Claus Vaske Gustaf Alter Schwede

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Inhaltsangabe zu „Gustaf Alter Schwede“ von Claus Vaske

Wo ist bloß der Haken?

Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …

Halbwegs skurril-originelle Geschichte

— Soeren

Ich muss gestehen, dass ich schon lange nicht mehr so eine komische Geschichte gelesen habe! Das war wohl leider nix!

— BeautyBooks

Ich musste viel schmunzeln und hab mich gut unterhalten gefühlt. Sehr nett für zwischendurch

— Chrissypusteblume

Lustig geschrieben, überzeugt trotzdem nicht.

— talisha

Ganz witzig. Aber bei weitem nicht so gut, wie erwartet.

— Kaito

Amüsant! Aber ein bißchen mehr Inhalt hätte das Ganze noch runder gemacht.

— Walli_Gabs

Alter Schwede, was für eine witzige Geschichte :)

— jutscha

Witzig und spritzig

— TJsMUM

Leichte Kost für zwischendurch, die aber großen Spaß macht

— Ladybella911

Viel trockener Humor und leichte Kost.

— roxfour

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  • Halbwegs skurril-originelle Geschichte

    Gustaf Alter Schwede

    Soeren

    22. August 2017 um 10:42

    Die Grundidee ist eigentlich recht interessant: Vierköpfige Familie kommt billig an ein Haus. Wie sie bald herausfindet, gibt es dafür auch einen Grund: Im Haus wohnt ein 400 Jahre alter schwedischer Geist namens Gustav. Und der entpuppt sich als deutlich vitaler als angenommen: Er bestellt fleißig auf Kosten der Familie im Internet, mischt sich ständig in Gespräche ein und schreckt auch vor Autodiebstahl nicht zurück. Das klingt witzig und ist es im Grunde genommen auch. Allerdings greift der Autor auf die üblichen Zutaten (Eheprobleme, Affäre, Teenager-Kinder) zurück, wodurch es eine Geschichte nach typischen Muster wird. So erwarten einen leider keine Überraschungen, auch das Ende fällt genauso aus, wie man es vermutet. Trotzdem ist es eine halbwegs skurril-originelle Geschichte.

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  • Gustaf, das war wohl nix!

    Gustaf Alter Schwede

    BeautyBooks

    14. June 2017 um 23:09

    Es sollte das Paradies auf Erden werden für Familie Baumann: ein Landhaus am Rhein. Gekauft für einen Appel und ein Ei. Mutter Saskia hofft endlich wieder auf Sex mit ihrem Mann, der einerseits auf einen Oldtimer spekuliert. Doch in der Garage will Pubertier Kim ja ihr Pferd abstellen. Das alles juckt den zehnjährigen Sohn Lukas gar nicht, der eine echte Entdeckung macht: Ein Hausgeist treibt in dem alten Gemäuer sein Unwesen. Und das bringt so einige Vorteile mit sich. Nicht nur ordert der im Dreißigjährigen Krieg Gemeuchelte teure Fernseher auf Elternkosten und säuft Weinkeller leer. Er setzt sogar alles daran, sie in die glücklichste Familie aller Zeiten zu verwandeln - und das auf eine sehr eigenwillige Art... Meine persönliche Meinung: Dieses Buch bekam ich inklusive einem grandiosen schwedischen Paket vom Verlag zugeschickt. Eine so tolle Aufmachung und Werbung für das Buch, dass ich richtig neugierig wurde. Der Klappentext verrät uns sofort, dass es sich hier um eine etwas lustigere Geschichte handeln soll. Voller Vorfreude habe ich dieses Buch zu lesen begonnen und schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass es eine doch etwas komischere Geschichte ist, zumindest anders als erwartet. Familie Baumann ist eine sehr merkwürdige Familie mit etwas lustigen Ansichten. Während die Kinder noch etwas normaler rüberkommen und sich einfach nur an den Umzug und an das neue Haus gewöhnen möchten, ist Mutter Baumann Saskia schon ein etwas skurrilerer Mensch. Sie lässt Sätze und Sprüche ab, die mich doch desöfteren den Kopf schütteln ließen. Sollte dies tatsächlich eine erwachsene Frau und Mutter 2er Kinder sein? Die beiden Kinder, Kim und Lukas, sind 14 und 10 Jahre alt. Kim ist bereits mitten in der Pubertät angelangt und Lukas hat pausenlos seine Problemchen in der Schule. Vater Achim lässt sich in den Wahnsinn treiben, da Kim nun ihren ersten richtigen Freund hat. Mutter Saskia hat mit ihrer Familie also immer allerhand zu tun, als würde ihr Job als Krankenhauspsychologin nicht schon reichen. Nun wohnt da also auch noch ein Hausgeist in ihrem Haus, der nicht gerade zimperlich mit der Familie umgeht. Er treibt Familie Baumann in den finanziellen Ruin. Sie müssen ihn also schnellstmöglich los werden, aber wie? Ganz nebenbei lernen wir in dieser Geschichte ein paar schwedische Vokabeln kennen. Eine tolle Idee, die mir sofort positiv aufgefallen ist. "Knulla" zB. bedeutet übersetzt Sie-wissen-schon. Vokabeln, die die Geschichte etwas aufgepeppt haben. Während dem Lesen habe ich mich jedoch stets gefragt, wo bei diesem Buch wohl der Haken ist, denn überzeugen konnte es mich leider absolut nicht. Manche Stellen fand ich dann wieder ganz nett zu lesen, aber großteils konnte ich über dieses Buch einfach nur den Kopf schütteln. Mir fehlte definitiv die Tiefgründigkeit in diesem Roman. Alltagsprobleme werden zwar angesprochen, auf die jedoch nicht wirklich eingegangen wird. Situationen, die stets ironisch-humorvoll abgestempelt wurden, dass mich wiederum als Leserin stets störte. Ich konnte damit einfach nichts anfangen und zum lachen hat es mich leider auch nicht gebracht. Eine Ende, dass mich leider ebenfalls unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich habe mir definitiv eine etwas andere Geschichte erwartet und mehr erhofft. Das war wohl nix, lieber Gustaf!

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  • Gustaf alter Schwede

    Gustaf Alter Schwede

    NataschaSuennen

    11. May 2017 um 21:44

    Klappentext:Wo ist bloß der Haken? Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …Der Vierhundertjährige, der aus dem Keller stieg und nur bis zum Sofa kam.Meine Meinung:Ich fand die Idee vom schwedischen Hausgeist, der so gar nicht ins Klischee passen will, ganz amüsant. Leider muss ich sagen, dass ich am Ende nicht so begeistert war, wie ich es mir erhofft hatte, aber es war trotzdem ganz gut. Der Anfang verläuft sehr schwerfällig. Da die Geschichte sich ja eigentlich um Gustaf, der Probleme bereitet, dreht, finde ich, erfährt man erst spät Einzelheiten über ihn. Man hätte noch viel mehr aus dieser wirklich speziellen Hauptfigur machen können,aber es wurde für mein Befinden nur leicht an der Oberfläche gekratzt. Die einzelnen Charaktere der Familie finde ich aber dagegen sehr gelungen, eine typische Familie halt, bei der es auch mal nicht rund läuft. Das Ende kam mir dafür viel zu schnell, der ganze Ablauf der Geschichte hätte durchdachter sein können. Trotzdem ist dieses Buch sehr unterhaltsam und eine gute Ablenkung für Zwischendurch. Den Schreibstil generell fand ich sehr flüssig und es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Die Gestaltung des Buches finde ich ansprechend. Qualitativ sehr gut und durch die typischen schwedischen Farben und der allgemeinen Gestaltung des Covers springt es einem direkt ins Auge. Ich kann die Geschichte wirklich empfehlen und Gustaf ist auch nicht so schlimm wie man meint. :)

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  • Witzig am Anfang, schwach am Schluss

    Gustaf Alter Schwede

    rokat

    08. May 2017 um 08:36

    Saskia und Achim Baumann sind überglücklich, als sie es schaffen, nach langem Suchen ein Traumhaus zu kaufen. Zwar muss doch bei diesem Preis irgendwo ein Haken sein? Zusammen mit ihrem Kindern Kim und Lukas richten sie sich in ihrem neuen Zuhause ein, und fühlen sich wohl – bis sie eines Nachts von Gustaf geweckt werden. Über 400 Jahre alt und Geist des Hauses. Der ist eigentlich nicht mal so übel – er trinkt vielleicht ein wenig sehr viel – aber als er sich beginnt in die Familienprobleme einzumischen, und auf Kosten der Baumanns diverse Dinge bei Amazon bestellt, platzt Saskia der Kragen. Doch Gustaf macht was er will. Da stellt sich die Frage: Wie bringt man einen Geist zum Verschwinden? Das Buch hat mich von der ersten Seite an voll eingenommen. Aus der Sicht der Mutter Saskia beschrieben, sieht man schnell all die kleinen Probleme der Familie, und die werden auch noch sehr humorvoll erzählt. Insbesondere die Einschübe mit Erklärungen aus dem Psychologie-Lexikon von Saskia haben mich teils sehr zum Lachen gebracht. Gustaf ist herrlich überzeichnet, und während die Familie schnell ans Herz wächst, spürt man richtiggehend wie man selbst Gustaf immer mehr loswerden möchte. Allerdings wird das Buch schnell etwas ernster, wobei die Probleme in dieser Familie eigentlich nicht ausdiskutiert werden.. Das wäre ja auch noch ok, aber wie sich dann das Problem mit dem Hausgeist löst, das fand ich total nicht gelungen. Zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zu sehr pseudopsychologisch… Und zu allerletzt ist da noch das letzte Kapitel, welches ein Ende hat, das gut und gerne hätte gestrichen werden können. Denn man fragt sich dann doch, warum genau der Autor das jetzt noch gemacht hat. Passt nicht zur Art des Buches, und lässt den Leser ratlos zurück. Ich vergebe 3 Sterne für über viele Seiten gute Unterhaltung, aber eben ein schwaches Ende.

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    • 11
  • ..ganz nett..

    Gustaf Alter Schwede

    Lesebegeisterte

    05. May 2017 um 15:01

    Dieser Roman bietet gute Unterhaltung und eignet sich gut für „zwischendurch“.

  • Lustig, aber...

    Gustaf Alter Schwede

    talisha

    22. February 2017 um 14:49

    Geschrieben aus Sicht von Mama Saskia, berichtet sie, wie die Familie ihr neues Haus gesucht, gefunden und schlussendlich darin eingezogen ist. Weiter erzählt wird von ihrem Familienalltag: von der pubertierenden 14jährigen Kim, die gerade ihren ersten Freund hat, was Vater Achim an den Rand der Verzweiflung bringt und vom 10jährigen Lukas, dessen Lehrerin Saskia zu sich zitiert. Als hätte sie nicht schon genug los mit ihrem Job als Krankenhauspsychologin, dem attraktiven Dr. Sittler und der Tatsache, dass sie zum Haus gratis und franko einen Hausgeist namens Gustaf mit dazu bekommen haben! Auf ihn aufmerksam werden sie erst mit der Zeit, als unerklärlicherweise Saskias Käse aus dem Kühlschrank und Achims Bier aus dem Keller verschwinden und jenste nicht bestellte Amazonpakete bei ihnen ankommen. Eines Abends stellt sich Gustaf ihnen vor - ab da geht so einiges schief. Sie müssen Gustaf schnellstens los werden, bloss wie? Die Geschichte ist witzig aufgemacht, der Leser lernt ganz nebenbei einige schwedische Vokabeln, doch hauptsächlich geht es um "Knulla", das schwedische Wort für Sie-wissen-schon. Worauf auch Gustaf anspringt, und öfters auf diese und andere Schwachstellen des Familienlebens hinweist. Wo ist bloss der Haken? Das fragten sich nicht nur die Baumanns beim Hauskauf, sondern auch ich mich während dem Lesen. Überzeugt hat mich die Geschichte nämlich nicht. Mir fehlte das gewisse Etwas, vielleicht auch ein wenig mehr Tiefgründigkeit. Obwohl viele Alltagsprobleme angesprochen werden, wird auf die nicht wirklich eingegangen, sondern mit einem ironisch-humorvollen Stempel versehen. Dies zieht sich konsequent durch bis zur letzten Seite. Zwar lustig zu lesen, aber nur lustig ist mir zu wenig.  Während dem Lesen dachte ich, dass die beiden Erzählstränge am Ende zusammengeführt werden. Beide wurden zwar "aufgelöst", aber sie blieben sauber getrennt, für mich unbefriedigend, ich habe mehr erwartet.   Das Cover hingegen gefällt mir sehr gut, leider hat es der Inhalt nicht geschafft mich zu überzeugen.  Nach dem Schluss folgte ein Epilog, der fast das Aufregendste an "Gustaf alter Schwede" war - denn man könnte nun darüber diskutieren, ob es sich dabei um ein witziges Finale oder einen womöglichen Cliffhanger handelt, mit dem sich der Autor ein Hintertürchen für einen möglichen zweiten Band offen lässt.   Fazit: Humorvoll, aber ohne Tiefgang wird der Alltag einer Familie erzählt, die in Form von einem Geist erweitert wird. Ein Roman, den ich so schnell vergessen werde, wie ich ihn gelesen habe.  2 Punkte.

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  • Rezension zu „Gustaf Alter Schwede“

    Gustaf Alter Schwede

    Mone_S

    15. February 2017 um 14:21

    Der Roman handelt von Gustaf, einem 400 Jahre alten Geist, der im Haus zu Rotthoven „spukt“. Durch seine Art ist er der frisch ins Haus gezogenen Familie Baumann ein Dorn im Auge. „Gustaf Alter Schwede“ ist ein Buch, das unterhaltsam und locker geschrieben ist. Für mich persönlich ist der Schreibstil ein wenig zu locker. Die Geschichte wird aus der Sicht von Saskia Baumann, der Frau Achims und Mutter von Teenie Kim und dem 10jährigen Lukas, geschrieben. Als Nebenstrang erzählt Saskia von ihrem „Alltag“ als Psychologin in einem Krankenhaus. Es gibt schöne und amüsante Momente in dem Buch, z.B. als Gustaf zusammen mit Lukas nachts Playstation spielt, oder wie Saskia – typisch Mutter – mithilfe von Keksen und unzähligen Fragen versucht, herauszufinden, was ihre Tochter mit dem neuen Freund vorhat. Die Familie wird sehr authentisch dargestellt. Auch bekommt die Geschichte einen neuen Drive mit dem Heraufbeschwören einer wichtigen Person Gustafs – mehr verrate ich nicht. Leider ist das Ende ein wenig verwirrend und ich persönlich hätte mir mehr Geschichten von Gustafs Vergangenheit und den Erlebnissen der 400 Jahre gewünscht. Wer allerdings ein bisschen unterhalten werden will und einen eher ungewöhnlichen und modernen Geist erleben möchte, für den kann das Buch ein Genuss sein. Eine amüsante Geschichte.  

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  • Familienprobleme? Dafür ist doch Gustaf da ;-)

    Gustaf Alter Schwede

    merle88

    06. February 2017 um 11:18

    Inhalt: Wo ist bloß der Haken? Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst … Der Vierhundertjährige, der aus dem Keller stieg und nur bis zum Sofa kam. Meinung: Nach monatelanger Haussuche kann Familie Baumann nicht fassen, dass plötzlich ihr Traumhaus zu einem unfassbar günstigen Preis vor ihnen steht. Zwar stellen sie sich schon die Frage, warum die Traumvilla so günstig ist, die Freude über das neue Eigenheim überwiegt dann aber doch. Kaum eingezogen wird den Vieren klar, warum die Villa so günstig war. In ihr haust nämlich ein Gespenst. Gustaf, der vierhundertjährige Schwede, treibt in dem Haus sein Unwesen. Die Nächte werden für die Familie zur Qual. Und auch tagsüber läuft in ihrem Leben nicht alles rund. Normalerweise ist dies nicht mein bevorzugtes Genre. Das Buch kam allerdings genau zur richtigen Zeit bei mir an, da ich ein wenig die Nase voll hatte von Fantasybüchern. Ich wollte eine leichte Geschichte aus dem "realen" Leben, bei der man auch mal lachen kann. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht klar, wie sehr dieses Buch all meine Wünsche erfüllen würde. Und dabei hatte ich aufgrund des Klappentextes eine etwas andere Geschichte erwartet. Schon der Einstieg in das Buch viel mir sehr leicht. Schnell ist man mitten im Alltagsleben der Familie Baumann und diese erlebt zur Zeit wirklich einiges, sodass Langeweile ein Fremdwort ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von Saskia, der Mutter in der Familie Baumann, erzählt. Zwar bekommt man die Geschichte nur aus der Sicht von Saskia erzählt, dennoch kann man sich auch gut in die anderen Charaktere hineinversetzen. Mutter Saskia hat alle Hände voll damit zu tun ihre tägliche Arbeit im Krankenhaus, das neue Haus, ihre pubertierende Tochter Kim sowie den zehnjährigen Lukas unter einen Hut zu bekommen. Neben all dem Stress wünscht sie sich mehr Zweisamkeit mit ihrem Mann Achim, dieser arbeitet jedoch bis spät abends und schon seit Monaten läuft bei den beiden nicht mehr viel im Bett. Saskia ist ein wenig frustriert und verzweifelt. Ihr Ehemann Achim scheint ein wenig abgestumpft zu sein. Sein größter Wunsch ist ein Oldtimer, der doch so wunderbar in die neue Garage passen würde. Mit Gustaf dem Gespenst versteht er sich von Anfang an blendend. Und die Beiden trinken des Nachts gerne mal das ein oder andere Bier zusammen. Tochter Kim steckt mitten in der Pubertät und ist daher nicht amüsiert über das neue Haus, was irgendwo im nirgendwo liegt. Natürlich wünscht sie sich daher als Entschädigung ein Pferd, welches ebenfalls wunderbar in die Garage passen würde. Schnell ist das Pferd jedoch vergessen als die erste Liebe ins Spiel kommt. Sohn Lukas ist der jüngste in der Familie und findet das Gespenst Gustaf einfach nur toll. Vor allen Dingen als dieser heimlich eine Playstation bestellt. Gustaf ist ein sehr unternehmungslustiger Geist. Sobald die Sonne untergeht ist nichts und niemand mehr vor ihm sicher. Er kauft im Internet ein, leert den Weinvorrat der Familie und findet gefallen an Saskia. Neben all dem Drama rund um Gustaf kommt aber auch das alltägliche Leben der Familie nicht zu kurz. Und dieses bietet das ein oder andere Problem was es zu bewältigen gibt. Dabei fand ich die Geschichte und vor allen Dingen die Probleme immer sehr realistisch. All diese Dinge passieren auch in ganz normalen Familien. Auch der leicht unterschwellige Humor kam bei mir gut an. Gegen Ende hin fand ich die Geschichte ein wenig fragwürdig. Allerdings wird die Entwicklung der Geschehnisse dann gut begründet und gerade das letzte Kapitel endet so, dass man sich eine Fortsetzung durchaus vorstellen könnte. Fazit: Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten. Alltägliche Familienprobleme gewürzt mit Gustaf dem Schwedenexport sind eine hochexplusive und interessante Mischung. Für mich kam dieses Buch genau zur rechten Zeit und bescherte mir wunderbare Lesestunden. Sehr gute 4 von 5 Hörnchen

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  • Nette kleine Lektüre mit einigen Lachern. Nicht so gut wie erwartet.

    Gustaf Alter Schwede

    Kaito

    31. January 2017 um 16:33

    Wo ist bloß der Haken? Das fragt sich Familie Baumann noch, als sie schon in ihrer Schnäppchenvilla im rheinischen Rotthoven eingezogen sind. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede und Hausgeist das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre ganz persönlichen Krisen anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst… Die Protagonisten sind eine typische, vierköpfige Familie. Die Eltern beide berufstätig und schon länger ohne Zeit für sich. Die Tochter gerade mitten in der Pubertät und der kleine Sohn ein neugieriges und aufgewecktes Nesthäckchen. Somit ist innerhalb der Familie schon einiges an Konfliktpotenzial gegeben. Als dann auch noch Gustaf für Chaos sorgt, liegen die Nerven endgültig blank. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Mutter. Sie ist Psychologin in einem Krankenhaus und man erfährt nicht nur von ihren persönlichen Sorgen mit ihrer Familie, sondern auch etwas aus ihrem Arbeitsalltag. Der Schreibstil lässt sich eigentlich gut lesen und die Kapitel sind relativ kurz, so dass man das Buch immer mal wieder zwischendurch lesen kann. Gespickt ist das ganze durch viel trockenen Humor. Vor allem wenn die Erzählerin in einem ihrer inneren Monologe schwelgt und sich wieder alles Schlimme in ihrem Leben vor Augen führt. Dies passierte meiner Meinung nach aber etwas zu oft. Über weite Strecken steckt die Geschichte in Selbstzweifeln und Vorwürfen fest. Da hilft dann auch der Humor nicht mehr weiter. Das machte das Buch für mich Streckenweise recht anstrengend. Der Hausgeist dient hauptsächlich dazu die Familie noch weiter zu reizen und sie auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Wirklich in den Fokus rückt er erst gegen Ende des Buches. Ich hätte mir gewünscht, dass er und seine Geschichte weiter ausgebaut gewesen wären. Man erfährt nur sehr wenig über sein Leben und seinen Tod. Und das was man zunächst erfährt wirft einige Fragen auf, die der Geschichte das Potenzial für einen historischen Regional-Krimi gegeben hätte. Das Buch endet dann auch nicht mit seiner Austreibung von Gustaf, sondern geht noch etwas weiter. Der Autor hielt es wohl für notwendig auch die Nebenhandlungen mit einem Happy-End aufzulösen und einen Einblick in die weitere Entwicklung der Familie zu geben. Das war ganz nett, ich persönlich hätte es aber nicht zwingend gebaucht. Allerdings wartet der Schluss dann mit einer überraschenden und witzigen Wendung auf. Insgesamt also ein lockeres, recht witziges Buch, dessen Handlung aber leider hinter den Erwartungen zurück bleibt. 

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  • Alter Schwede, was für eine witzige Geschichte :)

    Gustaf Alter Schwede

    jutscha

    30. January 2017 um 18:17

    Als Familie Baumann eine Traumvilla zu einem bezahlbaren Preis finden, zögern sie nicht lange, obwohl sie glauben, dass es einen Haken geben muss. Den Haken gibt es tatsächlich: Er heißt Gustaf, ist ein 411 Jahre alter schwedischer Geist, Trunkenbold und Schwerenöter. Zunächst sind alle ziemlich geschockt, doch entweder müssen sie mit dem Geist oder ohne ihr Traumhaus leben. Sie entscheiden sich für Haus und Geist. Das Leben mit ihm ist schwierig, nervenaufreibend und noch nicht einmal Sex ist möglich, ohne dass Gustaf seinen Senf dazu gibt. Doch so ein Geist hat auch seine guten Seiten, auch wenn man die erst einmal finden muss. Mein erster Roman des Autors Claus Vaske hat mir viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Macken der Protagonisten sowie des alten Gustaf sind so liebenswert dargestellt, dass es fast nicht ausbleibt, dass der Leser sich selbst in die Geistervilla wünscht. Ich finde den Roman herrlich geschrieben und absolut witzig. Die Geschichte ist zwar teilweise vorhersehbar, aber das hat meiner Lesefreude absolut keinen Abbruch getan. Sie eignet sich prima zum Abschalten und Amüsieren, auch wenn es durchaus manchmal nicht ganz logisch geschrieben ist. Allerdings hätte ich persönlich die letzten paar Kapitel nicht gebraucht, empfand sie als Füllmaterial. Dennoch kann ich kann das Buch als leichte Kost zum Abschalten ohne wenn und aber empfehlen, obwohl es eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Starker Anfang, schwaches Ende

    Gustaf Alter Schwede

    mari-87

    22. January 2017 um 20:32

    Inhalt: Eine ganz normale Familie erwirbt ihr Traumhaus zu einem traumhaft günstigen Preis. Jedoch schnell erkennt die Familie wo der Haken war: Gustav der Geist. Schnell nimmt er an ihren Alltag teil und die Familie kann sich nicht mehr vor seinen Streichen verstecken. Meine Meinung: Es war mein erstes Buch von dem Autor. Der Schreibstil war sehr gut zu lesen, man kam leicht in die Geschichte und konnte sich gut mit der Familie Baumann identifizieren. Es war teilweise etwas flappsig, aber amüsant. Die Bekanntschaft mit Gustaf und das Leben mit einem Hausgeist war herrlich beschrieben. Es liefen eigentlich 2 Geschichten nebenher: Saskia privat mit ihrer Family und Saskia auf der Arbeit, wo sie als Psychologin arbeitet. Leider verstehe ich nicht ganz was die beiden Geschichten miteinander zu tun haben, ich habe keine Berührungspunkte gefunden. Ein paar Inhalte fand ich auch teilweise Unlogisch, wie das Smartphone oder Amazon. Es ging auch nicht ganz inhaltlich in die Tiefe. Enttäuscht war ich aber vom Ende. Ich will es nicht vorwegnehmen, fand es aber überzogen und des Guten zuviel. Es war dennoch insgesamt ein unterhaltsames , anspruchloses Buch für z.B. den Urlaub und gebe 3 Sterne.

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  • Ein Hausgeist bei den Baumanns!

    Gustaf Alter Schwede

    CosmoKramer

    15. January 2017 um 21:50

    Familie Baumann findet nach langer suche endlich ihr Traumhaus. Eine alte Burg. Es gibt eine spezielle Überraschung, die sich erst nach Einzug der Baumanns offenbart: Gustav, ein schwedischer Geist, welcher seit vierhundert Jahren tot ist lebt dort. Ermordet, damals von seiner Verwandschaft, stellt er das Leben der Familie ganz schön auf den Kopf. Doch irgendwie lieben sie ihn ja auch. Mit einer leichten Sprache erzählt uns Claus Vaske die Geschichte um Gustav. Der Erzählstiel ist sehr einfach gehalten, so dass man den roten Faden eigentlich nie verliert. Nun ist es aber so dass dieses Buch leider, leider in seiner kürze trotzdem zu lang erscheint. Das liegt daran das es viele unnötige Stellen beinhaltet welche die Story überhaupt nicht weiterbringen. Dazu zählt die ganze Krankenhausgeschichte. Ich dachte die ganze Zeit das sich die beiden Erzählstränge irgendwann verbinden würden, aber das taten sie nicht. Des weiteren empfinde ich die Story bei weitem nicht so lustig, wie es sich der Autor eventuell vorgestelt hat. Er rattert die Story in einem Affenzahn runter, als hätte er keine Zeit oder wollte endlich irgendwie fertig werden mit dem Manuskript. Der Humor des Buches geht auch deswegen verloren, weil alles steif wirkt. Vaske hätte sich mehr trauen dürfen. Es ist kein Buch für Kinder sondern für Erwachsene und dafür wirkt mir das alles zu brav. Gustav hätte durchaus anarchischer angelegt werden können. Ich verweise hier auf ALF bei den Tanners. Auch ein Geist kann wie ein Ausserirdischer sein. Was die logik angeht, finde ich vieles nicht ganz plausibel. Wieso kann ein Geist bei Amazon bestellen und wieso können die Baumanns die Ware nicht zurückschicken? Wie kann ein Geist Alkohol trinken? Das Verhalten eines vierhundert Jahre alten Toten ist recht komisch. Naja sei es wie es ist, mich konnte es nicht überzeugen!

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  • Rezension: Gustaf alter Schwede

    Gustaf Alter Schwede

    MissOptimismus

    13. January 2017 um 21:59

    InhaltSandra kauft mit ihrer Familie eine alte "Burg". Man erlebt die typischen Probleme, die sich in einer Ehe mit zwei Kindern ergeben und zu allem kommt noch Gustaf hinzu, der persönliche Hausgeist. Er ist irgendwie schon sehr witzig aber wird mit der Zeit immer nervender, wie es sich für ein gutes Gespenst gehört.Meine MeinungInsgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es quasi an einem Stück verschlungen. Gustaf ist genial beschrieben und ein sehr moderner Geist mit Facebook und einem Amazonkonto. Die Familie ist sehr liebenswert. Der Sohn ist noch niedlich und die Tochter gerade vollkommen ein Teenager. Es gibt nur zwei Punkte, die ich an dem Buch nicht ganz so mag, die andauernden Sexgedanken der Mutter und die Lösung wie Gustaf wieder verschwindet. Ich hatte da auf eine mehr persönliche Gustaflösung gehofft.FazitDieses Buch eignet sich für alle Leser, die gerne eine moderne Gespenstergeschichte mit einem leichten Augenzwinkern lesen wollen.

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  • Locker-leichter Lesespaß

    Gustaf Alter Schwede

    Walli_Gabs

    11. January 2017 um 07:23

    Familie Baumann zieht in ihr Traumhaus, ohne den Haken an dem finanzierbaren Schmuckstück gefunden zu haben. Der offenbart sich aber schneller, als ihnen lieb ist: in Form von Gustaf, dem schwedischen und vor 400 Jahren verstorbenen Hausgeist. Dieser ist nicht der Typ fürs Kettenrasseln und "buhu!" rufen, sondern eher ein Lebemann: Bier, Frauen, Fernsehen und eine Leidenschaft für Käse hat er auch noch. Das kann ja heiter werden ... und das wird es. Das Buch liest sich gut weg, es ist witzig, stellenweise sogar sehr witzig geschrieben. Dafür kommt die Handlung zum Teil zu kurz, stellenweise bleibt sie einfach etwas zu belanglos/nichtssagend und hätte ruhig noch mehr ausgearbeitet werden können - vor allem die Abschnitte, in der Ich-Erzählerin Saskia (die Mutter der Familie) ihrem Beruf als "Psychotante" in einem Krankenhaus nachgeht und Gustafs ganze Geschichte werden nur wenig vertieft und erscheinen leicht lieblos zu Papier gebracht. Das Ende kam für mich so überraschend wie unlogisch. Dennoch habe ich mich beim Lesen durchaus amüsiert. Ein locker-leichter Spaß ist das Buch schon.

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  • Witzig und spritzig

    Gustaf Alter Schwede

    TJsMUM

    09. January 2017 um 11:17

    Bin nun auch am Ende und muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Anfangs war ich zwar etwas irritiert, was denn nun die sexuelle Frustration der Hausherrin mit dem Geist zu tun hat und ich fands zunächst relativ überflüssig. Doch nun schließt sich der Kreis. Besonders witzig fand ich die Stelle, als dei Familie Gustavs Exfrau ebenfalls heraufbeschwören kann und sie ihm kräftig Gas gibt.Auf Wallensteins Truppen hätte ich nun auch verzichten können, aber die Interaktion von Wallensteins Truppen und Gustav war dann doch wieder witzig.Erstaunlich ist für mich das Ende, das ich hier aber nicht verraten will. Dass sich nach 400 Jahren alles auflöst und so einfach scheint. Da kann man sich auch für den Alltag aus der Geschichte rausziehen kann. Der Schreibstil ist teilweise sehr flapsig geschrieben, aber er passt zur Geschichte und gefällt mir ganz gut. So kann man die Geschichte recht flüssig lesen, wenn man nicht vom Lachen unterbrochen wird.

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