Colin Angus Einmal um die ganze Welt

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Inhaltsangabe zu „Einmal um die ganze Welt“ von Colin Angus

Als Colin Angus erfährt, dass noch niemand die Welt nur mit Muskelkraft umrundet hat, ist sein Ehrgeiz geweckt. Er will der Erste sein, der es schafft, zu Fuß, mit dem Rad, auf Skiern und im Ruderboot um die Welt zu reisen – nicht nur als gewaltige Heraus­forderung, sondern auch als Antwort auf den Klima­wandel. Es muss doch möglich sein, unseren Planeten zu retten, indem man weniger Energie verschwendet, wenn man mit bloßer Körperkraft einmal um den Globus kommt! Zwei Jahre braucht er für die 43000 Kilometer. Er verschleißt vier Fahrräder und verdrückt 4000 Schokoriegel, überlebt den weißen Hai, schwe­re Hurrikans und Kollisionen. Und dann stößt seine Verlobte Julie zu ihm, mit der er die größten Hindernisse packen und überwältigende Naturein­drücke teilen wird.
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  • Rezension zu "Einmal um die ganze Welt" von Colin Angus

    Einmal um die ganze Welt
    nr-verlag

    nr-verlag

    02. January 2013 um 04:07

    Der Untertitel des Buches "Wie uns die erste Erdumrundung allein mit Muskelkraft gelang" ist etwas irreführend. Genaugenommen gibt es kein "uns", da Colin Angus seine Begleitung auf der Tour wechselte. Die Auseinandersetzung mit seinem Partner auf dem ersten Abschnitt der Umrundung, die zu diesem Wechsel führte, wird sehr ausführlich beschrieben, ebenso wie die Harnröhrenprobleme des Autors, die die Fortsetzung der Reise in Sibirien gefährdeten. Stattdessen hätte ich gern mehr über die Reise selbst gelesen. Doch blieb Colin Angus vielleicht nicht genug Zeit für eine genauere Betrachtung der Weltgegenden, die er durcheilte. War doch sein Hauptanliegen, wie zum Ende des Buches immer deutlicher wird, als Erster durch's Ziel zu gehen. Wenn man mit weit über 100 km pro Tag durch Europa heizt und sich noch beklagt, mit dem Rad nicht auf Schnellstraßen und Autobahnen zu dürfen, bleibt eben nicht viel Muße zum Schauen. Aber auch nachträglich scheint die Ruhe zu gründlicher Recherche gefehlt zu haben. So berichtet der Autor von seiner Begegnung am Rande einer Piste in Russland mit Rosie Swale-Pope, die er als Mittvierzigerin beschreibt und sich darüber amüsiert, dass sie die Adresse ihrer eigenen Homepage nicht weiß. Ein Blick auf diese Homepage hätte gezeigt, dass Rosie tatsächlich 61 war, als sie Ende 2008, nach 5 Jahren, ihre eigene Weltumrundung zu Fuß, einen Anhänger mit Gepäck hinter sich herziehend, abschloss. Ohne die Leistung von Colin Angus schmälern zu wollen, hätte ich doch gern mehr über die Reise und die Welt selbst gelesen, die er da umrundete. Von dieser Kritik abgesehen ist das Buch eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die am Reisen "by fair means" interessiert sind.

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