Cody McFadyen Die Blutlinie / Der Todeskünstler

(70)

Lovelybooks Bewertung

  • 62 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 2 Rezensionen
(50)
(19)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Blutlinie / Der Todeskünstler“ von Cody McFadyen

Zwei schockierende Fälle der FBI-Ermittlerin Smoky Barrett: In "Die Blutlinie" verfolgt sie die Spur eines Serientäters, der ihre beste Freundin auf dem Gewissen hat. Der gnadenlose Killer möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Alptraum wird. Und das abgrundtief Böse erwartet Smoky auch in "Der Todeskünstler", als sie zum Fundort zweier Leichen gerufen wird. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er wird wieder zu ihr kommen ...

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich etwas spannenderes gelesen habe!

— Wolkenkind204
Wolkenkind204

Ein sehr gelungener spannender und brutaler Thriller!

— Elisabeth_Kwiatkowski
Elisabeth_Kwiatkowski

Der Umfang schreckt erst ab, aber guter Thriller. Personen sind etwas überzeichnet.

— paschsolo
paschsolo

Ich liebe Cody McFadyen, das wir defintiv nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein :)

— nadikoe_buechermaus
nadikoe_buechermaus

Stöbern in Krimi & Thriller

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

Spectrum

Ungewöhnliche Charaktere, vielschichtige Handlung, spannend bis zum Schluss - mir hat es sehr gut gefallen.

miah

Death Call - Er bringt den Tod

Mega Spannend

mullemaus76

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Blutlinie / Der Todeskünstler

    Die Blutlinie / Der Todeskünstler
    angeltearz

    angeltearz

    Diesen Doppelband habe ich schon seit gefühlten Ewigkeiten in meinem SuB liegen. Aber irgendwie bin ich immer wieder davon abgekommen. Vielleicht haben mich auch die Seitenanzahl ein wenig abgeschreckt. Ist ja doch ein ziemlicher Brocken. Jetzt habe ich ihn mir dann doch mal vorgenommen. Der Autor wurde mir schon öfters empfohlen, da ich gerne mal einen richtig guten Thriller lese. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die beiden Bände alles andere als enttäuscht haben. Gerade der erste Band "Die Blutlinie" war einfach nur krass. Ich kann bei Büchern wirklich einiges ab (anders als wenn ich es im Film sehen würde ;) ), aber hier musste ich dann doch ein paar Mal schlucken. Mit dem Ende, bzw. wer letztendlich der Serienkiller ist, habe ich überhaupt nicht gerechnet. Genau das ist es, was ich an Thriller so gerne mag. Die Spannung wird ewig gehalten und dann ist der Mörder plötzlich jemand mit dem man so überhaupt nicht gerechnet hat. Der 2. Band "Der Todeskünstler" war auch genial, allerdings fand ich ihn schon fast etwas harmloser als "Die Blutlinie", aber nicht weniger spannend. Das Ende war wieder nicht vorherzusehen. Sehr toll! Die Reihe um Smoky werden direkt auf meiner Wunschliste landen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wie sich einige Charaktere noch entwickeln. Das Cover viel mir direkt ins Auge. Es passt super! Fazit: Zwei tolle Bände in einem Buch zusammengefasst. Wir irgendwann ein wenig unhandlich, wenn man länger liest, aber alles machbar. Beide einzelnen Geschichten sind super spannend! Kann ich jedem Thriller-Fan empfehlen! Die Reihe: Band 1: Die Blutlinie Band 2: Der Todeskünstler Band 3: Das Böse in uns Band 4: Ausgelöscht

    Mehr
    • 5
    Arun

    Arun

    30. September 2015 um 16:29
  • Die zwei besten Smoky-Barrett-Thriller des Autors

    Die Blutlinie / Der Todeskünstler
    WildRose

    WildRose

    03. July 2015 um 22:27

    Nach mehrmaligem Lesen fällt es mir schwer, meine ursprünglichen Rezensionen zu ändern und einen Stern abzuziehen. Dennoch werde ich es tun, weil einem manchmal erst nach mehrmaliger Lektüre eines Buches dessen Schwachstellen auffallen. Vom Inhalt her sind meiner Ansicht nach sowohl "Die Blutlinie" als auch "Der Todeskünstler" von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gelungen. Die Bücher haben einfach alles, was ein guter Thriller braucht, in erster Linie Spannung und Nervenkitzel. Man lebt mit, man leidet mit, an manchen Stellen verzieht man voller Abscheu das Gesicht oder windet sich, weil man sich gar zu stark in die Lage der Opfer hineinversetzt. Es sind Thriller, die nicht kaltlassen,  sondern noch lange im Leser nachhallen, weil man weiß, dass solche grausamen Dinge eben tatsächlich passieren, dass es Menschen gibt, die sich am Leiden anderer erfreuen und von den Schreien ihrer Opfer gar nicht genug bekommen können. Das Ermittlerteam um Smoky Barrett ist mir im Laufe der Jahre richtiggehend ans Herz gewachsen; genau darum verziehe ich nun, da ich Kritik an McFadyens Charakterisierungen der einzelnen Personen üben muss, auch leicht unwillig das Gesicht. Tatsache ist aber, dass McFadyen ganz schön dick aufträgt. Genau das wird viele Leser stören (klickt man sich durch Rezensionen, wird einem schnell klar, dass dies auch tatsächlich der Fall ist). Da ist einmal Smoky, die Protagonistion: Sie wurde nicht nur von einem brutalen Killer gefoltert, vergewaltigt und entstellt, sondern verlor durch dessen erbarmungslose Hand auch noch ihren Mann und ihre Tochter, wobei letztere vom Mörder als lebendiger Schutzschild missbraucht wurde, sodass Smoky mit dem grauenhaften Gefühl leben muss, ihr eigenes Kind getötet zu haben. Smoky wird auch nicht von ihren Eltern unterstützt, denn diese sind ebenfalls längst tot, wobei ihre Mutter einen tragischen, schmerzhaften Bauchspeicheldrüsenkrebstod starb. Als wäre das noch nicht genug, wird in "Die Blutlinie" Smokys beste Freundin Annie King vergewaltigt und ermordet; die zehnjährige Tochter Bonnie wird zwar verschont, aber der Mörder bindet sie drei Tage lang an der Leiche ihrer toten Mutter fest, sodass das Mädchen danach stumm ist. Wie man später erfährt, ist Bonnie auch noch hochbegabt und ihrem Alter weit voraus. Alan Washington gehört zu Smokys Team und ist ein afroamerikanischer Berg von einem Mann, aber herzensgut und nahezu vollkommen. Natürlich hat auch er das ein oder andere tragische Geheimnis, aber McFadyen wird nicht müde zu betonen, dass Alan zu den "Guten" gehört. Seine Frau Elaine ist klarerweise eine wunderschöne Latina von einem so sanften, freundlichen Wesen, dass man ihre Güte auf den ersten Blick zu erkennen vermag. Ihr Bruder starb auf tragische Weise, sie wuchs als Waise auf. Jetzt hat Elaina auch noch Krebs. Also eindeutig eine Gute! Callie gehört ebenfalls in Smokys Team. So wie Smoky und Elaina ist natürlich auch sie wahnsinnig attraktiv. Außerdem ist Callie loyal bis zum Geht-nicht-mehr, schlagfertig und superintelligent. Auch sie hat so ihre Geheimnisse, aber sie ist eben auch eine der Guten. Daran lässt McFadyen keinen Zweifel. James ist im Grunde genommen ebenfalls gut und das letzte Teammitglied. Auch er hat natürlich Schicksalsschläge hinter sich, denn seine Schwester Rosa wurde von einem Psychopathen ermordet. James ist - große Überraschung! - hochintelligent und hat die Highschool mit 15 Jahren abgeschlossen. Weitere Charaktere, wie Kirby Mitchell, die Ex-Auftragskillerin, sind auch alle nach einem ähnlichen Schema aufgebaut: Sie haben das ein oder andere düstere Geheimnis, zählen aber zu den Guten. Für sich genommen ist das alles gar nicht so schlimm, wie es sich jetzt anhören mag. Denkt man aber darüber näher nach, ist es durchaus nervig, wie sehr McFadyen auf Stereotypen und Klischees zurückgreift. Es mutet schon ein wenig seltsam an, dass Smoky, Elaina, Callie und Kirby alle so wahnsinnig, atemberaubend gutaussehend sind und keine von ihnen nicht nur durchschnittlich aussieht oder gar eine Brille trägt. Okay, Smoky hat hässliche Narben im Gesicht, aber davon abgesehen dürfte sie wohl ein ganz heißer Feger sein un die Narben machen sie wohl erst so richtig heiß. Ich glaube, McFadyen ist sich der Tatsache, wie überzeichnet die weiblichen Hauptcharaktere in seinem Buch wirken, gar nicht bewusst. Doch jetzt kommt das große Aber: Ich finde, dass die Übertreibungen und Extreme, die sich in den Hauptpersonen finden, das Lesevergnügen so gut wie gar nicht schmälern, denn gerade dadurch, dass alle ihre Geheimnisse und Lasten zu tragen haben, werden die Thriller erst so richtig "rund". Man will die Ermittler kennenlernen, sich mit ihnen identifizieren - und McFadyen schafft es, sie genau so darzustellen, dass man die Bücher regelrecht verschlingt und stets mitfiebert. Es ist absolut verrückt, aber gerade die eigentliche Unglaubwürdigkeit der Charaktere verleiht diesen Thrillern das gewisse Etwas und heben sie von anderen Büchern dieses Genres ab! Die Fälle, die McFadyen beschreibt, haben es in sich. Seine Thriller sind eindeutig nichts für schwache Nerven, denn da wird munter geflucht, gemordet, vergewaltigt, zerschnitten, ausgeweidet und gefoltert. Der Autor lässt keine Grausamkeit aus, was an gewissen Stellen seiner Bücher das unbehagliche Gefühl in einem aufkommen lässt, wie der Autor sich wohl fühlt, wenn er diese blutigen Szenen zu Papier bringt, wobei er jedes noch so kleine Detail ausführlich beschreibt... Andererseits  kann man gerade dadurch mit den Opfern mitfühlen und wird richtig in die Handlung hineingezogen. Es ist etwas anderes, die Sätze "Eine junge Frau wurde vergewaltigt. Dann ermordete der Killer sie brutal" zu lesen, als viel mehr Details über ihre furchtbaren letzten Stunden auf Erden zu bekommen. Wenn man die Bücher um Smoky Barrett liest, dann möchte man die die darin umherziehenden Mörder am liebsten selbst zur Strecke bringen, so sehr lebt man mit. Ich bin ein großer Fan von Smoky Barrett, weil die wenigsten Thriller derart mitreißend sind. Das, was McFadyen schafft, das schafft kein Beckett, keine Slaughter. McFadyens Thriller sind atemberaubend, blutrünstig, beunruhigend. Man erkennt, dass der Autor an etlichen Stellen übertreibt, überzeichnet, Grenzen überschreitet - aber man verschling die Bücher förmlich, weil man wissen will, wie sie ausgehen. Weil man an Smoky Barrett, an ihr Team, an das Gute glauben möchte. Weil es Thriller mit Gänsehaut-Garantie sind, die man nicht so schnell wieder vergisst.

    Mehr