Colin Beavan Barfuß in Manhattan

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(7)
(1)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Barfuß in Manhattan“ von Colin Beavan

Wenn wir die Welt ändern wollen, müssen wir uns selbst ändern. 2190 Kaffeebecher, 572 Plastikeinkaufstüten, 17520 Liter Müll und 2184 Fertigwindeln. All das haben Colin Beavan und seine Frau Michelle während ihres Selbstversuchs eingespart: Ein Jahr lebten sie konsequent klimaneutral. Ohne übertriebenen Missionierungseifer erzählt zeigt Beavan einen Weg, diese Welt ein wenig besser zu machen. Was er dabei erlebt, ist "unwiderstehlich und extrem komisch" (Los Angeles Times).

Ein großartiges Buch, viel Stoff zum Nachdenken und Ausprobieren! Denn es ist wirklich jeder Einzelne gefragt...

— Queenelyza

nach 60 Seiten abgebrochen: es wird zuviel schwadroniert, die Handlung kommt zu kurz

— berka

Stöbern in Sachbuch

Für immer zuckerfrei

Ein interessanter Einblick in die zuckerarme Ernährung.

Katzenauge

Nur wenn du allein kommst

Eine mutige Frau lässt uns einen Blick hinter die Kulissen werfen und wirft zeitgemäßige Fragen auf.

leucoryx

Das Sizilien-Kochbuch

Dolce Vita auf Sizilianisch! Schauspieler Andreas Hoppe, seit über 20 Jahren als Mario Kopper im „Tatort“ Ludwigshafen zu sehen, hat eines

Mrslaw

Sex Story

Ein wirklich pfiffig gemachtes "Geschichtsbuch" im Comicstil - lehrreich und informativ!

chaosbaerchen

Das Problem mit den Frauen

Ein ganz herrliches kleines Buch!

Alina97

Hygge

Ein tolles Buch zum verschenken

Amber144

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Barfuß in Manhattan" von Colin Beavan

    Barfuß in Manhattan

    Golondrina

    18. October 2011 um 10:53

    Ähnlich angelegt wie Karen Duves "Anständig essen" geht es auch hier um einen 12monatigen Selbstversuch: Eine Kleinfamilie versucht ein Jahr lang möglichst klimaneutral zu leben - keine Verkehrsmittel, ausser menschlich angetriebene, keinen Abfall produzieren, keine Energie verschwenden. Ich musste das Buch in grossen Teilen überfliegen, weil mich die langatmigen und sich wiederholenden Gedankengänge von Herrn Beavan - philosophiert er oder missioniert er? - doch sehr gestört haben bzw. er mir damit auch nichts Neues sagen konnte. Der Rest war informativ, witzig und unterhaltsam und ja auch manchmal belehrend aber das nehme ich dem Autor dann gern ab. Zum Beispiel wenn er den erfolglosen Versuch beschreibt, auf seine Waschmaschine zu verzichten oder wie er an ein neues Fahrrad kommt, ohne neue Ressourcen dafür zu nutzen. Also die praktische Seite war supi, das warum, wieso, weshalb dazwischen hätte für meinen Geschmack um 2/3 gekürzt werden können. Als Anstoß, sich über seinen eigenen ökologischen Fußabdruck Gedanken zu machen und etwas zu verändern, taugt das Buch allemal.

    Mehr
  • Rezension zu "Barfuß in Manhattan" von Colin Beavan

    Barfuß in Manhattan

    LEXI

    12. March 2011 um 17:20

    Colin Beavan ist mit diesem Sachbuch ein erstklassiges Werk gelungen. Er versteht es perfekt, dem Leser die Dinge, die ihm wichtig sind, so nahe zu bringen, dass er weder belehrend noch langweilend wirkt. "Barfuss in Manhatten" ist die Geschichte eines Selbstversuches. Es handelt sich hierbei um die Geschichte der Familie Beavan, die ein Jahr lang versucht, ökologisch korrekt zu leben. Und dies ist wahrlich kein Zuckerlecken. Bei den kleinsten Dingen gerät Colin oft an die Grenzen des Zumutbaren - er kann beispielsweise von seiner Frau Michelle nicht verlangen, täglich die unzähligen Stufen zu ihrem Büro im 43. Stockwerk eines Wolkenkratzers zu steigen, nur um den Aufzug zu vermeiden. Weitere massive Probleme gibt es bei der Ernährung, der Windeldiskussion um seine kleine Tochter Isabella und er gerät beinahe in einen Konflikt mit seiner Frau, als er sie auffordert, Dingen wie Kaffee oder Shoppen gehen zu entsagen. Dieses Buch wird nicht als trockenes Sachbuch präsentiert - obgleich es unzählige wichtige Informationen und Fakten beinhaltet - es liest sich weder wie ein Roman noch wie ein Ratgeber. Und doch bewegt es etwas im Leser. Man beginnt sich und sein Umfeld selber genauer zu beobachten, man schärft den Blick und wird kritischer - seinem eigenen Verhalten gegenüber. Ein sehr empfehlenswertes und überaus interessantes Buch, dem ich gut und gerne 5 Sterne gebe.

    Mehr
  • Rezension zu "Barfuß in Manhattan" von Colin Beavan

    Barfuß in Manhattan

    vielleichtsagerin

    28. December 2010 um 12:09

    Januar 2006. In Manhattan herrschen sommerliche Temparaturen. Freizeitsportler laufen in Shorts, junge Frauen schlendern in ärmellosen Tops ... Niemanden scheint diese metereologische Anomalie zu beunruhigen – außer Colin Beavan. Der Schriftsteller und Journalist ist alarmiert und fühlt sich in seinen anhaltenden Sorgen über Klimaerwärmung bestätigt. An jenem sommerlich warmen Wintertag erreicht Beavans Klimapessismismus den absoluten Tiefpunkt. Die Diskrepanz zwischen theoretischem Handlungsbedarf und den tatsächlich unternommenen Anstrengungen, das Weltklima zu retten, erscheint ihm schier unüberwindbar. „Wenn die Regierung schon nichts tat, was sollte ich dann tun?“, fragt der damals 42-Jährige rückblickend. Weiter jammern und mit dem Finger auf untätige Politiker zeigen? Weiter über nachhaltiges Leben schwafeln und unverändert konsumieren? Colin Beavan fasst den Entschluss, individuellem Handeln eine Chance zu geben. Zusammen mit seiner Frau Michelle und der Tochter Isabella wagt er sich an ein noch nie zuvor dagewesenes Lifestyle-Experiment heran: Ein Jahr lang ökologisch neutral leben im schnelllebigen und vergnügungssüchtigen Manhattan: „Der Plan war nicht, ein Umweltexperte zu werden und das Gelernte dann anzuwenden, sondern bei null anzufangen - ohne die geringste Idee, was man gegen den Notstand unseres Planeten unternehmen könnte.“ Als „No Impact Man“, was dem Kontext entsprechend auf Deutsch frei übersetzt so viel heißt wie „Mann ohne Auswirkung auf die Umwelt“, baut Colin Beavan sein Leben und das seiner Familie komplett auseinander, stellt eingefahrene Konsumgewohnheiten in Frage und probiert Neues aus. Doch bei aller Liebe zur Umwelt ist er kein Verfechter strenger Askese. Sein Credo: Genussvoll UND ökologisch neutral leben ohne Verzicht! Sein Ziel: Raus aus der „hedonistischen Tretmühle“ des Schuftens und Konsumierens, rein ins Öko-Abenteuer! Mit Hilfe eines Sieben-Stufen-Programms möchten die Beavans versuchen, so umweltverträglich wie möglich zu leben: I. Keinen Müll produzieren II. Keine Fortbewegung, die Kolhlendioxid produziert III. Umweltverträgliche Ernährung IV. Nachhaltiger Konsum V. Trennung von städtischen Stromnetz VI. Wasserverbrauch senken, Schadstoffe vermeiden VII. Ausgleichsphase: Der Umwelt Gutes tun Keinen Müll zu produzieren erwies sich komplizierter als gedacht. Schon am ersten Morgen seines neuen Lebens als Öko-Superheld sieht sich Beavan mit existenziellen Problemen konfrontiert: Womit soll er sich die Nase putzen? Wie soll er das Töchterchen wickeln? Taschentücher sind tabu, Isabellas Wegwerfwindeln ebenso. Der nächste Schock: Die Milch für den morgendlichen Kaffee kommt aus der Tüte - wie auch die meisten Lebensmittel, welche die Beavans konsumieren. Egal ob beim Einkauf im Supermarkt, Abstecher zum Bäcker nebenan oder am Imbissstand während der Arbeit: Müll in Form von Verpackungen, Styroporbechern, Tüten, Plastikbesteck und Papptellern ist omnipräsent. Mit Stofftaschentüchern, Stoffwindeln, selbstgemachten Brotzeiten, Musselinbeutelchen als Verpackungsersatz und Einmachgläsern als Getränkebehältern schafft es die Familie dennoch, ihr bisheriges Müllaufkommen um 95 Prozent zu reduzieren und nebenbei 5.000 US-Dollar zu sparen. Diesen Betrag hatte Michelle davor jährlich alleine für Fastfood ausgegeben. Punkt III, umweltverträgliche Ernährung, war ebenfalls knifflig, galt es hier, einige strenge, selbst auferlegte Vorgaben zu erfüllen: · nur jahreszeitliche Lebensmittel, die · im Umkreis von 400 Kilometern angebaut oder hergestellt wurden · kein Obst oder Gemüse aus dem Treibhaus · kein Rindfleisch, kein Fisch, keine Meeresfrüchte Einzig beim Kaffee (Michelles Sucht), Olivenöl, Balsamico-Essig und Milch für Isabella (, die gegen Soja allergisch ist) machten die Beavans Zugeständnisse. Ansonsten kamen konsequent nur regionale und saisonale Erzeugnisse auf den Tisch bzw. in die Brotzeitbox. Nicht nur, dass alle Familienmitglieder das einfache, gesunde und selbst gekochte Essen genossen. Michelle und Colin Beavan wurden auch sichtbar schlanker! Die Trennung vom städtischen Stromnetz bedeutete: kein allzeit verfügbarer Strom. Sämtliche strombetriebenen Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Geschirrreiniger, Waschmaschine, aber auch TV, Warmwasserboiler, Heizung und Lampen verwandelten sich über Nacht in unbrauchbares Inventar. Mit einer winzigen tragbaren Solarpaneele erzeugten die urbanen Öko-Pioniere genügend Strom, um einen Rechner samt Modem einige Stunden am Tag mit Strom zu versorgen – die Arbeitsgrundlage des freiberuflich arbeitenden Schriftstellers und seit dem Projekt auch überaus erfolgreichen Bloggers Colin Beavan. Natürliche Lichtverhältnisse bestimmten von da an den Wach- und Schlafrhythmus der Familie, man ging meist schon um 22.00 Uhr schlafen. Die verlängerte Nachtruhe tat nicht nur dem Teint gut, sondern auch Beavan'schen ehelichen Beziehungen: Michelle wurde im Laufe des Projekts wieder schwanger, verlor das Baby jedoch im dritten Monat. Fazit: Unterhaltsam, ohne den Ernst des Anliegens zu überspielen. Belehrsam, ohne mit missionarischem Eifer zu nerven. Inspirierend, ohne mit Handlungsimperativen die eigene Experimentierfreude zu schmälern.

    Mehr
  • Rezension zu "Barfuß in Manhattan" von Colin Beavan

    Barfuß in Manhattan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2010 um 11:11

    Colin neigt dazu, anderen zu sagen, wie alles besser geht. Er gewöhnt seiner Frau Pelze ab und auch zum Klimawandel neigt er zu flapsigen Sprüchen. Doch plötzlich ist ihm das nicht mehr genug. Er möchte ein Projekt starten. Ein Jahr lang vollkommen Müllneutral leben.Er möchte der "No Impact Man" werden. Und sollte er doch Müll produzieren, will er es wieder durch besondere Taten ausgleichen. Ein Jahr ohne U-Bahn, Fernsehen, Kosmetika, Pizza, Fast Food, Kaffee und später auch Strom. Doch Colin erlebt dieses Experiment nicht alleine, denn seine Familie muss mitmachen. Also gibt seine Frau Michelle das Shoppen auf, der Familienhund rennt täglich 30 Stockwerke hoch und runter und seine kleine Tochter findet natürlich alles spannend, selbst ihre Stoffwindeln. Barfuss in Manhattan ist ein Versuch, die Welt zu verbessern. Dabei ist es Colin Beavan gelungen, ein Werk zu schreiben, dass einem auf der einen Seite neue Impulse und Denkanstöße gibt, aber auf der anderen Seite einen nicht belehrt, oder schlechte Gefühle gibt. Das, was er in seinem Buch schreibt, ist natürlich zu 99% ökologisch, wenn nicht sogar 100 %. Das ist extrem und für einen Menschen eine große Herausforderung. Dass das für einen Menschen fast unmöglich ist nachzumachen, wird schnell klar. Aber das möchte er auch nicht. Das Ziel dieses Buches ist, denke über dein Handeln nach und verbessere es, wenn du es kannst. Das Buch ist schön geschrieben, es liest sich nicht wie ein Sachbuch, aber auch nicht wie ein Roman. Man nimmt Teil an dem Familienleben der Beavans, erlebt, wie Colin beginnt zu kochen, erfährt, was hinter Bio wirklich steckt, setzt mit Michelle den Kaffee ab und steigt auf Pfefferminztee um und erntet den Spott der eigenen Eltern. Es ist ein Buch, das einen ganz nah ans Geschehen bringt und Stück für Stück die eigenen Ansichten ändert. Stimmt es nicht wirklich? Ist ein Biosalatkopf, der 1000 Kilometer hinter sich hat, wirklich noch biologisch und gesund? Eher nicht. In diesem Buch geht es aber nicht nur um Bio, Ökologie und Weltverbesserung. Es geht auch um die Familie Beavan und um einen Schatten, der darüber hängt und nur darauf wartet zuzuschlagen. Das Buch selber ist ebenfalls auf Papiergedruckt, dass der Umwelt weniger schadet. Ich gestehe, das war mein erster Gedanke und hätte bei der Bewertung bestimmt für einen Abzug an Punkten gesorgt. Barfuss in Manahattan ist ein angenehmes, nicht unbedingt belehrendes Buch, sondern ein Buch, dass einen selber anspornt etwas zu tun. Es bringt einen manchmal zum Lachen, zum Nachdenken und auch zum Schlucken. Es ist ein Buch, das einen verändert - auf höchst positive Art und Weise!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks