Der Menschenmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen

Seit seinem 6. Lebensjahr befindet sich David zusammen mit seinen Geschwistern Allison und Charlie inmitten eines schrecklichen Albtraums. Unter der Obhut ihres Adoptiv-Vaters werden die Kinder wie Gefangene behandelt, auf Ordnung und Disziplin getrimmt und vor unmögliche Aufgaben gestellt, an denen sie wachsen sollen: "Evolvieren" lautet Dads Stichwort. Scheitern und Versagen werden auf grausame Weise bestraft. Bald wird den Kindern klar: Es gibt nur einen Ausweg - Dads Tod. Zwanzig Jahre später: David ist ein angesehener und erfolgreicher Autor. Der Gedanke an die schreckliche Tat von damals hat ihn keine Sekunde verlassen. Bis er eines Tages tatsächlich vom Schreckgespenst seiner Vergangenheit eingeholt wird. Cody McFadyens "Der Menschenmacher" erzählt eine Geschichte voller überraschender Wendungen - fürchterlich und packend zugleich. Er ist ein vielschichtiger und süchtig machender Thriller über das personifizierte Böse, die tiefsten Abgründe des menschlichen Seins und die hilflose Ausgeliefertheit von drei kleinen Kindern. Cody McFadyen, geboren1968 in Texas, gehört zu den Shooting Stars der modernen Krimi-Szene. Nach Tätigkeiten als Drogenberater, Sozialarbeiter, Webdesigner und mehreren Weltreisen widmete er sich mit 35 Jahren ganz dem Schreiben. Alle vier Romane seiner Smoky-Barrett-Reihe befanden sich unter den Top-Ten verschiedenster Bestseller-Listen und fanden internationale Anerkennung.

Über das Ziel hinaus geschossen

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Hat gut gefallen, habe nur bei einem "Thriller" etwas anderes erwartet - von 600 Seiten packten mich erst die letzten 80 so richtig.

— once-upon-a-time
once-upon-a-time

Es ist zwar kein Smoky Barrett, aber dennoch einfach mal etwas anderes.

— Melchen
Melchen

Komplett anders als ich erwartet habe. Die erste Hälfte ca las sich eher schleppend, doch ab der zweite Hälfte wurde es dann spannend!

— CurlyPepz
CurlyPepz

Konnte mich anfangs damit garnicht anfreunden. Sehr langatmig und schwer zu lesen. Erst gegen Ende fand ich hinein.

— Distel93
Distel93

Nervenkitzel pur!

— Franka2702
Franka2702

Auf jeden Fall lesenswert!!

— Selina_Zimmermann
Selina_Zimmermann

Eine Enttäuschung auf 600 Seiten

— sarisafran
sarisafran

Leider hat es sich zu großen Teilen sehr in die Länge gezogen und konnte mich nicht so fesseln, wie bei seinen anderen Büchern.

— Bluebell2004
Bluebell2004

Ab Seite 200 wurde die Geschichte dann doch noch fesselnd und auch spannend!

— alina_kunterbunt
alina_kunterbunt

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  • Ein wenig mehr verschachtelt hätte genügt

    Der Menschenmacher
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    13. January 2017 um 08:55

    Erst einmal voran: Es gibt eine viel zu lange Einleitung, die über 300 Seiten hinaus ging. Würde ich den Autoren kennen, würde ich ihm wirklich gern einige Fragen zu seinem Leben stellen. Hatte er eine glückliche Kindheit? Wurde er adoptiert? Ist er selbst als Waise aufgewachsen? Denn wenn er all diese Fragen mit einem Nein beantworten sollte, ist er vermutlich ein sehr einsamer und kranker, kranker, psychisch gestörter Mann, dem man helfen muss. Wenn jemand nun verwirrt ist, ja, um all diese Dinge geht es in dem Werk und um noch viel mehr. Gegen Ende des Buchs wurde mir eines bewusst: Ich liebe mein bisheriges Leben und werde mich nie wieder darüber beschweren. Nun mein Fazit: Am Ende ist der Autor selbst ein wenig über das Ziel hinaus geschossen, in dem er alles miteinander übertrieben verschachtelt hat. Ich will nicht spoilern, aber so viel sei von meiner Seite aus als nichtssagendes Beispiel, das nichts mit dem Inhalt des Buchs zu tun hat: Ein Traum in einem Traum ist gut und akzeptabel. Aber ein Traum in einem Traum, in einem Traum, in einem Traum,... Das wirkt einfach nicht...

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  • Langatmige Handlung verbunden mit einigen spannenden Momenten

    Der Menschenmacher
    sarisafran

    sarisafran

    05. November 2016 um 13:02

    Entgegen aller Erwartungen hat mich dieser Thriller überhaupt nicht begeistert. Ich bin ein großer Cody McFadyen Fan, hab die Smoky Barret-Reihe regelrecht verschlungen, doch "Der Menschenmacher" hat mich enttäuscht.Die Geschichte hat sich sehr in die Länge gezogen, einige Stellen kamen mir total überflüssig für die eigentliche Handlung vor. Die sehr wenigen, aber trotzdem sehr spannenden Momente habe ich genossen - da ging der Leseprozess wesentlich schneller voran. Ich habe aber ungewöhnlich lange Zeit gebraucht, um das Buch zu beenden - die letzten Seiten haben sich eigentlich sogar als Erleichterung angefühlt.Nichtsdestotrotz steht "Die Stille vor dem Tod" bereits im Buchregal und wartet darauf von mir gelesen zu werden!

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  • Spannung pur

    Der Menschenmacher
    wxves

    wxves

    03. July 2016 um 09:10

    Das Buch war echt super spannend, ich konnte es erst gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Erzähls- sowie die Ausdrucksweise mit den vielen Gedankengängen gefallen mir unglaublich gut. Obwohl das Präsens als Erzählzeit am Anfang etwas eigenartig war, konnte ich mich gut daran gewöhnen.
    Dieses Buch kann ich allen Thriller-Lesern nuir weiterempfehlen!

  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher
    LindyBooks

    LindyBooks

    22. June 2016 um 00:08

    Seit Jahren lebt David gemeinsam mit seinen Geschwistern, einem Jungen und einem Mädchen, bei ihrem Adoptivvater, den sie "Dad" nennen müssen. Dad hält sie gefangen und stellt sie vor schier unlösbare Aufgaben, an denen die Kinder wachsen sollen - "evolvieren", wie Dad es nennt. Wenn sie versagen, werden sie brutal bestraft. Oft benutzt Dad einen Gürtel, manchmal eine Zigarette, manchmal noch schlimmere Dinge. Für die Kinder ist es die Hölle auf Erden. Wenn sie überleben wollen, bleibt ihnen nur eine Chance: Sie müssen Dad töten. Zwanzig Jahre später: David ist ein erfolgreicher Schriftsteller. Doch noch immer verfolgen ihn die grauenhaften Erinnerungen an das Ungeheuer, das sich "Dad" nennen ließ. Eines Tages erhält David einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Hat Dad vielleicht doch überlebt? David und seine Geschwister werden sehr bald eine Antwort auf diese Frage erhalten. Die Vergangenheit kehrt zurück und mit ihr der Schmerz und das Grauen... Dies ist Cody McFadyen's erster Thriller außerhalb der Smoky Barrett-Reihe. Besagte Reihe  (vier Thriller bisher) gefiel mir sehr gut, weshalb ich auch "Der Menschenmacher" lesen wollte und ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Thriller halten soll. Es fing spannend an, phasenweise ist es langweilig, aber dann wird es doch wieder spannend, so dass man nicht abbricht, dann wird es wieder fad und zum Schluss wieder richtig spannend. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, noch ein Grund mehr, warum ich nicht abgebrochen habe, am Schreibstil habe ich auch nichts auszusetzen, aber das Thema, der Inhalt, war schon sehr grenzwertig und zu unglaubwürdig, meiner Meinung nach. Man kann es lesen, wenn man auf viel Brutalität steht und auch langatmige Passagen vertragen kann. Von mir gibt es nur 3 Sterne.

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  • Cody McFadyen - Der Menschenmacher

    Der Menschenmacher
    laurasbuchliebe

    laurasbuchliebe

    05. June 2016 um 22:47

    Inhalt Mein Name ist David. Wir sind zu dritt. Meine Schwester Allison, mein Bruder Charlie und ich. Wir sind schon lange in diesem Haus, aber wir dürfen es nicht verlassen. Dad hat es verboten. Er ist nicht unser richtiger Vater, aber er will, dass wir ihn so nennen. Es ist besser, wenn wir tun, was er sagt. Sonst wird er böse und dann tut er uns sehr weh. Doch das wird bald aufhören. Denn heute werden wir Dad töten. Mein Eindruck Dieses Buch habe ich vor 3 oder 2 Jahren mal angefangen zu lesen, ich glaube 3 Jahren, als ich in der 11. Klasse war. Damals hatte ich glaube ich meine Thriller - Phase :D Und dann hab ich auf Seite 500 oder so aufgehört.. ich weiß gar nicht mehr so genau warum.. Ich hab dann vor 2 Tagen oder so angefangen weiterzulesen und mochte es sogar wirklich gerne! Der Schreibstil ist natürlich was härter.. also ich musste mich schon sehr konzentrieren und hab einiges auch dann nicht genau gelesen, weil ich mich im Moment nicht so gut konzentrieren kann. Aber ich habe sofort nach ein paar Seiten Charlie richtig richtig gerne gehabt und glaube ich werde das Buch nochmal ganz lesen irgendwann (: Ich glaube das was mich an diesem Buch gestört hat, bzw. stört ist, dass immer mehr und immer mehr passiert.. die Story ist gut aber es passiert immer mehr und immer wieder was und es wurde irgendwie zu viel in dieses Buch reingepackt.. Aber es ist auf jeden Fall lesenswert! Zu dem Inhalt kann ich jetzt gar nicht so viel sagen, da ich mich an vieles auch schon nicht mehr erinnern kann, aber man erfährt halt die Geschichten der 3 Personen, die mittlerweile erwachsen sind und plötzlich erhält David einen Brief, der das Gefühl aufkommen lässt, dass "Dad" immer noch lebt.. Auch andere Dinge wie eine Liebesgeschichte und Vaterschaft kommen hier nicht zu kurz und schon gar nicht die Charaktere! Von denen erfährt man eine Menge! Verwirrend ist manchmal, dass man nicht weiß, wer gerade denkt, da McFadyen ja aus der Sicht aller 3 Personen schreibt, gleichzeitig, in derselben Situation.. und dadurch hat man irgendwie ein Blick für alles! Weil man weiß was David denkt, man weiß was Charlie denkt und man weiß was Allison denkt und ich glaube man weiß sogar was die Nebenfiguren denken :D Aber das macht überhaupt nichts! Ich habe Charlie richtig gerne gewonnen und dieses Buch muss man wirklich lesen, auch wenn es manchmal lang ist.. (: Bewertung Ich mochte dieses Buch wirklich gerne und McFadyen kann die Figuren wirklich gut aufbauen und einen nah bringen! Manchmal ist dieses Buch etwas "zu viel" und es passiert einfach zu viel und immer mehr.. aber ansonsten ist dieses Buch wirklich gut! (: Deshalb gebe ich diesem Buch 4 von 5 Herzen ♥ 

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  • Tiefe, dunkle Abgründe

    Der Menschenmacher
    radmoth

    radmoth

    05. June 2016 um 15:48

    Wow, einfach nur wow.Im ersten Teil des Buches habe ich nicht damit gerechnet, dass es so brutal und packend wird. Zu Beginn aber haben mich die vielen Namen verwirrt. So viele Personen, so viele Namen. Wer war das gleich noch einmal und was hat er getan? Das Buch ist in fünf Teile aufgebaut, die mal von der Gegenwart und mal aus der Vergangenheit berichten. Sehr oft wird aus der Vergangenheit berichtet. Die vielen Rückblenden haben mir sehr gut gefallen, weil es sehr interessant zu lesen war, was den Hauptcharakteren wiederfahren ist, was sie gedacht und gefühlt haben, auch wenn es sehr grausam war. Es werden menschliche Abgründe offenbart, die so unglaublich tief und dunkel sind. Der Autor schont den Leser nicht, die Gräueltaten von damals und heute detailiert zu beschreiben.Eine sehr spannende Geschichte mit immer neuen unerwarteten Ereignissen, weshalb mich das Buch bis zum Ende gefesselt hat. 

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  • Hammer Buch!

    Der Menschenmacher
    franziii0201

    franziii0201

    13. March 2016 um 12:16

    Dieses Buch war unglaublich. Die ersten 150 Seiten waren zwar etwas träge (nicht langweilig!), aber dann konnte ich es nicht mehr weglegen. Die Geschichte ist unbeschreiblich düster, die Psychologie hinter der Handlung faszinierend. Cody McFadyens Schreibstil bringt die Handlungen zum Leben und erweckt unglaubliches Mitleid für die drei Kinder. Dieses Buch hat mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen, und jetzt weiß ich auch wieder, warum ich diesen Autor so liebe!

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  • Erschreckend

    Der Menschenmacher
    Nadine0786

    Nadine0786

    09. March 2016 um 11:24

    Vor allem was das Thema angeht (Kindesmisshandlungen, Prostitution, etc). War mein erstes Buch von diesem Autor und wird nicht das letzte sein. War sehr gut geschrieben, man konnte sich die Person reinfühlen. Nichts für schwache Nerven. Teilweise ziemlich blutige Abschnitte. Bleibt mir definitiv in Erinnerung! :)

  • Spannendes Buch mit einer dramatischen Geschichte

    Der Menschenmacher
    CarmenColorful

    CarmenColorful

    05. March 2016 um 19:40

    Ich hatte mich eigentlich auf eine neue Geschichte von Smoky Barrett eingestellt. Aber stattdessen eine abwechslungsreiche und spannend geschriebene Geschichte bekommen. Vielleicht war es sogar mal ganz gut, was anderes vorgesetzt zu bekommen. Wie ich schon sagte, ist die Perspektive diesmal eher mitten im Geschehen. Es gibt keine komplizierten FBI-Vorgehensweisen und Worte, die man erst googlen muss. Die Sicht liegt immer bei einem der Geschwister und ist somit oft einfacher zu verstehen und nachzuvollziehen. Die Geschichte war durchweg spannend geschrieben und hatte ein paar wirklich gute 'Schocker', mit denen ich nicht gerechnet habe. Das Ende hielt keine große Wende bereit, was bei dem Buch aber auch nicht negativ war. Ich hatte es ziemlich schnell durch gelesen und war sogar ein bisschen traurig, es aus der Hand legen zu müssen. Deshalb würde ich das Buch allen Thriller-Fans wärmstens weiter empfehlen und gebe hierfür: ★★★★★

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  • Cody McFadyen - Der Menschenmacher

    Der Menschenmacher
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    03. February 2016 um 14:46

    Kurzbeschreibung:  Evolviere! – David starrt den Brief an, in dem nur dieses eine Wort steht, und schon kehren die grausamen Erinnerungen zurück: wie seine alleinstehende Mutter tödlich verunglückte, als er sechs Jahre alt war. Wie er zusammen mit zwei weiteren Kindern von einem Mann adoptiert wurde, den sie "Vater" nennen sollten. Wie dieser seine Adoptivkinder mit Brutalität und Grausamkeit dazu bewegen wollte, zu "evolvieren." Zwanzig Jahre später hat David sich zum angesehenen Schriftsteller entwickelt, doch die Schatten seiner Vergangenheit scheinen nicht ruhen zu wollen. Damals hatten die Kinder einhellig Vaters Tod beschlossen und sind ein großes Wagnis eingegangen. Hat Vater überlebt? Beginnt der Albtraum für David von Neuem? *Quelle* Zum Autor:  Cody McFadyen wurde 1968 im texanischen Fort Worth geboren. Nach einer abgebrochenen Highschool-Ausbildung arbeitete er, unter anderem, im sozialen Dienst und als Drogenberater, ehe er sich in den 1990ern schließlich völlig der Schriftstellerei widmete. McFadyen lebt heute mit seiner Tochter in Südkalifornien und gehört zu den erfolgreichsten Krimi-Autoren weltweit. Meinung:  Die Waisen Allison, David und Charlie werden im Kindesalter (David und Charlie sind 6, Allison ist 7 Jahre alt) von dem Polizisten und altgedienten Vietnamkämpfer Robert Gray adoptiert. Doch anstatt ein liebevolles neues Zuhause zu finden, geraten sie an einen Psychopathen, der sie zu Übermenschen formen will und dabei nicht vor immenser Gewalt zurückschreckt. 9 lange Jahre verbringen die Kinder im Haus von Gray, der sie foltert und demütigt, bis sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als ihn zu töten. Danach gehen sie getrennte Wege: David wird Bestsellerautor, Allison zieht es zum FBI und Charlie zur Armee. Doch nach vielen Jahren führt sie das Schicksal wieder zusammen, denn jeder bekommt eine DVD mit der Nachricht "Evolviere!" Schon bald müssen die drei erkennen, dass der Albtraum von damals doch noch nicht zu Ende ist. Cody McFadyen ist vor allem durch seine Smoky Barrett-Reihe bekannt. Mit Der Menschenmacher legt er ein für sich allein stehendes Buch vor, das mit 608 Seiten sehr umfangreich ist, aber leider etwas zu viel des Guten. Der Roman beginnt recht langsam, es wird von Davids Kinderjahren, die er mit seiner Mutter verbringt (der Vater ist in Vietnam gefallen), berichtet, bis sie eines Tages auf offener Straße von einem Unbekannten überfahren wird. Auch die Lebenswege der anderen beiden Protagonisten Allison und Charlie werden dem Leser sehr detailreich geschildert, sodass anfangs noch keine rechte Spannung aufkommen will. Erst nachdem alle drei eine DVD erhalten, kommt der Roman in Fahrt, der abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit berichtet. Viel Platz nimmt hier die detailreiche Schilderung der Lebensjahre von Allison, David und Charlie bei ihrem Adoptivvater Robert Gray ein, die Misshandlungen, denen sie dort ausgesetzt sind, werden gnadenlos und unbeschönigt geschildert. Daher rate ich zartbesaiteten Lesern von diesem Buch ab! In der Gegenwart bekommen die drei es mit einem Täter zu tun, der mit allen Wassern gewaschen ist. Die Vergangenheit holt sie unbarmherzig ein und sie müssen sich dieser stellen, ob sie wollen oder nicht. Dies ist zwar an manchen Stellen wirklich spannend, doch das Ende des Romans konnte mich leider nicht überzeugen. Hier überwiegen einfach zu viele Aspekte, die unglaubwürdig erscheinen und an den Haaren herbeigezogen wurden. Ist am Anfang des Buches ein Hauch von Langatmigkeit zu bemerken, kam mir der Schluss dann zu abrupt und unausgegoren, als hätte man sehr schnell zu einem halbwegs schlüssigen Ende kommen müssen. Ebenso waren mir auch die Gewaltszenen im Hause Gray etwas zu überzogen ohne ein greifbares Motiv, von dem Gray zwar überzeugt war, mir aber durch Cody McFadyen nicht wirklich nahegebracht werden konnte. Fazit:  Der Menschenmacher ist ein Thriller, der vor allem für hartgesottene Leser geeignet ist, da sehr viel Gewalt vorherrscht. Ansonsten ist der Roman durchaus lesenswert, wenn man einen langen Atem hat und mit einem etwas überzogenen und zu gewollten Abschluss leben kann.

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  • Dunkle Seiten

    Der Menschenmacher
    Arun

    Arun

    Der Menschenmacher von Cody McFadyen Ein Buch, welches ziemlich düster und krank daherkommt. Gleich eine Warnung zu Beginn, für zartbesaitete nicht geeignet. Inhalt. Nach der Vorstellung von Personen aus der Vergangenheit und Aktionen in der Gegenwart setzt sich die Geschichte mit den schlimmen Jahren der Hauptdarsteller vor etwa 28 Jahren fort. Ein Polizeibeamter ehemaliger Vietnamkämpfer hat zwei Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen sieben und acht Jahren adoptiert. Dieser neue Vater der drei Kinder der auf die Anrede „Dad“ wert legt hat so seine ganz besondere Vorstellungen von der Kindeserziehung, diese Art fällt durchweg sehr schmerzhaft aus. Nach vielen Jahren der Qual können sich die inzwischen zu Teenagern herangewachsenen Jugendlichen nach einer drastischen Aktion befreien. Jetzt 20 Jahre später werden die Drei, welche seit ihrem Entkommen getrennte Wege gegangen waren durch die Gespenster aus ihrer leidvollen Vergangenheit eingeholt und wieder zusammengeführt. Ein neuer Albtraum beginnt. Meine Meinung. Eine grausame und erschreckende Story, bei der heikle Themen wie physische und psychische Misshandlungen von Kindern, sexueller Missbrauch, Kinderhandel, religiöser Wahn und sonstige kranke Fantasien behandelt werden. In die Handlung werden immer wieder Passagen aus der Vergangenheit eingestreut, die oft wie ein Schlag in die Magengrube wirken. Die drei ehemaligen Gefangenen haben sich durchwegs gut entwickelt, doch eine dunkle Seite tragen alle drei in sich. Das erneute Aufflammen der Vergangenheit bringt neue Schmerzen und Opfer. Fazit. Eine verstörende, komplexe Story, bei der die hellen Punkte sehr selten sind. Wer zu diesem Buch greift, sollte über starke Nerven verfügen.

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    • 13
  • Der Menschenmacher

    Der Menschenmacher
    DarkOwl

    DarkOwl

    Cover Ich finde das Cover passend gewählt und wie bei allen aktuellen Büchern von Cody behält er den Stil von Grau weißlich und rot. Klappentext Seit seinem 6. Lebensjahr befindet sich David zusammen mit seinen Geschwistern Allison und Charlie inmitten eines schrecklichen Albtraums. Unter der Obhut ihres Adoptiv-Vaters werden die Kinder wie Gefangene behandelt, auf Ordnung und Disziplin getrimmt und vor unmögliche Aufgaben gestellt, an denen sie wachsen sollen: “Evolvieren” lautet Dads Stichwort. Scheitern und Versagen werden auf grausame Weise bestraft. Bald wird den Kindern klar: Es gibt nur einen Ausweg – Dads Tod. Zwanzig Jahre später: David ist ein angesehener und erfolgreicher Autor. Der Gedanke an die schreckliche Tat von damals hat ihn keine Sekunde verlassen. Bis er eines Tages tatsächlich vom Schreckgespenst seiner Vergangenheit eingeholt wird. Cody McFadyens “Der Menschenmacher” erzählt eine Geschichte voller überraschender Wendungen – fürchterlich und packend zugleich. Er ist ein vielschichtiger und süchtig machender Thriller über das personifizierte Böse, die tiefsten Abgründe des menschlichen Seins und die hilflose Ausgeliefertheit von drei kleinen Kindern. Cody McFadyen, geboren 1968 in Texas, gehört zu den Shooting Stars der modernen Krimi-Szene. Nach Tätigkeiten als Drogenberater, Sozialarbeiter, Webdesigner und mehreren Weltreisen widmete er sich mit 35 Jahren ganz dem Schreiben. Alle vier Romane seiner Smoky-Barrett-Reihe befanden sich unter den Top-Ten verschiedenster Bestseller-Listen und fanden internationale Anerkennung. Zusammenfassung Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, denn alle Bücher von Cody haben mir wirklich sehr gefallen. Mir gefällt sein Schreibstil, aber vor allem gefiel mir Smoky wirklich sehr gut. Hier in diesem Buch geht es nicht um Smoky und umso neugieriger war ich. Ich wurde mit diesem Buch NICHT enttäuscht. Es ist eine wirklich sehr spannende Story, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Er hat mich wieder aufs neue gefesselt und mit sich gerissen. Seine Raffinesse, die er mit seinem Schreibstil an den Tag legt ist einfach wirklich genial. Seine lebhafte Sprache und die Details, sorgen wie gewohnt für kribbelnde und sehr spannende Momente. Fazit Gerade für die, die Codys Bücher lieben, ein absolutes muss. Für jene, die ihn kennen lernen möchten, können mit dem Buch anfangen. Garantiert möchte man die Smoky-Reihe dann lesen. Cody hat das Talent einen einzufangen und mit seiner Geschichte zu faszinieren. Es ist ein Buch, was man definitiv nicht so leicht aus der Hand legt. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch für garantierten Lesespaß !

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    • 2
    Arun

    Arun

    26. January 2016 um 19:10
  • Sehr aufregend und unterhaltsam....

    Der Menschenmacher
    Lesetaube

    Lesetaube

    06. January 2016 um 21:05

    David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen - "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kinder bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten. Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr eine schreckliche Wahrheit. Von diesem Buch war ich am Anfang nicht wirklich angetan. Nach den ersten Seiten wurde ich aber immer neugieriger auf die Geschichte also hab ich weiter gelesen, konnte das Buch dann nicht mehr weglegen und hatte es an zwei tagen ausgelesen. Es war wirklich eine sehr unterhaltsame Geschichte mit vielen spannenden Aspekten. Zwar ziemlich grausam aber eines der besten Bücher das ich je gelesen habe!!!!!!!!

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  • Was war denn da los?

    Der Menschenmacher
    Zirbi

    Zirbi

    02. January 2016 um 13:54

    Bisher war ich immer absolut begeistert von den Büchern von Cody McFadyen. Um so mehr irritiert und enttäuscht bin ich nun von diesem. Es zog sich wahnsinnig in die Länge und es war ein Schocker nach dem nächsten, allerdings ohne wirkliche Spannung. Die ganzen Details aus Büchern, die wiederholt wurden, waren mir zu lang. Etwas zu weit ausgeholt. Hoffentlich wird das nächste Buch wieder besser. Den eigentlich schreibt Cody McFadyen spannende Pageturner.  

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  • Nicht die erwartete Begeisterung

    Der Menschenmacher
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    18. December 2015 um 10:12

    In Der Menschenmacher geht es um die drei Geschwister Charlie, Ally und David. Sie wurden seit ihrem siebten Lebensjahr von ihrem Adoptivvater misshandelt, bis sie eines Tages zurückschlugen und ihn töteten. Jetzt sind alle drei erwachsen und gehen mehr oder weniger ihre eigenen Wege, als sie plötzlich eine DVD erhalten, die sie wieder zurück in ihre schlimmsten Alpträume führt. Denn es scheint so, als würde ihr Vater noch leben... doch wie ist das möglich? Voller Vorfreude habe ich mir das Buch gekauft und gehofft, es sei ähnlich wie Cody McFadyens andere Werke. Doch leider wurde meine Hoffnung von Anfang an getrübt. Zu allererst fiel mir der Einstieg in die Geschichte unglaublich schwer. Es verlief nur sehr schleppend und mir hat es nicht gefallen, dass soviel um die Personen herum erzählt wird. Natürlich ist es wichtig, die Protagonisten vorzustellen, aber das ganze hätte man viel mehr kürzen sollen. Das ist auch ein Grund warum ich so lange gebraucht habe, um es zu Ende zu lesen. Es wird erst ca. ab der Mitte wirklich spannend, dann aber so sehr, dass ich es auch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Leider war das Ende dann wieder ein bisschen zu schnell und einfach, so dass sich mir die Frage aufwirft, ob Cody McFadyen eventuell Zeitnot hatte. Ein weiterer Grund, warum mir seine anderen Bücher viel besser gefallen haben, als dieses hier ist, dass Smoky gefehlt hat. Ich hätte gerne wieder was über sie gelesen und die Bücher mit ihr waren ausnahmslos von Vorne bis Hinten unglaublich spannend. Außerdem gefiel mir das Thema Religion nicht, das hat nichts mit meinem Glauben zu tun, ich les einfach nur nicht gerne Geschichten über fanatisch religiöse Menschen. Alle Figuren in dem Buch, insbesondere die Protagonisten, sind jedoch wieder super beschrieben, haben Tiefe und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzten und versteht ihr manchmal verquertes Handeln und Denken. Ich kann es zwar nicht gerade weiterempfehlen, da ich seine vorherigen Bücher um einiges besser fand, kann jedoch auch verstehen, warum einige Rezensenten durchweg positive Bewertungen abgegeben haben.

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