Clemens Sedmak

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Alle Bücher von Clemens Sedmak

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Jeder Tag hat viele Leben

Jeder Tag hat viele Leben

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Erschienen am 06.11.2014
Die Seele Europas

Die Seele Europas

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Erschienen am 26.09.2011
Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt

Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt

 (1)
Erschienen am 13.02.2013
Armutsbekämpfung

Armutsbekämpfung

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Erschienen am 01.12.2013
Ans Herz gelegt

Ans Herz gelegt

 (0)
Erschienen am 01.09.2016
Das Land, in dem die Wörter wohnen

Das Land, in dem die Wörter wohnen

 (0)
Erschienen am 01.03.2019

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SagMals avatar

Rezension zu "Jeder Tag hat viele Leben" von Clemens Sedmak

Ein Buch, das zum Handeln einlädt.
SagMalvor einem Jahr

Manche Bücher ziehen einen schon beim Aufschlagen in ihren Bann und schwingen nach dem Lesen lange nach. Für mich war Clemens Sedmaks Band „Jeder Tag hat viele Leben - die Philosophie der kleinen Schritte“  genau solch ein Buch.

Auf 223 Seiten taucht der Autor mit dem Leser ein in die Welt der Gewohnheiten und eröffnet ihm dabei einen strukturierten Blick auf das spannende Thema - angefangen bei der Bedeutung von Gewohnheiten, über deren „Anatomie“ bis hin zur Kultivierung von Routinen und der Überwindung von Willensschwäche. 

Begleitet wird die philosophische Reise in die Welt der Gewohnheiten mit zahlreichen Erfahrungsberichten. Dafür lud der Autor unterschiedlichste Personen  ein, sich auf ein 30-Tage-Experiment einzulassen und genau eine gewohnte Routine zu durchbrechen bzw. eine neue zu kultivieren. Nicht immer gelingt dieses Experiment, denn „wenn ein Mensch auf seinem Weg umkehrt, kämpfen alte und neue Gewohnheiten miteinander, versuchen die alten Gewohnheiten den Menschen in das alte Leben zurückzuziehen“, sagt Sedmak. Das pure Leben eben. 

Der Leser erhält im Verlauf des Buches so mehr und mehr wertvolle Hinweise für den eigenen Umgang mit Gewohnheiten und für das eigene Wachstum.

Wer einen tieferen Blick auf das Feld der Gewohnheiten werfen möchte oder Wege der Veränderung sucht, dem sei „Jeder Tag hat viele Leben“ empfohlen. Sedmak bedient sich im Buch einer einfühlsamen und lebendigen Sprache, die niemals mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt. Auch diejenigen, die sich bereits intensiver mit der Macht der Gewohnheiten auseinandergesetzt haben, werden hier ganz bestimmt noch weitere Anregungen finden. 

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Rezension zu "Jeder Tag hat viele Leben" von Clemens Sedmak

Über die Ambivalenz von Gewohnheiten
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



„Eine Philosophie der kleinen Schritte“ legt der österreichische Philosoph Clemens Sedlak, der in London und Salzburg lehrt, mit diesem sehr gut lesbaren und verständlichen Buch vor.
Es geht um etwas Zentrales, das auch alle wichtigen spirituellen Lehrer immer wieder betonen: Die Arbeit an sich selbst. Es geht um die Achtung vor jedem neuen Tag. Ein Tag, an dem von morgens bis abends viel geschehen, aber auch viel gestaltet werden kann.

Dabei können Gewohnheiten, also das, was wir jeden Tag immer so machen, sowohl hilfreich, als auch hinderlich sein. Zum einen geben sie so etwas wie Sicherheit und verleihen unserem Leben eine Selbstverständlichkeit ohne große Anstrengungen: Gewohnheiten schützen uns vor Überraschungen. Auf der anderen Seite hindern sie uns daran, auch einmal etwas Neues zu entdecken. Sie schützen also, und gleichzeitig sperren sie uns ein. Sie geben uns Halt, und sie hindern den Menschen daran, zu wachsen, sich zu verändern und zu reifen.

Clemens Sedlak unterbreitet seinen Lesern eine Vielzahl von philosophischen, psychologischen, soziologischen und auch politischen  Aspekte von Gewohnheiten und diskutiert sie ausführlich. Seine Ausführungen belegt er mit den Ergebnissen einer Untersuchung, die er an 12 Testpersonen und auch an sich selbst vorgenommen hat. In einem 30 Tage andauernden Experiment haben diese Menschen versucht, eine neue Gewohnheit zu erwerben oder eine alte aufzugeben. Sie haben ihre Versuche schriftlich dokumentiert und damit nachvollziehbar gemacht.

Durch diese Bandbreite ist der Leser sehr oft ganz persönlich angesprochen, und sieht sehr häufig Parallelen zu seinem eigenen Leben. Das Buch ist also mit viel Lebenspraxis geladen und gehört deshalb zu den ganz besonderen Ratgebern.  Einladend und immer im Dialog mit seinem Lesern wirbt Clemens Sedlak für die kleinen Schritte im Alltag, für das Aufgeben von Gewohnheiten, die unser Leben starr gemacht haben, und für das Entdecken von neuen Möglichkeiten, die das Leben und Zusammenleben mit anderen bereichern und es mit Sinn aufladen.

Ein empfehlenswertes Buch, dessen Literaturverzeichnis zum Weiterlesen verführen kann.


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Ines_Muellers avatar

Rezension zu "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt" von Clemens Sedmak

Rezension zu "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt" von Clemens Sedmak
Ines_Muellervor 6 Jahren

Bei "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt" handelt es sich um einen vierzigtägigem Selbstversuch. Thema dessen ist es, ein besserer Christ zu werden, um (vielleicht) in den Himmel kommen zu können. Das Versuchskaninchen ist in diesem Fall Christian Resch, ein österreichischer Journalist, der seine Anleitungen von dem Theologen Clemens Sedmak bekommt. Für jeden Tag muss Resch eine Aufgabe lösen und darf dafür eine Frage über das Christentum stellen.
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Dabei werden umstrittene Themen behandelt., was durchaus interessant hätte sein können. Doch leider haben es die Autoren versäumt, dieses Thema mit dem gebührenden Ernst anzugehen und stattdessen beschlossen, eher in das "Spaßige" abzudriften. Eine gut gemeinte Absicht, denn somit wollten die Autoren erreichen, dass auch eher uninteressierte, bzw. abgeschreckte Menschen sich mit diesem Sachverhalt befassen. Allerdings bleibt dabei bei den durchaus ernsten Themen vieles auf der Strecke und wird nur oberflächlich behandelt. Dadurch wurde "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt" immer langweiliger, sodass ich das Buch eher überflog.
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Fazit: Thema leider verfehlt aufgrund von mangelnder Ernsthaftigkeit. Zwei Sterne von mir!

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