Clayton Husker T93 Band 1: Überlebe!

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Inhaltsangabe zu „T93 Band 1: Überlebe!“ von Clayton Husker

Die deutsche Zombie-Serie von Clayton Husker. Überlebe! Kämpfe! Erobere! Was, wenn morgen Dein Discounter nicht mehr aufmacht? Was, wenn Dein Nachbar Dir plötzlich nach dem Leben trachtet? Was, wenn Deine kleine Welt sich über Nacht in eine Hölle aus Tod und Verderben verwandelt hat? T93 – die neue Zombie-Trilogie von Clayton Husker entführt Dich in eine Welt, die von lebenden Toten dominiert wird. Sie sind überall. In Massen. Gierig. Aggressiv. Es beginnt in der harmlosen Idylle Schleswig-Holsteins und endet in einer totalen Apokalypse. Willst Du überleben, Dich verteidigen, Dein Land zurückholen? Dann musst Du Dir etwas einfallen lassen! T93 begleitet Partisanen, Prepper und Militärs in ihrem Kampf gegen die furchtbare Zombie-Seuche. Du bist dabei, erlebst Siege und Niederlagen, fieberst mit Deinen Favoriten, denen Du eines voraus hast: Du kannst das Buch weglegen! Birte ist die einzige Überlebende einer ganzen Stadt. Nach ihrer abenteuerlichen Rettung entdecken Forscher, dass sie ein besonderes Gen in sich trägt, das eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Fressmaschinen einnehmen könnte. Wird sie das Blatt wenden können? Nach einem Jahr der Zombie-Herrschaft entschließt sich der kärgliche Rest der Menschheit, zurückzuschlagen. Der Krieg gegen die Zombies beginnt. Wird es der Menschheit gelingen, ihr Habitat zurückzuerobern, oder ist inzwischen alles verloren? Die letzte Entscheidungsschlacht steht bevor...

Ein richtiger Gruselfaktor und lässt das Herz rasen! Füße einziehen und nicht beißen lassen (; Trotzdem traf es meinen Geschmack nicht ganz.

— Buecherjaegerin_Jaci
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  • ✒ [Rezi] T93 Überlebe! - Clayton Husker

    T93 Band 1: Überlebe!

    Buecherjaegerin_Jaci

    11. July 2014 um 21:29

    Das Cover hat mich sofort angesprochen! Den Zombie oben links finde ich gar nicht gruselig, sondern irgendwie ulkig - hat aber Stil. Das Biogefährdungszeichen allerdings macht mir schon ein wenig Angst... Und das grelle Gelb sprüht schreit förmlich nach Gefahr! Normalerweise kriege ich schon Gänsehaut, wenn ich auch nur irgendetwas in die Richtung Zombies höre... Aber in letzter Zeit kann ich einfach nicht die Finger davon lassen, auch wenn ich nachts dann davon träume :D T93 war mein erstes Zombiebuch (das gebe ich offen zu). Gerade deswegen war ich auch so gespannt darauf! Im Wesen der Zombies scheint wirklich alles miteinander vereint zu sein. Schnelle sowieso langsamere Exemplare gibt es von ihnen. Und auch die Tiere blieben von der Seuche nicht verschont, was ich besonders interessant fand. Diese Szenen fand ich teilweise noch schlimmer (also besser) als die mit den Zombiehorden, da es wahrscheinlich eben nicht so nahe liegt. Allerdings gerieten die Tiere später irgendwie in Vergessenheit und ich hatte das Gefühl, dass sie gar kein Teil mehr von der Geschichte waren. Das Ziel ist natürlich das Überleben, wie der Titel schon sagt. Es werden Überlebende gesucht, die sich zwischen den Zombiehorden versteckt halten konnten. Dann geht es an die Sicherung dieser Personen. Doch die Frage ist, warum überleben sie so lange, ohne von den Zombies entdeckt oder angegriffen zu werden? Diesem Geheimnis wird im Verlauf der Handlung weiter auf den Zahn gefühlt! Eine wirklich wichtige Entdeckung. Einige Handlungsabläufe sind meiner Meinung nach etwas zu trocken beschrieben wie z.B. die militärischen Vorbereitungen vor einem Einsatz. Die Charaktere sind gar nicht mal soo weit ausgebaut. Mir fehlen da einfach noch ein paar Eigenschaftsnennungen, als nur Rauchen oder 'Kann gut mit einer Waffe umgehen'. Birtes Persönlichkeit hätte ich mir als Hauptprotagonistin etwas näher am Leser gewünscht. Sie ist zwar stark, doch in schwachen Momenten fängt sie auch mal an zu weinen. Doch gerade weil sie so normal scheint, ist sie als 'Sonderling' der Geschichte gar nicht mal so falsch. Alex(ander) leitet sein eigenes Soldatenteam - seine 'Familie' wie er sie im Einsatz nennt. Diese Bezeichnung finde ich wirklich super! Alex ist einfach ein Gutmensch! Die Zeds - so werden die Zombies auch genannt - gibt es in unterschiedlicher Form. Die Jäger, das sind die Schnellen. Und die Schleicher, die Langsamen. Außerdem noch die mutierten Tiere. Doch bei denen konnte ich keine genaue Stadienunterscheidung heraus lesen... Die typischen Militärheinis müssen natürlich auch mit rein! Über wen soll man sich denn sonst aufregen? Einige Reaktionen von ihnen sind echt klasse! :D "Ihre Aufgabe wird es sein, in Zombieland einkaufen zu gehen, Oberstleutnant. Das Gute daran ist: Ihre Kreditkarte hat kein Limit." (S. 214) Die deutschen Städte sind nur noch Ruinen. Verbrannte Häuser, daher treibende Schiffe... Die Atmosphäre ist super! Da bekomme ich schon Gänsehaut, wenn ich nur darüber nachdenke. Kleinigkeiten wie die Currybude haben mir auch besonders gut gefallen. Hier könnte man schon fast sagen, dass wieder ein Stück 'Normalität' in die Zombiewelt gekommen ist. Der (gedankliche) Anblick der Hochhäuser ist ebenfalls super erschreckend. Ich würde mich nie in ein solches Ding rein trauen nach so einer Invasion. Denn Hochhäuser bedeuten auch mehr Zombies. Die Satzstruktur ist einfach und gut zu verfolgen, jedoch viele Fachbegriffe besonders im wissenschaftlichen und militärischen Bereich. Einerseits kann dies die Echtheit der gegebenen Situation verstärken, doch mich hat es in diesem Fall eher behindert und meine bildliche Vorstellung stark eingeschränkt, da ich mit vielem einfach nichts anzufangen wusste... Hier und da ein paar Erwähnungen von Waffen oder medizinischen Vorgängen sind in Ordnung, doch manchmal waren es ganze Abschnitte, die ich dann wiederum auch hätte überspringen können. Der Autor ist aus meiner Sicht viel auf Handlungsbeschreibungen eingegangen, was am Aufbau einer solchen Reihe nur logisch ist. Trotzdem hat mir einfach ein wenig mehr zwischen den Charakteren gefehlt. Eines muss ich dem Autor lassen. Humor ist mit drin! Wenn für diese Situation manchmal auch etwas unpassend. Aber es würde ja keinen Spaß machen, wenn die Lage nicht so ernst wäre oder... Für alle Zombiefans ein spannendes Abenteuer durch Deutschland! Für den ersten Teil einer Zombiereihe schwer in Ordnung, aber für Nullwisser teilweise schon etwas komplizierter zu verstehen... Es ist von allem ein klein wenig dabei, aber meinen Geschmack trifft es leider nicht komplett ins Schwarze. Trotzdem hat das Buch einen richtigen Gruselfaktor und lässt das Herz rasen! Füße einziehen und nicht beißen lassen (; Vielen Dank an Clayton Husker!

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    T93 Band 1: Überlebe!

    WortGestalt

    29. May 2014 um 15:44

    Wenn die Zombie-Apokalypse direkt vor der Tür steht, hilft meist nicht viel. Was also tun, wenn plötzlich der Pfarrer einer kleinen Gemeinde im beschaulichen Schleswig-Holstein zur blutrünstigen Bestie mutiert? Direkt im ersten Kapitel von „T93: Überlebe!“ geht es von Null auf Hundert sofort los mit dem Alptraum, der sich Zombie nennt. Autor Clayton Husker geht im ersten Band seiner Zombie-Serie direkt in die Vollen und verschont weder Romanfiguren noch Leser. Vergesst die Samthandschuhe, hier gibt es Panzerfäuste! ;) Die Handlung zu umreißen, ist eigentlich fast nicht nötig. Worum geht es wohl in einem Buch, auf dem „Überlebe!“ in Großbuchstaben prangt und ein kleiner, charmanter Aufdruck verrät: „Zombie Inside“? Mitten in Schleswig-Holstein bricht sich eine Virusinfektion bahn, die die Menschheit binnen kürzester Zeit überrollt. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitet sich die Seuche, die Untoten sind schon bald in der Überzahl und es gibt kaum Überlebende. Eine der wenigen ist Birte Radler. Seit dem Ausbruch der Epidemie hat sie sich in der kleinen Stadt Rendsburg verschanzt und kämpft dort täglich ums Überleben. Doch Birte zieht interessanter Weise weniger das Interesse der Zombies, als vielmehr das des Militärs auf sich. Ihr Durchhaltevermögen ist nicht unbemerkt geblieben und so ist bereits ein Trupp Soldaten auf dem Weg, Birte zu … na nennen wir es mal „befreien“. Die folgende Geschichte ist temporeich erzählt und lässt sich zügig lesen. Der Autor verwendet dabei bewusst einen sehr umgangssprachlichen Stil, um die Authentizität der Situation noch zu unterstreichen. Wer hat während der Apokalypse schon Zeit, sich gepflegt auszudrücken. Die einfache Sprache unterstützt in Dialogen die Figurenzeichnung, im erzählenden Teil hätte ich aber darauf verzichten können, hier war mir der Stil insgesamt zu einfach gehalten und konnte mich nicht wirklich fordern. Auch die Figuren wirkten dadurch recht simpel gestrickt, zum Schluss fast schon ein wenig hölzern, sodass sie mich letztlich auch nicht wirklich für sich einnehmen konnten. Dafür war der Zombie „made by Clayton Husker“ ein absoluter Gewinn für die Geschichte! Man kann das Rad, bzw. den Zombie natürlich nicht gänzlich neu erfinden, und so wird auch hier gestöhnt, geschlurft, verrottet und gebissen. An diesen Stellen schwächelt wieder der Stil ein wenig, denn in den Zombie-Splatterszenen werden durch wiederkehrende Formulierungen immer identische Bilde erzeugt, sodass sich das Grauen für mich mit der Zeit verlor. Während einen in den ersten Kapiteln noch der Ekel packt, zuckt man in späteren Abschnitten durch die wortgetreuen Wiederholungen beim Zombie-Auftritt nicht mal mehr mit den Schultern. Aber dem Autor gelingt hier das kleine Kunststück, dem alten, angestaubten Zombie einen frischen wissenschaftlichen Hintergrund zu verpassen und das war für mich der große Pluspunkt an „T93: Überlebe!“. So finden sich Erklärungen wie das Virus genau wirkt, was es mit den Zellen im menschlichen Körper anrichtet und wie es sich ausbreitet, aber auch, wie es mit einem Zombie zu Ende geht. Dieser Teil hat mich begeistern können! Fazit: Hier gibt es das volle Zombie-Programm! Stilistisch weht eher ein laues Lüftchen, dafür wütet Sturmtief „Splatter“ im Zombieland und mit einem ausgeprägt militärischen Einschlag wird hier den lebenden Toten der Kampf angesagt. Der Zombie-Fan kommt bei „T93: Überlebe“ voll und ganz auf seine Kosten, wer gerne ein bisschen mehr Handlung hat, muss diese eventuell in den Folgebänden suchen, da man das Buch unbedingt als Auftakt zu einer Reihe und nicht als Einzelband betrachten sollte. Bewertung: 3 Sterne mit Begeisterung für den Zombie "made by Clayton Husker", Handlung und Stil müssen mich erst in den Folgebänden mehr fordern. Rezension auch auf http://wortgestalt-buchblog.blogpspot.com

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