I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

von Cleo Leuchtenberg und Andrea Pieper
3,8 Sterne bei81 Bewertungen
I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (51):
Solara300s avatar

Eine tolle Geschichte die einen vezaubert. Synchronisieren und andere Katastrophen!

Kritisch (4):
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Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig Protagonisten sind...

Alle 81 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich"

Mädchen lieben die Liebe. Erst recht, wenn sie echt ist.
Lilly träumt von der großen, ewigen Liebe, so perfekt wie in einem Hollywood-Film. Als sie die weibliche Hauptrolle in einem Hollywood-Blockbuster synchronisieren darf, ist sie überglücklich. Wenn da bloß nicht ihr Synchronpartner Ben wäre! Denn für ihn ist das Ganze nur ein Job, und gegen romantische Liebe ist er allergisch. Zu dumm, dass er mit Lilly eine leidenschaftliche Liebesszene nach der anderen einsprechen muss. Es knallt und knistert gewaltig zwischen den beiden und am Ende sieht auch Lilly ein, dass das echte Leben viel mehr zu bieten hat als Hollywood.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783789108525
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Oetinger
Erscheinungsdatum:20.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Suse33s avatar
    Suse33vor einem Tag
    Kurzmeinung: Süße Story. Zum Ende hin spannend und emotional.
    Süße Geschichte mit Hollywood-Flair

    Erzählt wird die Geschichte von Lilly und Ben. Lilly träumt von der perfekten, großen Liebe, wie man sie aus Hollywoodfilmen kennt. Als sie eine Rolle als Synchronsprecherin ergattert, ist sie überglücklich. Leider ist Ben, ihr Synchronsprechpartner, wenig empfänglich für die Liebe. Für ihn ist es lediglich ein Job, genauso wie die Liebesszenen...bis einen Tages...

    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich mag den weißen Einband und besonders, dass der Titel hier im Vordergrund steht. Einfach, aber aussagekräftig.

    Schön finde ich auch die Unterteilung der Kapitel, manche aus der Sicht von Lilly, andere wiederum aus Bens Erzählperspektive. Das macht das Lesen leichter und abwechslungsreicher.

    Der Schreibstil ist angenehm. Die Story ist flüssig geschrieben und leicht lesbar.

    Generell hat mir die Geschichte Spaß gemacht. Die Charaktere haben sich, wie ich finde, gut entwickelt. Leider fand ich das Ende sehr vorhersehbar und konnte daher nicht so recht mitfiebern. Der Abschluss der Geschichte war sehr emotional und daher wieder fesselnder. Ich hätte mir gewünscht, dass auch zwischendurch die Emotionen mehr Raum gehabt hätten.

    Insgesamt eine süße Liebesgeschichte, die Einblick in die Welt der Synchronisation bietet.

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Geschichte die einen vezaubert. Synchronisieren und andere Katastrophen!
    Wenn ein Blockbuster-Hollywoodfilm ruft …

    Kurzbeschreibung

    Die 17- Jährige Lilly glaubt noch immer an die Liebe, auch wenn sie eine schmerzliche Trennung hinter sich hat. Umso erleichterter ist sie, nachdem das Angebot kommt als Synchronsprecherin für eine Blockbuster-Produktion die weibliche Hautrolle zu übernehmen.
    Nervös ist gar kein Ausdruck, aber die Nervosität wird durch dunkle Wolken ersetzt, nachdem sie ihrem Synchronpartner Ben begegnet. Der ist ihr Gegenpart und der Film enthält viele romantische Szenen. Ben ist auf solche Szenen allergisch und so fliegen die Fetzen zwischen beiden. Allerdings knistert es auch ebenso bei beiden.

    Nur die Frage ist, kann Liebe auch außerhalb eines Blockbusters wie im Märchen funktionieren und gibt es sie überhaupt, dieLiebe ...
    Das Cover gefällt mir mit dem neutralen Weiß und dem Schriftzug, der ja spiegelverkehrt in Englisch und Deutsch zu sehen ist mit:  “Heisst noch lange nicht” Da musste ich echt grinsen. Vor allem passt es so hervorragend zum Inhalt.

     

     

     
    Schreibstil

    Die Autorin Cleo Leuchtenberg hat hier einen wundervolle Story verfasst, die ich so glaube ich noch nie gelesen habe. Alleine schon die Idee mit den Synchronsprechern und dem Blockbuster den es zu vertonen gilt. Dazu die zwei völlig unterschiedlichen Charaktere aus verschiedenen Schichten der Gesellschaft sind wunderbar gewählt und haben Konfliktpotenzial. Man lernt beide kennen und auch ihre abwechselnden Erzählperspektiven aus der “Ich” Sicht. Dazu ist auch die Charakteristika der Protas wunderbar ausgearbeitet und sie entwickeln sich weiter im Laufe der Story. Ben lernt, dass nicht alles schlecht ist und sieht sogar eine Zukunft und Lilly, dass auch jemand wie Ben mit seinen Launen sich verändern kann. Wichtig ist das beide verletzt wurden und verletzt sind und sich annähern auf eine Weise die einfach klasse ist mit den Dialogen aus dem Skript des Blockbusters, und den Funken die zwischen den beiden fliegen.

     

     
    Meinung

    Wenn ein Blockbuster-Hollywoodfilm ruft …

    Dann sind wir mitten in einer Geschichte die einfach nur herrlich umgesetzt wurde.
    Zum einen die Idee mit den Synchronsprechern und auch wie das ganze so abläuft gefallen mir und machen Lust mal live vor Ort zu sein.
    Ich finde das sehr interessant und extrem schwer stelle ich es mir vor umzusetzen. Immer die genaue Intro im Bezug des textes passend zum Film auf die Sekunde abzupassen.

    Dazu die zwei wundervollen Charaktere die hier aufeinander treffen und so gegensätzlich sie scheinen eines gemeinsam haben, die Sehnsucht nach der wahren Liebe wie es scheint. Sowas gefällt mir und hier kracht es gewaltig zwischen beiden was für mich das Ganze auch glaubhaft macht.

    Beide haben ihre Probleme, ihre Vergangenheit und trotz allem einen Willen, der sie durch  manches Tal begleitet hat. Ben hat es von der finanziellen Seite heftiger getroffen als Lilly, die wesentlich behüteter in ihrer Villa lebt mit ihrem Vater, der Diplomat ist. Aber all der Reichtum schützt sie nicht vor dem Schmerz verletzter Gefühle.

    Für mich ein harmonisches Zusammenspiel das sich hier sehr gut ergänzt.

     

     

     
    Fazit

    Eine tolle Geschichte die einen vezaubert.

    Synchronisieren und andere Katastrophen!

     

     
    5 von 5 Sternen

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig Protagonisten sind...
    Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig Protagonisten sind

    GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2018/10/ein-beweis-dafur-wie-wichtig.html

    GESTALTUNG DES BUCHES
    Die Gestaltung ist wirklich schön gemacht. In rosa, rot und weiß gehalten, der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Ggf. hätte man Mikros oder Payton und Raid als Motive mit einbinden können. Auch unter dem Umschlag ist das Buch schon glatt und noch mit einer Aussage versehen.

    MEINUNG
    Erst einmal möchte ich sagen, dass ich das Thema, welches sich durch die Geschichte zieht - nämlich das Synchronsprechen von Kinofilmen - wirklich spannend finde bzw. es interessant fand, dort hinter die Kulissen zu gucken.

    Auch der Schreibstil ist noch in Ordnung gewesen. Manchmal etwas wirr und gehetzt, vermutlich weil der Stil irgendwie besonders rüberkommen sollte (ich kann es leider nicht anders beschreiben). Zum Beispiel springt das Geschehen öfter, dem ich nun mal nichts abgewinnen kann. Dennoch anschaulich, und zudem fand ich die eingebrachten Filmszenen gut, zudem wird aus beiden Perspektiven die Geschichte erzählt.

    Jetzt kommen wir mal zum großen Manko. Und das sind Lilly und ganz besonders Ben, unsere Protagonisten.
    Lilly ist überhaupt nicht so wie im Klappentext beschrieben, sie kam mir ziemlich distanziert und gefühllos vor. Sie reflektiert auch nicht über ihren Lifestyle, obwohl es so oft angesprochen wird. Lilly reagiert auch oft kindisch meinem Empfinden nach. Sie ist für mich einfach sehr blass geblieben, und das ist schon eine Leistung, dafür dass sie eigene Kapitel hat.

    Doch noch schlimmer ist Ben. Gott hat er mich aufgeregt. Erst einmal badet er ständig in Selbstmitleid - was man irgendwo noch nachvollziehen kann - doch er tut nichts dagegen und ist auch so ekelhaft neidisch. 
    Und zudem benimmt er sich wie der letzte Vollidiot. Und das nicht auf eine liebenswürdige Weise. Am liebsten hätte ich seinetwegen abgebrochen. Er ging mir so sehr auf die Nerven, dadurch konnte ich die Geschichte einfach nicht mal ansatzweise genießen. Ich hätte jedes Mal bei einer seiner vielen dummen Aktionen das Buch gegen die Wand werfen wollen (hab mich natürlich beherrscht und es nicht getan).
    Auch das kindische Verhalten von ihm hat mich oft genug aufgeregt. Ich habe nicht mal ansatzweise die Gefühle bzw. die Liebe nachfühlen können... für mich gab es einfach keinerlei Chemie zwischen den beiden.

    Zudem blieb nicht nur Lilly, sondern auch die Nebencharaktere sehr blass bzw. gab es kaum welche. Und das Ende hat mir auch nicht gefallen - ganz egal wie hübsch der letzte Satz sein sollte.


    FAZIT
    Für das Thema des Synchronsprechens und den Schreibstil gebe ich 2 Feenfalter - aber zu mehr reicht es bei den beiden kindischen Protagonisten, die mich konstant aufregten, wirklich nicht.

    - 2 von 5 Feenfaltern -



    Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    Amarylies avatar
    Amarylievor 6 Tagen
    Eine viel ernstere Geschichte als gedacht

    Meine Meinung:

    I love you heißt noch lange nicht Ich liebe Dich erzählt von einer zarten Liebesgeschichte, die von der Synchronarbeit dominiert wird. Es geht um zwei Individuen, die sich unterschiedlicher nicht sein könnten. An den Individuen haftet Vorurteile, die nach und nach abgelegt werden. Es ist kein leichtes Buch über eine Liebesgeschichte, sondern mehr ein ernstes Buch über das Leben, welches sich sehr real liest.

    Lilly und Ben arbeiten als Synchronsprecher für ein Film. Lilly hat Schauspiel gelernt und kommt aus gutem Haus. Sie ist voller Liebeskummer, da ihr Ex sich verlobt hat und sie noch Gefühle für ihn hegt. Ben hingegen hat ein weniger gutes Leben, ist weniger von Luxus umgeben, dafür mehr von Geldproblemen. Er versucht durch die Arbeit über die Runden zu kommen, arbeitet hart und gibt sein bestes.
    Als er Lilly das erste Mal kennenlernt war sofort klar: Er kann sie so gar nicht leiden, ihr reiches Aussehen und ihre naive und unwissende Art. Dazu kamen noch Vorurteile, die sie daran hinderten den anderen richtig kennenzulernen. Im Laufe der Zeit werden die  Vorurteile aber überdacht und in Frage gestellt, sodass der wahre Kern der Persönlichkeiten sichtbar wird. Auch der Liebeskummer wird nach und nach in die Schublade der Vergangenheit geschoben, sodass mehr im Jetzt gelebt wird, weniger in der Vergangenheit.

    Auch wenn der Titel das Hauptaugenmerk auf die Liebe setzt, sowie der Klappentext es den Leser erahnen lässt, so tritt die Liebe in der Geschichte in den Hintergrund. Das Hauptthema ist hierbei die Synchronarbeit und alles was dazu gehört. Dem Leser wird klar gemacht, wie solch eine Arbeit funktioniert und dass es kein Zuckerschlecken ist. Durch die Protagonisten kann der Leser hautnah miterleben wie anstrengend die Arbeit sein kann und wie schwierig sie doch ist. Mit dem Lesen der Texte hat es sich nicht getan oder das Schauspielern der Rolle der zu sprechenden Person im Film. Man muss die Person sein. So wird auch aus den schwierigsten und unangenehmsten Szenen doch etwas sehr aufregendes und spannendes, denn die Umsetzung dieser Szenen werden im Buch wunderbar dargestellt. Ich konnte mich als Leser super in die Rolle von Lilly hineinversetzen und mitfühlen. Auch Bens Konflikte konnte ich sehr gut nachvollziehen. Beide Protagonisten konnten mein Herz erwärmen und für sich begeistern.
    Weitere Punkte die hier im Buch aufgegriffen werden sind unter anderem Geldprobleme und -sorgen, Liebskummer, die Einsamkeit und Vernachlässigung.

    Mein Fazit:

    I love you heißt noch lange nicht vom Autorenduo unter dem Namen Cleo Leuchtenberg hat mich überrascht. Die Geschichte war viel mehr als man es sich gedacht hatte. In ihr steckte viel mehr Realität, kaum Klischees. Ihr haftete weniger eine leichte Liebesgeschichte an viel mehr eine ernste Geschichte über das Leben, die mir sehr gefallen hat.

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    fullmoonchanievor 9 Tagen
    Der etwas andere Liebesroman

    Cleo Leuchtenberg kannte ich bisher noch nicht und doch machte mich das Cover neugierig.
    Es ist mal sowas ganz anderes und nicht dieses typische Liebesroman Cover.
    Der Klappentext war dann so witzig, dass ich gespannt auf die Geschichte war.

    Liebe zwischen Synchronsprechern ist doch mal was ganz neues und ist mir bis jetzt noch nicht vorgekommen.
    Und durchaus ein Thema, was so vorkommen kann. Gerade bei Liebesfilmen stell ich mir das recht witzig vor.

    Lilly und Ben sind ein witziges Pärchen.
    Sie die Diplomaten Tochter und er der Synchronsprecher.
    Zusammen vertonen sie also einen Hollywood Film und dort ein Liebespaar.
    Obwohl nicht gewollt, knistert es nicht nur im Film, sondern auch hinter den Mikros gewaltig.

    Die Geschichte ist ist definitiv mal was neues und auch der Schreibstil witzig und modern.
    Auch die Namen im Buch sind etwas ausgefallenere, was aber mal etwas Abwechslung bringt.

    Beide Figuren sind sympathisch und man fiebert richtig mit ihnen mit.

    Von mir eine Leseempfehlung, für alle die was neues wollen.

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    kleinfriedelchens avatar
    kleinfriedelchenvor 16 Tagen
    Erfrischend ehrliche Liebesgeschichte jenseits der Klischees

    "Zuerst sah ich gar nichts, nur Staub, der im Licht tanzt. So ein Streifenstrahl. Sonne. Wie ein Scheinwerfer. Und mittendrin das Mädchen auf dem Sofa. Konnte mich nicht wehren, das Bild brannte sich direkt in mein Hirn: Das Mädchen, vornübergebeugt, umarmt sich selbst, den Kopf gesenkt, das Gesicht hinter den Haaren versteckt. Im Licht schweben Staubkörnchen, es sieht aus, als wären sie durch unsichtbare Fäden miteinander verbunden. Als wäre alles in der Welt miteinander verbunden, so kommt es mir in diesem Moment vor, alles passt, nur die Schuhe des Mädchens passen nicht, die lächerlichsten Schuhe der Welt. Und genau das passt auch wieder, auf eine Art, dass mir schwindlig wird." (S. 67) 

    Als die junge Schauspielerin Lilly die Chance erhält, die Synchronstimme der weiblichen Hauptdarstellerin in einem Hollywood-Blockbuster zu sprechen, kann sie ihr Glück kaum fassen. Nicht nur die neue Erfahrung, sondern auch der Film, in dem es um eine abenteuerliche, romantische Liebesgeschichte geht, begeistern Lilly. Weniger begeistert ist sie jedoch von ihrem Synchronpartner Ben. Zynisch und chronisch unzuverlässig, hält er sowohl von dem Film als auch von Neuling Lilly so gar nichts. Dabei entwickelt sich zwischen ihnen doch selbst eine absolut hollywoodreife Geschichte...

    Manchmal geht man mit bestimmten Erwartungen an ein Buch heran, und wenn diese nicht erfüllt werden, ist man enttäuscht. Manchmal jedoch bekommt man etwas anderes als man erwartet hat und ist davon positiv überrascht. So ging es mir bei diesem Buch. Erfrischend ehrlich und mit zwei sympathischen Erzählstimmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, hat sich mir hier eine Liebesgeschichte geboten, die mit den üblichen Klischees bricht.

    Zuerst lernen wir Lilly kennen. Als Tochter eines Konsuls führt die junge Schauspielschülerin ein gutbetuchtes Globetrotter-Leben, was ihr jedoch kaum egaler sein könnte. Immerhin musste sie gerade erst erfahren, dass ihr Ex sich verlobt hat, in den sie immer noch verliebt ist. Ablenkung bringt da die neue Herausforderung als Synchronsprecherin für das jüngste Hollywood-Starlet. Leider brilliert Lilly da nicht ganz so sehr wie sonst auf der Bühne, was ihr Synchronpartner Ben sie auch immer wieder spüren lässt. Ben hält so gar nichts von der süßen, aber naiven Anfängerin, die sich vom Chauffeur zum Studio bringen lässt, während er vor lauter Geldproblemen jeden Tag zur Arbeit laufen und sich vor seinem Vermieter verstecken muss. Und doch kommen sie sich langsam in der Dunkelheit der Synchronkammer immer näher...

    Ich mochte beide Charaktere wirklich sehr, denn sie lassen sich nicht in eine bestimmte Schublade stecken, sondern beweisen Vielschichtigkeit. Lilly zeigt schnell, dass hinter ihr weit mehr steckt als ein reiches Töchterlein, dem alles zufliegt. Durch die ständigen Umzüge aufgrund des Jobs ihres Vaters, aber auch aufgrund ihres Schauspieltalents, hat Lilly keine wirklichen Freunde oder engen Beziehungen, und diese Einsamkeit merkt man ihr auch von Anfang an an. Ben ist ebenso einsam, seit er seine Familie hinter sich gelassen hat. Ben hat schon einige Enttäuschungen in seinem Leben erlebt und sich eine zynische Abwehrhaltung zugelegt, um nichts an sich ranzulassen. Ihn hätte ich zwar gern zwischendurch mal ordentlich geschüttelt und ihm die Meinung gegeigt, wenn er wieder einmal in den Abwehrmodus schaltet und Lilly und seine Umwelt vor den Kopf stößt. Aber so ganz unverständlich war sein Verhalten auch nicht.

    Ich fand es schön zu sehen, wie Ben langsam seine Vorurteile und Lilly ihren Liebeskummer überwindet und die beiden zueinanderfinden. Das geschieht bedächtig und nicht Knall auf Fall, weshalb es sich sehr realistisch gelesen hat. Was mir aber ebenso gefallen hat, war, dass das Buch weitaus ernster und weniger vorhersehbar war, als man es vom Klappentext her vermuten mochte. Ich hatte mit einer sommerlich romantischen Komödie gerechnet und bekam doch viel mehr. Geldsorgen, Vernachlässigung, Vorurteile, Liebeskummer, das Gefühl, ganz allein zu sein  - all das wird in diesem Jugendbuch glaubhaft thematisiert.

    Hinter Cleo Leuchtenberger stecken gleich zwei Autorinnen, von denen eine Drehbuchautorin ist, was dafür gesorgt hat, dass wir neben einer romantischen und realistischen Jugendgeschichte auch Einblick in die verborgenen Abläufe einer Filmproduktion erhalten und erleben, wie die Synchronisation eines Films abläuft. Das fand ich wirklich spannend und dass wir ganz nebenbei noch eine zweite Geschichte zu lesen bekommen, nämlich in der Form der Handlung des Hollywood-Films, fand ich auch cool :-) 

    Mein Fazit: Diese Geschichte hat mir weit mehr als erwartet geboten und konnte mich mit ihrer Mischung aus Gefühlen und Realismus überzeugen. Ernster als ich angenommen hatte, ist dieses Jugendbuch doch gleichzeitig auch was für's Herz und bietet romantische Herzschmerz-Lesestunden. Liebe Cleo Leuchtenberg, beim nächsten Buch bin ich definitiv wieder mit dabei! :-) 

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 17 Tagen
    Absolute Überraschung

    Lilly kommt aus gutem Hause und wird seit mehreren Jahren an renommierten Schauspielschulen unterrichtet, in denen sie als großes Talent gilt. Doch Lilly hat es gar nicht so leicht, denn ihr Vater ist Konsul und so heißt es für die Familie immer wieder umziehen. Dabei wurde beim letzten Umzug ihr Herz gebrochen, als sich von ihrer ersten großen Liebe Erik trennen musste. Jetzt wurde Lilly ausgewählt, für einen amerikanischen Blogbuster der Heldin ihre Stimme zu verleihen. Während der Synchronisation des Filmes lernt sie Ben kennen, der die männliche Hauptrolle spricht. Dieser ist nur wenig älter als Lilly, doch er kommt aus einer zerrütteten Familie und lebt allein in einer kleinen heruntergekommenen Wohnung. Aber auch Ben hat Sorgen und das nicht zu knapp und das verbirgt er hinter einen großen Portion Sarkasmus. Während der Aufnahmen versuchen Ben und Lilly sich mehr oder weniger aus dem Weg zu gehen, doch bei gemeinsam eingesprochenen Liebesszenen ist dies gar nicht so einfach.
    Meine Meinung
    Das auf den ersten Blick schlichte Cover verfehlt seine Wirkung nicht, denn es spricht trotzdem gleich an und macht neugierig und wenn man den Inhalt der Geschichte kennt, passt dieses Cover einfach großartig.
    Auch die Geschichte rund um Lilly und Ben ist gleich von Beginn an fesselnd, denn man spürt schon auf den ersten Seiten, dass hinter Lilly eine ganze Menge mehr steckt, als das reiche Mädchen. Die beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Cleo Luchtenberg haben einen sehr flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil, der auch für die Zielgruppe spannend zu lesen ist. Gerade ihre besondere Art, in der sie ihren beiden Protagonisten ihre Stimmen verleihen, lassen dieses Buch authentisch wirken. Mich konnte diese Geschichte auf jeden Fall mehr als positiv überraschen, denn erwartet hatte ich eine leichte Jugendliebesgeschichte mit Filmklischees und erhalten habe ich eine tiefgehende Geschichte, die nachdenken lässt.
    Neben den beiden wechselnden Perspektiven zwischen Lilly und Ben erleben wir hier in diesem Buch auch noch etwas besonderes, nämlich den Blick hinter die Kulissen eines Films. Wir dürfen gemeinsam mit Lilly ein wenig des Drehbuches lesen und erleben neben der Hauptgeschichte auch noch ein wenig vom Blockbuster des Filmes. Das ganze hat auch etwas besonderes, denn man spürt, wie gerade Lilly auf der Suche nach sich selbst, immer mehr in ihrer Rolle der Payton aufgeht.
    In Ich-Form erzählen die beiden Hauptcharaktere ihre Geschichte, zuerst geben sie einen Eindruck über ihr Leben, aber so nach und nach lassen sie den Leser auch ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Das lässt die Nähe zu den Charakteren wachsen und man konnte sich durchaus in beide Perspektiven hineinversetzen.
    Die Charaktere sind es auch, die für mich dieser Geschichte ihren ganz besonderen Reiz ausmachten. Sie lassen eine Teenieliebesgeschichte zu etwas besonderem werden, in dem sie einfach sie selbst bleiben.
    Lilly kommt aus reichem Hause, ihr Vater ist Konsul und das zwingt sie immer wieder dazu, mit ihrer Familie umzuziehen. Freundschaften aufzubauen und vor allem bestehen zu lassen, fällt ihr sehr schwer. Von Beginn an hat sie eine Zerbrechlichkeit und EInsamkeit an sich, bei der man sie gerne beschützen würde. Das spiegelt sich auch in Bens Gedanken, als er Lilly das erste Mal begegnet. Aber so nach und nach bekommt Lilly mehr selbstvertrauen und zeigt, wer hinter ihrer Fassade steckt.
    Ben ist da ähnlich, zwar tritt er ganz anders auf als Lilly, doch auch er hat eine Hintergrundgeschichte. Seine Mutter leidet unter Depressionen und war immer wieder in Anstalten, den Kontakt zu ihr hat er abgebrochen. Sein Vater lebt mit neuer Frau und kleinem Bruder in einer kleinen Wohnung und ausser Phrasen hat er nur wenig für seinen Sohn zu geben. Das lässt Ben auf den ersten Blick nur so vor Sarkasmus strotzen und doch steckt auch hinter ihm viel mehr. Gemeinsam mit Lilly entdeckt auch er sich selber und die Entwicklung zwischen den beiden und jeder für sich, las sich absolut authentisch und überzeugend.
    Mein Fazit
    Ein wirklich tolles Jugendbuch, das mich völlig überraschen konnte, mit seiner tiefsinnigen und gefühlvollen Geschichte. Toll erzählt und auch jung und modern, so dass es hier auch absolut ansprechend auf die Zielgruppe wirken dürfte, fliegen die Seiten dieses Romans nur so dahin beim Lesen. Vor allem aber die beiden Protagonisten der Geschichte haben es mir angetan, denn sie waren einfach zwei wunderbare, authentische Charaktere. Lesetipp für Jugendliche und alle die, die gerne Jugendbücher lesen.

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    Adoras avatar
    Adoravor 18 Tagen
    sehr süße Geschichte

    Es ist die Geschichte von Lilly und Ben, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie ist aus gutem Hause, zieht ständig um und geht an eine Privatschule. Er, von der Schule geflogen und wohnt alleine in einer Wohnung, bei der er immer schauen muss, wie er die Miete stemmt. 
    Beide treffen sich bei einem Synchronisationsjob. Sie, blutiger Anfänger und er ein alter Hase im Geschäft. Nicht nur durch die Romantischen Szenen im Film fühlen sich beide bald zueinander hingezogen und ein wildes hin und her beginnt.
    Die Story ist seicht und plätschernd. Viel passiert nicht, aber ich fand es sehr gut mal etwas näher bekommen zu haben, wie das ganze mit der Synchronisation eines Filmes so abläuft. Die Charaktere sind zwar sympathisch aber auch nur grob umrissen. Die Geschichte wird aus der Sich von beiden jeweils in der Ich-Form erzählt. Einen Wechsel bekommt man sehr gut mit, da die Kapitel immer mit dem jeweiligen Namen überschrieben sind.
    Der Schreibstil ist angenehm und schnell zu lesen, weshalb ich auch ruckzuck durch war.
    Ich fand es eine angenehme Geschichte für Teenager, die sich auch gerade im Wirbel der ersten Liebe befinden.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 22 Tagen
    Mir fehlte der Tiefgang

    Das Cover von „I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ hat mich irgendwie angesprochen und die Klappe noch mehr. Ich mochte die Grundidee dahinter und dachte mir es sei einfach mal ein bisschen was neues.
    Ein bisschen hinter die Kulissen schauen, alles was wir schon immer über das Synchronsprechen wissen wollten. Das war hier und da schon recht interessant. Aber leider alles etwas Platt und trocken. Der Schreibstil ist flüssig und der Perspektivelwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten finde ich wirklich passend. Allerdings kamen für mich leider auch hier die Gefühle und Emotionen nicht wirklich rüber. Ich empfand leider beide Protagonisten nervig und naiv. Ben hat so seine Probleme mit dem Leben an sich und vor allem mit seinem Vermieter. Der will doch tatsächlich regelmäßig Miete von ihm… er ist auch nicht wirklich sympathisch in meinen Augen.
    Und Lilly, mit ihr wurde ich leider auch nicht warm. Was ich wirklich schade fand. Ich kann auch gar nicht richtig sagen was mich bei ihr gestört hat. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.
    Beide müssen für einen neuen Kinofilm als Synchronsprecher fungieren. Ben hat dies schon öfter gemacht. Für Lilly ist es völliges Neuland. Ben macht ihr das Leben aber auch nicht leicht. Er ist unausstehlich und denkt sie sein eine reiche, verwöhnte Göre. Lilly kann mit seiner Art nicht gut umgehen und hinterfragt alles und muss alles irgendwie analysieren. Sie versucht sich in ihre Rolle mit Kleinigkeiten, wie ähnliche Schuhe wie die Schauspielerin im Film zu tragen, einzufühlen.
    Die Grundidee finde ich nach wie vor wirklich interessant, die Umsetzung jedoch war mir an vielen Stellen zu flach und langatmig. Ich kam in die Geschichte von Anfang an nicht wirklich rein, was ich super schade finde.
    Ich bin sehr auf die Meinungen anderer Leser gespannt, da ich denke, das dieses Buch wirklich die unterschiedlichsten Rezensionen erhalten wird. Als Jugendbuch mit einer Liebesgeschichte eignet es sich ganz gut. Für Erwachsene Vielleser ist es glaube ich zumindest, nur Durchschnitt.
    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
     
     

    Fazit

    Gute Grundidee, für mich nur leider eine eher durchschnittliche Umsetzung mit wenig sympatischen Protagonisten. Sehr schade.

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wirkliche schöne Liebesgeschichte mit Tiefgang.
    Liebesgeschichte mit Tiefgang

    Lilly kommt aus einem reichen Elternhaus. Sie hat Geld, kann auf die besten Schulen gehen um die bestmögliche Ausbildung zu bekommen. In ihren jungen Jahren hat sie schon viel von der Welt gesehen. Doch trotzdem ist sie nicht das verwöhnte Mädchen was man denkt. Sie wiedersetzt sich ihren Eltern und kämpft für ihre Träume und Ziele. Anstatt für das Geld und das Leben worum andere sie beneiden, glaubt sie eher an die große Liebe. Doch dann muss sie erfahren, dass ihr Ex sich verlobt hat.


    Auf der anderen Seite gibt es Ben. Er arbeitet als Synchronsprecher und verdient damit seine Brötchen. Ben kommt aus zerrütteten Verhältnissen und schlägt sich so alleine durch.


    Zwei eigentliche Klischees die aufgeführt werden in einer Liebesgeschichte. Aber die Beziehung zwischen Lilly und Ben ist mehr eine Nebensache und zwischen den Zeilen. Im Vordergrund steht die Arbeit als Synchronsprecher. Man erkennt, dass dieser Beruf kein Zuckerschlecken ist und man nicht einfach nur seinen Text vorliest. Sondern man muss die Rolle leben, was denke ich schwer ist vor allem als Anfänger wie in Lillys Fall.


    Beide haben füreinander erstmal nur Vorurteile. Vor allem Ben gegenüber Lilly. Doch nach und nach legt er sie ab und schaut hinter die Fassade. All das geht ziemlich langsam. Die Beziehung der beiden entwickelt sich zögerlich.


    Mir hat der Aufbau und der Schreibstil gut gefallen. Es ist nicht einfach durch geschrieben, sondern man liest mal aus Lillys Sicht, mal aus der von Ben. Sowie man auch Texte der beiden lesen kann, was sie für den Film einsprechen soll. Auch beide Protagonisten haben mir gut gefallen. Ich konnte mich in beiden hineinversetzen. Der Schreibstil war flüssig und gut geschrieben.



    Fazit

    Ein wirkliche schöne Liebesgeschichte mit Tiefgang.

    4 von 5 Büchern

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Mädchen lieben die Liebe. Erst recht, wenn sie echt ist.

    Willkommen zur Leserunde  »I love you heisst noch lange nicht Ich liebe dich« von Cleo Leuchtenberg .
    Träumst du auch von der einen großen Liebe? Dann ist dieses aktuelle Jugendbuch genau das richtige für dich.
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    Autoren oder Titel-Cover
    Lilly träumt von der großen, ewigen Liebe, so perfekt wie in einem Hollywood-Film. Als sie die weibliche Hauptrolle in einem Hollywood-Blockbuster synchronisieren darf, ist sie überglücklich. Wenn da bloß nicht ihr Synchronpartner Ben wäre! Denn für ihn ist das Ganze nur ein Job, und gegen romantische Liebe ist er allergisch. Zu dumm, dass er mit Lilly eine leidenschaftliche Liebesszene nach der anderen einsprechen muss. Es knallt und knistert gewaltig zwischen den beiden und am Ende sieht auch Lilly ein, dass das echte Leben viel mehr zu bieten hat als Hollywood.

    Cleo Leuchtenberg ist das Pseudonym zweier Autorinnen, die zum ersten Mal für Jugendliche schreiben. So wohnt Cleo gleichzeitig in Berlin und Frankfurt. Sie ist zu 50% ausgebildete Musikerin und zu 50% ausgebildete Drehbuchautorin und hat zu 100 % Angst vor Kühen. Wenn sie Selbstgespräche führt, bekommt sie immer eine Antwort.

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    Letzter Beitrag von  Suse33vor einem Tag
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    ReaderButterflyvor 4 Monaten
    Dieses Buch klingt ein bisschen wie eins das ich schon mal geliebt habe, deswegen lasse ich diese nicht aus den Augen und landet auf dem Wunschzettel
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