Clifford D. Simak Als es noch Menschen gab

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Inhaltsangabe zu „Als es noch Menschen gab“ von Clifford D. Simak

Zehntausend Jahre nach den Menschen Dies sind die Geschichten, die sich die Tiere einmal erzählen werden. Und sie werden fragen: Was ist ein Mensch? Oder: Was ist eine Stadt? Oder: Was ist Krieg? Aber auf diese Fragen gibt es keine eindeutige Antwort, nur vage Theorien und Legenden aus grauer Vorzeit...

Sehr interessant, aber zu seltsam, abgedreht und distanziert, um wirklich zu fesseln.

— Zachariae
Zachariae

Enttäuschendes Sammelsurium lose zusammenhängender Geschichten und ein Bollwerk vergebenen Potentials.

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

Schwere Kost- nüchtern und ernst, aber voller Wunder

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

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  • Rezension zu "Als es noch Menschen gab" von Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    29. July 2014 um 22:10

    Man muss es erst einmal zustande bringen, aus vielen guten Ideen nicht nur wenig herauszuholen, sondern in miserabler, unübersichtlicher Erzählstruktur und kruden Esoterik- und Weltverbesserungsattitüden sämtliches Potential zu verschenken. Es kann einem wirklich leid tun um die pazifistischen Utopien, die liebevoll und detailliert beschriebene Evolution und Degeneration des Menschen, die Intelligenzsteigerung der Tiere, die unrealistische, aber spannend geschilderte Verländlichungssthese und die fabel- bis märchenhaft angehauchten Tiergeschichten, die in einer hanebüchenen und verwirrenden Erzählstruktur untergehen. Wie auch immer der Autor auf die Idee gekommen sein mag, die durch einen bemitleidenswert losen Faden zusammenhängenden einzelnen Geschichten durch jeweilige, noch mehr offene Fragen aufwerfende Vorworte zu ergänzen und noch dazu seine Schöpfungen alle paar Meter in pseudophilosophisches, kryptisches Kauderwelsch ausbrechen zu lassen, von dem sie sich erst nach mehreren Seiten halbwegs erholen können, bleibt schleierhaft.  Und kurz vor der Resignation beim Lesen dann doch wieder ein Silberstreif am Horizont in Form von ausbaufähigen Ideen, bevor der nächste Absturz erfolgt. Es wäre ärgerlich, wenn es nicht gleichzeitig so schade wäre, vor allem weil man dem Werk den Idealismus und das Bestreben des Autors nach Gesellschaftskritik anmerkt, die Botschaft aber aufgrund der Klobigkeit und Unzugänglichkeit nur sehr schwer empfangen werden kann. Was daraus alles hätte werden können, wenn die Ideen einen anderen Kopf gefunden hätten…

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  • Rezension zu "Als es noch Menschen gab" von Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab
    rallus

    rallus

    08. July 2010 um 12:43

    Viele SF Autoren lassen die Erde bei ihren Doomsday Phantasien glorreich und mit viel Getöse untergehen. Simak schildert den langsamen zerfall vom wegfall der sozialen Strukturen bis hin zur Verbannung der Menschen durch die jetzt intelligenten Hunde, weil die Menschen einfach durch ihr gewaltpotenzial eine Gefahr darstellen. Ein ruhiger großartiger Roman in 9 kurzen Skizzen von Simak.

  • Rezension zu "Als es noch Menschen gab" von Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab
    silson

    silson

    20. April 2010 um 20:46

    Ein Historiker fragt sich am Anfang des Buches über die Herkunft seiner Rasse und ob die Legenden die von Generation zu Generation weitergegeben werden einen realen Ursprung haben. Das interessante: Dieser Historiker ist ein Hund. So beginnt es langsam mit der Geschichte der Menschheit und ihres Verschwinden (soviel sei verraten: Die Menschen verschwinden nicht in einer globalen Katastrophe). Dabei wird jedes Kapitel mit einem Vorwort des Hunde-Historikers eingeführt. In diesen Texten entdeckt man auch schon deutlich die völlig andere Denkweise der Hunde. Während für den menschlichen Leser der Legenden völlig klar ist warum die Personen in den Kapiteln so handeln wie sie handeln sehen die Hunde darin ein eher Rätselhaftes verhalten. Warum tötet man ohne danach die Beute zu essen? Was ist ein Krieg? Warum muss etwas besser gemacht werden, wenn es doch schon gut funktioniert? Ich finde dieses Buch ausgesprochen lesenswert. Die einzelnen Geschichten helfen einem sich über sein eigenes Verhalten Gedanken zu machen. Ist das "menschliche" Verhalten wirklich immer das beste? Ich glaube von diesem Standpunkt aus können wir von den Hunden wirklich noch viel lernen... Ein Buch für jeden der mal etwas fantastisches lesen möchte. Insbesondere geht es in dem Buch nur sehr wenig um Technologie. Daher ist das durchaus auch ein Buch für jemanden der mit Sci-Fi sonst wenig am Hut hat.

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  • Rezension zu "Als es noch Menschen gab" von Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2010 um 19:06

    Eines Tages werden sich die Hunde fragen, was ein Stadt ist, was ein Mensch und was diese Begriffe mit ihrer eigenen Entwicklung zu tun haben. Sie werden philosophieren, Schriften mit HIlfe der Roboter veröffentlichen, die sich um sie kümmern, ihre Hände darstellen, und sie werden zu einem Schluss kommen: Der Mensch ist ein Auswuchs einer cleveren Phantasie, eine Legende - eine höchst unterhaltsame Geschichte... Diese findet der Epos-verwöhnte Science-Fiction-Leser in Clifford D. Simaks Meisterwerk jedoch nur bedingt. Die Sprache ist schlicht, verständlich und weder besonders herausstechend, noch störend. Die Ideen sind aus heutiger Sicht etwas angestaubt, wenig technisch ausstaffiert und deshalb gar ein bisschen naiv und plump - dafür sind sie stringent und in Hülle und Fülle vorhanden. Eine Handlung wird in Form von neun Geschichten locker durch den Familienclan der Websters erzählt, die sich im Gros der übrigen Menschen hervortun und die Tiere zu einer ungeahnten Enticklung vorantreiben, allen voran die Hunde, die über den neun Geschichten - in ferner Zukunft als Legenden über rätselhafte Kreaturen namens Menschen in die Ewigkeit eingegangen - brüten, sie einleitend kommentieren und bewerten. Die neun Geschichten berichten dabei vom Niedergang traditioneller Städte, gar dem sehr kreativen Niedergang der Menschheit und dem Aufstieg der Tiere und Roboter, die eine neue, friedlichere Gesellschaft formen, als es der Mensch je könnte. Das Buch handelt jedoch auch vom Wesen jener Menschen, dem Streben nach immer Höherem und seinem Versuch dabei alles ihm im Weg stehende zu beseitigen. Was Clifford D. Simaks Meisterwerk so lesenswert macht ist die schiere Zeitspanne, in der die Entwicklung der Hunde, Roboter und Menschen (gar Ameisen) beschrieben wird, sowie seine unerschöpflich wirkenden Ideen, die einen erstaunen, zum Schmunzeln und nachdenken anregen. Im Gegensatz zu meiner Vorrednerin muss ich jedoch gestehen hat mich der Epilog, ein nachträglich eingeführtes Kapitel, eher überrascht - und zwar im positiven Sinne. Es zeigt eine Weiterentwicklung des Hauptprotagonisten Jenkins, der es endlich schafft sich von seinen Erinnerungen zu lösen. Ein sehr nachdenklich stimmender Schlusspunkt, der einen mit einem trostlosen Gefühl zurücklässt, das aktueller, dringlicher wirkt, als die teils antiquierten Ideen der Kerngeschichten und diese weitaus weniger offen erscheinen lässt. Wer gemächliche Science Fiction abseits von Space Operas mag, der wird mit "Als es noch Menschen gab" sicherlich eine nette Ergänzung zum bisherigen Portfolio finden, selbst wenn viele der angesprochenen Themen in anderen Publikationen tiefer gehend behandelt wurden.

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  • Rezension zu "Als es noch Menschen gab" von Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2010 um 21:46

    Eine Welt, die von (intelligenten) Hunden besiedelt wird? Nun, da würden die meisten wohl nur den Kopf schütteln. Genau andersherum geht es jedoch den Hunden, die hier in diesem Buch beschrieben werden: Was sind eigentlich Menschen? Was ist eine Stadt? Sollten die Menschen tatsächlich intelligente Wesen gewesen sein? Aber nein, das sind ja schon wir, die Hunde. Zugegebenermaßen: Ganz so wird der Leser nicht ins kalte Wasser geworfen, denn der Erzähler (ein Hund) schreibt in diesem Buch vor allem Entstehung seiner Art nieder, die natürlich zunächst bei dem Menschen beginnt: Nachdem durch entsprechende Fortbewegungsmittel, hohe technische Standards und einem Weltfrieden die Notwendigkeit des Zusammenlebens in einer Stadt beseitigt ist, ziehen immer mehr Leute aufs Land und hinterlassen eine leere Stadt. Selbst die Regierung muss schließlich erkennen, dass sie überflüssig ist - die Gesellschaft zerfällt. In einem der Landhäuser setzt sich jemand in den Sinn, sprechende Hunde zu züchten - und hat damit auch noch Erfolg. Nachdem ein Großteil der Menschheit (einige Jahrhunderte später) vermeint, dass sie auf einem anderen Planeten glücklicher sein wird und von der Erde verschwindet, beginnen schließlich die Tiere und Roboter die Oberhand zu gewinnen... Soviel ansatzweise zum Inhalt. Ich finde es wirklich erfreulich, dass dieses Buch als Neuauflage erschienen ist, weil es endlich wiedermal ein SF-Buch war, dass mich begeistert hat - sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil. Zwar erscheinen manche Entwicklungen etwas unwahrscheinlich, jedoch wird dies dadurch kompensiert, dass in dem Buch ein Zeitraum von mehreren Tausend Jahren beschrieben wird. Und wer weiß heute schon, was in 5000 Jahren sein wird? In dem Buch stecken aber auf jeden Fall eine Menge von lesenswerten Ideen und Überlegungen (auch wenn man an mancher Stelle merkt, dass das Buch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, bspw. im Bezug auf den kalten Krie). Einzig das letzte Kapitel fand ich etwas störend - wie im Nachwort vom Autoren beschrieben wird, wurde dieses erst nachträglich hinzugefügt... was auch recht auffällig ist.

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