Colette McBeth zorneskalt

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Inhaltsangabe zu „zorneskalt“ von Colette McBeth

Sie weiß alles von dir: deine beste Freundin. Und genau das macht sie so gefährlich.

Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war …

Ein bitterböses und hochspannendes Debüt mit tiefen psychologischen Einsichten in eine Frauenfreundschaft auf dem schmalen Grat zwischen grenzenlosem Vertrauen und abgrundtiefem Hass.

Manipulativ, bedrohlich, düster – psychologische Spannung vom Allerfeinsten!

Wo hört Liebe auf und wo fängt Hass an?

— _Jassi

Eines der wohl besten Bücher in meinem Regal. Habe es verschlungen. Einfach nur genial, packend und spannend. Tolles Buch!

— JenniferLillian

Der Einstieg war sehr langatmig und am Schluss hat mir etwas gefehlt. Ansonsten ein durchschnittlicher Thriller.

— paschsolo

nicht wirklich spektakulär, ganz nett für Zwischendurch aber mehr auch nicht...

— nettiii

Ein Thriller der zeigt, wie schnell eine Freundschaft aufgebaut, aber auch wieder zerbrechen kann

— Curin

Spannend bis zum Schluss! Gewöhnungsbedürftiger Erzählstil.

— ANATAL

Nach einem relativen lahmen Anfang kann dieser Thriller doch noch mit spannenden Überraschungen aufwarten.

— Lilli33

Insgesamt wirklich ein spannender Thriller, der aus einer besonderen Sicht erzählt wird und bis zum Schluss Überraschungen bereithält.

— Scheherazade

leider abgebrochen, schon auf den ersten Seiten konnte mich die Autorin leider nicht abholen.

— Seehase1977

Es ist mir schwer gefallen in das Buch einzutauchen. Bis zur Mitte empfand ich es als langweilig; danach wurde es spannender. Komisches Ende

— moccabohne

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    TinaLiest

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    • 4789
  • Gut, aber zu vorhersehbar

    zorneskalt

    Curin

    16. July 2015 um 19:56

    Als Rachel Walsh zu einer Pressekonferenz wegen einer vermissten Person nach Brighton gesandt wird, ahnt sie noch nicht, dass sie dort mit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Clara O´ Connor konfrontiert wird. Als Nachrichtensprecherin wird sie bald von dem Fall abgezogen, aber macht sich selbst auf die Suche... . In diesen Thriller konnte ich mich gut einlesen. Der Spannungsbogen blieb für mich allerdings die meiste Zeit eher im mittleren Bereich, da viele Dinge einfach schon durch den Klappentext verraten werden und ich so als Leserin bereits wusste, dass mit der Freundschaft nicht immer alles gut war. Gefallen haben mir besonders die Rückblicke, in denen man erfährt wie eng  Rachel und Clara als Teenager befreundet waren, aber auch welche Schattenseiten und Geheimnisse beide damals schon geteilt haben. Rachel ist als Figur absolut glaubwürdig und man erfährt im Verlauf der Handlung immer mehr über sie. Richtig sympathisch war sie mir nie, aber sie bleibt einem in Erinnerung, weil sie doch markante Züge in ihrem Charakter hat. Die Autorin Colette McBeth schreibt ziemlich gut und baut auch wieder Wendungen in das Geschehen ein, die aber kaum richtig überraschend kamen. Sie versteht es allerdings zu zeigen, wie schnell eine Freundschaft aufgebaut, aber auch wieder zerbrechen kann. Insgesamt hat mich dieser Thriller gut unterhalten, aber das gewisse Etwas fehlt noch. Auch hätte es spannender sein können.

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  • Beste Freundinnen

    zorneskalt

    walli007

    Während der Schulzeit mit dreizehn oder vierzehn lernen sich Rachel und Clara kennen. Sie werden unzertrennlich, die etwas dickliche und unscheinbare Rachel und Clara, mit der eigentlich jeder befreundet sein möchte. Gerade Rachel ist es, die es schafft. Viele Jahre später hat Rachel es geschafft, die überflüssigen Pfunde loszuwerden und sich zur anerkannten TV-Reporterin zu mausern. Nach einem langen Aufenthalt im Ausland ist Clara nach England zurückgekehrt. Die Freundinnen möchten die alten Zeiten wieder aufleben lassen, doch so einfach ist das nicht. Dennoch ist Rachel entsetzt als sie während der Vorbereitungen auf einen Life-Report erfährt, dass es genau um ihre beste Freundin geht, die verschwunden ist. Psychospielchen unter Kindern sind nicht unbedingt etwas Unbekanntes, gerade bei Mädchen scheint sich oft eine vermeintlich begehrenswerte mit weniger herausragenden Freundinnen zu umgeben, vielleicht um noch mehr zu strahlen. Manchmal kann es geschehen, dass sich die Rollen im Laufe der Zeit umtauschen. Doch immer bleibt es ein Rollenspiel, das eine echte Freundschaft in Frage stellt. Jedenfalls gibt es zwischen Clara und Rachel zweifelhafte Freundschaftsbeweise, die unsicher machen, ob so etwas tatsächlich ein Zeichen von Freundschaft oder Zusammengehörigkeit sein kann. Nicht viel anders ist es zwischen den erwachsenen Frauen. Man fragt sich, wer welches Spielchen spielt und warum. Während die Gedanken kreisen liest sich das Buch ausgesprochen locker und gut. Immer tiefer wird der Leser in den seltsamen Kampf der Freundinnen hineingezogen und fragt sich, ob überhaupt jemand die Oberhand behalten kann und ob sie jemals eine gehabt hat. Die beiden Frauen scheinen sich in nichts nachzustehen.  Aus Rachels Sicht geschildert, werden einige Vermutungen zur Gewissheit und einige Fragen geben Anlass zu Grübeleien. Der Ausdruck „Beste Freundin“ bekommt in diesem spannenden Roman eine recht eigenartige Bedeutung, der man im richtigen Leben keinen Platz einräumen möchte. Anziehend und abstoßend zugleich und doch eine packende Lektüre.

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    • 2
  • Grenzenloses Vertrauen oder abgrundtiefer Hass?

    zorneskalt

    Pounce

    Inhalt: Die erfolgreiche Kriminalreporterin Rachel Walsh wird zu einer Pressekonferenz geschickt, ohne zu wissen was sie dort erwarten wird. Gehetzt kommt sie im Konferenzraum an und bekommt den Schock ihres Lebens. Von einem Plakat neben dem Podium lächelt ihr das Gesicht ihrer allerbesten Freundin Clara entgegen. Sie ist vor drei Tagen spurlos verschwunden, nachdem sie in einer Bar mit Freunden und auch mit Rachel verabredet war. Doch dort kam sie nie an. Rachel wird von der Berichterstattung abgezogen, sobald ihre Beziehung zu Clara klar wird. Sie will sich aus diesem Fall trotzdem nicht zurück ziehen und versucht auf eigene Faust herauszufinden was mit Clara geschehen ist. Rachel wollte sich in der Bar mit Clara treffen und sogar bei ihr übernachten, aber warum kam sie erst dort an, als Rachel schon gegangen war? Und warum kam sie nicht zurück zu ihrer Wohnung? Rachel versucht diese Fragen zu klären und wird dabei immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert. Langsam glaubt sie, dass sie beide mehr verbindet als eine tiefe Freundschaft. Kann aus grenzenlosem Vertrauen wirklich Hass werden?  Meinung: Was für ein toller Debütroman! Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte und vor allem vom Schreibstil. Er ist sehr außergewöhnlich, da Rachel ihrer Freundin Clara schreibt und sie somit direkt anspricht. Der ganze Text ist dadurch aus der Sicht von Rachel geschrieben, sodass man sehr gut mit ihr mitfiebern kann. Das ist wirklich ein sehr faszinierende Möglichkeit den Leser zu lenken und ihn tiefer in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man erfährt Stück für Stück mehr Details aus der Vergangenheit der beiden Frauen und kann sich so die einzelnen Puzzelteile selber zurecht legen. Es gibt viele überraschende Wendungen und Schockmomente, sodass keine Längen entstehen und der Psychothriller hochspannend bleibt. Ich kann diesen Thriller nur weiterempfehlen und ich denke auch nach dem Lesen immer noch an die Geschichte. Sie beschäftigt einen so sehr, dass man eigentlich wissen will, was danach passiert, denn es bleibt vielleicht doch die ein oder andere Frage unbeantwortet, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Mich hat die Geschichte jedenfalls fesseln können und deswegen bekommt "Zorneskalt" auch den Favortienstatus bei mir.  Fazit: Ein hochspannendes und nervenaufreibendes Debüt, das man nicht verpassen sollte!

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    • 2

    MrsFoxx

    25. November 2014 um 11:41
  • Durchdachter Plot - gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    zorneskalt

    Lilli33

    05. September 2014 um 19:14

    Rachel hat sich mich ihren 27 Jahren schon ganz schön die Karriereleiter bei NNN, einem britischen Fernsehsender, hochgearbeitet. Sie berichtet über Verbrechen. Als die Künstlerin Clara vermisst wird und sie über den Fall berichten soll, erfährt sie von der Identität der Vermissten quasi erst vor der laufenden Kamera und ist geschockt: Es handelt sich um ihre beste Freundin, die vor drei Tagen nicht zu einer Verabredung erschienen ist. Kein Wunder, dass Rachel tiefer in den Fall hineingezogen wird, als ihr lieb sein kann. Anfangs braucht die Story etwas Anlauf, um in Schwung zu kommen, aber circa ab der Mitte des Buches ist es hinreichend spannend. Zwar kann man sich dann auch bald schon zusammenreimen, worauf das alles hinausläuft, aber es ist noch nicht abzusehen, wer noch alles dran glauben muss. Insofern wird die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten. Die Geschichte um die Freundschaft der beiden Frauen ist relativ komplex und nicht von Anfang an zu durchschauen. Es kommen immer mehr Puzzlestückchen hervor, die dann schließlich zusammen ein rundes Bild ergeben. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und fördert das Lesevergnügen nicht unbedingt. Rachel erzählt in der Ich-Form und spricht Clara immer wieder direkt an. Die Du-Form in der Vergangenheit mag im Englischen ja noch „normal“ klingen, im Deutschen hört es sich dann aber doch sehr gestelzt an: du saßest, du sahst usw. So spricht doch bei uns kein Mensch. Obwohl man also die ganze Handlung durch Rachels Augen sieht, habe ich die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu ihr gewahrt, sie ist mir nicht wirklich nahe gekommen, ihre Gedanken und Gefühle wirkten auf mich nicht richtig authentisch. Für einen Debütroman ist „Zorneskalt“ schon ganz beachtlich und man darf auf weitere Werke von Colette McBeth, die übrigens auch selbst Reporterin ist und dadurch einen umfassenden Einblick ins Milieu geben kann, gespannt sein.

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  • Ein besonderer Schreibstil für einen Thriller

    zorneskalt

    Scheherazade

    04. September 2014 um 19:40

    Rachel ist Kriminalreporterin beim National News Network. Als sie zu einer Pressekonferenz in Brighton, ihrer alten Heimatstadt gerufen wird, ahnt sie nichts Böses. Nachdem sie den Raum betreten hat, bekommt sie einen Schock. Die Vermisste, über die sie in wenigen Minuten berichten soll, ist ihre beste Freundin Clara. Gestern wollte sie sich noch mit ihr treffen und heute wird sie als Vermisste im ganzen Land gesucht. Was ist passiert? Und was hat das ganze mit Rachel zu tun? Die Sicht aus der die Geschichte erzählt wird ist wirklich etwas Besonderes. Es ist ein überdimensionierter Brief, den Rachel an ihre vermisste Freundin Clare schreibt. Zu Anfang fand ich das etwas gewöhnungsbedürftig, da Clara auch immer angesprochen wird, aber ich gewöhnte mich schnell daran. Der Aufbau der Geschichte ist wirklich gut gemacht. So hat das Verschwinden von Clara sehr viel mit der Vergangenheit zu tun. So wird einerseits der Fall beschrieben und andererseits immer wieder in die Vergangenheit geschaut, um die Freundschaft von Rachel und Clara besser zu verstehen. So war es wirklich bis zum Ende hin spannend. Die Auflösung hat mich auch sehr überrascht. Die Freundschaft zwischen Rachel und Clara spielt eine große Rolle und deshalb sind die Gefühle der beiden wichtig und Rachel analysiert sehr viel und fragt sich auch, was Clara wohl jetzt denken würde. Da man natürlich nur Rachels „Wahrheit“ erfährt, fragt man sich auch oft, was Clara wohl wirklich denken würde und das fand ich sehr spannend. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist fesselnd und flüssig zu lesen und passt sehr gut zum Thema. Insgesamt wirklich ein spannender Thriller, der aus einer besonderen Sicht erzählt wird und bis zum Schluss Überraschungen bereithält. Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Weiterempfehlung.

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  • Thriller der anderen Art

    zorneskalt

    britta70

    Die Kriminalreporterin Rachel Walsh arbeitet für den Nachrichtensender National News Network. Kurz vor dem Beginn einer Pressekonferenz in Brighton stößt sie auf ein Plakat, das ein ihr sehr vertrautes Gesicht zeigt: ihre ehemalige Freundin Clara. Nun ist sie spurlis verschwunden; wurde möglicherweise ermordet. Rachel geht der Sache auf den Grund und taucht dabei immer tiefer in eine Vergangenheit ein, die sie längst vergessen wollte. Dabei gerät sie selbst unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden der Freundin zu tun zu haben, denn sie hat ein delijates Detail verschwiegen: Am Tag vor Claras Verschwinden waren sie beide miteinander verabredet gewesen... "Zorneskalt" von Colette McBeth ist ein ziemlich außergewöhnlicher Thriller. Er ist komplett in Briefform geschrieben: Rachel schreibt an Clara. Passagen aus Gegenwart und Vergangenheit wechseln einander ab und ergeben das umfassende Bild einer Frauenfreundschaft und deren Entwicklung. Die Autorin zeichnet ein sehr dichtes Psychogramm dieser Freundschaft mitsamt allen Höhen und Tiefen. Kaum glaubt man, sich ein Bild über Tàter und Opfer gemacht zu haben, wird dieses Bild über den Haufen geworfen. Die Geschichte hat mich srhr gefesselt und das Ende fand ich stimmig. Wrr mal einen etwas anderen Thriller ausprobieren möchte, ist hier sicher an der richtigen Adresse. 

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    • 2

    parden

    01. August 2014 um 06:07
  • Erkaltet ist nur die Spannung

    zorneskalt

    Amarok

    Der hier vorliegende Thriller bietet zwar strukturell einen interessanten Plot, bleibt insgesamt gesehen jedoch weit hinter den Ankündigungen auf dem Klappentext zurück. Die Hauptfigur ist die Kriminalreporterin Rachel Walsh, die für den Nachrichtensender National News Network arbeitet und bei der Teilnahme an einer polizeilichen Pressekonferenz plötzlich vor dem Vermisstenbild steht, das ihre älteste und auch beste Freundin Clara O´Conor zeigt. Daraufhin beginnt die eigentliche Geschichte um die Freundschaft dieser beiden Frauen und deren dramatischen Verlauf. Grundsätzlich ist die Idee ganz interessant und zu Beginn auch der Erählstil, doch ziemlich schnell wird deutlich, dass man es hier mit keinem raffiniert konstruierten, wendungsreichen und spannenden Thriller zu tun hat. Leider ist dieser Krimi viel zu vorhersehbar, enthält einige auffallende Logikfehler und merkwürdige Vergleiche, ergeht sich in viel zu ausschweifenden, nichtssagenden Beschreibungen, verleiht seinen Protagonisten keine Persönlichkeiten, sondern nur Klischees und langweilt leider mehr als zu unterhalten oder gar zu fesseln. Leider hat mich dieser Thriller stark enttäuscht, da er nichts von dem hält, was er auf dem Klappentext verspricht und keine von den Versprechungen erfüllt mit denen dieser Roman beworben worden ist.

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    • 2

    Arun

    21. April 2014 um 17:23
  • Colette McBeth - Zorneskalt

    zorneskalt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2014 um 16:55

    Kurzbeschreibung:  Sie weiß alles von dir: deine beste Freundin. Und genau das macht sie so gefährlich... Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war... *Quelle* Zur Autorin:  Colette McBeth lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Westen Londons. Sie war zehn Jahre lang Reporterin für den britischen Fernsehsender BBC und besuchte 2011 die Faber Academy, die so berühmte Schriftsteller wie T. S. Eliot, James Joyce, Sylvia Plath und Samuel Beckett hervorbrachte. Zorneskalt ist Colette McBeths Debütroman. Ein zweiter Psychothriller ist in Arbeit. Meinung:  Die Endzwanzigerin Rachel Wash arbeitet als Kriminalreporterin für einen TV-Nachrichtensender. Als sie zu einer Pressekonferenz der Brightoner Polizei beordert wird, traut sie ihren Augen kaum: Ihre beste Freundin seit Kindertagen, Clara O'Connor, wird vermisst. Rachel recherchiert, was mit Clara passiert sein könnte. Dann macht sie eine weitere Entdeckung, die ihr gänzlich den Boden unter den Füßen wegzieht: Ihr Freund Jonny war der letzte, der Rachel vor ihrem Verschwinden gesehen hat, denn von beiden existiert eine Kameraaufzeichnung. Was geschah mit Clara und auch mit Jonny, der seitdem ebenfalls spurlos verschwunden ist? Colette McBeth hat mit Zorneskalt einen Thriller geschrieben, der sehr viel Augenmerk auf die psychologische Seite legt, es finden keinerlei blutige oder drastische Szenen statt. Mit dem Schreibstil wurde ich erst etwas verspätet warm, denn die Geschichte wird zwar aus Rachels Sicht geschildert, doch tut sie das in einer Art Briefform und oftmals direkt an ihre vermisste Freundin Clara gerichtet. Damit hatte ich anfangs etwas Probleme, doch das legte sich, je weiter ich las. In Rückblicken wird die Freundschaft von Rachel und Clara beleuchtet, die sich 1995 in der Schule kennenlernten und seitdem unzertrennlich waren und sind. Rachel hatte immerzu Probleme mit ihrer alkoholkranken Mutter Niamh, die sich nie sonderlich um sie gekümmert hat. Als Clara allerdings in ihr Leben tritt, versteht sich diese unwahrscheinlich gut mit der Mutter und Rachel fragt sich wieso und wird auch ein wenig eifersüchtig. Erst nach und nach wird die komplexe Freundschaft der beiden Frauen sichtbar, vieles war mir allerdings ein wenig zu vorhersehbar und ich fühlte mich auch an einigen Stellen an Gone Girl von Gillian Flynn erinnert. Oftmals plätscherte mir die Handlung auch zu sehr nur vor sich hin, die Spannung nimmt erst spät an Fahrt auf. Das Ende ließ mich etwas zwiegespalten zurück und war für meine Begriffe einen Schuss zu überzogen.  Fazit:  Ein wenig mehr Spannung und Unvorhersehbarkeit hätte Zorneskalt meiner Meinung nach nicht geschadet. So bleibt es für mich ein durchschnittlicher Thriller, der viel Wert auf den psychologischen Aspekt legt und ohne großartiges Blutvergießen und Gemetzel auskommt.

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  • Ein rundum gelungenes Thrillerdebüt!

    zorneskalt

    blessed

    03. February 2014 um 15:47

    Mit Zorneskalt ist Colette McBeth ein wirklich düsteres Thrillerdebüt gelungen. In Form eines langen Briefes von Rachel an Clara erfährt der Leser nicht nur mehr über die lange Freundschaft zwischen den Frauen, sondern verfolgt auch die aktuellen Geschehnisse rund um die Suche nach Clara – alles aus der Perspektive von Rachel. Auch wenn einige Entwicklungen ein wenig vorhersehbar waren, so nimmt die Geschichte dennoch viele unerwartete Wendungen und steckt voller tiefer psychologischer Abgründe. Ein rundum gelungenes Thrillerdebüt! Ich freue mich auf weitere spannende Bücher von Colette McBeth.

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  • Erst etwas langatmig, dann aber fesselnd und überzeugend!

    zorneskalt

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. February 2014 um 05:25

    Kurzbeschreibung: „Sie weiß alles von dir: deine beste Freundin. Und genau das macht sie so gefährlich ...“ Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war … Meinung: „Zorneskalt“ ist auf jeden Fall ein Thriller, den ich so noch nicht gelesen habe. Das liegt vor allem an der besonderen Erzählform, da das ganze Buch als direkter und privater Brief von Rachel an ihre Freundin Clara verfasst ist. Dabei beleuchtet Rachel die aktuellen Ereignisse zum Verschwinden von Clara, streut aber zwischendurch immer mal wieder Rückblenden aus der Vergangenheit der beiden ein. So erfährt der Leser viel über ihre besondere Beziehung zueinander und merkt dann auch ziemlich schnell, dass in der Freundschaft nicht immer alles perfekt lief und es einige Höhen und Tiefen gab. Diese Form des Briefes ist natürlich eine innovative Idee, die durch die direkte Ansprache dafür sorgt, dass sich der Leser hautnah dabei fühlt. Dennoch konnte mich die Art nicht vollkommen überzeugen, da sie die Wahl der Stilmittel doch etwas einschränkt und es auch irgendwie unglaubwürdig ist. Kein Mensch schreibt einen 384 Seiten langen Brief. Während die Geschichte die erste Hälfte eher stark vor sich hin plätschert und ich schon manchmal versucht war ein paar Seiten nur oberflächlich zu überfliegen, nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte rasant zu. Alle ausführlichen Erklärungen ergeben nun langsam einen Sinn und es wird immer deutlicher, wie stark der Roman mit Wahrheiten und Manipulationen spielt. Man wird in das geschickt geknüpfte Netz aus Liebe und Hass, Freundschaft und Feindschaft, Angst, Verzweiflung und Schuldzuweisung eingewebt und weiß bald selbst nicht mehr, wer das Opfer und wer der Täter ist. Bis zum Schluss werden immer wieder neue Schichten der Beziehung der beiden Freundinnen sichtbar, welche das Gesamtbild immer wieder über den Haufen werfen. Auch das Ende selbst wirft nochmal Fragen auf, anstatt sie zu beantworten. Auch wenn ich eigentlich offene Enden nicht so gerne mag, muss ich sagen, dass ich es hier irgendwie passend finde. Es passt zu den ständigen Geheimnissen der Geschichte und auch dazu, dass man nie genau weiß, wie viel von dem was Rachel beschreibt wirklich der Wahrheit entspricht, oder was davon für eine gute Eigenwahrnehmung etwas abgewandelt wurde. Selbst wenn der Schreibstil nicht wirklich hervorsticht, ist der Roman soweit ganz gut zu lesen. Doch was wirklich hervorsticht, sind die Charaktere und ihre Wandlung innerhalb der Geschichte. Rachel und Clara sind so tiefgründig, dass die Beschreibung selbst nur an der Oberfläche kratzt und der Leser noch viel Spielraum für eigene Charakteranalysen hat. Fazit: Wenn man die erste Hälfte mal überstanden hat, zieht einen „Zorneskalt“ in seinen Bann. Die Spannung steigt durch ständige Wendungen auf ein hohes Gesamtlevel an und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ein gut konstruiertes Spiel aus Wahrheit und Manipulation, bei dem alle menschlichen Gefühle eine Rolle spielen und die Charaktere tiefgründig wirken. So gibt’s, trotz des langatmigen Starts und der Unglaubwürdigkeit der gewählten Erzählform, 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne Psychothriller lesen.

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  • Manipulativ und düster

    zorneskalt

    Line1984

    01. February 2014 um 08:32

    Inhalt: Manipulativ, bedrohlich, düster - psychologische Spannung vom Allerfeinsten! Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O'Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war ... Ein bitterböses und hochspannendes Debüt mit tiefen psychologischen Einsichten in eine Frauenfreundschaft auf dem schmalen Grat zwischen grenzenlosem Vertrauen und abgrundtiefem Hass. Meine Meinung: Rachel ist Kriminaljonarlistin als sie zu einer Pressekonferenz berufen wird um über einen Vermisstenfall zu berichten, stellt sie mit Schrecken fest das die vermisste Person ihre beste Freundin Clara ist mit der sie seit der Schulzeit befreundet ist. Und auf einmal ist nichts mehr wie es war. Nach dem ersten Schock stellt sie ihre langjährige Freundschaft zu Clara in Frage. Mit der Zeit sieht sie ein das ihre Freundschaft zu Clara nicht mehr dieselbe ist, etwas hat sich verändert aber warum? Was ist der Grund? So gerät Rachel ins Grübeln und versucht sich mit ihrer Arbeit abzulenken. Es dauert nicht lange und Rachel wird wieder in die Realität zurück geholt da ihr Freund Jonny tot aufgefunden wurde. Rachel begibt sich auf die Suche nach den Gründen für Claras Verschwinden und nach Jonnys Tot..... "Zorneskalt" ist ein Thriller wie ich ihn noch nicht kannte oder gelesen habe, da er in einer Art Briefform geschrieben ist. Aber genau das macht diesen Thriller so spannenden und zieht einen in seinen Bann da man sich durch diese Schreibweise fast selber angesprochen füllt. Geschrieben wird der Brief von Rachel und ist für Clara. Dadurch bekommt man einige Einblicke in die Freundschaft der beiden vom Anfang als sie sich kennengelernt hatten bis zu dem Moment wo fast nichts mehr von ihrer Freundschaft übrig ist. Ich finde diesen Thriller ziemlich mitreißend, schon bald ist man in einer Geschichte um Streitigkeiten und Bösartigkeiten gefangen. Vom Anfang an baut die Autorin Spannung auf, überrascht immer wieder mit neuen Geheimnissen der beiden Freundinnen die man so nicht erwartet. So gelingt es ihr den Leser Seite um Seite tiefer in die Geschichte zu ziehen. Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Debütroman von Colette McBeth. Der Schreibstil liest sich locker und flüssig innerhalb kürzester Zeit habe ich diesen Thriller verschlungen. "Zorneskalt" ist ein raffinierter angelegter Psychothriller, der mich bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat düster, bedrohlich und spannend von Anfang bis Ende!

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  • Leserunde zu "zorneskalt" von Colette McBeth

    zorneskalt

    Eltragalibros

    Freundschaft - zwischen tiefem Vertrauen und bitterbösem Hass In ihrem Debütwerk konstruiert die britische Autorin Colette McBeth einen manipulativen und bedrohlichen Thriller, der den Leser an den zerbrechlichen Rand einer innigen Freundschaft treten lässt. Seid dabei, wenn Reporterin Rachel sich auf die Suche nach der vermissten Clara macht und begebt euch in die Fänge eines düsteren und psychologischen Thrillers! Mehr über das Buch: Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war … LESEPROBE Webseite zum Buch - Ab dem 6. Dezember startet das Zorneskalt-Gewinnspiel! Über die Autorin: Colette McBeth lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in London. Sie arbeitete 10 Jahre lang als Reporterin beim britischen Fernsehsender BBC und besuchte 2011 die bekannte Faber Academy, an der schon Schriftsteller wie T. S. Elliot oder James Joyce ihr Handwerk lernten. Werdet Testleser und lasst euch in die düstere Welt von Colette McBeth' erstem Werk entführen.  Gemeinsam mit dem Blanvalet Verlag vergeben wir insgesamt 30 Exemplare des Buches - hiervon sind 10 für Blogger reserviert. Falls ihr also einen Blog habt, postet bitte zusätzlich den Link in eurem Bewerbungsbeitrag. Wenn ihr euch bewerben möchtet*, dann beantwortet bis zum 08. Dezember 2013 die folgende Frage und vielleicht haltet ihr mit etwas Glück schon bald diesen packenden Thriller in Händen: Liebe und Hass liegen bekanntlich nah beieinander. Was müsste eurer Meinung nach passieren, dass die Freundschaft zur besten Freundin oder zum besten Freund von Liebe in Hass umschlägt? * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das abschließende Schreiben einer Rezension dazu.

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    • 310
  • Zorneskalt

    zorneskalt

    dingsbaer

    23. January 2014 um 19:30

    Als die Kriminalreporterin Rachel zu einer Pressekonferenz fährt, muss sie dort feststellen, dass es sich bei der vermissten jungen Frau um ihre älteste und beste Freundin Clara handelt. Zunächst verheimlicht sie, dass sie Clara kennt, um den Fall behalten zu können und eine Chance zu haben, raus zu finden, was tatsächlich mit Clara passiert ist. Niemand kennt die offizielle Version, nämlich dass Clara und Rachel am Abend von Claras Verschwinden verabredet waren und Clara nicht gekommen war. Als Rachel dann unheimliche Nachrichten erhält und bedroht wird, muss sie die Wahrheit erzählen und wird vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt verdeckt weiter und die Geschichte nimmt einen interessanten und unerwarteten Verlauf, in dem Rachel verdächtigt wird, etwas mit dem Verschwinden von Clara zu tun zu haben. Kann sie diesen Verdacht widerlegen? Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr interessant und ungewöhnlich. Der Leser wird von Anfang an gefesselt und ist mitten drin in der Handlung. Die Handlung wird durch die Protagonistin Rachel in Briefform erzählt. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen. Außerdem war der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sehr interessant und der Leser erfährt in gut portionierten Stücken und aus erster Hand, wie sich die Freundschaft der beiden Frauen entwickelt hat. Dabei erfährt er auch, dass nicht alles so war, wie es nach Außen wirkte. Rachel hat immer versucht, Clara zu gefallen und eine gleichberechtigte Freundschaft zu führen. Und wenn es auch auf  Außenstehende so wirkte, als könne nichts diese intensive Freundschaft gefährden, gab es doch auch hier Probleme. Mir hat das Debüt der Autorin sehr gut gefallen. Nur einen kleinen Kritikpunkt gibt es bei der Wahl des Titels, der meiner Meinung nach eher schlecht gewählt wurde.

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  • Nichts als die Wahrheit...

    zorneskalt

    parden

    21. January 2014 um 21:34

    NICHTS ALS DIE WAHRHEIT... "Wenn ich dich je verlöre, würde ich mich verlieren." Von dem Nachrichtensender National News Network wird die erfolgreiche Kriminalreporterin Rachel Walsh zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton geschickt. Kurz vor Beginn der Konferenz trifft Rachel dort ein und ist zutiefst geschockt. Von einem Plakat neben dem Podium lächelt ihr das Bild ihrer besten Freundin entgegen - Clara ist spurlos verschwunden! Als die Polizei davon ausgeht, dass Clara nicht nur verschwunden, sondern auch ermordet worden ist, beginnt Rachel selbst Nachforschungen anzustellen. Dazu muss sie vor allem auch in ihrer beider Vergangenheit graben, auch wenn Rachel in den letzten Jahren versucht hatte, jeden Gedanken an genau diese Vergangenheit zu vermeiden... "Wenn man zu dicht an etwas dran ist, sieht man es nicht deutlich. Erst wenn man einen Schritt zurücktritt und es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, bekommt alles einen Sinn." Rachel ahnt nicht, als sie die Pressekonferenz und Live-Schaltung mit aller Professionalität übersteht, dass ab sofort ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt werden wird. Zu der Sorge um ihre Freundin Clara gesellt sich bald der Unglaube über die Richtung, in die die polizeilichen Ermittlungen gehen. Alles gerät in Schieflage - kann man seinen eigenen Augen noch trauen?! Immer tiefer taucht Rachel dabei ein in die Vergangenheit, in die Zeit ihrer Jugend, als ihre Mutter Niamh ihr das Leben zur Hölle machte. Denn nicht immer war Rachel die toughe, erfolgreiche, selbstbewusste Persönlichkeit - früher fühlte sie sich oft einsam, traurig, unattraktiv und moppelig und litt unter den Allüren ihrer alkoholkranken Mutter. Wie viel bedeutete ihr da die Freundschaft zu Clara, die sie auf die Sonnenseite des Lebens zog. Freunde fürs Leben... "Wir sehen die Anzeichen nicht, weil wir es vorziehen, sie zu ignorieren. Wir sehen nur, was wir sehen wollen." Erzählt wird die Geschichte in Form eines Briefes. Rachel schreibt diesen an ihre Freundin Clara, fasst das Geschehene, das Unfassbare in Worte, wie um es ein für alle Mal begreiflich zu machen. An diese Form der Ich-Erzählung musste ich mich zunächst gewöhnen, doch der flüssige Schreibstil erleichterte schließlich den Einstieg. Da das Buch ausschließlich aus der Perspektive Rachels geschrieben wurde, teilt der Leser nur diese Einsicht in die Schilderung des Geschehens. Manipulationen kann der Leser sich damit kaum entziehen, was dem Ganzen aber Würze verleiht. Zwar erahnt der geübte Leser bald das Geheimnis der Vergangenheit, das die Freundinnen teilen, sowie auch die Hintergründe dessen, was wirklich geschah, aber erstaunlicherweise tut dies der Spannung keinen Abbruch. Spannend ist vielmehr, auf welche Lösung die Geschichte letztlich hinsteuert und was am Ende übrig bleibt... "Es sind die kleinen Dinge, die Leute verraten. So können sie lange unentdeckt bleiben, weil diese Dinge so klein sind, dass wir sie oft übersehen. Aber wer genau hinsieht, findet sie." Manipulativ, bedrohlich, düster - so steht es im Klappentext. Und über weite Strecken erfüllte sich für mich dieses Versprechen. Die Seiten flogen nur so dahin, allein das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen. Es war inhaltlich zwar stimmig, wirkte aber dennoch abrupt und ließ für mich auch noch einige wesentliche Fragen offen. Das hätte ich mir passender gewünscht. Insgesamt jedoch war es ein spannender Thriller, der den Vorsatz "Psycho-" wahrlich verdient... © Parden

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