Coinneach MacLeod

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von The Hebridean Baker.

Lebenslauf

Coinneach MacLeod, geboren und aufgewachsen auf der Insel Lewis, der nördlichsten Insel der Äußeren Hebriden in Schottland, ist einer der bekanntesten neuen Influencer im Bereich Backen und Kochen. Inspiriert von traditionellen Familienrezepten und einheimischen Produkten wurde er 2020 als »Hebridean Baker« auf TikTok berühmt. Er hat bereits über 250.000 Follower weltweit dazu motiviert, zu backen, Gälisch zu lernen und ein gesünderes und einfacheres Leben anzustreben. Zusammen mit seinem Partner Peter und ihrem Westie-Welpen Seòras möchte Coinneach das Beste der schottischen Inseln einem weltweiten Publikum näherbringen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Coinneach MacLeod

Cover des Buches The Hebridean Baker (ISBN: 9783442762293)

The Hebridean Baker

(4)
Erschienen am 15.11.2023

Neue Rezensionen zu Coinneach MacLeod

Cover des Buches The Hebridean Baker (ISBN: 9783442762293)
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Rezension zu "The Hebridean Baker" von Coinneach MacLeod

Angie*
Gaeltacht - und Rezepte zum Wärmen von Körper und Seele....

MEIN LESEEINDRUCK: Das mit herrlichen Bildern der Insel Lewis ausgestattete Koch - und Backbuch fasziniert unglaublich durch seine  kreative Aufmachung. Es vermittelt nicht nur spielend nachzukochende Rezepte, sondern gibt zusätzlich einen umfassenden Einblick in den  Gälisch geprägten  Kulturkreis der schottischen äusseren Hebriden um seine Geschichte, Sprache, Mythen und Legenden.  Die  wunderbaren Landschaftsfotos der Inseln, im wilden Atlantik gelegen, Anekdoten des Autors, gesammelt von Freunden und Familie, lockern Bilder, Text und Rezepte angenehm auf. Die genauen Anleitungen der leicht herzustellenden schottischen Rezepte begeistern und einiges habe ich in meiner Küche schon ausprobiert. So zum Beispiel den *Gin Gravadlax mit Rote-Beete-Apfel-Salat*, sowie das herrliche, Kraft spendende Shortbread Rezept auf Seite achtzehn. Freude von Hafergerichten kommen voll auf ihre Kosten, genau so wie Leckermäulchen von Süssem und Fleischliebhaber*innen.  Alle Back - und Koch Zutaten sind auch hierzulande zu bekommen - ein wenig möchte ich aber auf den hohen  Zuckeranteil mancher Backrezepte aufmerksam machen. 


Das Buch mit seinen  ca. zweihundertsechsunddreissig Seiten hat der Autor in acht Rubriken unterteilt, die ich hier nun aufführen werde:


TRADITIONELLES AUS DER KÜCHE


RUND UM DEN HAFER


AUS DEM BACKOFEN


VOM LAND ZUM MEER


KLEINE LECKEREIEN


CRUMBLES & DESSERTS  


SLÀNTE


BACKEN ZUM FEST







Zitat und Auszug aus dem Buch Seite 111

Dieses Rezept hat sehr  traditionelle Wurzeln,  ist auch im gesamten nordischen Raum verbreitet und hat mir und meiner Familie wunderbar gemundet. 


Die Aufführung einer Playlist mit  stimmigen gälischen Titeln und Highland-Melodien bildet einen harmonischen Abschluss des Buches!


Meine Bewertung: FÜNF ***** verdiente Sterne für dieses kreative und aussergewöhnliche Back - und Kochbuch!


Herzlichen Dank an den Autor und den btb-verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

htthttps://literaturgarten.blogspot.com/2023/12/the-hebridean-baker-von-coinneach.htmlps://literaturgarten.blogspot.com/2023/12/the-hebridean-baker-von-coinneach.html

Cover des Buches The Hebridean Baker (ISBN: 9783442762293)
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Rezension zu "The Hebridean Baker" von Coinneach MacLeod

Annychristin
Leckereien zum Nachkochen/-backen

Ich kann euch schon mal eins sagen. Holt die Flasche Whisky aus dem Schrank (die ihr auch für etliche Rezepte benötigen werdet), werft die Playlist aus dem Buch an und begebt euch gedanklich auf die Hebriden. 

Coinneach Macleod „The Hebrideand Baker“ schreibt, es sei Zeit für DEINE Geschichte mit den Hebriden und ich hatte große Lust mich darauf einzulassen.

Das Kochbuch startet mit dem Inhaltsverzeichnis, in dem die Rezepte thematisch übersichtlich angeordnet sind. 

Dann folgen einleitende Worte über Coinneach und Empfehlungen zu Seiten mit regionalen schottischen Produkten und Hinweise zu Mengenangaben. 

Jeder Rezeptabschnitt wird von einem Abschnitt über die Legenden, die Sprache, die Lebensweise und Traditionen unterbrochen. Ich habe jede Menge interessante Sachen über die Hebriden erfahren.

Die Rezepte sind relativ einfach zuzubereiten und doch raffiniert. Das finde ich immer sehr wichtig, denn wenn es zu kompliziert wird, traue ich mich nicht unbedingt ran. Hier konnte ich sofort loslegen und habe mich für die Zucchini Scones entschieden. Die waren so lecker. 

Ich bin sicherlich nicht der Maßstab, aber ich kannte kaum Rezept aus diesem Buch in dieser Form. Gerade auch die süßen Rezepte haben es mir sehr angetan und davon werde ich noch einige nachmachen.

Ich kann euch das Buch definitiv empfehlen. 70 schottische Rezepte, die ihr unbedingt ausprobieren müsst. 

Und die Hebriden sind als eins meiner nächsten Reiseziele vorgemerkt. 

Cover des Buches The Hebridean Baker (ISBN: 9783442762293)
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Rezension zu "The Hebridean Baker" von Coinneach MacLeod

hasirasi2
Macht Lust auf die Hebriden

„… einfache, kleine Backwerke mit einer übersichtlichen Auswahl an Zutaten, die gesund sind und glücklich machen …“ (S. 2) ist das Motto von Coinneach MacLeod, auf TikTok und Instagram bekannt als „The Hebridean Baker“. Man merkt schon dem Vorwort an, wie sehr Coinneach seine Heimat und die Erzeugnisse der Hebriden und des schottischen Festlands liebt und mit wieviel Liebe und Genuss er sie verarbeitet. Die Rezepte sind wirklich einfach gehalten und dürften auch für Anfänger kein Problem darstellen. Er verzichtet auf außergewöhnliche Zutaten, 

den speziellen Gin und Whisky kann man online kaufen.

 

Die Rezepte sind verschiedenen Kategorien aufgeteilt. Gestartet wird mit „Traditionelles aus der Küche“, wo ich Euch das klassische Shortbread ans Herz legen möchte, das durch den braunen Zucker extrem knusprig ist und eine leichte Karamellnote hat. Aber auch die Orangen-Clementinen-Marmelade, die dann z.B. in den Dundee-Muffins (natürlich mit Whisky) oder der Treacle-Tarte verarbeitet wird, ist sehr lecker.

Im Kapitel „Rund um den Hafer“ haben es uns vor allem das Herbst-Porridge mit Apfel-Birnen-Kompott (perfekt auch im Winter) und die Kirsch-Schoko Overnight Oats angetan. Außerdem will ich unbedingt noch das Schottische Flammeri aus selbstgemachter Hafermilch probieren – natürlich stilecht mit Whisky verfeinert.

„Aus dem Backofen“ müsst ihr unbedingt den Carrot Cake probieren, der durch das Kardamom und die Rosinen fast schon weihnachtlich schmeckt, und die Bra Braw Buns (mit Preiselbeerkonfitüre gefüllte Zimtschnecken!). Man findet hier aber auch klassischen Ingwer- oder Gewürz-Tee-Kuchen.

In „Vom Land zum Meer“ beweist Coinneach, dass er auch kochen kann: z.B. Gravadlax mit Gin oder Mac’n’Cheese mit selbstgefangenem Hummer. 

Bei „Kleine Leckereien“ hat er mich mit Biscotti überrascht, die ich eher in Italien ansiedeln würde, allerdings verfeinert er seine Variante mit Heidekraut. Irgendwann will ich das Millionaire´s Shortbread ausprobieren, weil mir schon beim Anschauen des Fotos das Wasser im Mund zusammenläuft. 

Unter „Crumbles und Desserts“ findet man u.a. Brotpudding mit Marmelade, Apfel-Amaretti-Crumble und veganen Milchreis.

Unser Highlight bei „Sláinte“ ist der Schokokuchen mit Stout-Bier (Guinness) und Frischkäseglasur, die das Gegengewicht für die leicht bittere / herbe Note des Kuchen ist. Dazu passt der Gaelic Coffee mit Whisky, der auch im Tiramisu oder der Orangenmousse verarbeitet wird.

Und passend zu Weihnachten findet man in „Backen zum Fest“ einen Christmas Cake und dazu heißen Gin-Toddy, aber Haferkekse und Triffle.

 

Doch Coinneach MacLeods Buch ist mehr als nur ein Backbuch. Zwischen den Rezeptkategorien lässt er spannende geschichtliche Hintergründe der Hebriden einfließen, erzählt, dass sie lange zu Norwegen gehörten (was die Zimtschnecken erklärt) und wie und wovon die Bewohner früher lebten, welche (oft blutigen) Mythen, Sagen und Legenden sich um die Inselgruppe ranken. 

Das spickt er mit persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen. Zu seiner Familie gehören heute noch Fischer, außerdem züchten sie Schafe, deren Wolle sie zu Harris Tweed verarbeiten, der auf den Laufstegen der Luxusmarken landet. 

Aber er gibt auch ganz private Einblicke, schildert das Kennenlernen mit seinem Partner, wie sehr sie beide Musik lieben und dass selber gälisch singen, was ihn zu den Festen und Bräuchen der Hebriden führt – und natürlich den dazugehörigen Getränken. Den mit Zuckertang verfeinerten Gin der Insel und auch den Torfwhisky würde ich zu gerne mal probieren, zumal sie sich oft in seinen Rezepten wiederfinden.

Und nicht zuletzt schwärmt er von der wunderschönen, abwechslungsreichen, rauen und mystische Landschaft seiner Heimat, deren stimmungsvolle Fotos Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub machen – natürlich auf den Hebriden, um die ganzen Köstlichkeiten vor Ort probieren zu können. 

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