Es herrscht Krieg im ungemütlichen London! 1941 lernen sich die Exil-Französin Caroline und Andrew kennen. Andrew arbeitet als Mechaniker bei der Royal Air Force und ist sehr angetan von der jungen Französin, die sich im fremden Land als Lazarettschwester nützlich machen will. Doch mit dem Wiedersehen dauert es länger als ihm lieb ist. Auch Caroline denkt oft an Andrew - unterdessen muss sie sich im Stress des Krieges ständig über ihre Vorgesetzten und Eltern ärgern.
Besser von der Hand geht ihr später die Rolle als Funkerin für die französische Exil-Regierung. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zwischendurch zu einer Dreiecksgeschichte. Den Roman als Liebesgeschichte zu bezeichnen, wird dem Buch von Colette Picard aber nicht gerecht. Er ist wesentlich mehr! Ein sehr gut ausgearbeiteter Plot, sorgfältigste Recherchen und ein packender Erzählstil machen das Buch zu einem interessanten und lehrreichen historischen Roman, den man auch aufgrund der authentischen, durchweg sympathischen Protagonisten gerne liest.
Leider musste ich die Lektüre wegen eines Umzugs in eine andere Stadt und den dazu gehörenden Renovierungsarbeiten einige Male unterbrechen. Es war aber immer wieder leicht, nach eihigen Seiten in das Geschehen zurück zu finden.