Claus Schweitzer

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

geboren 1965, bereist seit über 20 Jahren die Welt auf der Suche nach charmanten, erschwinglichen Hotels und hat zu dem Thema zahlreiche Bücher und Reportagen verfasst. Von ihm sind im AT Verlag bereits mehrere Reiseführer erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claus Schweitzer

Neue Rezensionen zu Claus Schweitzer

Mal sind sie klein und romantisch, mal klassisch und geometrisch, mal ländlich und üppig oder verspielt und märchenhaft - die Faszination Garten blüht immer wieder neu auf. Claus Schweitzer schürt die Lust auf üppiges Grün und wogende Blütenmeere in seinem Buch "In 130 Gärten durch Europa" und entführt seine Leser;innen in wundervolle Gartenanlagen, die zu kleinen Paradiesen geworden sind.

Oasen der Ruhe und Entspannung, botanische Vielfalt, leuchtende Farben, unterschiedliche Gartenräume, wechselnden Perspektiven und außergewöhnliche Gestaltungselemente laden zur visuellen und olfaktorischen Entdeckungsreise ein. Die Bewertungskriterien sind in die Bereiche Lage, Gelände und Vegetation gegliedert und enthalten eine kurze, aber sehr informative Beschreibung der jeweiligen Gartenanlage.

Viele der im Buch vorgestellten Traumgärten habe ich selbst schon besucht (u. a Gardini Hanbury, Heller Garten, Sissinghurst, Lost Garden of Heligan, Schönbrunn, Sanssouci, Linderhof, Muskauer Park, Palmengarten Frankfurt) und kann die vielen Eindrücke, die der Autor gesammelt hat, sowohl im Positiven als auch im Negativen teilen. Ein farblich abgesetzter Infokasten weist auf Besonderheiten hin. Unter den Bezeichnungen "Na ja" und "Wenn doch nur..." fasst Schweitzer manchmal wenig charmant Dinge zusammen, die ihm negativ aufgefallen oder störend vorgekommen sind. Seine Statements sind war sehr ehrlich und direkt, aber die Lesenden könnten sich durch diese etwa schroffe Art vor den Kopf gestossen fühlen. An der Ausdrucksweise sollte er noch etwas feilen, damit diese nicht wie ein welkes Blatt den ansonsten wirklich gelungenen Gesamteindruck stört.

Die Aufnahmen sind alle wunderschön, üppig wie die Blütenpracht, sehr aussagekräftig und beeindrucken mit leuchtenden Farben. Tipps zum Einkehren und Verweilen ergänzen diesen Gartenreiseführer und wecken zusätzlich die Sehnsucht nach einer Gartenreise ins Vereinte Königreich, nach Lgurien, an die Loire oder in die nähere heimische Umgebung.

Unter dem Motto "Reiseziel:ich" hat Claus Schweitzer 100 echte Wohlfühlhotels getestet und fasst seine Erfahrungen in diesem aussergewöhnlichen Reiseführer zusammen. Die Aufmachung ist wie die Unterkünfte - hochwertig, mit Stil, einem Hauch Extravaganz und Luxus. Eingebettet zwischen duftenden Almwiesen, imposanten Bergpanoramen, einsamen Stränden und Schatten spendenden Palmen laden die Ressorts zum Relaxen, Seele baumeln lassen und Verwöhnen ein. Heubad, Hot Stone Massage Salzgrotte, Thai-Massage, Pilates, Yoga und Wohlfühlbäder sind nur einige der Anwendungen, die beispielsweise im Allgäu, am Gardasee, in Südtirol, auf den Seychellen oder in der Karibik Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen.

Die Bewertungskriterien gliedern sich in die Bereiche Stil & Ambiente, Lage & Umgebung, Wellness-Infrastruktur, Spa-Treatments, Zimmer, Küche und Service, wobei die 10 als Bewertungsnote für absolute Spitzenklasse steht. Die Hotels werden in einem Kurzporträt vorgestellt, das wirklich alles Wissenswerte knapp und knackig zusammenfasst. Und genau da liegt auch das Problem - so stilvoll die Aufmachung dieses Buches ist, wo wenig eloquent drückt sich Claus Schweitzer aus.

Manche seiner verbalen Entgleisungen werden regelrecht (man möge mir diesen Ausdruck verzeihen) hingerotzt und das wirkt in diesem ansonsten so fein aufeinander abgestimmtem Buch sehr deplatziert. In der Auflistung "20 Dinge, die Spa-Gäste vermeiden sollten" wird er sogar kinderfeindlich in dem er "rät", dass verzogene/lebhafte Kinder nicht auf andere Spa-Gäste losgelassen werden sollen. Auch die Kategorie "Wenn doch nur..." ist sprachlich nicht sehr ausgefeilt und weist sehr direkt, oft plump und manchmal diffamierend auf Eigenarten und Ereignisse hin, die beim Testen des Hotels negativ aufgefallen sind. Eine kritische und ehrliche Betrachtung kann auch mit Stil in Worte gefasst werden.

Die Hochglanzaufnahmen zeigen Wellness und Luxus in einer wundervollen Umgebung, verführen zum Wegträumen und wer nach dem Lesen dieses Buch Lust bekommen hat, ein paar erholsame Tage in einem der vorgestellten Resorts zu verbringen, kann die Buchung anhand der beigefügten Daten direkt vornehmen.

Cover des Buches Gartenrestaurants Stadt und Kanton Bern (ISBN: 9783859327436)
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Rezension zu "Gartenrestaurants Stadt und Kanton Bern" von Claus Schweitzer

Schöne Empfehlungen
peedeevor 4 Jahren

Wo lässt es sich in der Stadt und dem Kanton Bern draussen gut essen und trinken? Der Autor stellt 106 Gartenrestaurants zum Verweilen vor.

Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit stimmungsvollen Fotos; Buch durchgehend farbig bebildert – gefällt mir.

Das Buch ist nach Regionen und anschliessend alphabetisch nach Gastronomiebetrieb gegliedert (zuhinterst befindet sich ein Register aller Restaurants):
- Stadt Bern
- Agglomeration Bern
- Mittelland
- Oberaargau
- Murtensee FR (der Autor wollte auch ein paar „grenzüberschreitende“ Highlights festhalten)
- Berner Jura
- Berner Seeland
- Berner Oberland: Thuner- & Brienzersee
- Berner Oberland: Bergregionen
- Emmental

Jedes Restaurant wird auf einer Doppelseite in Wort und Bild vorgestellt. Nebst den üblichen Fakten wie Adresse, Ruhetage und Anfahrt werden vier Kategorien genauer beschrieben: Ambiente, Lage, Küche und Service; bei jeder gibt es maximal fünf Sterne zu holen. Zudem gibt es die Box „Wenn doch nur…“, wo es noch ein abschliessendes Statement gibt (z.B. „Wenn doch nur… Anspruch und Wirklichkeit von Küche und Service nicht so weit auseinanderklaffen würden.“). Für mich die interessantesten Punkte waren jeweils Küche und Service. Manche Beschreibungen haben sich mit meinen eigenen Erfahrungen gedeckt, doch wiederum andere hätte ich nicht bestätigen können. Aber eben, Restaurantbesuche sind auch immer Momentaufnahmen und wenn beim eigenen (vielleicht ersten) Besuch etliches nicht rund läuft, bleibt ein fahler Geschmack übrig.

Ich habe wieder einmal feststellen müssen, dass es in der Region sehr viele gute Restaurants gibt. Bei sehr vielen bin ich schon selbst eingekehrt und auf andere wurde ich nun durch dieses Buch aufmerksam gemacht. Beim Service haben ein paar der hochpreisigen Gastronomiebetriebe gut gepunktet, aber nicht nur. Es macht sich nicht so gut, wenn in dieser Kategorie nur zwei Punkte stehen und die Bemerkung, dass die Kellner mehrere Anläufe und Erinnerungen brauchen, um das Gewünschte zu bringen. Oder hier die Attribute „tollpatschig“, „unfreundlich“ oder „überfordert“ fallen. Wünschenswert ist natürlich „von fürsorglicher Professionalität“, honoriert mit fünf Sternen.

Mir hat dieser Reise-/Gastroführer sehr gut gefallen, ich hätte mir jedoch die Angabe des jeweiligen Preisniveaus gewünscht (es gibt nur ein Sparschwein-Symbol „besonders preiswert“). Von mir gibt es 4 Sterne.

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