Chéri / Chéris Ende

von Colette 
3,8 Sterne bei6 Bewertungen
Chéri / Chéris Ende
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Inhaltsangabe zu "Chéri / Chéris Ende"

'Chéri war die Addition aller Fehler, die - bei einem jungen Mann - eine reife Frau verführen können.' Colette

Als ihr jugendlicher Liebhaber die 19-jährige Edmée heiratet, sieht sich die erfahrene Léa mit dem Schmerz der Trennung konfrontiert. Wunderbar direkt und mit psychologischer Raffinesse erzählt Colette von der Liebesverstrickung eines Paares und den Empfindungen einer faszinierenden Frau, für die die Trennung von jenem 'schönen Dämon' zum Abschied von der Jugend und verführerischen Ausstrahlung ihrer Weiblichkeit wird.

'Colette hat ein zeitloses, psychologisches Meisterwerk geschrieben, … und das Milieu, die Gerüche, die Farben - alles stimmt so wunderbar, dass ich nun verstehe, … warum große Schriftsteller wie Marcel Proust, André Gide, Cocteau, Simenon oder die Beauvoir Colette über alles liebten und als Schriftstellerin bewunderten.' Elke Heidenreich

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596510641
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.08.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Ferrantevor 8 Jahren
    Rezension zu "Chéri. Chéris Ende" von Colette

    Dieser Doppelband enthält beide Cheri-Romane in modernen Übersetzungen. Im ersten Band ist der 24jährige Cheri der Liebhaber der älteren Lea. Beide genießen ein nichtstuerisches Leben und die Liebe in Paris. Cheri heiratet jedoch, und der Roman entfaltet das ganze Psychodram, das sich in und um Lea, der verlassenen Geliebten, abspielt. Impressionistisch wird die Pariser Damengesellschaft rund um diese Lebedame skizziert. Mit dem Ende der Beziehung endet auch Leas verlängerte Jugend, und sie wird eine alte Frau, wie Cheri schockiert im zweiten Teil feststellt, als er nach dem ersten Weltkrieg wieder zuhause ist. Die Ehe ist inzwischen abgekühlt, die Geliebte eine alte, patente Matrone - Cheri findet keinen Halt mehr in der Welt. Gekonnt wird sein psychischer Abstieg ausgestaltet, von dem die Umwelt fast nichts zu bemerken scheint. Colette schreibt psychisch sehr differenziert und lässt immer wieder impressionistische Skizzen der Umwelt, auf ganz bestimmte Details fokussiert, einfließen. Schlussendlich entfaltet sich das Portrait einer Pariser Oberschicht, die nichts mit sich selbst anzufangen weiß. Colette ist ein Klassiker!

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    SicaUeevor 2 Jahren
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    Linatostvor 3 Jahren
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