Clifford Jackman Winter Family

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Inhaltsangabe zu „Winter Family“ von Clifford Jackman

Georgia 1884: Amerika blutet im Bürgerkrieg. Sergeant Quentin Ross schart eine Gruppe hemmungsloser Gewalttäter um sich. Unter ihnen ist einer, der selbst Ross Angst macht: Der unscheinbare Farmerjunge Augustas Winter entpuppt sich als monolithischer Todesengel und wird zum neuen Anführer der Bande, die fortan unter dem Namen Winter Family eine blutige Spur durch Amerika zieht. Zunächst als Söldnergarde angeheuert, wird die Winter Family nach dem Bürgerkrieg von gewissenlosen Politikern für deren eigene Zwecke eingesetzt. Doch niemand kann die Winter Family kontrollieren ...

Blutiger Western im Quentin Tarantino Stil

— lauravoneden
lauravoneden

Ich bin noch etwas zwiegespalten.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein ziemlich düsterer Western. Ordentliche Zutaten, insgesamt lesenswert, nur manchmal etwas langatmig.

— Gulan
Gulan

Leider nicht das was ich erwartet hatte.

— lord-byron
lord-byron

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  • Blutbad im Wild West Stil

    Winter Family
    lauravoneden

    lauravoneden

    17. April 2017 um 17:19

    Der Klappentext von ‚Winter Family‘ hat mich sofort in seinen Bann gezogen, obwohl die Worte Bürgerkrieg und Söldnertruppe nicht unbedingt in meinen Leseinteressen vorkommen. Trotzdem stellte ich mir sofort einen blutigen Western im Stile von Tarantino oder Red Dead Redemption vor und war Feuer und Flamme. Außerdem gehören viele Bücher aus dem Heyne Hardcore Verlag zu meinen Lieblingen.Und ‚Winter Family‘ wird dem Hardcore Stempel eindeutig gerecht. Während der insgesamt sehr interessanten Geschichte steht eines im Vordergrund – rohe Gewalt. Hier wird nicht zimperlich miteinander umgegangen und auch kein Blatt vor den Mund genommen. Der Autor schreibt in recht kurzen, einfachen und pragmatischen Sätzen und beschönigt nichts. Anfangs hatte ich in den recht groß beschriebenen Kriegszenen Probleme die vielen Menschen zuzuordnen. Wer gehörte zu welcher Seite usw. Das hat anfangs zu ein paar Wirrungen geführt, so dass ich mich etwas mehr konzentrieren musste, um am Ball zu bleiben. Viele Personen, die einem im Buch begegnen, verlassen einen schnell wieder. Allerdings bleiben auch die wichtigen Protagonisten recht blass und konnten für mich nur bedingt an Tiefe gewinnen. Sehr interessant fand ich jedoch den Aspekt, dass die Geschichte über eine recht lange Zeitspanne hinweg spielt. Das Buch ist sicherlich nichts für empfindliche Gemüter, wer aber generell ein Fan von Büchern aus dem Hause Heyne Hardcore ist, das Setting des Bürgerkriegs und stimmungsvolle Landschaften mag, der sollte sich das Buch unbedingt anschauen!

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  • Mein Leseeindruck

    Winter Family
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    16. April 2016 um 18:46

    Dieses Cover hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Irgendwie sehr einfach gehalten, aber doch auch irgendwie außergewöhnlich. Und als ich dann noch entdeckt hatte, dass es sich um einen Heyne Hardcore Roman handelt, wusste ich, ....dieses Buch muss ich haben. Der Autor Clifford Jackman beschreibt in seinem Debütroman, die dunkle Seite Amerikas. Er widmet sich nämlich dem Bürgerkrieg. Ob es sich nu um einen Western handelt oder um einen Biografieähnluchen Roman.... ich weiß ich nicht. Vielleicht beides! Schon auf den ersten Seiten fühlt man sich in die Zeiten des Wilden Westens zurück versetzt. Eine Zeit, die wir aus dem Fernsehen kennen. Sei es durch Serien wie Bonanza, oder Filme wie High Noon. Sofort fühlt man sich mitten im Geschehen. Man spürt förmlich den Staub im Gesicht und hört die Pferde schrauben. Man erwähnt die schwingende Saloontüre und hört das Quietschen des Schaukelstuhls auf der Veranda. So ein typisches Westernfeeling eben. Aber dann wären da auch noch die fast biografieähnlichen Passagen. Ich konnte sie nicht wirklich zuordnen. Für die Entwicklung der Story waren sie zu nüchtern und in dieser ausschweifenden Form auch unnötig. Anfangs waren mir auch viel zu viele Personen aktiv, was mich etwas verwirrt hat. Klar, es handelt sich um die "Family", aber dieses zeigt sich erst nach und nach. - Fazit - Wer gerne Western liest, wird sich in diesem Buch bestimmt sehr wohl fühlen. Ich bin jedoch etwas zwiegespalten. Für mich ist dieses Buch "weder Fisch noch Fleisch".

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  • Blutiges Handwerk.

    Winter Family
    Gulan

    Gulan

    Early drückte den Schal auf Winters Nase und Mund. Winter war sofort alarmiert und versuchte, sich zu wehren. „Und jetzt schaut zu“, sagte Sevenkiller. „Es ist wirklich eine Kleinigkeit.“ Ein Wasserstrahl ergoss sich auf Winters Nase und Mund. Sofort bäumte sein Körper sich auf. Es war ein Gefühl, das viel schlimmer war, als nicht atmen zu können. So etwas hatte er vorher noch nie erlebt. […] Es war ziemlich eng. Es konnte so oder so ausgehen. Winter gab beinahe auf. Er weinte wie ein kleiner Junge, die Tränen liefen über seine Wangen, und er hatte Todesangst. Aber er war auf diesen Moment vorbereitet, auf den Schmerz und die Dunkelheit. Er war bereit. Das, was sie hier mit ihm veranstalteten, war wie eine Taufe für ihn. Sie verwandelten ihn nach und nach in den Mann, der er einmal sein sollte. (S.91-92) Georgia 1864, während des amerikanischen Bürgerkriegs: General Sherman befiehlt den berühmten „Marsch zum Meer“, der eine Spur der Verwüstung durch die Südstaaten zieht. Als Vorhut schickt er den gewalttätigen und skrupellosen Lieutenant Quentin Ross los, der ähnlich gesinnte Männer um sich schart. Unter ihnen ist auch der junge Augustine Winter, dessen Charisma Ross unterschätzt. Nachdem die Gruppe in Ungnade gefallen ist, bleiben sie nach Kriegsende zusammen und gehen weiter ihrem blutigen Handwerk nach. Neuer Anführer wird Winter und dementsprechend wird ihre Bande als „Winter Family“ in den nächsten Jahrzehnten im amerikanischen Westen berühmt-berüchtigt. Der Kanadier Clifford Jackman legt mit „Winter Family“ sein Romandebüt vor, das er selbst als „apokalyptischen Western“ recht zutreffend beschreibt. Die blutige Spur der Winter Family durch Amerika wird episodenhaft geschildert. Nach dem Prolog in Oklahoma 1889, der das Ende des Buches bereits anreißt, startet die Story in Georgia mitten im Sezessionskrieg, wo die Family ihr blutiges Handwerk noch unter militärischer Flagge der Union beginnt. Im Laufe des Buches folgen weitere Episoden in Chicago 1872, als die Family von den Republikanern engagiert wird, um in die Bürgermeisterwahl einzugreifen, dann in Phoenix 1881, wo die Family Jagd auf die Apachen macht, und schließlich in Oklahoma zu der Zeit, als auch das letzte freie Indianerterritorium von den Siedlern überrannt wird. Die einzelnen Abschnitte werden durch kurze erzählende und einführende Passagen verbunden. Die Personen der Winter Family sind allesamt üble Schurken und Kriminelle, der harte Kern sogar echte Psychopathen und Sadisten. Quentin Ross, anfangs als Lieutenant der Mann im höchsten militärischen Rang, muss aber seine Führungsrolle recht bald an Augustine Winter abtreten. Winter, als Kind vom Vater schwer misshandelt, hat sich geschworen, die Gesetze der Zivilisation und des Staates abzulehnen, um allein nach dem „Diktat der reinen Vernunft“ zu handeln. Dementsprechend selbstbewusst und skrupellos geht er vor. Seine äußere Erscheinung („Seine Haut war weiß wie Schnee, sein Haar wie Stroh und seine Augen wie pures Gold“, S.60) verstärkt noch seine Aura als Anführer, den nie jemand in Frage stellt, weil er gleichzeitig gefürchtet und verehrt wird. Und dennoch muss er sich am Ende fragen, ob er nicht genau dieser verhassten Zivilisation immer zugearbeitet hat. Inmitten all dieser Psychopathen finde ich ausgerechnet die „normalste“ Person am interessantesten: Jan Müller, ein deutscher Einwanderer, direkt zur Armee abkommandiert, gerät in die Family und scheint als einziger einen moralischen Kompass zu besitzen. Dennoch bleibt er in dem Sinne von „mitgefangen, mitgehangen“ Teil der Gruppe. Der Roman deckt etwa 25 Jahre in einer faszinierenden Epoche ab. Das Ringen der Zivilisation um Recht und Ordnung in Amerika des 19.Jahrhunderts ist ein gewalttätiges, blutiges Ringen. Und die Winter Family ist mittendrin, scheinbar außerhalb jeglicher Kontrolle, aber immer wieder von verschiedener Seite als Werkzeug benutzt. Eigentlich sehr ordentliche Zutaten und im Großen und Ganzen war es auch eine lesenswerte Lektüre. Warum ich nicht zu Höchstnoten greife: Irgendwie plätschert an einigen Stellen nicht nur das Blut, sondern auch die Story vor sich her. Die episodische Struktur tut ihr übriges. Aber nichtsdestotrotz ist derjenige, der mal wieder einen (äußerst düsteren) Western lesen will, bei „Winter Family“ nicht schlecht aufgehoben.

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    • 8
  • Nicht das was ich erwartet hatte

    Winter Family
    lord-byron

    lord-byron

    Georgia 1864: Amerika blutet im Bürgerkrieg. Sergeant Quentin Ross schart eine Gruppe hemmungsloser Gewalttäter um sich. Unter ihnen ist einer, der selbst Ross Angst macht: Der unscheinbare Farmerjunge Augustus Winter entpuppt sich als monolithischer Todesengel und wird zum neuen Anführer der Bande, die fortan unter dem Namen Winter Family eine blutige Spur durch Amerika zieht. Zunächst als Söldnergarde angeheuert, wird die Winter Family nach dem Bürgerkrieg von gewissenlosen Politikern für deren eigene Zwecke eingesetzt. Doch niemand kann die Winter Family kontrollieren ... (Quelle: Amazon) Im amerikanischen Bürgerkrieg finden eine Horde Psychopathen zueinander und zieht gemeinsam los um zu morden, zu stehlen und ihren krankhaften Phantasien ihren Lauf zu lassen. Doch auch nach dem Krieg hört die Bande nicht auf. Sie erledigen jede Menge Drecksarbeit, für jeden der ihnen genug dafür zahlt. Und auch in der Politik von Chicago mischen sie kräftig mit. Doch kann sie niemand unter Kontrolle halten und so mancher hat es am Ende bereut, sich auf die Gruppe eingelassen zu haben. Seit Tagen überlege ich mir, wie ich dieses Buch bewerten soll. Und ehrlich gesagt, weiß ich es immer noch nicht wirklich. Teilweise bekommt der Leser hier eine spannende und sehr interessante Geschichte aus einer sehr chaotischen Zeit zu lesen, aber andererseits gibt es auch viele langweilige und verwirrende Passagen. Irgendwie fehlt einfach der rote Faden. Den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen, auch war er sehr bildhaft. Auch wenn das hier nicht immer von Vorteil war. Der geschichtliche Hintergrund gefiel mir auch sehr gut, aber leider blieben die Charaktere sehr blass. Selbst die Hauptfigur Augustus Winter sprach mich weder positiv noch negativ an. Man fiebert nicht mit ihnen und sie waren mir einfach vollkommen egal. Die Geschichte zog sich stellenweise schrecklich in die Länge. Am Liebsten würde ich 2,5 Sterne vergeben, aber da das nicht geht, habe ich mich jetzt entschlossen doch 2 von 5 Sternen zu geben, denn ich hatte wesentlich mehr erwartet und war nach dem Lesen doch recht enttäuscht. Eine Leseempfehlung werde ich nicht geben. Dazu ist das Buch zu speziell. © Beate Senft                 

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