Cleo Sternberg

 4,2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor*in von Die an den Tod nicht glauben, Die den Tod nicht fürchten und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Cleo Sternberg kam 1975 zur Welt und verliebte sich auf den ersten Blick. Mit ihrer Familie pendelt sie bis heute durch Europas schönste Städte, studierte Geschichte, weil in der Vergangenheit so viel Zukunft liegt, liebt schillernde Filme und schreibt am liebsten mit Blick auf einen Fluss und viele Menschen. Ihr Interesse an den dunklen Seiten der menschlichen Seele kann sie sich leisten, weil in ihrem Leben so viel Licht ist. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Cleo Sternberg

Cover des Buches Die an den Tod nicht glauben (ISBN: 9783426449738)

Die an den Tod nicht glauben

(11)
Erschienen am 03.11.2025
Cover des Buches Die den Tod nicht fürchten (ISBN: 9783426449783)

Die den Tod nicht fürchten

(0)
Erscheint am 14.01.2027

Neue Rezensionen zu Cleo Sternberg

Cover des Buches Die an den Tod nicht glauben (ISBN: 9783426449738)
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Rezension zu "Die an den Tod nicht glauben" von Cleo Sternberg

Monika58097
Spannung, Atmosphäre und starke Figuren im historischen Berlin

Berlin im Jahr 1910: Perdita Menke, angehende Gerichtsmedizinerin und praktisch in der Welt der Obduktionen aufgewachsen, lässt ein Fall nicht los. Vor ihr liegt die Leiche einer jungen Frau, Mutter eines Säuglings – angeblich Selbstmord. Doch Perdita kommen schnell Zweifel. Während ihre männlichen Kollegen den Fall ohne großes Zögern zu den Akten legen wollen, spürt sie, dass etwas nicht stimmt. Als die Leiche plötzlich verschwindet, ist für sie endgültig klar: Hier steckt mehr dahinter.


Unterstützung findet sie unerwartet in dem angehenden Kriminalbeamten Dieter Schultz. Gemeinsam beginnen sie zu ermitteln – und stoßen dabei auch auf den charismatischen Bestatter Charon Czerny. Welche Rolle spielt er in diesem mysteriösen Fall?
Cleo Sternberg entführt ihre Leserinnen und Leser eindrucksvoll in das Berlin der frühen 1910er-Jahre. Besonders lebendig wird die Atmosphäre rund um das „Schwarze Ferkel“, eine zwielichtige Kaschemme, in der sich die unterschiedlichsten Gestalten begegnen. Man spürt die Düsternis der Zeit, aber auch die Verzweiflung, den Lebenshunger und eine gewisse rohe Energie. Selbst die Liebe findet ihren Platz in dieser rauen Welt.
Der Roman ist durchweg spannend und fesselnd – einmal begonnen, fällt es schwer, ihn aus der Hand zu legen. Die Mischung aus historischem Setting, starken Figuren und einem packenden Kriminalfall überzeugt auf ganzer Linie.
Bleibt nur eine Frage, die sich wohl viele Leserinnen und Leser stellen: Wann erscheint der nächste Fall?

Cover des Buches Die an den Tod nicht glauben (ISBN: 9783426449738)
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Rezension zu "Die an den Tod nicht glauben" von Cleo Sternberg

Eliza08
True-Crime im historischen Berlin

Ein spannender Fall in Berlin, der uns tief in mysteriöse Kreise katapultiert und eine ganz eigene Welt offenbart. 

Ein historischer Kriminalroman für True-Crime-Fans und alle, die sich für die Gerichtsmedizin interessieren. Mich fasziniert seit Jahren vor allem die Zeit und das gesellschaftliche Leben in Berlin um die Jahrhundertwende. Es besteht deshalb immer die Gefahr, dass einen viel Altbekanntes langweilt, doch das war hier Gott sei Dank nicht der Fall. 

Im Mittelpunkt des Romans steht Perdita Menke, die Totenleserin. Sie ist Gerichtsmedizinerin, auch wenn ihr, wie sie selbst sagt, das Zertifikat fehlt. In der Gerichtsmedizin aufgewachsen, ist sie früh mit dem Metier vertraut. Sie will beweisen, dass die junge Frau nicht den Freitod gewählt hat, sondern ermordet wurde. Bei ihren Ermittlungen trifft sie auf den Bestatter Charon Czerny. Zwischen unbestreitbarer Anziehungskraft und vielen Geheimnissen müssen Perdita und Charon ermitteln. 

Der Roman gliedert sich in drei Teile und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass wir zu mehreren Figuren eine gute Verbindung aufbauen können. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen; er überzeugt vor allem durch eine recht authentische Sprache und den Berliner Dialekt. Besonders gut gefallen hat mir das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Perdita und Charon, aber auch das Interagieren und die Rolle von Kriminalanwärter Schultz und seiner Verlobten. Für mich haben diese vier Personen den Kriminalroman zu etwas Besonderem gemacht. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass die Autorin mit sehr vielen Figuren arbeitet, was es ihr leicht macht, die Lesenden in die Irre zu führen, wer „gut“ und wer „böse“ ist. Ein Kriminalroman, der neben der Ermittlungsarbeit auch ein Sittengemälde der Zeit zeichnet und damit zusätzliche Informationen bietet. 

Ich würde mich wirklich freuen, wieder von den „Vieren“ zu lesen. Ein Tipp für alle Fans von René Anour, Anne Stern, Alex Beer und Susanne Goga. 

9/10 P. 

Cover des Buches Die an den Tod nicht glauben (ISBN: 9783426449738)
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Rezension zu "Die an den Tod nicht glauben" von Cleo Sternberg

cybergirll
Gelungener Auftakt einer neuen historischen Krimireihe

Klappentext:

Berlin, 1910. Als eine weibliche Leiche aus der Spree gezogen wird, wird ihr Fall vom zuständigen Rechtsmediziner schnell und nachlässig abgehandelt: Vermutlich hat die bitterarme ledige Mutter schlicht Selbstmord begangen.

Ganz anders sieht das die angehende Gerichtsmedizinerin Perdita Menke. Ein Detail an der Leiche hat ihre Aufmerksamkeit geweckt. Und weil ihre Mutter sich ebenfalls das Leben genommen haben soll, was Perdita bis heute nicht glaubt, nimmt sie den Fall persönlich. Bei ihren Ermittlungen stößt sie bald auf den ebenso geheimnisumwitterten wie charmanten Bestatter Charon Czerny. Perdita misstraut ihm zutiefst, scheint er doch aus dem Tod eine Show für sein Geschäft zu machen. Versucht Charon gar, den Mörder zu decken? Erst als es für sie beide gefährlich wird, erkennen Perdita und Charon, dass sie auf derselben Seite stehen.


„Die an den Tod nicht glauben“ ist der 1. Band einer neuen historischen Krimireihe von Cleo Sternberg.


Mit ihrer Geschichte führt Cleo Sternberg ihre Leser*innen in das historische Berlin des Jahres 1910.


Der angehende Gerichtsmedizinerin Perdita Menke fallen an einer Leiche verschiedene Merkmale auf, die der Gerichtsmediziner übersehen werden. Vom Gerichtsmediziner wird der Tod als Selbstmord abgehandelt, genau wie bei der Mutter von Perdita Menke. Als sie die Tode noch einmal heimlich untersuchen will, wurde die Leiche schon vom Bestatter Charon Czerny abgeholt. Perdita wendet sich an den Kriminalanwärter Dieter Schulz und erfährt, dass auch ihm Ungereimtheiten aufgefallen sind. .

Perdita und Schulz stellen Nachforschungen an. In ihren Fokus gerät der Bestatter Charon Czerny. Auch werden sie auf anderen mysteriösen Todesfällen aufmerksam, die als Selbstmord deklariert wurden. Alles Frauen aus ärmlichen Verhältnissen.


Cleo Sternberg erzählt die Geschichte atmosphärische. Sie beschreibt die Handlungsorte sehr deutlich. Als Leser*in kann man die Ermittlungen und die Untersuchungen von vor über 100 Jahren verfolgen und schnell wird einem bewusst, was sich in der Zeit alles geändert hat.

Die Charaktere sind von Cleo Sternberg gut gezeichnet. Das ungleiche Ermittlerpaar gefällt mir sehr gut und ich freue mich jetzt schon sie über mehrere Bände begleiten zu dürfen.

Durch die mysteriösen Todesfälle erzeugt die Autorin eine spannungsgeladene und geheimnisvolle Atmosphäre. Mir hat es beim Lesen oft im Nacken gekribbelt.

Der Schreibstil von Cleo Sternberg ist flüssig, gut verständlich und vor allem fesselnd. Ihre Sprache hat sie der Zeit gut angepasst.


„Die an den Tod nicht glauben“ ist ein spannender historischer Kriminalroman, den ich sehr gerne gelesen habe.


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