Wer sich für das Thema der Wende interessiert wird bei Clemens Meyer fündig. Die Dialoge sind grandios und beschreiben und geben den Figuren Tiefe. Sie wirken Nachbar und bringen einen in die Welt des Leipzigs zu Wendezeit.
Die Struktur des Romans ist nicht aufeinander aufbauend. Es sind kleine Momentaufnahmen zwischen 1985/95. bei konzentriertem lesen hat man jedoch keine Probleme sofort zu folgen und das entschlüsseln wann was stattfindet macht Spaß.
Leider fehlte mir dennoch ein gewisser Aufbau, ein Ziel wo der Roman hinmöchte. Andererseits wussten das die Jugendlichen auch nicht, womit Stil Inhalt trifft und passend ist. Für mich irgendwann jedoch etwas ausufernd und zu lang - zu viele Geschichten die sich ähneln. Kann dennoch empfehlen mal reinzuschauen.






















