Clive Barker Das zweite Buch des Blutes

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Buch des Blutes“ von Clive Barker

Quaid ist fest entschlossen, seine Zeitgenossen von ihren Ängsten zu befreien. Doch seine Methoden sind höchst eigenwillig - denn er ist ein Psychopath, der keine Gnade kennt ... Auch in diesem Buch beweist Clive Barker, dass er der Meister des intelligenten Horrors ist. In fünf blutig-bösen Geschichten nimmt er seine Leser mit in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele.

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  • Rezension zu "Das zweite Buch des Blutes" von Clive Barker

    Das zweite Buch des Blutes
    Lax

    Lax

    15. May 2011 um 15:16

    Der zweite Band der Blutbücher-Reihe wartet mit fünf Kurzgeschichten auf, in denen Clive Barker den Leser mitnimmt in eine Welt voller Angst und Hoffnungslosigkeit. Happy-Ends sind deshalb nicht zu erwarten, dafür aber wieder gut geschriebene Geschichten. Clive Barkers Großmutter spann Geschichten, wie andere alte Leute Fäden zu Pullovern spannten. Doch die Geschichten von Clives Großmutter waren morbid und handelten von Tod und Begräbnissen. Deshalb hatte der Junge große Angst, ermordet zu werden. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, seiner Großmutter zuzuhören. Doch vielleicht konnte er auch nicht anders? „...kommen wir wieder und wieder und wieder auf unsere Ängste zurück...“ Von der schlimmsten Angst handelt die erste Geschichte in dem zweiten Band der Blutbücher-Reihe. Wir verdrängen unsere Ängste so gut es geht, doch in dunklen Stunden, wenn die Welt sich schlafen legt, dann lässt schon ein kleines Kratzen, das Herz schneller schlagen, der Mund wird trocken und das Grauen naht. Ein junger Student möchte seine Angst besiegen, in dem er seine Mitstudenten ihren größten Ängsten aussetzt und dadurch etwas über seine eigene Angst lernt. von den Ängsten seiner Mitstudenten lernt. Doch Ängste sind nicht so leicht zu zähmen. Somit führt Barker mühelos die Erzählkunst seiner Großmutter fort. „Ich habe ein paar Geschichten geschrieben, von denen ich glaubte, sie würden meinen Freunden gefallen.“ Der zweite Band der Reihe steht unter dem Zeichen der Faszination für das Grauen. Mit „Kreaturen, zu phantastisch, um real zu sein, zu real, um sie anzuzweifeln...“ Denn nicht nur Horror findet sich in den Geschichten, auch Fantasy und vor allem Philosophie. Ein Fach, das Barker in Liverpool belegt hatte. Somit sind die Horrorgeschichten nicht einfache Blutorgien. Sie sollen auch zum Nachdenken anregen. Die Geschichte über Jaqueline Ess handelt von einer Frau, die unzufrieden mit ihrem Leben ist. Doch in ihrem schlimmsten Moment, kurz vor dem Selbstmord, bemerkt sie, welche Macht in ihr steckt. Und nun lässt sie sich nicht länger von Männern drangsalieren, die glauben, das stärkere Geschlecht zu sein, und der schwachen Jaqueline ihren Willen aufdrängen können. In einer weiteren Geschichte erzählt Baker die Geschichte über die Morde in der Rue Morgue von Edgar Allen Poe weiter. Grausame Morde geschehen in Paris. Kann es sein, dass Fiktion zur Realität wurde? Mit der Reihe der Blutbücher gelang Barker in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts der Durchbruch als Schriftsteller. Bis heute hat er mehrere Kurzgeschichten und Roman herausgebracht. Dabei hat er nicht nur Horrgeschichten geschrieben, sondern auch Fantasy für Jugendliche und Kinder. Er hat eine eigene Comicreihe geschaffen und zudem als Produzent, Regisseur und Male gearbeitet. „Pünktchen und Kommas menschlicher Qual auf einem leeren Blatt aus Sand.“

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  • Rezension zu "Das zweite Buch des Blutes" von Clive Barker

    Das zweite Buch des Blutes
    HelgaR

    HelgaR

    08. January 2011 um 21:14

    2. Teil. Auch dieses zweite Buch ist wieder sehr makaber, aber es hat mir eine Spur besser gefallen, als das erste. Clive Barker hat einfach unglaubliche Ideen, die so extrem sind, dass man es sich fast nicht vorstellen kann und alle sehr detailliert und auf den Punkt gebracht. Diese Geschichten sind etwas länger als die im ersten Buch, vielleicht haben sie mir deshalb besser gefallen, vor allem die erste fand ich ganz hervorragend, weil die ist eigentlich sehr bodenständig und wahnsinnig gut umgesetzt. Ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, der vor überhaupt nichts Angst hat. Werde mir auf jeden Fall bei Gelegenheit das dritte Buch holen und es zwischendurch lesen, da sie ja alle recht dünn sind.

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