende vor; er beantwortet uns nicht alle Fragen – am wenigsten die essentiellen. Ich finde es gut, denn so bleibt dieses Buch länger im Kopf, man macht sich Gedanken und kauft mit Sicherheit auch den nächsten Lena-Böll-Fall - falls einer nachkommt.Lena Böll ist ohnehin ein äußerst ambivalenter Charakter; sie ist nicht nur schlau, sondern anscheinend auch verdammt hübsch – und ebenso kaputt. Sie springt von einem Bett ins andere (man erfährt davon nur peripher), ihr Vater ist todkrank, und Mutter hat sie schon lange keine mehr. Vor allem „schlau und hübsch“ könnte einige Emotionen beim Leser hervorrufen – bei Männern gute, bei Frauen weniger gute. Aber gerade das hält den Leser bei der Stange, man will einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht.Auch wenn Böll die Hauptperson ist, sieht man die Dinge nicht nur von ihrer Warte aus; vielmehr ist das Gegenteil der Fall, man betrachtet den Fall aus der Sicht zahlreicher Ermittler, begleitet die Opfer und die sekundären Täter. Nur die Sicht des Haupttäter bleibt uns vorenthalten, was dann doch etwas schade ist. Dennoch ist das Springen in mehrere Perspektiven facettenreich und verleiht dem Buch eine gewisse Tiefe. Die Geschichte wird dabei jeweils aus der dritten Person erzählt.Der Showdown hat mit dem Hauptfall nur peripher zu tun und ist in wenigen Seiten abgehandelt. Das Ende ist dafür sehr ergreifend, auch wenn uns Probst selbst hier nicht in ganz klaren Gefilden lässt. Offensichtlich ist das ein wichtiges Stilmittel des Autors.Fazit: „Spiegelmord“ ist ein flotter, facettenreicher Thriller, der mit fortlaufender Handlung immer flotter wird und den man – im Speziellen ich – so schnell nicht vergessen wird, weil er einige Emotionen hervorruft.

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  • Leider kein Vergleich zu "Nummer Zwei"

    Spiegelmord
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    15. January 2017 um 15:18

    Spiegelmord von Claus Probst (Thriller, 2015; Fischer Verlag) - leider kein Vergleich zu Nummer Zwei - Auf diesen Thriller hatte ich mich eigentlich ziemlich gefreut, nachdem mir der Vorgänger "Nummer Zwei" schon ziemlich gut gefallen hatte. Daher stand für mich außer Frage, dass ich diesen Fall auch lesen würde. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Denn wie es manchemal so ist, muss das Nachfolgebuch nicht zwangsläufig auch wieder ein Hit sein. In diesem Fall lag es aber wohl eher an mir, dass mir einfach der Fall nicht ganz so gut zusagte. Denn schon relativ am Anfang war mir klar, dass ich nicht so gut in die Story reinfinden würde, wie es bei besagtem Vorgänger der Fall war. Dieser Fall gestaltete sich einfach als ziemlich dröge und der Fall an sich ging auch so ziemlich unter, so dass ich eigentlich zu fast keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass es explizit um den Fall an sich ging. Er ging förmlich im Geschwarmel der Ermittlungen völligst unter und wurde so schnell auch nicht wieder gesehen. So war es kein Wunder, dass ich das Buch nach etwa gut der Hälfte weglegte, denn ich wusste schlichtweg nicht, was ich da genau las, so langweilig und langatmig, wie sich der Fall entwickelte. Und so kam es, dass ich das Buch erst jetzt wieder vorholte, weil ich mir dachte, dass ich jetzt so weit gekommen war, dass ich es schlichtweg nur noch beenden wollte. Doch auch jetzt wollte es einfach nicht besser werden. Ich muss leider sagen, dass für mich dieses Buch von vorne bis hinten ein totaler Reinfall war, da einfach nur mega langweilig, total frei von jeglicher Spannung selbst auch das Ende null zu bieten hatte. Ich weiß bis jetzt nicht, was ich da eigentlich gelesen habe, so unspektakulär waren die Ermittlungen, die eigentlich keine waren, da mir der eigentliche Fall total unterging. Es ging lediglich das ganze Buch um irgendwelche Schlägertypen, die irgendwelche Mädchen in ihren Fängen hatten und um einen gewissen ziemlich mysteriösen Herrn Gold, von dem ich bis jetzt nicht weiß, wer er eigentlich war. Geschweige denn vom Täter selbst, denn der hat sich mir auch bis zum jetztigen Zeitpunkt nicht ganz erschlossen, da ich irgendwann überhaupt keine Lust mehr hatte das Buch zu lesen und somit sicher auch etwas überlesen habe. An vielen Kapiteln hängten sich Befragungen der ermittelnden Hauptkommissare, die sich mir ebenfalls bis jetzt nicht wirklich erschlossen haben. Für mich ergab einfach nichts irgendeinen Sinn. Fazit: Ein Buch, was locker an seinen Vorgänger hätte herankommen können, wenn es eine vernünftige Handlung gehabt hätte, die sich auf den Fall an sich bezogen hätte, Spannung und einen Täter zutage geführt hätte, wo sich mit einem Ahaeffekt alles erschlossen hätte. Da dieses nicht der Fall gewesen war und ich das gesamte Buch nur Langeweile geschoben habe, komme ich zu folgendem Ergebnis. Ich hoffe allerdings, dass dies nur ein Ausrutscher war und ich würde dem nächsten Fall ggf. eine Chance geben, sofern der Fall an sich mich vom Klappentext her überzeugt. Note: 5

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  • Ein lesenswerter Thriller

    Spiegelmord
    litteraturmonster

    litteraturmonster

    25. December 2016 um 22:44

    Ein äußerst spannender und außergewöhnlicher Roman, in dem es Claus Probst gelungen ist, ein realitätsnahes und dennoch ungewöhnliches Delikt so spannend zu erzählen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.Die handelnden Personen haben einen einzigartigen Charakter, welche dem Buch das "gewisse Etwas" verleihen. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichen dem Leser einen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere und erwecken diese dadurch zum Leben. Besonders gut gefällt mir, dass Herr Probst auch auf die Motive der Vergewaltiger eingeht.Zudem beruht sein Werk auf philosophischen Leitgedanken, die er gekonnt einbringt und in das Geschehen einbezieht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Kauf dieses Buches wirklich gelohnt hat. 

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  • Der Name dieses Thrillers ist Programm!

    Spiegelmord
    Janosch79

    Janosch79

    Erneut ist Claus Probst mit "Spiegelmord" ein echter Geniestreich gelungen. Inhalt: Nach dem Mord an einem Mann, der offenbar seine Tochter misshandelt hat, geraten fünf Frauen in den Fokus der Polizei. Sie alle wurden Opfer brutaler Gewalt. Sie alle sind Patientinnen bei Psychotherapeutin Carmen Mingus. Hat Mingus eine der Frauen zur Selbstjustiz motiviert? Oder ist der einstige Gangster Manfred Gold in die Tat verwickelt? Dann stirbt ein weiterer Mann auf grausame Weise. Wird Kommissarin Lena Böll das Verständnis, das sie für die Motive der Taten empfindet, selbst zur Falle? Dieser Thriller hat es wirklich in sich, denn Claus Probst präsentiert hier ein Buch, das mehr auf die Psychologie der einzelnen Protagonisten setzt, als auf blutige Schilderungen. Es handelt sich um eine komplexe Handlung, die vom Anfang bis zum Ende zu überzeugen weiß. Den ersten Band "Nummer Zwei" habe ich schon sehr genossen und wartete schon ungeduldig auf die Fortsetzung. Das Warten hat sich definitiv gelohnt. Hier wird nicht einfach ein Thriller mit normaler und gängiger Schablone präsentiert, sondern dieses Buch liefert am Ende eine große Überraschung und kann absolut fesseln. So stelle ich mir geniale Thriller vor!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Selbstjustiz?

    Spiegelmord
    MelE

    MelE

    10. December 2015 um 09:41

    "Spiegelmord" ist ein Thriller, der mich ab der ersten Seite faszinieren konnte. Mir ist es unbegreiflich, welche Sanktionen Eltern für ihre Kinder nutzen, um sie zu strafen. Es ist abscheulich und hat in mir echte Wut hervorgerufen. Natürlich ist es nicht richtig, dieselben Strafen an sadistische Eltern zu verhängen, aber für diesen Thriller war es unbedingt nötig, da es die Spannung erhöhen könnte. Wer ist der Nächste? Wer hat es verdient, durch fremde Hände die Schrecken und Qualen einer zerstörten Kindheit zu erleben? Unglaublich ist für mich, das Mütetr nicht stark genug sind um einzugreifen. Ich würde kämpfen wie eine Löwin, um mein Kind zu schützen. Die Rache / Selbstjustiz zieht sich wie ein roter Faden durch den Thriller und durch die vielen Verdachtsmomente für den Leser, bleibt lange unklar, was sich letztendlich offenbaren wird. Mir sind im Laufe der Story viele Menschen und ihre Schicksale begegnet und auch wenn ich absolut nicht für Rache bin, kommt hin und wieder auch in mir der Gedanke an Gerechtigkeit.  Es ist sehr beängstigend und letztendlich sollte man niemanden trauen. Erst recht nicht denjenigen, denen man sich in einer Therapiegruppe anvertraut, denn es könnte passieren, dass Geheimnisse doch nach außen dringen können. Manfred Gold, der mit der Psychotherapeuthin Carmen Mingus in Kontakt steht, macht sich mehr als verdächtig, dennoch kam er für mich nie als Täter in Frage. Ich kann selbst nicht sagen warum, da er doch ein gewisses Gewaltpotential aufweist.  Mir hat der Schreibstil des Autors sehr zugesagt und ich bin gewillt, auch "Nummer Zwei" zu lesen. Die beiden Cover sind sich zwar nicht ähnlich, aber als ich mich auf der Verlagsseite umsah, fiel es mir gleich ins Auge und einem guten Thriller bin ich nie abgeneigt.  Insgesamt möchte ich "Spiegelmord" gerne eine Leseempfehlung aussprechen und mich für diesen außergewöhnlichen Thriller bedanken, der mich doch einige Zeit in Atem gehalten hat. Vielleicht sollten wir uns selbst einen Spiegel vorhalten, um zu verhindern, dass jemand auf die Gedanken kommen könnte, uns genau das anzutun, was wir anderen angetan haben. Manchmal lohnt es sich, sich selbst zu beleuchten. Kinder in Keller oder Tiefkühltruhen zu sperren ist ein absolutes NO GO und hat in mir wirklich echte Wut hervorgerufen. Mehr will ich nun aber nicht preisgeben, denn es lohnt sich,  "Spiegelmord" selbst zur Hand zu nehmen.

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  • Verzwickter Thriller aus Mannheim

    Spiegelmord
    Lilli33

    Lilli33

    17. November 2015 um 16:59

    Taschenbuch: 432 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (22. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596030354 Preis: 9,99 € Verzwickter Thriller aus Mannheim Inhalt: Ein Mann wird grausam ermordet. Er hatte seine Tochter Karen jahrelang misshandelt. Die Ausführung der Tat erforderte Insiderwissen, sodass als Täter nur die Mitglieder von Karens Therapiegruppe bzw. deren Therapeutin in Frage kommen. Die Mannheimer Polizei zieht die Fallanalytikerin Lena Böll vom LKA Stuttgart hinzu. Sie hatte vor vier Jahren schon in Mannheim gearbeitet, was nicht ganz reibungslos abgegangen war. Meine Meinung: „Spiegelmord“ ist der 2. Band einer Reihe um die Fallanalytikerin Lena Böll. Den ersten Band kenne ich leider nicht. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich anfangs ganz leichte Schwierigkeiten mit den Personen und der Erzählweise hatte. Doch schon nach wenigen Seiten waren diese überwunden, und ich habe mich in den verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen zurechtgefunden. Sobald dieser Schritt einmal geschafft war, fand ich diese Wechsel in der Erzählung sehr gelungen. Zwar sind die Personen, allen voran Lena Böll mit ihrem Knacks, etwas klischeebelastet, doch störte mich das nicht sehr. Dadurch konnte ich mich beim Lesen mehr auf den Fall an sich konzentrieren und mit rätseln, wie wohl die Zusammenhänge sind und wer nun tatsächlich der Mörder war. Claus Probst hat ein komplexes Netz von Beziehungen geknüpft, und ich muss zugeben, dass ich lange Zeit die falsche Person im Verdacht hatte. Dabei war die Auflösung des Falls absolut logisch und nachvollziehbar. Es gelingt dem Autor, die Spannung stetig ansteigen zu lassen. Am Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich nun wirklich wissen wollte, wer es war, und auch, wie es nun mit Lena Böll weitergeht. Denn ihre nicht immer regelkonformen Methoden werden nicht von allen gerne gesehen und mancher Kollege oder Vorgesetzte würde sie wohl lieber heute als morgen suspendiert sehen. Besonders gut haben mir die philosophischen Überlegungen gefallen. Hat ein Verbrecher einen so grausamen Tod verdient? Müsste man dem Mörder womöglich sogar dankbar sein, dass er die Bestrafung übernommen hat? Ist es gerechtfertigt, einen in diesem Fall Unschuldigen einzubuchten, nur weil man ihm in früheren Fällen nichts nachweisen konnte, er damals aber zu 99,99 % schuldig war? Fazit: Ein wirklich lesenswerter Thriller. Diesen Autor werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Die Reihe: 1. Nummer Zwei 2. Spiegelmord ★★★★★

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  • Die FISCHER Challenge im August 2015: "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" von Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    Daniliesing

    Daniliesing

    Öffnen, lesen, lieben! Nachdem uns der schwedische Autor Fredrik Backman bereits mit seinem Buch "Ein Mann namens Ove" begeistert und zum Lachen gebracht hat, wartet er nun mit 2 tollen, neuen Heldinnen in seinem Roman "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" auf. Die 77-jährige Oma und die 7-jährige Elsa sind ein großartiges Gespann, das man so nur selten in einer Geschichte kennen lernen darf. Wenn ihr Lust auf ein Buch habt, das sein Herz genau am rechten Fleck hat und zudem mit viel Witz und Fantasie überzeugt, dann seid ihr hier genau richtig! Mehr zum Buch: Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt. Gleich in die Leseprobe reinlesen! Möchtet ihr euch mit unseren beiden Superheldinnen des echten Lebens auf ein Abenteuer begeben und spannende Aufgaben zum Buch erfüllen? Dann macht bei unserer Challenge im August mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Krüger Verlag 50 Exemplare von "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" unter allen, die sich hier bis einschließlich 16. August 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im August die meisten Punkte sammelt, gewinnt ein Paket bestehend aus einem hochwertigen Notizbuch für eure eigenen Märchen, Briefpapier und Füllfederhalter im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im August teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im August endet am Montag, dem 21. September 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sicht also! Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der Monatschallenge bis spätestens 21. September 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 3014
    Arachn0phobiA

    Arachn0phobiA

    30. October 2015 um 10:28
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