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andreas_kriminalinski

vor 2 Jahren

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Das dunkelste Kapitel Düsseldorfer Polizeigeschichte


Im Juli 2015 ist Zweihundertsechs Knochen von Clemens-Peter Bösken im Verlag edition oberkassel erschienen. Leider konnte der Autor seinen Kriminalroman nicht mehr in Händen halten - er verstarb im April dieses Jahres. Mit einer Leserunde möchte ich helfen, das Buch bekannt zu machen.

Alle Krimifans sind herzlich eingeladen, sich für eines der 10 Exemplare, die freundlicherweise vom Verlag bereit gestellt werden, zu bewerben.

Das Los entscheidet, eine Bewerbungsfrage gibt es nicht.

Zum Inhalt

Im Frühjahr 2005 wird in Düsseldorf bei Bauarbeiten ein Skelett gefunden. Kriminalhauptkommissar Gerd Terwort und sein Team vermuten nach langen Recherchen, dass die Tat um das Kriegsende im April 1945 herum stattfand. Dennoch bleibt die Identität des Opfers über längere Zeit ungeklärt. Damit ergibt sich zunächst auch keine Verbindung zu einem mutmaßlichen Täter. Schließlich lässt Terwort eine Gesichtsrekonstruktion vornehmen. Danach werden in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ Zeugen gesucht, die trotz vermutlich vergangener sechzig Jahren noch Angaben zur Identität des Opfers machen können. Tatsächlich erkennt eine alte Dame das Opfer und ist sich sicher, auch den Mörder zu kennen. Sie findet heraus, dass dieser noch lebt. Mutig sucht sie ihn auf ...

Was dürfen die Leser erwarten?

Für viele ist Düsseldorf eine Stadt der Mode und nicht der Morde. Andere kennen die Metropole am Rhein als Schauplatz zahlreicher Verbrechen. Dennoch darf hier kein Regionalkrimi im klassischen Sinn erwartet werden. Vielmehr wird historisches Wissen über das Düsseldorf im Zweiten Weltkrieg mit einer fiktiven Handlung in der Gegenwart verwoben. Der Autor hat den Mut, das dunkelste Kapitel Düsseldorfer Polizeigeschichte zum Leitthema seines Krimis zu machen. Er schildert, wie Polizisten an Kriegsverbrechen beteiligt waren. In ihrer Heimatstadt, wie auch in besetzten Ostgebieten. Über Rückblenden in die Vergangenheit der handelnden Figuren deckt der Autor schonungslos das Chaos auf, welches sich in Düsseldorf zum Zeitpunkt des Kriegsendes ergab. Historische Fakten und die präzise Schilderung der Ermittlungsarbeit der Polizei verleihen dem Kriminalroman Authentizität und Spannung zugleich.

Zum Autor

Clemens-Peter Bösken ist 1946 in Düsseldorf geboren, Jurastudium an der Universität Köln, Richter seit 1974 bis zur Pension im Jahr 2010 am Amtsgericht Düsseldorf. Verschiedene Buchveröffentlichungen: Düsseldorf-Krimis, Stadtgeschichten der Kriminalität, historische Themen, Lingustische Limericks … Diverse Lesungen, vorwiegend im Düsseldorfer Polizeipräsidium (allein oder mit Horst Eckert, Martin Schüller, Sylvia Kaffke). Der Autor starb am 17.04.2015.

Zum Ablauf der Leserunde


Bewerbt Euch bis zum 22. September 2015 um eines von 10 Taschenbüchern in der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen bzw. Alle Bewerbungen. Das Losverfahren entscheidet, eine Bewerbungsfrage gibt es nicht (einfach in den Lostopf hüpfen).

Die Gewinner werden in der Rubrik Wer liest mit/ Die Gewinner der Taschenbücher bekanntgegeben. Danach erfolgt der Versand der Bücher. Sobald diese eintreffen, kann´s auch schon losgehen.

Die Gewinner der verlosten Bücher verpflichten sich dazu, sich innerhalb von etwa vier Wochen mit den anderen Teilnehmern über die Leseabschnitte auszutauschen und am Ende eine Rezension zu schreiben.

Ich wünsche allen Bewerbern viel Glück und eine spannende und diskussionsreiche Leserunde!

Herzlichst, Euer Andreas Kaminski ("Kriminalinski")


P.S. Bitte besucht auch die Homepage des Autores sowie dessen Facebookseite. Vielen Dank!






Autor: Clemens-Peter Bösken
Buch: Zweihundertsechs Knochen

Bibliomarie

vor 2 Jahren

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Ich möchte mich für diese Leserunde bewerben, Clemens-Peter Bösken war ein ausgesprochener Fachmann, der mit seinen Bücher auch "kriminilogische" Laien fasziniert.

esposa1969

vor 2 Jahren

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Herzlichen Dank für die Einladung und danke dir auch, dass du den Autor posthumen mit dieser Leserunde würdigst. Gerne möchte ich mitlesen, da ich zum einen die Krimis aus der Edition Oberkassel sehr mag, zum anderen mich die Inhaltsbeschreibung sehr neugierig gemacht hat. Im Gewinnfall ist rege LR Teilnahme, sowie zeitnahe und breitgestreute Rezension selbstverständlich.

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mabuerele

vor 2 Jahren

Fazit/Eure Rezensionslinks
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Danke, dass ich das Buch lesen durfte! Hier steht meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Clemens--Peter-B%C3%B6sken-/Zweihundertsechs-Knochen-1188245890-w/rezension/1198918918/

https://www.amazon.de/review/R2U0BEQSMBT5P/ref=cm_cr_rdp_perm

http://wasliestdu.de/rezension/ein-etwas-anderer-krimi-lesen-0

http://www.buch.de/shop/home/artikeldetails/zweihundertsechs_knochen/clemens_peter_boeske/ISBN3-95813-000-3/ID41742319.html?jumpId=12142367

andreas_kriminalinski

vor 2 Jahren

Kapitel 31-Ende
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Arun schreibt:
Hatte schon mal in einem anderen Beitrag folgende Frage gestellt. Kann es sein das im Kapitel 13 ein Fehler bezüglich des Alters von Bönisch und Hüsken vorliegt?

Sag mal genau wo und um wie viele Jahre sich evtl. verrechnet worden ist, Arun.

andreas_kriminalinski

vor 2 Jahren

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Vielen Dank für die neuen Rezis!
Mörderische Grüße, Andreas

Arun

vor 2 Jahren

Kapitel 31-Ende
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@andreas_kriminalinski

Habe es so gelesen, die Handlungszeit ist 2005, es steht der 85 Jährige Geburtstag von Bönisch an.
Er erinnert sich an die Tötung von Hüsken drei Jahre zuvor.
Als die beiden sich treffen kann Bönisch sich nicht mehr an den Nachnamen von Hützen erinnern, er schiebt das Alter vor. Immerhin bin ich schon 85, Hützen darauf „Da sind wir vom gleichen Jahrgang“. Nach meiner Leseweise gibt es hier eine Differenz von 3 Jahren.

andreas_kriminalinski

vor 2 Jahren

Kapitel 31-Ende
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Arun schreibt:
Habe es so gelesen, die Handlungszeit ist 2005, es steht der 85 Jährige Geburtstag von Bönisch an. Er erinnert sich an die Tötung von Hüsken drei Jahre zuvor. Als die beiden sich treffen kann Bönisch sich nicht mehr an den Nachnamen von Hützen erinnern, er schiebt das Alter vor. Immerhin bin ich schon 85, Hützen darauf „Da sind wir vom gleichen Jahrgang“. Nach meiner Leseweise gibt es hier eine Differenz von 3 Jahren.

Vielen Dank für den Hinweis, Arun. Ich habe die Passage gerade noch einmal gelesen und komme zum selben Schluss.

Karl-Heinz stellt da ja auch fest, dass die Ereignisse "sechzig Jahre her" sind (S. 83). Sie fanden 1945 statt, demnach müsste es 2005 sein. Da werden aber die Knochen gefunden und Bönisch erinnert sich an das Treffen mit Karl-Heinz vor drei Jahren, also 2002. Diese Rechnung passt auch zu den Überlegungen der Kommissare auf Seite 10 f.

Aufmerksam gelesen, Arun! Ich hatte es zuvor nicht bemerkt. Ich lese oft sehr schnell und bisweilen oberflächlich :-)

Arun

vor 2 Jahren

Kapitel 31-Ende
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@andreas_kriminalinski

Hallo Andreas, danke für deine Antwort, bei Zahlen und Daten fallen mir Ungereimtheiten schon mal auf.
Hatte in einer anderen Leserunde mal folgendes angemerkt:
Ohne mal weiter auf den Inhalt einzugehen ist mir folgendes ins Auge gefallen. Seite 15 "Ich muss sofort in die Dawning Street zum Premierminister"
Ich kenne hier die Bezeichnung "Downing Street"
Wurde daraufhin von der Mitarbeiterin des Autos angepflaumt ich würde nur Fehler suchen.
Meine Antwort: Karin Kaufmann, nein ich habe nicht nach dem Motto gelesen "finde die Fehler" doch wenn die Fehler offensichtlich sind, wird man wohl darauf hinweisen dürfen.
In diesem Sinne viele Grüße Klaus

andreas_kriminalinski

vor 2 Jahren

Fazit/Eure Rezensionslinks

Hallo Kriminelle!

Eine kurze Zwischenfrage: Wer liest noch alles?

Mörderische Grüße,
Andreas

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