Hellraiser

von Clive Barker 
4,2 Sterne bei46 Bewertungen
Hellraiser
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RalfKors avatar

Blutige Novelle mit dichter Atmosphäre und deftigen Stil. Höchstes Niveau!

Ka6ukis avatar

Kurzweilige und faszinierende "Blutoper"-Novelle mit anspruchsvoller Wortwahl. Unterscheidet sich deutlich von dem Film.

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Inhaltsangabe zu "Hellraiser"

Mit Hilfe eines chinesischen Zauberwürfels ruft der rastlose Abenteurer und Lebemann Frank Cotton die Zenobiten herbei, seltsame Dämonen aus einer anderen Welt, die sinnliche Lust und Freuden des Fleisches versprechen, wie sie noch kein lebender Mensch erfahren hat. Doch die Grenzen zwischen Lust und Schmerz sind fließend, wie Frank bald feststellen muß, und wer sich erst einmal in den Händen der höllischen Mächte befindet, den lassen sie so leicht nicht wieder los. Um in seine Welt zurückzukehren und seinen geschundenen Körper wieder aufzubauen, benötigt Frank die Hilfe der Frau seines Bruders, mit der er heimlich ein Verhältnis hatte … und Blut. Viel Blut.

Clive Barker verfilmte seine düstere Parabel um das Streben nach Erkenntnis und Transzendenz der conditio humana selbst und schuf damit einen der spektakulärsten, stilbildendsten und einflußreichsten Horror-Filme der vergangenen Jahre.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783937897172
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Edition Phantasia
Erscheinungsdatum:01.03.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    Ka6ukis avatar
    Ka6ukivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilige und faszinierende "Blutoper"-Novelle mit anspruchsvoller Wortwahl. Unterscheidet sich deutlich von dem Film.
    Kurzweilige Blutoper-Novelle mit anspruchsvoller Wortwahl

    Rezension der ersten deutschen vollständigen Ausgabe von Hellraiser von Edition Phantasia (vormals offenbar gekürzt als "Das Tor zur Hölle")

    Klappentext:
    Mit Hilfe eines chinesischen Zauberwürfels ruft Frank Cotton die Zenobiten herbei, seltsame Dämonen aus einer anderen Welt, die sinnliche Lust und Freuden des Fleisches versprechen, wie sie noch kein lebender Mensch erfahren hat. Doch die Grenzen zwischen Lust und Schmerz sind fließend, und wer sich erst einmal in den Händen der höllischen Mächte befindet, den lassen sie so leicht nicht wieder los. Um in seine Welt zurückzukehren benötigt Frank Blut ... viel Blut.

    Ich hatte den Film (man könnte auch sagen: den Klassiker) Hellraiser von 2-3 Jahren vielleicht gesehen. Die Story von dem Buch erinnert schon sehr an den Film, ist aber deutlich vollmundiger geschrieben. Barker's Wortwahl ist dichterisch veranlagt (kein Wunder, hat er doch vorher hauptsächlich für das Theater gearbeitet), der Film zeigt das nicht direkt.
    Die Begegnung mit den Zenobiten machte mir im Buch richtig Spaß, man kann eine Welt der endlosen lüsternen Schmerzen an der Grenze zu unerträglichen Qualen erahnen, aus der die Zenobiten stammen. Im Film wirken die Dämonen etwas anders, weniger zivilisiert und mehr chaotisch, fand ich. Pinhead spielt im Buch zudem kaum eine Rolle, obwohl er kurz auftaucht - aber auch nicht als Hohepriesters des "Ordens der klaffenden Wunde" (ist dieser Name nicht eigentlich abartig gut? ;) ), diese Rolle spielt jemand anderes. Mir gefiel es trotzdem oder auch vielleicht gerade deshalb, weil es was anderes und neues ist und ich nicht bereits alles in- und auswendig wusste.

    Das Buch ist mit seinen 128 Seiten schnell durch und liest sich flüssig. Obwohl man oft mit Fremdwörtern konfrontiert wird, war ich von dem teils auffällig lyrischen Schreibstil begeistert, nur ein Duden hatte ich leider nicht dabei... :-/ Überfordert fühlte ich mich von der Anzahl der Fremdwörter nicht, nur wollte ich gerne einige Male die genaue Wortbedeutung nachschlagen und ich wünschte mir das Buch auf meinem eBook-Reader zu haben, wo ein Wörterbuch integriert ist.

    Die Schote um die Zenobiten fand ich im Buch wirklich genial, die restliche Handlung im Haus entspricht aber größtenteils dem Film und war auch da für mich nicht vollends überzeugend, bzw. etwas eingängig, so dass ich hier einen Stern abziehe, auch für den doch recht geringen Umfang des Büchleins gibt es ein wenig Minuspunkte, ich hätte gerne mehr Umfang genossen und außerdem mehr über die Zenobiten erfahren.
    Dennoch sollten sich Barker-Fans den Band nicht entgehen lassen, Spass macht es! Und ich denke, dass das Buch und die Verfilmung mindestens ein wenig wegbereitend für den aktuellen Horror war, so dass das Buch auch einen gewissen bildenden Wert für den gemeinen Horror-Spezi haben muss. ;)

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    thomas_backuss avatar
    thomas_backusvor 7 Jahren
    Rezension zu "Hellraiser" von Clive Barker

    Dieses Buch ist genial. Es ist ein Meilenstein der Horror-Literatur und begründete Stephen Kings Zitat: "Ich habe die Zukunft des Horrors gesehen, und sie heißt Clive Barker!"

    Meine vollständige Rezension:
    http://fictionfantasy.de/das-tor-zur-hoelle

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    Kitties avatar
    Kittievor 7 Jahren
    Rezension zu "Hellraiser" von Clive Barker

    Frank Cotton holt mit Hilfe eines Zauberwürfels die Zenobiten, Dämonen aus einer anderen Welt, einer Welt der Schmerzen und grausamen Gelüsten, in unsere Welt und hofft auf die aller größte Lust des Fleisches, die ihm bisher verborgen blieb.

    Die Zenobiten willigen Franks Wunsch ein und verschaffen ihn Lust, allerdings ist die Definition der Lust in der Welt der Zenobiten eine ganz andere als die in unserer Welt und so erlebt Frank Schmerzen - immer nur Schmerzen und Höllenqualen.

    Aber Frank findet einen Weg wieder in unsere Welt zurück zu kommen, aber dazu braucht er Hilfe und viel Blut. Hilfe wird er auch bekommen, denn die Frau von Franks Bruder wird ihm helfen.

    Clive Barker schrieb hier eine sehr schöne Horrorgeschichte, welche auch später verfilmt wurde und wo Clive Barker persönlich Regie führte. Dies war eine sehr gute Entscheidung, aber dazu später noch mehr.

    So schön die Geschichte auch ist, ist sie mir irgendwie zu kurz geraten. Von mir aus hätte die wirklich noch ein paar hundert Seiten länger sein und ich hätte mich auch drüber gefreut, wenn man etwas mehr über die Zenobiten hier erfahren würde und Clive Barker war bei der Beschreibung der Zenobiten auch nicht sehr detailfreudig - immer war nur die Rede von Entstellungen und Narben; darunter kann man sich alles Mögliche vorstellen, da hätte Barker wirklich etwas deutlicher werden können."Onkel" Pinhead wird zwar in den Grundzügen beschrieben, kommt mir aber etwas zu kurz im Buch und bei den anderen Zenobiten war leider auch nicht mehr los. Es hätte wirklich etwas mehr sein können, aber als Entschädigung sind 3 Zeichnungen von den Zenobiten in dieser Ausgabe (Edition Phantasia) enthalten.

    Dafür mag ich aber auch, dass es viel um Schmerz und Lust geht - zwei Dinge, die näher bei einander liegen als Manche vielleicht denken mögen. Es gibt auch viel Blut - wirklich viel Blut und Gore - und das hat Barker wirklich schön beschrieben und das Barker bei sowas es drauf hat, hat er schon bei den "Büchern des Blutes" bewiesen. Aber Blut ist ja nicht alles, denn Spannung zählt auch und diese hier im Buch ist wirklich gut gelungen. Man taucht mit ab in diese düstere Welt des Schmerzes, trifft auf Dämonen - auch auf menschliche, man denke da an Julia und auf einen Mann, der sich aus seinen Samen Stück für Stück wieder neu produziert, aber dazu braucht er Blut - sehr gut gelungen.

    Aber es gibt nicht nur Tod und Verderben im Buch, denn Krista ist hier die Heldin, aber muss zuerst ein paar unerfreuliche Dinge durchmachen und wahren Horror erleben.

    Wie oben schon erwähnt wurde diese Geschichte auch verfilmt und zum Glück saß Clive Barker selbst auf den Regiestuhl und dabei ist eine sehr gute Buchverfilmung entstanden, die mir sogar etwas besser gefällt als das Buch, weil dort hat man mehr von den Zenobiten hat.

    Aber letztendlich kann ich sagen, das Beides - Buch wie Film - für sich sehr gelungene Werke sind! Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß beim Lesen.

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    RalfKors avatar
    RalfKorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Blutige Novelle mit dichter Atmosphäre und deftigen Stil. Höchstes Niveau!
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    deSaintSavin
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