Clemens-Peter Bösken

 4.1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Zweihundertsechs Knochen, Zwergenwerfen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Clemens-Peter Bösken

in memoriam: verstorben imFrühjahr 2015

Alle Bücher von Clemens-Peter Bösken

Zweihundertsechs Knochen

Zweihundertsechs Knochen

 (15)
Erschienen am 16.07.2015
Tatort II

Tatort II

 (0)
Erschienen am 09.05.2005
Sternhagelstunden

Sternhagelstunden

 (0)
Erschienen am 27.08.2013
Zweihundertsechs Knochen (Krimi 16)

Zweihundertsechs Knochen (Krimi 16)

 (0)
Erschienen am 27.05.2015

Neue Rezensionen zu Clemens-Peter Bösken

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AmberStClairs avatar

Rezension zu "Zweihundertsechs Knochen" von Clemens-Peter Bösken

Zweihundertsechs Knochen
AmberStClairvor 2 Jahren

Klappentext:

Im Frühjahr 2005 wird in Düsseldorf bei Bauarbeiten ein Skelett gefunden. Das Morddezernat KK 11 kann die Identität des jungen Mannes klären: Er wurde im April 1945 ermordet. Er ist nicht das einzige Opfer des Täters, der sein öffentliches Ansehen als Politiker bis zuletzt verteidigt. Eine Zeugin der damaligen Ereignisse erkennt den Mörder während einer Fahndungssendung im Fernsehen und sucht ihn auf. - Geschickt wird historisches Wissen über das Düsseldorf der 1940er Jahre mit einer kriminellen Handlung verwoben.



Meine Meinung:

Ich lese mal ganz selten einen Krimi und dann muß er auch nicht grausam sein. Dieses mal war es auch so, das Buch war sehr spannend und zugleich interessant auch einiges über der Nachkriegszeit zu erfahren.

Der verstorbene Autor Clemens-Peter Bösken ist hier ein verdammt fesselnde Geschichte gelungen. Sie hielt einen von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Man konnte sich gedanklich alles sehr gut vorstellen. Der Schreibstil ist hervorragend und sehr flüssig. Die Hauptfiguren sowie auch die Nebenfiguren kamen gut rüber. In jedem konnte man sich hinein denken. Kein mal wurde es langweilig die Spannung blieb bis zu letzten Seite. Auch das Cover paßt gut zu dem Inhalt dieses Buches.

In allem ein verdammt guter Krimi, den ich empfehlen kann !

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Zweihundertsechs Knochen" von Clemens-Peter Bösken

Rezension zu "Zweihundertsechs Knochen"
Zsadistavor 2 Jahren

Bei Arbeiten an einer Mauer wird ein Skelett frei gelegt. Dies ruft Kriminalhauptkommissar Gerd Terwort und seine Kollegen auf den Plan. Sieht das Skelett doch so alt aus, als läge es seit der Nachkriegszeit dort. War es Mord oder ein Unfall? Das Team ermittelt in alle Richtungen. Schnell stellt sich heraus, dass es Mord gewesen sein muss. Doch wie kann man einen rund 60 Jahre alten Mord noch beweisen. Und wer war überhaupt der Mann, von dem nur noch das Skelett übrig geblieben ist? Hat der Mord gar etwas mit den anderen Skelettfunden in der Nähe zu tun? Die Suche gestaltet sich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

„Zweihundertsechs Knochen“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Clemens-Peter Bösken.

Ich muss leider gestehen, dass ich in den Krimi nicht richtig hinein gekommen bin. Die Truppe um die Kommissare blieb etwas farblos. Mir hat die Kollegin Hauptkommissarin Frölich recht gut gefallen. Eine etwas mürrische, eigene Frau die nach meinem Geschmack war. Doch der Rest dümpelte so vor sich hin. Auf der einen Seite hätten mich die Figuren mehr interessiert. Auf der anderen Seite waren mir die beruflichen Werdegänge von Terwort’s Frau völlig egal.

Hauptaugenmerk des Krimis waren ziemlich lange und ausführliche Strecken aus der Vergangenheit. Es wurde sehr darauf hingewiesen, welche Straßen, Ort und Plätze umbenannt wurden. Warum und welche Namen sie nun und früher trugen. Es wird sehr viel aus der 2. Weltkriegszeit erklärt, erzählt und beschrieben.

Mir war das einfach zu viel der Informationen. Der Mord ist für mich zeitweise total in Vergessenheit geraten. Manchmal fragte ich mich, ob so ein alter Fund wirklich noch so intensiv und vor allem kostenintensiv recherchiert werden würde.

Normal google ich diverse Vorgänge in Büchern gerne nach. Hier wäre ich mehr in Google unterwegs gewesen, als ich gelesen hätte. Daher gehe ich einfach einmal davon aus, dass der Autor hier alles richtig recherchiert hat. Das Buch kam mir im Ganzen mehr wie ein Sachbuch über Düsseldorf und seine Vergangenheit vor, als ein ausgereifter Krimi.

Die geschichtlichen Hintergründe machten den Großteil dieses Krimis aus. Ich fand sie ausgereift, aber für einen Krimi viel zu umfangreich. Wer sich für den 2. Weltkrieg interessiert ist der Krimi mit Sicherheit ein kleines Schmuckstück. Wer eher Wert auf den Krimi legt, sollte sich das Lesen gut überlegen. 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Zweihundertsechs Knochen" von Clemens-Peter Bösken

60 Jahre und 206 Knochen liegen zwischen gestern und heute
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Zweihundertsechs Knochen/Clemens-Peter Bösken

Inhalt:

Düsseldorf 2005: bei Bauarbeiten wird ein Skelett gefunden. Schnell ist klar, dass es aus den Jahren 1940-45 stammen muss.

Da keine Eile geboten ist, lässt uns der Autor an der akribischen Suche nach Details und der Identität von Opfer und Täter teilhaben.

Sechzig Jahre und zweihundertsechs Knochen liegen zwischen dem gestern und heute.

Kriminalhauptkommissar Terwort erinnert sich an zwei weitere ungeklärte Mordfälle, einer etwa zehn Jahre alt, der andere knapp drei Jahre.
Hängen die drei Morde trotzdem irgendwie zusammen? Terwort und sein Team recherchieren akribisch und finden einen möglichen Zusammenhang.
Was ist im April 1945 in Düsseldorf passiert?

Der Autor, leider im April 2015 verstorben, präsentiert uns eine bizarre Geschichte aus den letzten Kriegstagen, die bis 2005 nachwirkt.

Erzählstil/Spannung:

Der Krimi spielt auf zwei Erzählebenen. Manchmal muss man ganz genau lesen, um den richtigen Faden in der Hand zu halten.
Die Sprache ist sachlich, solide, präzise und gleitet hin und wieder ins Beamtendeutsch ab. Hier kann Bösken seinen Brotberuf nicht leugnen – stört aber weiter nicht. Als Richter weiß er, wovon er schreibt.

So nebenbei erfährt der interessierte Leser geschichtliche Details aus den letzten Kriegstagen. Völlig unaufdringlich und beinahe wie aus dem Geschichtsunterricht.

Charaktere:

Wie in guten alten Tatort- Krimis ist die Geschichte in schwarz und weiß gehalten. Der Böse, der auch nach sechzig Jahren für seinen guten Ruf und die Nichtaufdeckung über Leichen geht.

Gefällt mir gut, einmal nicht nur psychologisches Pseudowissen zu lesen.

Fazit:

Wer sich einmal abseits der aktuellen Krimi-Landschaft bewegen will, ist mit diesem Krimi gut unterhalten.


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Gespräche aus der Community

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andreas_kriminalinskis avatar

Das dunkelste Kapitel Düsseldorfer Polizeigeschichte


Im Juli 2015 ist Zweihundertsechs Knochen von Clemens-Peter Bösken im Verlag edition oberkassel erschienen. Leider konnte der Autor seinen Kriminalroman nicht mehr in Händen halten - er verstarb im April dieses Jahres. Mit einer Leserunde möchte ich helfen, das Buch bekannt zu machen.

Alle Krimifans sind herzlich eingeladen, sich für eines der 10 Exemplare, die freundlicherweise vom Verlag bereit gestellt werden, zu bewerben.

Das Los entscheidet, eine Bewerbungsfrage gibt es nicht.

Zum Inhalt

Im Frühjahr 2005 wird in Düsseldorf bei Bauarbeiten ein Skelett gefunden. Kriminalhauptkommissar Gerd Terwort und sein Team vermuten nach langen Recherchen, dass die Tat um das Kriegsende im April 1945 herum stattfand. Dennoch bleibt die Identität des Opfers über längere Zeit ungeklärt. Damit ergibt sich zunächst auch keine Verbindung zu einem mutmaßlichen Täter. Schließlich lässt Terwort eine Gesichtsrekonstruktion vornehmen. Danach werden in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ Zeugen gesucht, die trotz vermutlich vergangener sechzig Jahren noch Angaben zur Identität des Opfers machen können. Tatsächlich erkennt eine alte Dame das Opfer und ist sich sicher, auch den Mörder zu kennen. Sie findet heraus, dass dieser noch lebt. Mutig sucht sie ihn auf ...

Was dürfen die Leser erwarten?

Für viele ist Düsseldorf eine Stadt der Mode und nicht der Morde. Andere kennen die Metropole am Rhein als Schauplatz zahlreicher Verbrechen. Dennoch darf hier kein Regionalkrimi im klassischen Sinn erwartet werden. Vielmehr wird historisches Wissen über das Düsseldorf im Zweiten Weltkrieg mit einer fiktiven Handlung in der Gegenwart verwoben. Der Autor hat den Mut, das dunkelste Kapitel Düsseldorfer Polizeigeschichte zum Leitthema seines Krimis zu machen. Er schildert, wie Polizisten an Kriegsverbrechen beteiligt waren. In ihrer Heimatstadt, wie auch in besetzten Ostgebieten. Über Rückblenden in die Vergangenheit der handelnden Figuren deckt der Autor schonungslos das Chaos auf, welches sich in Düsseldorf zum Zeitpunkt des Kriegsendes ergab. Historische Fakten und die präzise Schilderung der Ermittlungsarbeit der Polizei verleihen dem Kriminalroman Authentizität und Spannung zugleich.

Zum Autor

Clemens-Peter Bösken ist 1946 in Düsseldorf geboren, Jurastudium an der Universität Köln, Richter seit 1974 bis zur Pension im Jahr 2010 am Amtsgericht Düsseldorf. Verschiedene Buchveröffentlichungen: Düsseldorf-Krimis, Stadtgeschichten der Kriminalität, historische Themen, Lingustische Limericks … Diverse Lesungen, vorwiegend im Düsseldorfer Polizeipräsidium (allein oder mit Horst Eckert, Martin Schüller, Sylvia Kaffke). Der Autor starb am 17.04.2015.

Zum Ablauf der Leserunde


Bewerbt Euch bis zum 22. September 2015 um eines von 10 Taschenbüchern in der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen bzw. Alle Bewerbungen. Das Losverfahren entscheidet, eine Bewerbungsfrage gibt es nicht (einfach in den Lostopf hüpfen).

Die Gewinner werden in der Rubrik Wer liest mit/ Die Gewinner der Taschenbücher bekanntgegeben. Danach erfolgt der Versand der Bücher. Sobald diese eintreffen, kann´s auch schon losgehen.

Die Gewinner der verlosten Bücher verpflichten sich dazu, sich innerhalb von etwa vier Wochen mit den anderen Teilnehmern über die Leseabschnitte auszutauschen und am Ende eine Rezension zu schreiben.

Ich wünsche allen Bewerbern viel Glück und eine spannende und diskussionsreiche Leserunde!

Herzlichst, Euer Andreas Kaminski ("Kriminalinski")


P.S. Bitte besucht auch die Homepage des Autores sowie dessen Facebookseite. Vielen Dank!






Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Clemens-Peter Bösken im Netz:

Community-Statistik

in 24 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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