Cocoa Fujiwara Secret Service 1

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Inhaltsangabe zu „Secret Service 1“ von Cocoa Fujiwara

Das »Maison de Ayakashi« ist ein streng bewachtes Apartment-Gebäude, in dem Menschen und ihre Dämonen-Vorfahren zusammen leben - jeder von ihnen bewacht von einem Bodyguard des Secret Service. Als das reiche, verwöhnte Mädchen Ririchiyo Shirakiin in das Gebäude einzieht, will sie eigentlich nur ein bisschen Ruhe und Frieden haben. Doch daraus wird nichts, denn nicht nur ihre merkwürdigen Nachbarn, sondern auch ihr mysteriöser Bewacher Soshi (der sich in einen Fuchsdämon verwandeln kann) sorgen für so manche Überraschung...

Tolle Zeichnungen. Interessante Story

— Wolfhound

sehr skuril und humorvoll, hinter der sich eine sehr tiefe und traurige Geschichte verbirgt. Dazu ist es noch sehr schön gezeichnet.

— rainybooks

Eindeutig Luft nach oben! Aber ich sehe positiv ins nächste Band. Was hat es mit Soshi's Geheimnis auf sich? (;

— Azouka

Unterhaltsame und humorvolle Mystery. Spannend, abwechslungsreich und manchmal etwas skurril. Absolut empfehlenswert!

— YouyaLo

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  • Secret Service - Maison de Ayakashi, Band 1 – 6 von Cocoa Fujiwara

    Secret Service 1

    YouyaLo

    29. July 2014 um 16:52

    Fantasy / Mystery Manga. Erschienen 2013/2014 bei Carlsen Manga Rezension von Youya Lo Inhalt: Nach außen hin ist das Ayakashi-Haus ein gewöhnliches, wenn auch luxuriöses Wohngebäude. Für seine sehr speziellen Bewohner ist es aber viel mehr als das; für Menschen, durch deren Adern das Blut der Yokai fließt, ist dieses Haus eine Zuflucht. Als Wiedergeburten ihrer Vorfahren, mit immer gleichem Aussehen, gleichem Charakter, gleichen dämonischen Ausprägungen und manchmal sogar mit Erinnerungen an frühere Leben, schweben die Bewohner in permanenter Gefahr. Sie werden gehasst und verfolgt von den reinrassigen Yokai, die eine Vermischung zwischen Mensch und Dämon nicht dulden wollen. Das Ayakashi-Haus bietet seinen Bewohnern deshalb einen einzigartigen Service; einen persönlichen Bodyguard, der ebenfalls mit den besonderen Fähigkeiten seiner übernatürlichen Ahnen ausgestattet ist und im Ernstfall immer zur Stelle sein kann. Die 15-jährige Ririchiyo ist die Reinkarnation eines Dämonenmädchens und passt somit perfekt in diese ungewöhnliche Wohngemeinschaft, doch auf den so genannten “Secret Service” möchte sie lieber verzichten. Als Sprössling einer einflussreichen Industriellenfamilie musste sie sich von klein auf gegen Vorurteile und Heuchelei zur Wehr setzen, was zu einer schroffen und ablehnenden Haltung allen Mitmenschen gegenüber führte. Das bedauert die sensible, junge Dämonin. Sie hofft, im Ayakashi-Haus ihre Probleme zu lösen, indem sie sich so weit wie möglich von ihrer Umwelt distanziert. Ihr Bodyguard Soshi lässt sich allerdings nicht so leicht abschütteln. Mit den Fähigkeiten eines mächtigen und durchtriebenen Fuchsgeistes ausgestattet, setzt der Secret-Service-Mitarbeiter stets – auf sanfte Weise – seinen Willen durch und leitet seinen Schützling in eine von ihm vorgegebene Richtung. Seine unerschütterliche Zuneigung überzeugt Ririchiyo aber dennoch von der Aufrichtigkeit seiner Motive. In der einzigartigen Atmosphäre des Ayakashi-Hauses, in dem gemischtblütige Individuen verschiedenster Art zusammenleben, lernt Ririchiyo deshalb, ihr Herz zu öffnen. Sie verliebt sich und findet Freunde, für die sie ihr Leben zu opfern bereit sein wird. Meinung: Von Anfang an stellt Cocoa Fujiwara die Charaktereigenschaften aller Akteure klar heraus, und sie alle sind sehr unterschiedlich. Ririchiyos innere Zerrissenheit wird spätestens dann offensichtlich, wenn sie mit Weltuntergangs-Miene über jedes harsche Wort nachdenkt, das ihr herausrutscht. Reue zeigt sie in Form ellenlanger Entschuldigungsbriefe, deren Sinn sie später aus Verlegenheit leugnet: “Das sind nur Schreibübungen!” Ihr Secret Service Soshi ist eine eher distanzierte Persönlichkeit und verschanzt sich im Allgemeinen hinter einer Maske aus unerschütterlicher Höflichkeit. Nichts bringt den mächtigen, neunschwänzigen Fuchsgeist aus der Ruhe, nicht einmal die ständigen Annäherungsversuche seines alten Freundes und Secret-Service-Kollegen. Nur Ririchiyo gegenüber ist Soshi gefühlvoll und beeindruckend fürsorglich. Er ist der einzige Bodyguard im Wohnkomplex, den man Tee kochen und das Essen für seinen Schützling servieren (sowie auch tranchieren) sieht. Der Handlungsaufbau gestaltet sich logisch und ohne Eile. Die Story ist gut zu verstehen, da die sehr unterschiedlichen Hausbewohner nach und nach – oft in sehr originellen Situationen – genauer beleuchtet werden, auch wenn sie nur Nebenfiguren sind. So bekommt der Leser ausreichend Gelegenheit, die Vielschichtigkeit aller Charaktere mitsamt ihrer Fähigkeiten aber auch Macken kennenzulernen. Ebenso den Alltag im Ayakashi-Haus: es sind harmlose aber unvermeidbare Konflikte zwischen Wesen wie einer Männer verachtenden Eisfee, einem alles sehenden Hundertauge, einem lässigen Schriftrollen-Geist, einem kämpferischen, kleinen Marderhund und vielen anderen. Das allein ist schon witzig und unterhaltsam, aber die Mangaka hat ihren Plot viel komplexer aufgebaut; der ewige Kampf zwischen Gut und Böse spielt eine bedeutende Rolle in der Story und wird auch im Ayakashi-Haus vieles verändern. Unvorhersehbare Ereignisse unterbrechen regelmäßig den Alltag. Das macht die Lektüre spannend, ohne chaotisch zu wirken. Das Artwork ist wunderschön. Jeder Charakter hat neben unverkennbaren Eigenarten auch individuelle Gesichtszüge, obwohl Cocoa Fujiwara zumindest die weiblichen Akteure überwiegend im Kindchen-Schema, mit großen Augen und winzigen Näschen in hübschen Gesichtern, zeichnet. Auch nutzt die Künstlerin häufig und immer im richtigen Augenblick den Chibi-Stil, so dass Charaktermerkmale und Gemütszustände durch die Darstellung der Protagonisten als falsch proportionierte, drollige Kindergestalten betont werden – teilweise mit Tiermerkmalen wie etwa Hundeohren. Dadurch entsteht eine gut dosierte Situationskomik. Details in Kleidung und Hintergründen sind aufschlussreich, ohne sich aufzudrängen. So lässt sich aus dem nachlässigen Äußeren des Schriftrollen-Dämons natürlich ableiten, dass er ein recht entspannter Nachbar ist, während das Skelett-Mädchen Karuta sich hauptsächlich mit den essenziellen Dingen des Lebens beschäftigt; mit Nahrungsmitteln. Zu jeder Zeit mit Chipstüten oder Küchlein bewaffnet, ist nicht schwer zu erraten, dass Karuta Snacks zu schätzen weiß. Ihr Freund Banri, dagegen, leidet offensichtlich schwer unter seinem eher niedlichen als dämonischen Erscheinungsbild; einem Marderhund. In Menschengestalt zeigt er sich deshalb betont angriffslustig und trägt Shirts, deren Aufschrift ihn als “gefährlich” oder zumindest “rebellisch” einstufen sollen. Die Eleganz des Wohnkomplexes spiegelt sich in der Größe der Räume und der modernen Einrichtung wieder. Alles passt. Die Sprache wirkt gerade zu Beginn der Serie nicht immer natürlich, schafft es aber, sich durch feine Nuancen den Umständen anzupassen; etwa, um Unterschiede zwischen den Beteiligten oder auch Veränderungen im Charakter einer Person zu verdeutlichen. Menschen drücken sich eben ihrer Umgebung, Erziehung und ihren Einflüssen entsprechend unterschiedlich aus. Das wurde hier erfolgreich umgesetzt. Trotzdem hätte es dem Manga nicht geschadet, neben den asiatischen Dämonenwesen auch die Kultur stärker zu betonen. So hätte man in der Übersetzung auf das veraltete “Fräulein” verzichten und stattdessen die respektvolle japansche Anrede “sama” nutzen können. Zur Künstlerin: Manchmal muss man seiner Berufung ohne Umwege folgen. Und das Ergebnis gibt Cocoa Fujiwara Recht; um ihr Erstlingswerk “Calling” fertigstellen zu können, brach die Künstlerin im Alter von 15 Jahren die Schule ab und arbeitet seither sehr erfolgreich als Mangaka. In Deutschland ist soeben der 6. Teil ihrer “Secret Service”-Serie als Softcover-Ausgabe im Carlsen Verlag erscheinen. In Japan wird die Serie kapitelweise in einem Manga-Magazin veröffentlicht, bevor sie gebündelt in Taschenbuchform herausgebracht wird. Fazit: Eine packend gestaltete Story, die den Leser mit jedem Band tiefer in die Welt der Bewohner des Ayakashi-Hauses zieht. Die Serie ist unterhaltsam und die Charaktere sowohl in der visuellen Darstellung als auch durch Aktion und Reaktion so glaubwürdig gezeichnet, dass man sie ohne Weiteres akzeptiert. Spannung wechselt sich mit humorvollen Zwischenspielen ab und das Artwork lässt keine Wünsche offen. Da sich die ersten sechs Bände inhaltlich und künstlerisch konstant auf hohem Niveau bewegen, ist davon auszugehen, dass die Mangaka auch mit den kommenden Teilen der Reihe begeistern kann. Die Secret-Service-Serie ist für alle Leser geeignet, die Mystery Manga mögen und denen die Entwicklung sozialer Beziehungen ebenso wichtig ist wie die Ereignisse, denen die dämonischen Bewohner entgegentreten müssen. Cliffhanger erfordern allerdings eine gewisse Geduld des Lesers – zumindest bis der nächste Band erscheint. Der Carlsen Verlag empfiehlt die Manga-Serie ab 14 Jahren. Ich vergebe 5 von 5 Punkten für die gut durchdachte Story, die liebevoll gestalteten Charaktere und die Fülle an verschiedenartigen Yokai. Secret Service, Band 1 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 192 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76886-5 Secret Service, Band 2 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 176 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76887-2 Secret Service, Band 3 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 192 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76888-9 Secret Service, Band 4 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 224 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76889-6 Secret Service, Band 5 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 176 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76890-2 Secret Service, Band 6 (Taschenbuch) Preis: 6,95 Euro Seiten: 176 Alter: ab 14 Jahren ISBN: 978-3-551-76923-7

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