Cody McFadyen Der Menschenmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen

Davids Leben ist ein Albtraum: Früh verliert er seine Mutter bei einem Autounfall und wird anschließend von einem Mann adoptiert, den er und seine beiden Adoptivgeschwister "Vater" nennen sollen. Doch Vater ist alles andere als fürsorglich. Mit unerbittlicher Strenge erzieht er die Kinder und straft brutal und grausam, wo sie versagen. "Evolviere!" ist sein Leitspruch. Gepeinigt und erniedrigt beschließen die Kinder: Vater muss sterben. Jahre später arbeitet David als erfolgreicher Schriftsteller, der dann und wann von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird. Doch als ein Brief mit dem Wortlaut "Evolviere!" in seinem Briefkasten liegt, beginnt der Albtraum von Neuem. Hat sein Vater überlebt? "Der Menschenmacher" als Hörbuch - brillant und spannend gelesen von Star-Schauspieler Hannes Jaenicke. Cody McFadyen, geboren 1968 in Texas, gehört zu den erfolgreichsten internationalen Krimiautoren. Nach einer abgebrochenen Ausbildung an der Highschool arbeitete er im Sozialen Dienst und als Drogenberater. Mit 35 widmete er sich schließlich ganz dem Autoren-Dasein. Sein "Smoky Barrett"-Zyklus erfreut sich großer Beliebtheit. "Der Menschenmacher" ist McFadyens erstes Buch außerhalb einer Reihe.

War prima!

— 12Andrea91

Was man mit Manipulation alles erreichen kann ... Eine spannende Story, die zum Nachdenken anregt.

— Kim_Rylee

Genialer Auftakt, enttäuschendes Ende

— yana27

Es war mein Urlaubshörbuch und ich habe es nur so verschlungen! Genauso spannend und brutal wie die anderen Cody McFadyen Bücher <3

— Elenoyra

Fein! Mal ein Thriller ohne die klassische Polizeijagt nach dem Bösen!

— Rebekka_NP

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  • Genialer Auftakt, enttäuschendes Ende

    Der Menschenmacher

    yana27

    03. October 2016 um 21:25

    Das Buch fing wirklich sehr genial an. 3 Kinder wurden vom Adoptivvater gequält und gefoltert, um aus ihnen bessere Menschen zu machen. Die Kinder beschlossen nach jahrelanger Tortur, den Adoptivvater zu töten. Nach 20 Jahren werden gezielt Hinweise an die mittlerweile Erwachsenen zugespielt, die eigentlich nur der Adoptivvater weiß.Die Geschichte fing sehr spannend an und für mich als Mutter war es sehr schlimm zu lesen, was den Kindern angetan wurde.  Aber dann, als man der Sache auf der Spur kam, wurde es einfach nur lächerlich. McFadyen tischte plötzlich eine abstruse Verschwörungstheorie auf und es tauchen Figuren auf, die einfach unglaubwürdig waren. Der Grund, warum die Täter nach 20 Jahren auf einmal auftauchten und die 3 Kinder aufschrecken ist mir auch nicht klar und ich meine es wurde auch nicht hinreichend erklärt. "Der Menschenmacher" kann bei weitem nicht Smoky Barrett das Wasser reichen. 

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  • Der Menschenmacher

    Der Menschenmacher

    Masau

    07. February 2016 um 16:23

    Nicht zu vergleichen mit seiner Smoky Barrett - Reihe. Bei diesem Werk ist der Anfang recht interessant. Er versucht Spannung und eine fesselnde Geschichte aufzubauen, was ihm jedoch nicht immer gelingt. Besonders der Schluss war mir zu schnell abgehandelt und unglaubwürdig. Alles in allem kam es mir eher wie eine längere Kurzgeschichte vor.

  • Nicht ganz meins

    Der Menschenmacher

    Annesia

    26. April 2015 um 18:41

    David, Allison und Charlie sind Adoptivkinder die bei einem Mann aufwachsen, den sie "Dad" nennen müssen. Dad hält sie gefangen, sperrt sie ein und gibt ihnen fast unlösbare Aufgaben die sie bewältigen müssen. Er verlangt von ihnen, dass sie evolvieren und eine Art Übermensch werden. Eines Tages halten die Drei diese Behandlung nicht mehr aus und beschließen, dass es nur einen Ausweg gibt. Sie müssen Dad töten. 20 Jahre später lebt jeder von ihnen sein eigenes Leben. Bis David einen Brief erhält in dem nur ein Wort steht. "Evolviere". Dieser Brief führt die Drei mittlerweile Erwachsenen wieder zusammen. Ist Dad wieder da? Ich musste wieder feststellen, dass Cody McFadyen und ich einfach nicht zusammenpassen. Seine Thriller sind zwar spannend, durch die extreme Brutalität auch reißerisch aber mehr auch nicht. Sein Schreibstil zeichnet sich durch nichts aus, ist nicht außergewöhnlich oder besonders. In meinen Augen ist er sogar einfach nur stupide. Naja wems gefällt.

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  • Nicht nur inhaltlich lautet das Thema Folter ...

    Der Menschenmacher

    LEXI

    04. April 2013 um 06:23

    Verwöhnt von den bisherigen Thriller-Meisterwerken dieses Autors erlag ich der Versuchung, dieses Hörbuch zu kaufen. Nach bisherigen großartigen Thriller-Erfahrungen seitens Cody McFadyen war ich zwar sehr enttäuscht vom Inhalt, gab jedoch zunächst nicht auf. Als das Hörbuch jedoch auch noch nach der Hälfte weder Spannung aufweisen konnte, noch mein Interesse weckte, legte ich es nach der 3. CD frustriert beiseite. Natürlich ist die Brutalität, mit der der Protagonist seine drei Adoptivkinder "erzogen" hat, Haare sträubend, natürlich auch mitleiderweckend. Ebenso erschreckend wie das Thema der Kinderprostitution, denen immerhin beinahe die ganze erste CD gewidmet ist. Und dennoch fragte ich mich im Verlauf der Geschichte immer mehr, was das alles eigentlich soll ... Es ist möglich, dass es Leser/Hörer gibt, denen dieser Thriller von Cody McFadyen, durchaus gefällt - mein Fall war es jedenfalls nicht. Leider kann ich "keinen Bewertungsstern" nicht vergeben, daher gibt es die Mindestbewertung von mir - wenn auch nur zögernd. Bislang eines der langweiligsten Hörbücher, die ich mir zu Gemüte führte. (daran konnte leider auch der tolle Synchronsprecher nichts ändern) 09.04.2013 - NACHSATZ: Nach einem erneuten "Anlauf", dieses Hörbuch zu Ende zu bringen, darf ich meine obige Aussage nur noch bestätigen. In der vorliegenden Handlung mangelt es keineswegs an Blut und versuchter Inszenierung von actionreichen Szenen, den Verlauf, den diese Geschichte jedoch nahm, kann ich schlichtweg nur als "grotesk" bezeichnen. Für mich persönlich die bislang schlechteste Leistung von Cody McFadyen.

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  • Nicht meins

    Der Menschenmacher

    Reneesemee

    01. April 2013 um 11:53

    Das HB war leider micht ganz mein ding. Inhalt: David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen an denen sie wachsen sollen oder "evolvieren" wie er sagt. Doch wenn sie versagen wird Vater sehr böse und oft nutzt er dann seinen Gürtel doch manchmal eine nimmt er auch eine Zigarette. Die Kinder haben allso keine Wahl als zu tun was er will wenn sie überleben wollen oder aber ihn töten. Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord den sie begangen haben. Doch eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Ist Vater vielleicht doch nicht tot? Die Vergangenheit kehrt zurück und mit ihr eine schreckliche Wahrheit. Auch wenn hier viel Blut fließt und alles gut beschrieben ist finde ich es etwas in die länge gezogen. Obwohl zum ende hin wird es dann nochmal richtig spannent, aber mein ding war es trotzdem nicht.

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  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    Thrill

    04. September 2012 um 21:25

    David, Charly und Allison haben eines gemeinsam sie waren Waisenkinder und wurden alle zusammen von einem Monster adoptiert. Bob Gray schimpfte sich zwar Dad, misshandelte und quälte sie jedoch auf übelste Weise. Durch Schläge, Erniedrigungen und Qualen wollte er die Kinder zu Übermenschen erziehen. Doch dann macht er einen Fehler und die drei Kindern töten ihn. Jetzt als Erwachsene gehen sie alle ihren "Berufen" nach welche durch das Martyrium der Kindheit stark geprägt sind. Doch dann erhalten sie Briefe und DVD´s die scheinbar aus der Vergangenheit kommen. Ist Dad noch am Leben? Auch wenn viele dieses Buch als mittelmässig bewertet haben - ich fands richtig gut. Natürlich ist nicht alles logisch und manches ist auch nicht bis ins letzte Detail schlüssig aber für mich ein tolles, spannendes und mitreissendes (Hör-) Buch! Deswegen kann ich hier ohne zu zögern 5 Sterne vergeben, da es mich einfach gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    Crazybookworm1984

    21. August 2012 um 14:31

    crazybo...
    Ich habe dieses Buch in einer Hörbuch-Commiunity entdeckt gelesen von Hannes Jänicke.

    Ich war begeistert von der Hörprobe begeistert. Über den Inhalt möchte ich hier nicht mehr Rezensiern, ich denke das ist hier schon genug getan worden.

    Hannes Jänicke liest diesen Roman mit einer wahnsinnigen Stimmvielfalt. Spannend, fesselnd und Lust auf mehr....

  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2011 um 09:43

    Beschreibung von Audible: David lebt gemeinsam mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie ihren Vater nennen. Er hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen - "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, benutzt Vater einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kindern bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten. Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: "Evolviere". Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr das Grauen. Meine Meinung: Zunächst einmal war ich überrascht, dass diese Geschichte nicht mit Smoky Barrett ist. Ich ging einfach davon aus das „der Menschenmacher“ ein weiterer Teil der Smoky Barrett –Reihe sei. Dem war nicht so und das machte für mich die Geschichte noch interessanter. Ich wollte wissen ob der Autor auch ohne besagte Ermittlerin spannende und grausame Thriller auf den Markt bringt. Die Idee der Handlung war für mich wieder typisch McFadyen. Auch bei „Der Menschenmacher“ nimmt der Autor kein Blatt vor dem Mund und schockiert den Leser/Hörer mit so einigen brutalen und abartigen Szenen. Dabei beschreibt er diese so deutlich, dass ich mir manchmal etwas weniger Vorstellungskraft wünschen würde. Die Figuren wurden sehr gut dargestellt. Man bekommt schnell ein Gefühl für die verschiedenen Personen und kann sich so ganz gut in dieses Hörbuch einfinden. Die Geschichte wird immer in zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Mal ist es die Vergangenheit von David und den zwei anderen Kindern und dann wiederum ist es die Gegenwart. Die Story wirkt manchmal etwas flach beziehungsweise, weit hergeholt, das störte mich aber nicht. So wirkt dieser Thriller oft wie eine Erzählung und er bleibt nicht immer gleich spannend. Hannes Jaennicke hat dieses Hörbuch wunderbar gesprochen. So hat er mit einer angenehmen Stimme, verschiedene Personen so betont, dass man sie als Hörer leicht unterscheiden konnte. Für mich war dieses Hörbuch wirklich angenehm gesprochen und die gekürzte Fassung hatte für mich völlig gereicht. Fazit: Für mich war dieser Thriller ein McFadyen der etwas anderen Art. Er war grausam und zeitweise richtig spannend, dennoch finde ich die Thriller mit Smoky Barrett deutlich besser. Dies liegt aber nicht an der Figur Smoky, sondern einfach weil diese Reihe deutlich spannender ist als dieser Thriller hier. Ich denke die gekürzte Fassung reicht hier völlig aus.

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  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    AllesSchwarz

    03. April 2011 um 17:00

    Hörbuch, gelesen von Hannes Jaenike, gekürzt. Teilweise waren mir die Bücher von Cody McFadyen zu blutrünstig, aber Smoky Barrett war mir doch immer sehr sympathisch. Als ich hörte, dass es hier nicht um ein weiteres Smoky-Buch ging, war ich gespannt. Aber da ich Thriller im moment lieber höre als lese, habe ich mich mal für das Hörbuch entschieden. Und ich habe es nicht bereut. Bei dem Sprecher Hannes Jaenicke war ich erst skeptisch, da ich erst ein HB von ihm gesprochen gehört hatte, und dies hatte mich nicht sehr überzeugt. Aber dieses Hörbuch war wie für seine Stimme gemacht. Diese Unterkühltheit, die ich immer empfinde, passte perfekt zu der Geschichte. Ich fand die Geschichte jetzt auch nicht sooo vorhersehbar, wie von manchen beschrieben...liegt vllt auch daran, dass ich kaum noch Thriller konsumiere...am Anfang brauche ich ein wenig bis ich in die Geschichte reinfand, da ja zuerst von den Erwachsenen berichtet wurde, zu denen die Kinder geworden waren, aber als die Geschichte praktisch beim Anfang aufgerollt wurde, packte mich ein Entsezten, zu was der Mensch fähig ist und war schockiert, was die 3 Kinder ertragen mussten. Ich habe mich mitreissen lassen und bin froh, dass nicht alle 3 völlig durchgedreht sind, und wieder auf einen vernünftigen Weg gefunden haben. Natürlich ist es ein wenig typisch, dass die Guten überleben und die Bösen sterben, aber das ist ja das, was wir uns alle erhoffen :) Die Ausdrucksweise war teilweise schon recht heftig, aber sie passte immer genau zu der Situation, so dass es nie aufgesetzt wirkte. Ich wünsche mir von Herrn McFadyen mehr solcher Bücher, die mehr auf das psychologische Momentum setzen, auch wenn natürlich auch hier ein wenig Blut geflossen ist, aber ich es nicht als so brutal empfunden habe, wie die Barrett-Reihe.

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  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    tedesca

    16. March 2011 um 15:58

    "Der Menschenmacher" hat mir wirklich gut gefallen. Irgendwo hab ich gelesen, er wäre so vorhersehbar, aber zum Glück fehlt es mir da an Fantasie, denn für mich war das Buch bis zum Schluss recht spannend. Die Geschichte ist ziemlich grausam, weil es ja großteils um die Misshandlung und den Missbrauch von Kindern und Frauen geht. Die Spannung steigt, wenn die Töchter der Hauptprotagonisten entführt werden und ihre eigene Kindheit mit all ihren Schmerzen wieder lebendig wird. Ich mag die Art, wie McFadyen schreibt. Auch wenn ich Smoky & Co. als Personen viel zu überzeichnet fand, waren die Beschreibungen von Emotionen und prekären Situationen immer unglaublich lebendig und bedrückend. Das setzt sich in diesem Buch nahtlos fort. Alles in allem ein guter Thriller, der als Hörbuch von Hannes Jaennicke sehr sympathisch und souverän gelesen wird. Leider war die Kürzung des Hörbuchs zu radikal, ich frage ich wirklich, warum diese Thriller nie ungekürzt angeboten werden. Über Charlie erfährt man z.B., dass er längere Zeit als Auftragskiller gearbeitet hat und dass er irgendwo eine irre Spezialausbildung bekommen hat, aber das wird immer nur so angedeutet, und man hat immer das Gefühl, da fehlt was.

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  • Rezension zu "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2011 um 17:28

    Der Menschenmacher von Cody Mcfadyen ist ein ganz eigenständiges Buch, hat mehrere Protagonisten und einen ganz anderen Aufbau, nicht wie man es bisher bei Smoky Barrett gewohnt ist. Die Geschichte beginnt mit dem Martyrium einer Kindheit und den Waisen David, Charlie und Allison, die bei ihrem Pflegevater aufwachsen müssen. Die Kinder werden gefangen gehalten, missbraucht und für all dies, seine ganze Strenge, gebraucht der Vater ein Wort „evolvieren“. Jahrelang erdulden die Kinder ihr Schicksal, doch sie werden größer, entwickeln sich nicht nach der Vorstellung des Vaters und nutzen einen günstigen Moment um ihren Peiniger umzubringen. Kurz danach verlieren sie sich aus den Augen, jeder geht seinen eigenen Weg, beruflich und örtlich. Dann passiert etwas, das alle mit Schrecken in die verdrängte Vergangenheit zurückholt. Ein Brief erreicht die Kinder und der Inhalt ist eine DVD mit Anweisungen und einem Blatt auf dem nur ein Wort steht „evolviere“. Die drei nehmen wieder Kontakt zueinander auf und können nicht glauben was da von ihnen verlangt wird und schlimmer noch, wer steckt hinter all dem und weiß über die Grausamkeiten von damals? Sie wissen nur eines, sie werden und müssen genauso zusammenhalten wie früher, wenn sie überleben wollen und endlich Ruhe erlangen, die sie sich so sehr für ihr Leben wünschen. Dieses Werk hat viele Zeit und Szenensprünge, die sich nach und nach wie ein Puzzle zusammenfügen und logisch aufgebaut sind. Dabei spart Mcfadyen weder mit Emotionen noch mit grausamen Beschreibungen oder Handlungen. Mal erzählt er leise und sehr gefühlvoll von den Beziehungen, die zwischen den einzelnen Personen vorherrschen, dann wieder laut, kraftvoll und gewaltig von all dem Hass, den Menschen zu verspüren vermögen. Man braucht bei diesem Thriller sicher etwas Zeit um sich einzufinden, weil man gerne mit seinen Vorgängern vergleicht. Doch dann wird man nicht enttäuscht und empfindet sehr stark mit den jeweiligen Szenen mit. Das Hörbuch ist spannend und mit einigen Wendungen gespickt, die bis kurz vor Schluss nicht richtig vermuten lassen, wer denn der eigentliche Täter sein könnte und lässt einen so gebannt bis zum Ende mit fiebern. Hannes Jaenicke liest das ganze souverän und gut betont, mit seiner unverkennbaren Stimme, die sicher richtig für dieses Hörbuch gewählt wurde. Ich persönlich empfand es als ein gekonntes Werk mit einer ganz anderen Seite, die vielschichtig und beklemmend aufzeigt, was der Autor alles aus der Tasche an grausamen Zutaten, Ideen und Charakteren zaubern kann. Die Reihe um Smoky Barett gefällt mir aber auf jeden Fall besser und es bleibt zu hoffen, das Nachfolger kommen werden.

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