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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ungehobene Schätze der österreichischen Literatur

Worum geht's?

Manche von ihnen waren einst berühmt und sind in Vergessenheit geraten. Andere hatten ein Talent, das kurz aufflackerte und dann erlosch. Und manche schrieben Werke, die nur in kleinster Auflage erschienen und nie wirklich wahrgenommen wurden – zu Unrecht, wie Clemens Ottawa zeigt.
Rund 60 Autoren und Autorinnen aus drei Jahrhunderten stellt er in seinem neuen Buch vor, von der barocken Catharina Regina von Greiffenberg bis hin zur 1989 sehr jung verstorbenen Meta Merz.
Da ist Jakob Wassermann, der in den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts Weltruhm genoss. Oder Gerold Foidl, für den sich Peter Handke einsetzte, der aber dennoch nie größere Bekanntheit erreichte. Oder Theodor Kramer, den Thomas Mann „einen der größten Dichter der jüngeren Generation“ nannte, der heute jedoch nahezu unbekannt ist.
Clemens Ottawa erzählt die zum Teil höchst dramatischen Lebensgeschichten der ausgewählten Autoren und Autorinnen und schildert, wie ihr Werk zu Lebzeiten und nach ihrem Tod aufgenommen wurde. Ein kurzer Auszug aus einem ihrer Bücher rundet das Porträt jeweils ab.
Eine Fundgrube an literarischen Schätzen, die es wert wären, wiederentdeckt zu werden.

Clemens Ottawa

studierte Germanistik, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaften. Er ist freier Journalist, Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Wiener Gymnasium und Buchautor (u.a. „Das Gedächtnis der Stadt“, 2009, „Die Verfilmungen von James Joyce’s Ulysses“, 2010, „Sie dürfen sich nun entfernen. Erzählungen“, 2012).


>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr mehr über die vergessenen österreichischen AutorInnen erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 10. Oktober 2013 für eines von 12 Leseexemplaren von "Österreichs vergessene Literaten". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! 

Sagt uns einfach, wer eure österreichischen LieblingsautorInnen sind und warum gerade ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Autor: Clemens Ottawa
Buch: Österreichs vergessene Literaten

TochterAlice

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ein literaturgeschichtliches Thema - wie schön! Hier würde ich wirklich gern mitlesen!

Ich mag sehr gern Marlen Haushofers Roman "Die Wand" - das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt!

Dann mag ich noch gern die Gedichte von Ingeborg Bachmann.

In letzter Zeit habe ich auch Bücher von Arno Geiger, Wolf Haas und etlichen "reinen" Krimiautoren gelesen, zudem habe ich in Wien im Burgtheater das Handke-Stück "Immer noch Sturm" gesehen, das ich auch sehr eindrucksvoll fand. Trotzdem ist es nicht mein Lieblingsautor!

Und mein Mann sagt gerade, ich dürfte auch Thomas Bernhard, einen seiner Lieblingsautoren nicht unerwähnt lassen...

man sieht daran schon, dass Österreich zahllose interessante Autoren aufzuweisen hat - die Klassiker und viele andere lasse ich jetzt einfach mal unerwähnt -, die vergessenen möchte ich daher zu gern kennenlernen!

Liseron

vor 4 Jahren

Ich stelle fest, dass ich deutschsprachige Autoren als Ganzes sehe, und mir bei vielen die österreichische Herkunft gar nicht bewusst ist (z.B. Rilke, Musil, Kafka). Das ist häufig der k.u.k.-Vergangenheit geschuldet, für mich eine Zeit des versunkenen Mitteleuropas, deren Kultur mich sehr fesselt. Entdeckungsreisen, wie Sie Ottawas Buch verspricht, reizen mich sehr.

Aus der Vielzahl interessanter Österreicher greife ich Handke und Doderer heraus, für die Lyrik nehme ich Rilke und Trakl. Bei soviel Schwergewichten darf die Unterhaltung nicht fehlen, für mich als Krimifan gehört Thomas Raab dazu.

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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 4 Jahren

Liebe LeserInnen,
möchte euch gerne darauf hinweisen, dass wir seit kurzem eine neue Webseite mit Online-Shop haben. Dort findet ihr Cover, Leseproben, Videos und vieles mehr: www.kremayr-scheriau.at
Gewinnspiele und News findet ihr hier:
http://www.kremayr-scheriau.at/aktuelles/news/

Vorweihnachtliche Grüße aus Wien,
Tanja

Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen

Vielen Dank für eure rege Beteiligung an der Leserunden und für die vielen und schönen Rezensionen!

SandraWer

vor 4 Jahren

Seite 144 - 177 (Robert Müller - Grete von Urbanitzky)
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Also der Schreibstil des Autors ist wirklich gut zu lesen, aber da jeder Autor wieder ein ganz neues Thema ist, komme ich nicht wirklich schnell voran. Meistens lege ich das Buch nach dem Lesen einer Biographie wieder zur Seite.
Ferdinand Sauter war der erste in diesem Abschnitt den ich interessant finde, wenngleich es auch nicht die Literatur ist, die mich wirklich anspricht.
Das Textbeispiel von Peter von Tramin gefällt mir gut. Er hat einen angenehmen Schreibstil. Da könnte ich mehr davon lesen.

SandraWer

vor 4 Jahren

Seite 144 - 177 (Robert Müller - Grete von Urbanitzky)
@Matzbach

Das gleiche habe auch ich mich gefragt. Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber wenn das nationalsozialistische Gedankengut auch nur geringfügig in die literarischen Werke einfließt, möchte ich das nicht einfach so lesen. Vielleicht würde ich es lesen und dann wissenschaftlich analysieren und auseinandernehmen, aber sonst lasse ich es lieber bleiben.

SandraWer

vor 4 Jahren

Seite 178 - 211 (Hannelore Valencak - Hermynia Zur Mühlen)

Hannelore Valencaks Schreibstil könnte auch interessant sein. Mich würde interessieren, wie sie die Frage nach der Veränderbarkeit der Vergangenheit literarisch beschreibt.

SandraWer

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen

Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein konnte.
Hier meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Clemens-Ottawa/%C3%96sterreichs-vergessene-Literaten-1058838913-w/rezension/1073048623/

http://www.amazon.de/review/R21ASKTQDV3XO8/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3218008824&linkCode=&nodeID=&tag=

SandraWer

vor 4 Jahren

Eure Lieblingszitate

Theodor Kramer: SELBSTPORTRÄT 1946

Buschig ist mein Haar, ist strähnig,
schon von Grau durchsetzt ein wenig,
schmerzhaft mein Gedärm verwachsen
und mein Herz macht mir schon Faxen.

Alles Laue, Halbe haß ich,
was an Geld kommt ein, verpraß ich;
was ich weiß – nicht viel – das weiß ich,
auf die Neunmalweisen scheiß ich.

Einstand stets ich für die Armen,
oft mit mir kommt mir Erbarmen;
nötig hätt ich oft ein Fuder −
alle sind wir arme Luder.

Blau schon schwillt mir das Geäder,
unbeirrt führ ich die Feder;
schön ist’s, Tag für Tag zu schreiben:
dies und das davon wird bleiben.

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