Die stillen Trabanten

von Clemens Meyer 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Die stillen Trabanten
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Positiv (2):
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Definitiv eins meiner Lieblingsbücher

Kritisch (1):
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kein wirkliches Lesevergnügen

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Inhaltsangabe zu "Die stillen Trabanten"

Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte. Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Clemens Meyer schreibt Geschichten aus unserer Zeit. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt er von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297986
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Leselaubfroeschchens avatar
    Leselaubfroeschchenvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Definitiv eins meiner Lieblingsbücher
    Atemberaubend schön

    Mich ergriff beim Lesen eine ganz besondere Stimmung.. fragil, zerbrechlich, ein bisschen so, als könnte man den Atem der Akteure spüren..Als Leserin fühlte ich mich mitgenommen an den Ort des Geschehens. Sehr außergewöhnliche Momentaufnahmen von scheinbar gewöhnlichen Personen. Wer „nette“ Kurzgeschichten sucht wird enttäuscht sein.

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    Petra54vor einem Jahr
    Kurzmeinung: kein wirkliches Lesevergnügen
    kein wirkliches Lesevergnügen

    Dieses Mal habe ich mich gezwungen, nicht zu früh abzubrechen, um dem Buch eine Chance zu geben. Die Mühe hätte ich mir sparen sollen. Den Kurzgeschichten fehlt jede Spannung und vor allem ein Schluss, ein annehmbares Ende. Außerdem sind sie allesamt derart traurig und anstrengend zu lesen, dass ich nie mehr als eine ertrug.

    Der Verfasser ist ein vielfacher Literatur-Preisträger und komponiert schwer verständliche Kunstwerke statt der von mir bevorzugten unterhaltsamen Geschichten. Dabei hätten allesamt Potential für Spannung gehabt, wenn sie nicht so verworren geschrieben und von ellenlangen Schachtelsätzen durchzogen wären und mit unzähligen Wiederholungen genervt hätten. Statt konkreter Ereignisse gibt es unklare Andeutungen, die mich verwirrten und schließlich so ärgerten, dass ich ab Seite 108 das Weiterlesen aufgab. Einzig die sehr kurze Geschichte „Zwei“ gefiel mir trotz der langen Sätze gut, weil auf die zwei Buchseiten nicht so viele Wiederholungen passten.


    Fazit: Dieser Titel erhält keinen Platz in meinem Bücherregal.

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    waschi1vor einem Jahr

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    Pressestimmen

    Wie kein anderer Schriftsteller seiner Generation verwandelte […] Meyer […] die Umbrüche in Ostdeutschland in große Literatur.

    ›Die stillen Trabanten‹ zeigen einmal mehr, welche Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten ihm auf begrenztem Raum zur Verfügung steht.

    Wie kann man triste Geschichten so erzählen, dass sie den Leser fesseln? Meyer zeigt es.

    Meyer ist ein Meister der kurzen Strecke. […] Stories im klassischen Sinne Hemingways; sie sind klug komponiert und kommen ohne ein Wort zu viel aus.

    Ungeheuer schön. Weil träumerisch, ohne Pathos. Und dabei so zutiefst menschlich, dass es nicht leicht fällt, von einer Erzählung einfach zur nächsten weiterzugehen.

    Ein Erzähler, wie wir keinen anderen haben

    Zartheit und Härte: Kein deutscher Autor tanzt diesen Tango derzeit so geschmeidig wie Clemens Meyer (.) ein zauberhafter Erzählungsband […] ein künstlerisches Ereignis.

    Ich bin ein großer Fan von Clemens Meyer […] ich halte ihn für einen der ganz großen deutschen Autoren.

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