Clive Cussler , Thomas Perry Das fünfte Grab des Königs: Ein Fargo-Roman

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Inhaltsangabe zu „Das fünfte Grab des Königs: Ein Fargo-Roman“ von Clive Cussler

Ein gigantischer Schatz, zwei waghalsige Schatzjäger, drei skrupellose Verbrecher, die bereit sind für das Gold zu töten ... Die Schatzjäger Sam und Remi Fargo helfen einem befreundeten Archäologen, ein geheimnisvolles Manuskript zu bergen. Darin entdecken sie einen Hinweis auf eine noch wertvollere Beute: das Grabmal des Hunnenkönigs Attila. Ihre Suche führt sie durch ganz Europa. Dabei wird immer deutlicher, dass sie nicht die einzigen sind, die dem unermesslichen Schatz auf der Spur sind – und mindestens einer ihrer Konkurrenten geht sogar über Leichen, um das Gold des Hunnenkönigs in die Finger zu kriegen.

Mehr als 3 gibts nicht. Schreibstil: Eine Leier. Ausnahme war der Schluß. Cussler schreibt über Rad fahren genauso wie über einen Schußwechsel. Keine emotionallen Highlights. Ausserdem wissen die Hauptpersonen einfach alles. Es sind wandelnde Lexikons. Nervt

— HerrCharly
HerrCharly
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  • Locker runtergeschriebener Action-Roman, leider mit argen Fehlern

    Das fünfte Grab des Königs: Ein Fargo-Roman
    Schokolatina

    Schokolatina

    21. May 2015 um 12:10

    vorab - ich werde spoilern, sorry, aber das ist z.T. den Fehlern geschuldet. Ich bin ja Clive Cussler-Fan, schuldig im Sinne der Anklage :D Dass die überlebten Abenteuer hanebüchen sind, bin ich bei ihm gewohnt. Dass sie physikalisch teilweise unmöglich sind, wie in diesem Buch, war überraschend. Aber vielleicht hat ja auch Thomas Perry geschrieben und Clive Cussler nur die Idee geliefert. Die Story ist sehr nett. Sam und Remi Fargo sind ein Millionärspärchen, hoffnungslos ineinander verliebt und einander treu ergeben. Sie verbringe ihre Zeit mit Trainingseinheiten gegen die ach so böse Welt und freiwilliger Hilfe beim Bergen von antiken Schätzen. In diesem Buch werden sie von einem Ausgrabungsfeld voller ermordeter Hunnenkrieger angelockt und folgen einer vom Hunnenkönig selbst inszenierten Schnitzeljagd von einem Grab zum anderen. Dabei werden sie in einer Gruft selber eingeschlossen und trotzen dann nicht nur anfangs jeglicher Vernunft (warum springe ich in eine Grube, wenn ich nicht weiß, wie ich da wieder rauskomme???), sondern auch noch physikalischen Gesetzen, können zu zweit plötzlich eine Eisenplatte mit 18 m³ Erdlast darauf verschieben, obwohl sie sie vorher zu dritt kaum von der Stelle gekriegt haben? Wie immer es geht, es fallen auch die direkt auf der Platte befindlichen Erdmassen in die Grube und nicht nur die über dem Spalt zwischen Wand und Platte. Die Jagd selber ist spannend, wie man zu zweit in einer engen Kiste auch noch einen meterlangen Bohrer und ein ewig langes starres Endoskop handlen kann, bleibt mir trotzdem ein Rätsel. Warum nur in einem Grab archäologisch korrekt gearbeitet und endlich ordentlich vermessen und dokumentiert wird, erschließt sich mir nicht, könnte aber vielleicht als "dem Leser als zu langweilig durch dauernde Wiederholung" abgetan worden sein. Ganz unklar bleibt jedoch - und ich meine, da fehlt ein ganzes Kapitel! - wie Sam vom Bahnhof vor Nishi Nowgorod ganz plötzlich das richtige Haus findet, um Remi zu befreien. Einfach so, "am frühen Abend, im dämmrigen Licht des frühen Tages" steht Sam vor dem richtigen Grundstück und weiß das auch, ganz zufällig. Hm. Na ja, und dann hab ich halt noch das übliche Berlin-Gemecker. Wenn eine Szene in Berlin spielt und detailliert beschrieben wird, dann erwarte ich, dass die Beschreibungen dann auch stimmen. Sonst - lieber Autor - lass sie doch der Einfachheit halber einfach weg. Man kann von der Humboldt-Uni nicht zum Brandenburger Tor gucken. Die Uni liegt an der Straße Unter den Linden. Richtig, es sind diese 4 Reihen hoher Bäume im Weg. Direkt neben dem Brandenburger Tor steht auch nicht das Hotel Adlon-Kempinski (das eigentlich als Adlon bekannt ist), sondern die amerikanische Botschaft. (könnte man als Ami oder Google-Maps-Benutzer auch wissen). Sam tritt vom Brandenburger Tor in den Tierpark... und der ist in Friedrichshain, gemeint ist der Tiergarten, der große Park. (ach ja, einen Zoo gibt dann natürlich auch noch, aber nur, um alle zu verwirren :D ) Warum die Fargos mit dem Taxi vom Adlon zum Hauptbahnhof fahren, dort in die S-Bahn steigen, um zum Flughafen nach Schönefeld zu fahren, womit sie dann an der S-Bahn-Station direkt vor dem Adlon vorbeikommen - sagen wir mal, der Autor kannte sich nicht aus. Aber warum muss er es dann so detailliert beschreiben? Lieber Autor, lass doch das Taxi direkt zum Flughafen fahren, das sind doch Millionäre, die stört das doch nicht! Das das Buch noch drei Sternchen bekommen hat, liegt an der Story und der doch recht spannenden Sprache, den guten Ideen. Am Ende - und hier wird das Steckenpferd von Clive Cussler oder Thomas Perry ersichtlich - gibt noch eine Kapitellange Schlacht um ein Haus, detailliert bis in alle Einzelheiten der Schusslöcher, Patronenmagazine und Waffenarten beschrieben. Sehr Cobra-11-ig... halt Action pur... Überlege mir, ob ich mir noch einen 2. Fargo-Roman hole und Thomas Perry Clive Cussler noch eine Chance gebe...

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