Der Menschenmacher

von Cody McFadyen 
3,9 Sterne bei1,063 Bewertungen
Der Menschenmacher
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Positiv (741):
J

der perfekte Thriller inklusive DEM i Tüpfelchen. Alles was man für einen schaurigen Abend braucht.

Kritisch (112):
AnnieLovesTheSkys avatar

Der erste McFadyen, den ich gelesen habe. Leider eine absolute Enttäuschung.

Alle 1,063 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Menschenmacher"

Seit seinem 6. Lebensjahr befindet sich David zusammen mit seinen Geschwistern Allison und Charlie inmitten eines schrecklichen Albtraums. Unter der Obhut ihres Adoptiv-Vaters werden die Kinder wie Gefangene behandelt, auf Ordnung und Disziplin getrimmt und vor unmögliche Aufgaben gestellt, an denen sie wachsen sollen: "Evolvieren" lautet Dads Stichwort. Scheitern und Versagen werden auf grausame Weise bestraft. Bald wird den Kindern klar: Es gibt nur einen Ausweg - Dads Tod.

Zwanzig Jahre später: David ist ein angesehener und erfolgreicher Autor. Der Gedanke an die schreckliche Tat von damals hat ihn keine Sekunde verlassen. Bis er eines Tages tatsächlich vom Schreckgespenst seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Cody McFadyens "Der Menschenmacher" erzählt eine Geschichte voller überraschender Wendungen - fürchterlich und packend zugleich. Er ist ein vielschichtiger und süchtig machender Thriller über das personifizierte Böse, die tiefsten Abgründe des menschlichen Seins und die hilflose Ausgeliefertheit von drei kleinen Kindern.

Cody McFadyen, geboren1968 in Texas, gehört zu den Shooting Stars der modernen Krimi-Szene. Nach Tätigkeiten als Drogenberater, Sozialarbeiter, Webdesigner und mehreren Weltreisen widmete er sich mit 35 Jahren ganz dem Schreiben. Alle vier Romane seiner Smoky-Barrett-Reihe befanden sich unter den Top-Ten verschiedenster Bestseller-Listen und fanden internationale Anerkennung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404167753
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:01.12.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.02.2011 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 10 Monaten
    Menschenmacher

    ***INHALT*** 
    Evolviere! - David starrt den Brief an, in dem nur dieses eine Wort steht, und schon kehren die grausamen Erinnerungen zurück: wie seine alleinstehende Mutter tödlich verunglückte, als er sechs Jahre alt war. Wie er zusammen mit zwei weiteren Kindern von einem Mann adoptiert wurde, den sie "Vater" nennen sollten. Wie dieser seine Adoptivkinder mit Brutalität und Grausamkeit dazu bewegen wollte, zu "evolvieren." Zwanzig Jahre später hat David sich zum angesehenen Schriftsteller entwickelt, doch die Schatten seiner Vergangenheit scheinen nicht ruhen zu wollen. Damals hatten die Kinder einhellig Vaters Tod beschlossen und sind ein großes Wagnis eingegangen. Hat Vater überlebt? Beginnt der Albtraum für David von Neuem?


    **MEINUNG**
    Eigentlich war ich von dem Autor stets begeistert, da mich Cody mit seiner Smoky Barrett Reihe absolut in seinen Bann gezogen hatte.

    Doch in diesem Fall war ich leicht enttäuscht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass immer wenn es gerade wirklich spannend wurde eine recht langatmige Anekdote aus der Vergangenheit oder zum aktuellen Zustand der Personen ins Spiel kam. Dadurch bekam man zwar ein Gefühl für die Protagonisten. Doch irgendwie ging dadurch die eigentliche Geschichte ein bisschen zu sehr unter. 

    Im großen und ganzen ist das Buch dennoch empfehlenswert, da auch die Hintergrundgeschichte recht interessant ist. Eventuell sollte man mit weniger Hoffnung an einen Thriller an das Buch gehen und mehr mit der Erwartung an einen Roman. 

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    L
    Lenahltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Thriller, der einen schockiert, verzaubert, mitreißt und berührt.
    Ein fantastisches Spiel mit der Menschlichkeit

    Das Spiel mit der Menschlichkeit wird von Cody McFadyen durch Charaktere in Szene gesetzt, die ebenso grausam, wie interessant sind. Alle Seiten des Menschen, egal ob gut oder schlecht, werden auf eine Art durchleuchtet, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
    Wie stark ist das Band der Freundschaft? Wann reißt es? Und ist es stark genug, den Horror, der sich dein Leben nennt, zu überstehen?
    Zwischen Liebe und Hass ist alles möglich.
    Und gleichzeitig auch nicht. 


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    books_are_proofs avatar
    books_are_proofvor einem Jahr
    (Fast) sehr gut gelungener Thriller


    Inhalt:

    David, Allison und Charlie werden als Kinder von einem Mann adoptiert, den sie Dad nennen müssen, der sie gefangen hält und foltert. Sie sollen evolvieren. Um ihm zu entkommen, müssen sie ihn töten. Doch viele Jahre später geschehen Dinge, die sie daran zweifeln lassen, ob sie ihm wirklich entkommen sind.



    Meinung:

    Das Buch beginnt mit einer sehr detailreichen Erzählung von den Jahren bevor die Kinder adoptiert wurden. Durch diese sehr detailreiche Erzählung dauert es natürlich länger bis eine größere Spannung aufgebaut wird, wodurch der Anfang auch sehr langatmig wirken kann. Doch andererseits erhält man auch einen genauen Einblick in die Welt vor Bob Gray, die Zeit, in der beispielsweise David sehr glücklich war und das Leben trotz schlechter Umstände genießen konnte. Und ich denke genau dieser Einblick ist wichtig für den weiteren Verlauf. Ich habe viele Rezensionen gelesen in denen der Anfang sehr bemängelt wurde, da er einfach zu lang ist, aber ich denke, dass er dabei hilft zu verstehen, warum und inwiefern sich die drei Adoptivgeschwister von einem Brüderpaar abgrenzen.


    Auch im weiteren Verlauf werden viele Dinge detailreich beschrieben, besonders im Bezug auf Gewaltszenen. Es ist sehr brutal und grausam und dennoch ist es (bis auf eine Szene) nicht übertrieben. Auch die Spannung baut sich nach dem längeren Anfang schnell auf und hält sich bis fast zum Schluss.


    Das Ende ist für mich jedoch zu sehr an den Haaren herbeigezogen und viel zu abrupt. Ich hatte das Gefühl, dass McFadyen noch einmal eins draufsetzen wollte, was jedoch nicht funktioniert hat, denn dadurch wurde das Ende relativ unglaubwürdig und einige Dialoge und Handlungen ergeben einfach keinen Sinn. Und da noch ein weiterer großer Aspekt in die Geschichte hineingeworfen wurde und dieser Konflikt nicht ausführlich behandelt wurde/konnte wurde eine unlogische Lösung auf wenigen Seiten gequetscht. 

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    Puntoffelheldins avatar
    Puntoffelheldinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gutes Buch von Cody, mit kleinen Schwächen. Ich konnte es dennoch nicht aus der Hand legen.
    [Rezension] Cody Mcfadyen - Der Menschenmacher

    Klappentext:
    David lebt gemeinsam mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie ihren Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kindern bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten.
    Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr das Grauen.

    Meine Meinung:
    Ich habe von Cody Mcfadyen bereits einige der Smokey Barett Fälle gelesen und ich habe sie geliebt. Erstmal vorweg ich liebe seine Schreibweise, er schreibt unverblümt, knallhart und schont einen auf gar keinen Fall. Also wer kein hartes Fell bei Vergewaltigungsgeschichten, Folter oder ähnlichem schlimmen hat der sollte seine Bücher nicht lesen. Ich liebe seine Bücher und gerade das mag ich an seiner Schreibweise das er nichts verblümt. Nun zu meiner Meinung, ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Ich habe es innerhalb von 4 Tagen und auch Nächten gelesen :). Es ist eine sehr harte Story und ich konnte quasi fühlen wie es den "Kindern" ging. Ich schreibe hier lieber vorsichtig weil, ich hier niemanden Spoilern will. Das sollte man einfach selber gelesen haben.   Dieses Buch ist wirklich sehr grausam geschrieben. Ich muss sagen ich war über das Ende ein bisschen enttäuscht, aber ich habe das Buch gerne gelesen. Ich bin aber der Meinung dieses Buch ist es nicht wert ein zweites mal gelesen zu werden, da die Spannung einfach raus ist. Wer die "Smokey Barett" Fälle von ihm kennt und sie mochte, dem lege ich dieses Buch guten Gewissens ans Herz. Wer aber die Smokey Barett Fälle nicht gelesen hat oder sie nicht gefallen haben, dem könnte dieses Buch sehr langatmig vorkommen.

    Fazit:
    Ein Autor der auf jeden Fall eine sehr harte Ausdrucksweise hat. Den Schreibstil muss man mögen, sonst kommt man sehr schwer durch das Buch. Ansonsten packende und fesselnde Story, unglaublich interessant und man will stetig wissen was passiert ist, wie es weiter geht. Ich war begierig nach allen Informationen die einen das Buch hergibt. 

    Ich gebe diesem Buch 4/5 Sternen.  

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    vk_tairens avatar
    vk_tairenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider ab der Hälfte ziemlich anstrengend zu lesen, die Spannung verliert sich.
    Teils, teils

    Drei Kinder, aufgewachsen bei einem Psychopathen, herangezogen, um zum Übermenschen zu werden. Eine Organisation, die Kindern helfen will und hart gegen Kinderprostitution vorgeht - nicht immer legal. Ein Feind, der plötzlich auf den Plan tritt und ein undurchschaubares Spiel zu spielen scheint. Ein Spiel, dem man nicht entkommen kann, das sie spielen müssen, um zu bewahren, was sie lieben.

    David, Allison und Charlie überlebten die Hölle. Das macht sie zu interessanten Figuren, deren Lebensweg fesseln könnten. Und das tun sie auch - zumindest die erste Hälfte des Buches lang. Vor allem auf David liegt der Fokus. Er bei seiner Mutter, wie sie in ärmlichen Verhältnissen leben, aber voller Liebe und Hoffnung. Umso stärker der Kontrast, als er zu Bob kommt. 

    Über Allison und Charlie erfährt man weniger von ihrer Kindheit, dafür aber, wie sie sich entwickelt haben, nachdem sie ihren Ziehvater entkamen. Beide Schicksale könnten unterschiedlicher nicht sein, aber umso faszinierender ist es, darüber zu lesen.

    Ihre Geschichten nehmen ziemlich die erste Hälfte des Buches ein, danach tritt der unbekannte Böse auf den Plan und danach könnte es eigentlich genauso spannend weiter gehen. Doch verschiedene Dinge stören den Lesefluss und haben zumindest bei mir verhindert, dass die Spannung bis zum Schluss bleibt: Viel zu oft wird die Erzählung durch Rückblenden unterbrochen. Rückblenden, die wohl manche Gefühle besser erklären sollten, doch an diesem Punkt einfach nur stören. Dazu sind das nicht kurze Einschübe, sondern ziehen sich teilweise über viele Seiten. Ein weiterer Störfaktor sind, gerade zum Schluss, die ewig langen Monologe, die beinahe einer Rückblende gleich kommen. Das ist mühsam und verleitet leider dazu, es einfach zu überspringen, um endlich zu erfahren, wie es aus geht. 

    Fazit: Obwohl die Charaktere wahnsinnig interessant sind und die erste Hälfte vielversprechend ist, kann das Buch die Spannung nicht aufrecht erhalten und es ist sehr mühsam, um bis zum Schluss durch zu halten. 



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    N
    nicekingandqueenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Über das Ziel hinaus geschossen
    Ein wenig mehr verschachtelt hätte genügt

    Erst einmal voran: Es gibt eine viel zu lange Einleitung, die über 300 Seiten hinaus ging. Würde ich den Autoren kennen, würde ich ihm wirklich gern einige Fragen zu seinem Leben stellen. Hatte er eine glückliche Kindheit? Wurde er adoptiert? Ist er selbst als Waise aufgewachsen? Denn wenn er all diese Fragen mit einem Nein beantworten sollte, ist er vermutlich ein sehr einsamer und kranker, kranker, psychisch gestörter Mann, dem man helfen muss. Wenn jemand nun verwirrt ist, ja, um all diese Dinge geht es in dem Werk und um noch viel mehr. Gegen Ende des Buchs wurde mir eines bewusst: Ich liebe mein bisheriges Leben und werde mich nie wieder darüber beschweren. Nun mein Fazit: Am Ende ist der Autor selbst ein wenig über das Ziel hinaus geschossen, in dem er alles miteinander übertrieben verschachtelt hat. Ich will nicht spoilern, aber so viel sei von meiner Seite aus als nichtssagendes Beispiel, das nichts mit dem Inhalt des Buchs zu tun hat: Ein Traum in einem Traum ist gut und akzeptabel. Aber ein Traum in einem Traum, in einem Traum, in einem Traum,... Das wirkt einfach nicht...

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    sarisafrans avatar
    sarisafranvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Enttäuschung auf 600 Seiten
    Langatmige Handlung verbunden mit einigen spannenden Momenten

    Entgegen aller Erwartungen hat mich dieser Thriller überhaupt nicht begeistert. Ich bin ein großer Cody McFadyen Fan, hab die Smoky Barret-Reihe regelrecht verschlungen, doch "Der Menschenmacher" hat mich enttäuscht.

    Die Geschichte hat sich sehr in die Länge gezogen, einige Stellen kamen mir total überflüssig für die eigentliche Handlung vor. Die sehr wenigen, aber trotzdem sehr spannenden Momente habe ich genossen - da ging der Leseprozess wesentlich schneller voran. Ich habe aber ungewöhnlich lange Zeit gebraucht, um das Buch zu beenden - die letzten Seiten haben sich eigentlich sogar als Erleichterung angefühlt.

    Nichtsdestotrotz steht "Die Stille vor dem Tod" bereits im Buchregal und wartet darauf von mir gelesen zu werden!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannendes Buch. Mir gefällt der Schreibstil unglaublich gut und an das Präsens konnte ich mcih auch gewöhnen.
    Spannung pur

    Das Buch war echt super spannend, ich konnte es erst gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Erzähls- sowie die Ausdrucksweise mit den vielen Gedankengängen gefallen mir unglaublich gut. Obwohl das Präsens als Erzählzeit am Anfang etwas eigenartig war, konnte ich mich gut daran gewöhnen.
    Dieses Buch kann ich allen Thriller-Lesern nuir weiterempfehlen!

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Seit Jahren lebt David gemeinsam mit seinen Geschwistern, einem Jungen und einem Mädchen, bei ihrem Adoptivvater, den sie "Dad" nennen müssen. Dad hält sie gefangen und stellt sie vor schier unlösbare Aufgaben, an denen die Kinder wachsen sollen - "evolvieren", wie Dad es nennt. Wenn sie versagen, werden sie brutal bestraft. Oft benutzt Dad einen Gürtel, manchmal eine Zigarette, manchmal noch schlimmere Dinge. Für die Kinder ist es die Hölle auf Erden. Wenn sie überleben wollen, bleibt ihnen nur eine Chance: Sie müssen Dad töten.

    Zwanzig Jahre später: David ist ein erfolgreicher Schriftsteller. Doch noch immer verfolgen ihn die grauenhaften Erinnerungen an das Ungeheuer, das sich "Dad" nennen ließ. Eines Tages erhält David einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Hat Dad vielleicht doch überlebt? David und seine Geschwister werden sehr bald eine Antwort auf diese Frage erhalten. Die Vergangenheit kehrt zurück und mit ihr der Schmerz und das Grauen...

    Dies ist Cody McFadyen's erster Thriller außerhalb der Smoky Barrett-Reihe. Besagte Reihe  (vier Thriller bisher) gefiel mir sehr gut, weshalb ich auch "Der Menschenmacher" lesen wollte und ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Thriller halten soll. Es fing spannend an, phasenweise ist es langweilig, aber dann wird es doch wieder spannend, so dass man nicht abbricht, dann wird es wieder fad und zum Schluss wieder richtig spannend. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, noch ein Grund mehr, warum ich nicht abgebrochen habe, am Schreibstil habe ich auch nichts auszusetzen, aber das Thema, der Inhalt, war schon sehr grenzwertig und zu unglaubwürdig, meiner Meinung nach.

    Man kann es lesen, wenn man auf viel Brutalität steht und auch langatmige Passagen vertragen kann. Von mir gibt es nur 3 Sterne.

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    laurasbuchliebes avatar
    laurasbuchliebevor 2 Jahren
    Cody McFadyen - Der Menschenmacher

    Inhalt 
    Mein Name ist David. Wir sind zu dritt. Meine Schwester Allison, mein Bruder Charlie und ich. Wir sind schon lange in diesem Haus, aber wir dürfen es nicht verlassen. Dad hat es verboten. Er ist nicht unser richtiger Vater, aber er will, dass wir ihn so nennen. Es ist besser, wenn wir tun, was er sagt. Sonst wird er böse und dann tut er uns sehr weh. Doch das wird bald aufhören. Denn heute werden wir Dad töten. 


    Mein Eindruck 

    Dieses Buch habe ich vor 3 oder 2 Jahren mal angefangen zu lesen, ich glaube 3 Jahren, als ich in der 11. Klasse war. Damals hatte ich glaube ich meine Thriller - Phase :D Und dann hab ich auf Seite 500 oder so aufgehört.. ich weiß gar nicht mehr so genau warum.. 
    Ich hab dann vor 2 Tagen oder so angefangen weiterzulesen und mochte es sogar wirklich gerne! Der Schreibstil ist natürlich was härter.. also ich musste mich schon sehr konzentrieren und hab einiges auch dann nicht genau gelesen, weil ich mich im Moment nicht so gut konzentrieren kann. 
    Aber ich habe sofort nach ein paar Seiten Charlie richtig richtig gerne gehabt und glaube ich werde das Buch nochmal ganz lesen irgendwann (: 
    Ich glaube das was mich an diesem Buch gestört hat, bzw. stört ist, dass immer mehr und immer mehr passiert.. die Story ist gut aber es passiert immer mehr und immer wieder was und es wurde irgendwie zu viel in dieses Buch reingepackt.. Aber es ist auf jeden Fall lesenswert! 
    Zu dem Inhalt kann ich jetzt gar nicht so viel sagen, da ich mich an vieles auch schon nicht mehr erinnern kann, aber man erfährt halt die Geschichten der 3 Personen, die mittlerweile erwachsen sind und plötzlich erhält David einen Brief, der das Gefühl aufkommen lässt, dass "Dad" immer noch lebt.. Auch andere Dinge wie eine Liebesgeschichte und Vaterschaft kommen hier nicht zu kurz und schon gar nicht die Charaktere! Von denen erfährt man eine Menge! Verwirrend ist manchmal, dass man nicht weiß, wer gerade denkt, da McFadyen ja aus der Sicht aller 3 Personen schreibt, gleichzeitig, in derselben Situation.. und dadurch hat man irgendwie ein Blick für alles! Weil man weiß was David denkt, man weiß was Charlie denkt und man weiß was Allison denkt und ich glaube man weiß sogar was die Nebenfiguren denken :D 
    Aber das macht überhaupt nichts! Ich habe Charlie richtig gerne gewonnen und dieses Buch muss man wirklich lesen, auch wenn es manchmal lang ist.. (: 

    Bewertung 
    Ich mochte dieses Buch wirklich gerne und McFadyen kann die Figuren wirklich gut aufbauen und einen nah bringen! Manchmal ist dieses Buch etwas "zu viel" und es passiert einfach zu viel und immer mehr.. aber ansonsten ist dieses Buch wirklich gut! (: Deshalb gebe ich diesem Buch 4 von 5 Herzen ♥ 

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    Malajubes avatar
    Weiß jemand wann "Der Menschenmacher" von McFadyen auf englisch erscheint? Ist ja schon sehr außergewöhnlich, dass ein Buch eines englischsprachigen Autors als erstes in deutscher Übersetzung erscheint. Er selbst schreibt auf seiner Homepage, dass ne englische Übersetzung kommt - aber eben nicht wann.
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