Clemens Ottawa

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Clemens Ottawa

Lebenslauf von Clemens Ottawa

studierte Germanistik, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaften. Er ist freier Journalist, Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Wiener Gymnasium und Buchautor (u.a. „Das Gedächtnis der Stadt“, 2009, „Die Verfilmungen von James Joyce’s Ulysses“, 2010, „Sie dürfen sich nun entfernen. Erzählungen“, 2012).

Alle Bücher von Clemens Ottawa

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Clemens OttawaÖsterreichs vergessene Literaten
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Österreichs vergessene Literaten
Österreichs vergessene Literaten
 (12)
Erschienen am 01.09.2013
Clemens OttawaDie steinernen Zeugen der Erinnerung
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Die steinernen Zeugen der Erinnerung
Die steinernen Zeugen der Erinnerung
 (1)
Erschienen am 01.02.2013
Clemens OttawaCartoon-Madness
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Cartoon-Madness
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Erschienen am 27.02.2017
Clemens OttawaDie besten Cartoons der letzten 2000 Jahre
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Die besten Cartoons der letzten 2000 Jahre
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Erschienen am 01.04.2017
Clemens OttawaBlumen, Bienen und beißende Hunde
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Blumen, Bienen und beißende Hunde
Blumen, Bienen und beißende Hunde
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Erschienen am 23.11.2016
Clemens OttawaDie großen Skandalfilme der Kinogeschichte
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Die großen Skandalfilme der Kinogeschichte
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Erschienen am 22.12.2011
Clemens OttawaSie dürfen sich nun entfernen
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Sie dürfen sich nun entfernen
Sie dürfen sich nun entfernen
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Erschienen am 24.01.2012
Clemens OttawaDie tragischen Stars der Film - & Fernsehwelt
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Die tragischen Stars der Film - & Fernsehwelt

Neue Rezensionen zu Clemens Ottawa

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SandraWers avatar

Rezension zu "Österreichs vergessene Literaten" von Clemens Ottawa

Österreichs vergessene Literaten
SandraWervor 5 Jahren

Das Buch stellt einige ausgewählte Literaten Österreichs vor, die zumindest für die jüngere Generation kein Begriff mehr sind. Ihre Werke und Namen hatten durchaus einmal einen gewissen Bekanntheitsgrad, aber ihr Werke wurden nicht erneut aufgelegt, da die Literaten entweder nur eine gewisse Zeit als modern galten oder sich ihr Schaffen nicht genug im Bewusstsein der österreichischen Leser verankert hat. Der Autor des Buches, Clemens Ottawa, hat natürlich auch hier eine Auswahl treffen müssen, welche Autoren in sein Buch aufgenommen werden und welche nicht. Er selbst behauptet dabei auch nicht, dass sein Buch eine vollständige Darstellung der Thematik vergessene Literaten ist.

Von jedem Literaten im Buch gibt es eine Biografie und ein kurzes Textbeispiel, was dann insgesamt 3 bis 4 Seiten ausmacht. Der Schreibstil des Autors ist dabei äußerst angenehm zu lesen und mich haben einige Literaten durchaus dazu angeregt, mehr von ihnen lesen zu wollen. Allerdings habe ich für das Lesen des Buches mehr Zeit gebraucht, als ich ursprünglich gedacht habe. Nach dem Lesen eines Autors musste ich jeweils eine Pause einlegen, um den Autor auf mich wirken zu lassen und auch, um nicht nach dem Lesen von 2 oder 3 Autoren die Namen und Biografien miteinander zu verwechseln.

Alles in allem war das Buch aber durchaus sehr interessant für mich und ich konnte für mich einiges dazulernen. Als ich meinem Großvater das Buch gezeigt habe, kannte dieser gar nicht wenige der Autoren schon und hat das gesamte Buch wohl aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Nämlich genau dem, dass diese Autoren heutzutage in Vergessenheit geraten sind und für ihn damals durchaus bekannt waren. Für mich allerdings waren eigentlich alle Autoren vorher unbekannt.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Thematik von Autoren aus der Zeit des Nationalsozialismus, die sich auch der nationalsozialistischen Ideologie zugehörig fühlten, hier in diesem Rahmen richtig gelöst wurde. Es sind ganz wenige solcher Autoren hier in diesem Buch vorhanden. Besser würde ich es finden, diese Thematik in einem eigenen Buch zu behandeln und auch den Einfluss des Gedankenguts auf die Werke genauer zu analysieren.

Zum entdecken früher bekannter, aber leider nun vergessener Literaten würde ich das Buch sehr weiterempfehlen. Als Buch, das man gerne in einem durchlesen möchte finde ich es dann nicht so empfehlenswert.

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CorneliaTravniceks avatar

Rezension zu "Österreichs vergessene Literaten" von Clemens Ottawa

Appetithappen
CorneliaTravnicekvor 5 Jahren

Dieses Sachbuch zu vergessenen österreichischen Autorinnen und Autoren stellt in kurzen Abschnitten (3-5 Seiten) die Lebensgeschichte und dazu in weiteren sehr kurz gehaltenem Abschnitten das Schaffen der jeweiligen Personen dar. Eine Systematik hinter der Auswahl der im Buch Erwähnten erschließt sich nicht wirklich, so sind manche mit Sicherheit "vergessener" als andere, einige eher nur in der Öffentlichkeit vergessen, aber sicher nicht in der Literaturwissenschaft.

Dabei funktioniert das Buch nicht als richtige Einführung zu den jeweiligen Schreibenden, sondern eher wie eine Platte mit Appetithäppchen, aus der man hier und da eines herauspickt. Manche der Häppchen waren mir persönlich dann doch zu klein, vor allem wenn es um Leseproben aus Romanen ging, die mit einer halben Seite auskommen mussten. Bei anderen, lyrischeren Texten, bekommt man auch schon in dermaßen kurzen EInheiten einen interessanten Einblick in den Stil des Autors oder der Autorin. Ich persönlich würde das Buch nicht als "Nachschlagewerk" bezeichnen, sondern eher als "Anregungswerk".

Als Anstoß den einen oder die andere Schriftsteller/in (wieder) zu entdecken eignet sich der Band mit Sicherheit. Ein Buch für den eigenen Kaffeetisch (dann bleibt das hübsche Cover auch gut sichtbar). Oder ein geeignetes Geschenk für Leute mit Interesse an der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Liserons avatar

Rezension zu "Österreichs vergessene Literaten" von Clemens Ottawa

Schatztruhe
Liseronvor 5 Jahren

Was für Lebensläufe und Geschichten entfalten sich schon auf den ersten Seiten. Ein Foto, Daten und Fakten, bibliographische Hinweise, ein Textbeispiel: auf kleinstem Raum ersteht das Leben der vorgestellten Schriftsteller. Dabei verliert der Verfasser nie den historischen Zusammenhang aus den Augen. Es ist so traurig, wie viele Kulturschaffende im letzten Jahrhundert vertrieben worden sind. Die persönlichen Schicksalsschläge sind nicht weniger bedrückend: Selbstmord wegen Krankheit, Tod durch Sturz auf der U-Bahn-Treppe. Ganz schlimm auch die bigotte Mutter, die posthum das Tagebuch des Sohnes zensiert und zerstört.

Tragische Lebensgeschichten, gebrochene Biographien: das zieht sich durch das ganze Buch, kein Wunder, da das Hauptaugenmerk den Literaten des letzten Jahrhunderts gilt.

Eingestreut in die biographischen Skizzen stehen vereinzelt Hinweise zur österreichischen Literatur („distanzierter Patriotismus und detailverliebte Verschrobenheit“) neben den Spezifika der einzelnen Autoren. Die Vielfältigkeit der Werke deckt alle Formen ab, vom Großroman zur modernen Lyrik, vom Film bis zur kulturwissenschaftlichen Studie, vom Journalismus bis zum Drama und vieles andere mehr.

Ottawa präsentiert eine Fundgrube und macht Lust auf Entdeckungen. Er hätte an manchen Stellen die literarische Wertung etwas pointierter formulieren können. Bei der Auswahl fallen die wenigen älteren AutorInnen aufs Ganze gesehen zu stark aus dem Rahmen. Die Beschränkung auf das 20. Jahrhundert hätte mir besser gefallen, ergänzt um einige kleine Kapitel zur Entwicklung der österreichischen Literatur dieser Zeit.

Literaturliebhaber werden ihre Freude an dem schön gestalteten Buch haben, es erinnert an die untergegangene Kultur des alten Europa und animiert vor allem zur Beschäftigung mit dem Leben von Emigranten und der so genannten Exilliteratur.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Ungehobene Schätze der österreichischen Literatur

Worum geht's?

Manche von ihnen waren einst berühmt und sind in Vergessenheit geraten. Andere hatten ein Talent, das kurz aufflackerte und dann erlosch. Und manche schrieben Werke, die nur in kleinster Auflage erschienen und nie wirklich wahrgenommen wurden – zu Unrecht, wie Clemens Ottawa zeigt.
Rund 60 Autoren und Autorinnen aus drei Jahrhunderten stellt er in seinem neuen Buch vor, von der barocken Catharina Regina von Greiffenberg bis hin zur 1989 sehr jung verstorbenen Meta Merz.
Da ist Jakob Wassermann, der in den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts Weltruhm genoss. Oder Gerold Foidl, für den sich Peter Handke einsetzte, der aber dennoch nie größere Bekanntheit erreichte. Oder Theodor Kramer, den Thomas Mann „einen der größten Dichter der jüngeren Generation“ nannte, der heute jedoch nahezu unbekannt ist.
Clemens Ottawa erzählt die zum Teil höchst dramatischen Lebensgeschichten der ausgewählten Autoren und Autorinnen und schildert, wie ihr Werk zu Lebzeiten und nach ihrem Tod aufgenommen wurde. Ein kurzer Auszug aus einem ihrer Bücher rundet das Porträt jeweils ab.
Eine Fundgrube an literarischen Schätzen, die es wert wären, wiederentdeckt zu werden.

Clemens Ottawa

studierte Germanistik, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaften. Er ist freier Journalist, Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Wiener Gymnasium und Buchautor (u.a. „Das Gedächtnis der Stadt“, 2009, „Die Verfilmungen von James Joyce’s Ulysses“, 2010, „Sie dürfen sich nun entfernen. Erzählungen“, 2012).


>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr mehr über die vergessenen österreichischen AutorInnen erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 10. Oktober 2013 für eines von 12 Leseexemplaren von "Österreichs vergessene Literaten". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! 

Sagt uns einfach, wer eure österreichischen LieblingsautorInnen sind und warum gerade ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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