Colin Cotterill

 4.1 Sterne bei 620 Bewertungen
Autor von Dr. Siri und seine Toten, Dr. Siri sieht Gespenster und weiteren Büchern.
Colin Cotterill

Lebenslauf von Colin Cotterill

Vom Auswanderer zum Kultautor: Colin Cotterill wurde 1952 in London, Großbritannien geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Lehrer und arbeitete als Grundschullehrer in Australien, in den USA und als Hochschullehrer in Japan. Noch mehr Zeit verbrachte er allerdings in Thailand, wo er selbst Lehrer ausbildete und auch als solcher tätig war. Außerdem begann er, sich für den Schutz von Kindern zu engagieren und fing schließlich mit dem Schreiben und dem Zeichnen von Comics an. Im Jahr 2004 veröffentlichte er seinen Debütroman »The Coroner’s Lunch«, der in Deutschland 2009 unter dem Titel »Dr. Siri und seine Toten« veröffentlicht wurde. Schon ein Jahr später erschien mit »Thirty-Three Teeth« die Fortsetzung, und heute ist die Reihe um den über 70-jährigen sturköpfigen Leichenbeschauer in Laos beinahe schon Kult geworden. Für den ersten Band wurde Cotterill für den begehrten Gold Dagger nominiert und mit dem Dagger in the Library ausgezeichnet. Colin Cotterill lebt mit seiner Ehefrau in einem Fischerdorf namens Chiang Mai am Golf von Siam, Thailand.

Alle Bücher von Colin Cotterill

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Colin CotterillDr. Siri und seine Toten
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Dr. Siri und seine Toten
Dr. Siri und seine Toten
 (133)
Erschienen am 07.12.2009
Colin CotterillDr. Siri sieht Gespenster
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Dr. Siri sieht Gespenster
Dr. Siri sieht Gespenster
 (67)
Erschienen am 16.08.2010
Colin CotterillTotentanz für Dr. Siri
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Totentanz für Dr. Siri
Totentanz für Dr. Siri
 (36)
Erschienen am 19.12.2011
Colin CotterillDer Tote trägt Hut
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Der Tote trägt Hut
Der Tote trägt Hut
 (31)
Erschienen am 15.07.2013
Colin CotterillBriefe an einen Blinden
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Briefe an einen Blinden
Briefe an einen Blinden
 (30)
Erschienen am 12.05.2011
Colin CotterillEin Kopf macht noch keine Leiche
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Ein Kopf macht noch keine Leiche
Ein Kopf macht noch keine Leiche
 (23)
Erschienen am 21.04.2014
Colin CotterillDer Tote im Eisfach
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Der Tote im Eisfach
Der Tote im Eisfach
 (20)
Erschienen am 17.03.2014
Colin CotterillMit Axt, Charme und Melone
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Mit Axt, Charme und Melone
Mit Axt, Charme und Melone
 (19)
Erschienen am 20.04.2015

Interview mit Colin Cotterill

Interview mit LovelyBooks, Mai 2011

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

Before I wrote I was an illustrator and I started to write short articles in order to get my cartoons published. My first full-length book came as a result of my work with trafficked children. I wanted the information I was receiving in reports to be seen by a wider audience. So I put all those depressing details in a novel.

2) Which author inspires you most of all?

Nobody really. I was and still am not much of a reader of fiction. There are moments in books that I admire but nobody I'd queue up to have sign my copy of their book for me .

3) Where do you get the inspiration for your books?

I've been lucky in that I have boundless imagination. There are a number of stories waiting for me to put them on paper.

4) How do you get in contact with your readers?

Mostly email. It's a really important process that reminds you there are results to all those lonely hours of writing.

5) When and what do you read yourself?

Usually non-fiction and most often material connected to research for the books. I want to make up for all those years i didn't pay attention at school. My travel book at the moment (being on the road is a rare chance to read fiction) is Murakami's A Wild Sheep Chase.

6) How did it feel do hold your own book in your hands for the first time?

It was a magical moment. The box arrived in the post and I was in the staffroom with my colleagues when I opened it. I paraded around with it like a proud father with his new-born.

7) Do you have any advice for other writers?

Don't plan how to spend the thousands you'll make from your first book before you've written it.

8) Who is your favorite character in your books so far and why?

I have no choice but to nominate Dr. Siri. He got me where I am and is currently writing his books all by himself.

9) What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

That people continue to pay good money to read them.

10) Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I'm working on the second book in the Jimm Juree series and it looks at the kidnapping and slavery of Burmese fishermen of the coasts of Thailand.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Colin Cotterill

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M

Rezension zu "Dr. Siri und die Tränen der Madame Daeng" von Colin Cotterill

Auch im Ruhestand noch lange nicht auf dem Altenteil
michael_lehmann-papevor 2 Monaten

Auch im Ruhestand noch lange nicht auf dem Altenteil

Ruhig könnte es sein. Harmonisch, friedlich und mit langen Tagen zu zweit.

Dr. Siri, ehemaliger Pathologe in Laos, glücklich vereint mit seiner Madame Daeng, rüstig, aber dem Alter doch entgegengehend (Siri schon vorgeschrittener als seine Madame), das ruft doch nach Ruhe und Entspannung. Wenn da nicht diese Eigenart Siri´s wäre, sich nun wirklich gar nicht gefallen zu lassen.

Was zunächst die staatliche Propaganda hier und da zu erleben hat. Denn die Lautsprechermasten, die überall öffentlich „Erziehung“ verkünden, sind nicht alles ihrer Standfestigkeit sicher. Zumindest nicht, wenn sie ihre Botschaften in Dr. Siri´s Hörweite zu verbreiten gedenken.

Was aber auch ominöse Begebenheiten beim findigen Pathologen auslösen. Zumindest, wenn ihm jemand einen Finger, eingenäht in einen traditionellen laotischen Rock (ein Phasin), zukommen lässt.

Ohne nähere Einzelheiten ist Siri intuitiv klar, dass hier eine Botschaft an ihn gerichtet ist, der er nachzugehen hat. Und das in nicht nur persönlicher nun eingetretener Unruhe und Neugier, sondern auch in unruhigen Zeiten.

Vietnam ist in Kambodscha einmarschiert, China scharrt unruhig mit den Füßen und verlegt Truppen an die Grenze (der Roman spielt im Jahr 1978). Was zwar drohend im Raum steht, aber eigentlich noch nicht unbedingt nahe rückt. Allerdings, nach eingehender Betrachtung des Rockes durch Madame Chantas vom Laotischen Frauenverband ergibt sich eine erste, vage Spur. Denn unzweifelhaft stammt der Rock aus dem Norden des Landes. Ebenda, wo es eng an den Grenzen ist und gefährlich zugehen könnte.

Was weder Siri noch seinen ebenso alten Vertrauten, den Genossen Civalai Songsawat noch Madam Daeng davon abhalten wird, dem Rätsel des Fingers im Rock entgegen zu reisen.

Mit der, inzwischen vielfach bekannten, humorvollen (und trotzdem in den rechten Momenten durchaus spannenden) Erzählweise Cotterills sind die Grundpfeiler des 10. Dr. Siri Bandes gesetzt. In Verbindung mit der fundierten Kenntnis von Land, Leuten und Geschichte jener unruhigen Gegend Asiens gelingt es Cotterill wieder einmal spielend, den Leser in den Bann zu ziehen. Mit zu ermitteln. Und dabei oft ein Schmunzeln über die legere, coole Persönlichkeit Siris und seiner Getreuen ins Gesicht zu zaubern und, wie nebenbei, eine Menge über die speziellen Umstände und die Lebensweise in Laos und benachbarten Ländern zu erfahren.

Was schon damit beginnt, dass es gar nicht so einfach für Siri ist, irgendwohin zu reisen zu jener Zeit in jenem Land. Ohne Verbindungen läuft da nichts. Bedauerlicherweise liegt eine Konstellation seiner persönlichen „Beziehungen“ in einflussreiche Kreise vor, die Siri erst einmal dazu zwingen, einen ganz anderen Fall anzugehen, um überhaupt „seinem Finger“ nachspüren zu können.

Alles in allem eine lehrreiche, dennoch lockere, eine spannende und dabei mit viel Humor gewürzte Lektüre, die blendend unterhält.

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AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Dr. Siri und die Tränen der Madame Daeng" von Colin Cotterill

Einer der ungewöhnlichsten Ermittler der Krimi-Literatur schlägt wieder zu...!
AndreasKueckvor 3 Monaten

Da ist er wieder: Dr. Siri Paiboun, der, anstatt seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen, als einziger Pathologe im kommunistischen Laos praktizieren MUSS – die Parteiführung lässt ihm keine andere Wahl.

So schlägt er sich nun wacker durch seinen 10. Fall: Diesmal beginnt der Ärger mit dem Erhalt eines anonymen Pakets in dem sich ein wunderbar-farbenfroher Rock befindet. Dr. Siri würde sich auch gerne über dieses Geschenk freuen, wäre da nicht im Kleidungssaum etwas nicht Alltägliches versteckt…

…doch auch dieses Geheimnis wir Dr. Siri – zusammen mit seinen Freunden – erfolgreich lösen.

Colin Cotterill hat mit Dr. Siri eine ungewöhnliche Figur geschaffen, die ironisch, eigenwillig und liebenswert die Grenzen des Genres sprengt. Neben Dr. Siri mit seinem lakonischen Witz und Scharfsinn kreiert er weitere pralle Figuren: Dtui ist eine intelligente, junge Frau, die als Sekretärin und Krankenschwester unterfordert ist und darum gerne selbst Leichenbeschauerin wäre. Geung, der Gehilfe mit Trisomie 21, sorgt dank seiner angeborenen Fähigkeiten für die nötige Struktur und Ordnung in der Pathologie, und Civilai, Dr. Siris Freund vom Parteibüro, lässt sich in den gemeinsamen Gesprächen mit ihm – für den Leser äußerst erheiternd – über die Freuden des Kommunismus aus.

Apropos Dialoge: Nicht selten wird ein Schmunzeln auf meine Lippen gezaubert bei diesem trockenen Sarkasmus und dem scharfzüngigen Humor.

Zudem wurden mir bisher selten Politik und Landeskunde so unterhaltsam mit den Mitteln eines Kriminalromans vermittelt. So erschienen mir, aufgewachsen in einer Demokratie, einige der beschriebenen Tugenden des Kommunismus äußerst skurril.

…intelligent konstruiert und äußerst unterhaltsam!

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otegamis avatar

Rezension zu "Dr. Siri und die Tränen der Madame Daeng" von Colin Cotterill

Eine nicht zu unterschätzende Seniorenclique mit kriminalistischen Spürsinn
otegamivor 3 Monaten

Ein abgetrennter Finger in einem Saum eines farbenfrohen, handgewebten Rocks und Dr. Siri Paiboun und seine geliebte Ehefrau – Madame Daeng - laufen zusammen mit Civilai und Inspektor Phosy wieder zu ihrer Höchstform auf. Nicht nur äußerst Vergnügliches ist zu lesen, sondern die Zustände des sozialistischen Landes Laos mit seinem Einparteiensystem Ende der 70er Jahre ist auch äußerst interessant! Sehr lehrreich war auch für mich 'die Sprache der Weberinnen'!

Nachdem ich die ganzen Bände kenne und schon auf den neuesten lauerte, war es für mich ein besonderes Vergnügen, die ganzen alten Bekannten um die 'Seniorenclique mit dem kriminalistischen Spürsinn' wieder zu treffen!

Auch das Ende der Geschichte war eines Dr. Siri Paiboun würdig und bot Spannung bis zur letzten Minute!


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Gespräche aus der Community

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Sommerregens avatar
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Sommerregen
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Zusätzliche Informationen

Colin Cotterill wurde am 02. Oktober 1952 in London (Großbritannien) geboren.

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