Clint Lukas Nie wieder Frieden

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Inhaltsangabe zu „Nie wieder Frieden“ von Clint Lukas

Clint Lukas‘ Erzählungen sind eine Kriegserklärung an die Langweiler, die Heuchler und die Selbstgerechten. Sein Feind ist der Idiot an sich und seine Helden begegnen dem, was ihnen der absurde Alltag so vor die Füße kotzt, mit Ironie, Humor, Mescalin und anderen Drogen – aber vor allem mit Liebe und Leidenschaft. Sein Ich-Protagonist ist so kompromisslos ehrlich, dass er gar nicht politisch korrekt sein kann. Pointiert erzählt und für den Leser tragisch-komisch scheitert er, verliert sein Herz, lässt sich auf skurrile Kunst-Projekte ein und kämpft gegen den Stumpfsinn einer auf Konsum und Konformität getrimmten Gesellschaft.  Clint Lukas, Wahlberliner und Mitglied der legendären Surfpoeten, bringt mit „Nie wieder Frieden“ seinen zweiten Kurzgeschichtenband heraus. Einige der 28 Texte wurden von ihm mit Kugelschreiber illustriert. Zwölf seiner dialogischen Erzählungen sprach der Autor für die beiliegende CD im Studio ein. 

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  • Ein bisschen mehr Krieg, bitte

    Nie wieder Frieden
    MariaAlexandra

    MariaAlexandra

    03. August 2017 um 22:33

    Nein, es geht in dem Kurzgeschcihtenband nicht um das, was man eigentlich unter "Krieg und Frieden" versteht - also die Durchsetzung von Interessen mit Gewalt und die Abkehr davon. Clint Lukas erzählt vielmehr poientiert Geschichten aus unbeugsamen Leben, von Protagonisten, die sich nicht brechen lassen wollen und irgendwie in einer bigotten Gesellschaft klarkommen müssen.Das ist verblüffend rotzig, auf eine skurile (gewollte) Art witzig und erschütternd ehrlich und klar. Und noch dazu gibt es in den Kurzgeschichten, die sehr dialogisch sind, Metaebenen und literarische Bezüge, die mich dazu veranlassten, manche Geschichte mehrmals zu lesen (oder anzuhören, weil es liegt ja auch eine CD bei). Manchmal lacht man sich fast schlapp, aber trotzdem schwingt da immer so ein bisschen Tragik mit, weil man weiß, dass die Welt / die Menschen tatsächlich so ist / so sind – nur vielleicht nicht ganz so überspitzt. Ein Berliner Lesebühnen-Autor mit einer phänomenalen Beobachtungsgabe - und zeichnen kann er auch noch ... Wahnsinn ... vom südlichen Ende :)Ein wirklich gehaltvolles und unterhaltsames Buch, das alle Sinne bedient: Hören, Denken, Sehen. Und gut anfühlen tut sich das Hardcover auch noch. Somit fordere ich: Ein bisschen mehr Krieg, bitte: im Herzen und im Kopf.

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