Clemens Hagen

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

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Hilfe, ich habe Teenitus!

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Erschienen am 01.09.2012
Neun Minuten Ewigkeit

Neun Minuten Ewigkeit

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Erschienen am 05.03.2014

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Rezension zu "Neun Minuten Ewigkeit: Eine Liebe zwischen Leben und Tod. Unser Koma-Tagebuch" von Clemens Hagen

Ein erschreckender Erfahrungsbericht
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Inhalt: Clemens Hagen war für ganze 9 Minuten tot bis die Ärzte es schafften ihn wieder zu beleben. Aufgrund des Sauerstoffmangels in Herz und Gehirn müssen die Ärzte ihn in ein künstliches Koma versetzen. In seinen Träumen begegnen ihm bizarre Gestalten, die ihm entweder helfen wollen oder entsetzliche Qualen zu fügen. Seine Verlobte Kimberley steht ihm bei und weicht nicht von seiner Seite. Beide beschreiben aus ihrer Sicht die Erlebnisse in der Klinik.

Der Sprachstil ist einfach und modern gehalten, an manchen Stellen etwas pathetisch und zu wenig sachlich, ermöglicht aber ein angenehmes Lesegefühl. Beide beschreiben ihre Erlebnisse mit einer wahnsinnigen Intensität, dass man sich gut in die beiden hinein versetzten kann. Es ist erschreckend zu sehen, welch grausame Dinge sich in einem komatösen Zustand im Gehirn abspielen. Clemens vergleicht den Zustand mit einem Albtraum, nur dass man aus diesem nicht aufwachen kann. Für Kimberly hab ich viel Anerkennung und Wertschätzung übrig. Sie steht ihrem Verlobten mit so viel Liebe, Stärke und Kraft in einer Situation beiseite, in der viele Andere zusammen gebrochen wären. 

Das Buch handelt für mich von dem Zusammenhalt, denn sich Freunde und Familie geben müssen und können, wenn schwierige Erlebnisse es erfordern und dass es ganz wichtig ist, den Anderen immer wissen zu lassen, dass man ihn lieb hat. 

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loewes avatar

Verlagsinfo, Klappentext

“Neun Minuten. Neun Minuten können verdammt lang sein – wenn man klinisch tot ist, das Herz nicht schlägt, das Gehirn keinen Sauerstoff bekommt, man reanimiert werden muss.

Clemens Hagen ist das passiert. Er wird ins künstliche Koma versetzt, eine düstere Welt voller bizarrer Albträume. Immer an seiner Seite kämpft seine Verlobte Kimberly Hoppe. Aus zwei Perspektiven beschreiben beide in  Neun Minuten Ewigkeit  eine packende Reise in die Abgründe der menschlichen Seele und durch den irrwitzigen Klinik-Alltag.”

256 Seiten

ISBN: 9783944296449

Eden Books

Mein Buchgefühl

Und schon wieder habe ich ein Buch entdeckt welches eine wahre Flut an Gefühlen auslöst.

Neun Minuten können eine Ewigkeit sein, besonders wenn man klinisch tot ist.  Eine schreckliche Vorstellung. In diesem Buch lassen uns Clemens Hagen und Kimberly Hoppe an ihrem Schicksal teilhaben.

Clemens Hagen hat innere Blutungen an der Speiseröhre, sein Körper kollabiert, gut das der Notarzt schon bereitsteht. Wie durch ein Wunder können die Ärzte Hagen zurückholen. Er war bereits klinisch tot und die Ärzte können seiner Verlobten nicht garantieren dass er am Leben bleibt. Eine schreckliche Zeit für beide beginnt. Clemens liegt im Koma und bekommt starke Medikamente aber auch Kimberly s Leben ist nicht einfach, sie versucht so viel Zeit wie irgend möglich an der Seite von Clemens zu verbringen. Sie ist wann immer es die Intensivstation zulässt bei ihm.

Dieses Buch schildert das Geschehen in Form eines Tagebuches. Wir haben immer eine Passage in der Kimberly berichtet abgewechselt von den Eindrücken die Clemens im Koma hat.

Sehr erschreckend, was sich da anscheinend während des Komas abspielt. Ich kann nicht beurteilen ob die Erfahrungen von Clemens authentisch sind, ich habe nicht bisher noch nicht wirklich eingehender mit diesem Thema beschäftigt, aber ich kann durchaus sagen, dass mich dieses Buch doch beeindruckt hat. Wenn ein Mensch im Koma wirklich unter solchen Eindrücken leiden kann, dann ist in meinen Augen die Nähe und Wärme von liebenden Angehörigen sehr wichtig und wünschenswert.

Da mich dieses Buch gefesselt und im Inneren getroffen hat vergebe ich 5 Sterne

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S

Rezension zu "Neun Minuten Ewigkeit: Eine Liebe zwischen Leben und Tod. Unser Koma-Tagebuch" von Clemens Hagen

fesselnd aber etwas pathetisch
sab-mzvor 5 Jahren

Die Autoren Clemens Hagen und Kimberly Hoppe sind Journalisten. Dies mag das etwas Pathetische im Buch erklären. Darum auch ein Punkt Abzug, es ist arg pathetisch stellenweise.
Ich persönlich hätte mir bei diesem wichtigen Thema etwas mehr Sachlichkeit gewünscht.

Die Autoren beschreiben die Zeit in der sie den Tod kennenlernten und dies wortwörtlich.

Clemens Hagen ist aufgrund einer inneren Blutung neun Minuten klinisch tot. Er wird reanimiert und dann in ein künstliches Koma versetzt.
Seine Freundin Kimberly glaubt fest daran, dass er überlebt. Die Ärzte tuen alles Erdenkliche, um dies zu schaffen, obwohl es zunächst nicht viel Hoffnung gibt.
Vor allem gibt es kaum Hoffnung, dass Clemens dies ohne große körperliche und geistige Behinderungen überlebt.
Aber er schafft es.

In diesem Buch wird eindrucksvoll, wie in einem Tagebuch, beschrieben, wie man sich als Patient mit Nahtoderfahrung fühlt und auch was die Angehörigen durchmachen.

Dieses Hoffen auf Überleben bei Kimberly und ihren Eltern und die Albträume von Clemens, die jeden realen Bezug zunächst vermissen lassen.

Kimberly schildert auch viel vom Klinikalltag wie sie ihn erlebt hat, von Angehörigen anderer Patienten, die nicht soviel Glück hatten wie Clemens, vom Tod im Bett neben Clemens. Auch das muss man als Angehöriger erst einmal verkraften und auch als Patient. Auch dies sind belastende Erfahrungen, die einem in so einer Situation zugemutet werden. Nicht jeder kann ein Einzelzimmer haben.

Das Buch ist auch eine Geschichte einer tiefen Liebe, die durch diese schlimme Zeit eher noch gefestigt wird.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch über Liebe, Nahtoderfahrungen, Klinikalltag und ganz viel Menschlichkeit im System und auch von Freunden, Familie, allen Unterstützern. Mich hat das Buch gefesselt, ich habe es kaum weglegen können.

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