Der Heilungscode der Natur

von Clemens G. Arvay 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Der Heilungscode der Natur
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Inhaltsangabe zu "Der Heilungscode der Natur"

Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

Unser Körper endet nicht an der Hautoberfläche: Mensch und Natur sind tiefgreifend miteinander verbunden. Nach seinem Bestseller »Der Biophilia-Effekt« tritt Clemens G. Arvay nun den wissenschaftlichen Beweis für die Heilkraft der Natur an: Auf welche Weise stärken Pflanzenstoffe im Wald unser Immunsystem? Welche Anti-Krebs-Wirkstoffe aus der Natur könnten auch in Medikamenten eingesetzt werden? Welche Rolle spielen Tiere in dem großen Organismus Erde, zu dem auch wir gehören? Und was tragen Begegnungen mit Tieren zur Herzgesundheit bei?Arvay schildert seine Erkenntnisse als Biologe und zieht weltweit führende Forscher zurate. So entwickelt er die neue Wissenschaft der Ökopsychosomatik, die unser Verständnis von uns selbst und unserer Verbindung mit der Umwelt revolutioniert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442159451
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Grundlagen der Ökö-Psychosomatik

    Grundlagen der Ökö-Psychosomatik

    „Alle Lebensgänge, von einer Zelle bis hin zum Zusammenleben von Menschheit und Natur sind stets äußerst miteinander verzahnt“.

    Dieses Zitat stellt Aray seinen Betrachtungen voran und legt damit zugleich die Grundthese für seine weiteren Ausführungen.

    Natürlich ist bekannt, das bestimmte heue gängige Arzneimitten wie das Penizillin (Schimmelpilze) oder manche Schmerztabletten (Opiate oder Morphium u.a.) oder vielfacher andere Arzneimittel, auch „harte, Rezeptpflichtige“ aus natürlichen Ingredienzien gewonnen werden (neben synthetisierten Stoffen wie Amphetamine oder Postgladine und unzählbare Mittel mehr.

    Zudem erfolgte in den letzten Jahrzehnten eine breite Bewegung der „Wiederentdeckung“ altwirksamer Heilmittel aus Kräutern und anderen natürlichen Vorkommen.

    Nur um diesen Teil der biologischen Medizin geht es Aray aber letztendlich nicht, seine Betrachtungen führen weit über die reine Medizin in die, er nennt es, Psychosomatik der Natur, ein. Mit der Richtung eines „naturnahen, unabhängigen Lebens“ statt eines Lebens in einer von vielfach künstlichen Bedürfnissen beherrschten Lebens.

    Allgemein also bietet dieses Wer ein Plädoyer für die evidenzbasierten Erkenntnisse der positiven Wirkung der Natur auf den Menschen.
    Und das geht weit über Heilkräuter und Nutzung von natürlichen Stoffen für die Medizin heraus.

    Das vierte Kapitel bietet hier „harte Fakten“. Sei es von Krebs-Tantenen, oder wie uns die Natur über unsere organische Antenne gesundmacht“.

    „Der Nerv der Ruhe (leider im modernen Leben kaum mehr „zu hören“ oder „zu spüren“, aber durchaus wiederzuentdecken und nicht einfach so verschwunden. Wie diese „organische Antenne“ wieder entfaltet werden kann und dann z.B. DHEA als Hormon der Nebennierenrinde durch einen (medizinisch belegbaren) Aufenthalt in der Natur wieder gestärkt und damit seine schützende Wirkung weiterhin entfalten kann ist dabei nur ein Beispiel für die Folgen eines effektiven „in die Natur gehen“, das nicht mit einfachen Wanderungen und Spaziergängen sich erschöpft, wenn es seine Wirkungen entfalten soll (wobei diese einen guten Anfang natürlich bilden).

    Der moderne Mensch aber steht unter einem überwertigen Anreiz durch den „Reiz der Erregung“ der kaum mehr dem „Nerv der Ruhe“ Raum und Zeit für regenerative Maßnahmen gibt.

    Bis hin zum Modus der zellulären Heilung“ dehnt Aray dabei die „Kraft der Natur“ auf den Menschlichen Körper zunächst durch Beruhigung und dann durch eine konstruktive Annäherung an die Natur selbst aus, Bis hin zur sozialen Verbindung (die z,B, mit Haustieren (und deren erwiesener positiver Wirkung auf die körperliche Befindlichkeit).

    Das ein „Ich bin dann mal weg.“, so manches Prominenten (und vieler Nicht Prominenter“) zu erstaunlicher Ruhe, Abstand finden und in der Natur heilsame Erfahrungen und heilsame Dinge finden, auch das ist bereits breit beschrieben und bekannt. Bis hin zum erwähnten „heilsamen Band“ zwischen Mensch und Tier.

    Ohne jeden esoterischen Anklang und auch nicht gespickt von Idealen und marktschreierischen Aufrufen bietet Ary als Biologe seine vielfachen Erkenntnisse vom natürlichen bis zum heilsamen „in der Natur sein“ und der messbaren Folgen zellulär und in der Gesamthaltung des Menschen dar.

    So entsteht die Beschreibung neuer und aussichtsreicher Möglichkeiten einer „Ökomedizin“ und, quasi nebenbei, öffnet das Buch auch die Augen weit für die Betrachtung der Biosphäre als „Schicksalsgemeinschaft“.

    Eine nicht einfache, die Fantasie zunächst auch benötigende, sehr anregende Lektüre.

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    Ancareens avatar
    Ancareenvor 2 Jahren

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