Colin Cotterill Briefe an einen Blinden

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Inhaltsangabe zu „Briefe an einen Blinden“ von Colin Cotterill

Welches Rätsel verbindet einen blinden Zahnarzt, einen wahrsagenden Transvestiten und einen laotischen Leichenbeschauer? Ein Krimi der liebenswerten Art Das unglückselige Zusammentreffen mit einem Holzlaster in Laos’ Hauptstadt Vientiane hat einen blinden Zahnarzt zu Dr. Siri geführt. Der Leichenbeschauer staunt nicht nur über die seltene Todesursache – in Laos sind Autos rar, und zwei Fahrzeuge auf einer Straße gelten bereits als Verkehrschaos –, sondern auch über einen eigenartigen Fund: Der Tote hat einen Brief bei sich, der eine mit unsichtbarer Tinte geschriebene, verschlüsselte Botschaft enthält. Dr. Siri geht der Sache nach und kommt einem brisanten Geheimnis auf die Spur. Bei seinen Ermittlungen konsultiert er den Kartenleger und Transvestiten Tante Bpoo, sieht Bruce Lee beim Sieg über den Kapitalismus zu, schwimmt mit einem Delphin und verliert sein Herz an eine bezaubernde Frau ...

Dr. Siri ist 73 Jahre alt und mindestens genauso weise. Mit viel Herz und Humor löst er mal "im Vorbeigehen", mal mit Verve Mordfälle.

— zarahphilips

Dr. Siri ist der Beste!!!

— AnjaFrieda

Nich übermäßig spannend, aber recht kurzweilig. Kann man gut lesen, muss man aber nicht.

— -Leselust-

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    Briefe an einen Blinden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2015 um 11:13

    Dieses Buch ist das vierte der Dr.-Siri-Reihe. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, als würden mir Informationen fehlen. Ich denke, diese Ermittlung kann unabhängig von den Vorigen gelesen werden. Die Geschichte spielt in den 1970er Jahren unter der kommunistischen Regierung Laos', die nach dem Indochina-Krieg eingeführt wurde. Der politische Hintergund ist an sich sehr interessant aber es reicht nicht, um diesen Roman zu retten. Mir fiel es schwer, konzentriert zu bleiben. Ich habe fast nach jedem Kapitel das Buch wieder zugeklappt... Ich fand die Erzählung langsam und ziemlich durcheinander, die Handlung überhaupt nicht faszinierend und die Figuren uninteressant.

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  • Rezension zu "Briefe an einen Blinden" von Colin Cotterill

    Briefe an einen Blinden

    Gospelsinger

    20. December 2012 um 22:12

    Laos in den 1970er Jahren. Auf den Straßen gibt es nur vereinzelte Fahrzeuge, trotzdem wird ein Mann von einem außer Kontrolle geratenen Holzlaster überfahren. Dass der Überfahrene blind war, ist keine Erklärung, schließlich hätte er den Laster hören müssen. Und warum hat ein Blinder einen mit unsichtbarer Tinte geschriebenen Brief bei sich, dessen Text auch noch verschlüsselt ist? Dr. Siri, 73 Jahre alt und immer noch nicht im Ruhestand, weil er nun einmal der einzige Leichenbeschauer des Landes ist, findet diesen Fall, bei dem er in die Fußstapfen seines großen Vorbilds Maigret schlüpfen kann, äußerst spannend. Vor allem, weil der Fall politisch interessant wird und Dr. Siri an seine eigene politische Vergangenheit erinnert. Ganz nebenbei und aus reiner Mitmenschlichkeit klärt Dr. Siri noch den Tod eines kleinen Fischerjungen auf und schwimmt mit einem ganz besonderen Delphin. Und dann gibt es noch eine ganz besondere Überraschung für ihn: Er trifft eine alte Liebe wieder… Ich weiß nicht viel über diesen Zeitraum in dieser Region, deshalb fand ich die Einsprengsel aus der Geschichte des Landes sehr spannend. Dr. Siri ist ein ungewöhnlicher Charakter, der mit der Geisterwelt in Verbindung steht und mir besonders wegen seiner Warmherzigkeit und wegen seines Scharfsinns gut gefällt. Auch die anderen Charaktere im Buch sind etwas Besonderes. Durch den flüssigen Schreibstil und die außergewöhnliche Geschichte habe ich das Buch in einer Nacht verschlungen. Kurz, bei diesem Krimi stimmt die Mischung aus einer spannenden Story, interessanten Charakteren und einem ungewöhnlichen Setting. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände dieser Reihe.

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  • Rezension zu "Briefe an einen Blinden" von Colin Cotterill

    Briefe an einen Blinden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 10:49

    Dr. Siri bekommt, eigentlich schon Tradition, drei Fälle aufgehalst, die es zu lösen gilt. Zunächst wird ein blinder Mann überfahren, was angesichts der geringen Autozahlen in Laos für reichlich Verwunderung sorgt. Zudem stellt sich die Frage, was ein Blinder mit einem Brief anfangen will. Noch dazu mit Geheimtinte geschrieben. Richter Haeng entsendet Siri außerdem in den Süden, wo ein Politiker in der Badewanne verstorben ist. Ebenfalls eher ungewöhnlich, da elektrische Geräte nicht gerade häufig zu finden sind und wenn, funktionieren sie verständlicherweise nur mit Strom - der in Laos wirklich nicht regelmäßig fließt. Im Süden trifft er auch auf eine Mutter, deren Sohn unter merkwürdigen Umständen aus dem Fluss gefischt wurde. Siri macht sich mit seinem Freund Civilai auf den Weg, der dem Pathologen ein wenig unter die Arme greifen möchte und stärker in den Mittelpunkt rückt als in den vorhergehenden Büchern. Dafür fehlt in diesem Buch Deung, der sich vom Denguefieber erholen muss. Die Arbeit leisten Dtui, Siri, der Polizist Phosy und eben Civilai, unterstützt von einer alten Weggefährtin von Dr. Siri. Einen der Fälle löst Siri recht schnell mit einer überraschenden Erklärung, die viel über die täglichen Bedürfnisse im Land verrät. Dafür fordern die beiden anderen Fälle deutlich mehr Grips und sind wesentlich schwieriger zu lösen. Auch halten sich insgesamt die Geister zurück, mit denen Siri verschlüsselt immer etwas mehr über die Todesursache erfährt, die er zu enträtseln versucht. Der vierte Band spielt knapp zwei Jahre nach der Etablierung der kommunistisch geprägten Demokratischen Republik Laos durch die Pathet Lao. Anno 1977 bilanzieren die ersten Parteikader die Ergebnisse der Revolution und stetig probiert die Regierung in Vientiane besonders im Süden neue Reglementierungen aus. 'Briefe an einen Blinden' enthält dadurch immer wieder nachdenkliche Passagen, auch wenn Menschen wie Siri und Civilai das Gesamte eher mit Zynismus kommentieren als mit verbissenen Zähnen Und gerade Siri ist einer, der eigenwillige Interpretationen zu seinem Markenzeichen gemacht hat: "Von der Tatkraft seiner Kollegen beflügelt, begab Siri sich schnurstracks auf die Privatstation der Klinik, suchte sich ein leeres Zimmer und sank auf das gestärkte Laken, um ein kleines Nickerchen zu halten. ... Er betrachtete dies als seinen Beitrag zum Projekt. Ein Team wie das ihre brauchte einen ausgeruhten Anführer mit klarem Kopf". Die Geschichte bietet für die künftigen Arbeiten des Pathologen interessante Wendungen, die ausreichend Raum lassen für Spekulationen. Band 4 ist der bisher politischste Band, begleitet aber wie üblich von viel Schlagfertigkeit und Humor. Auf diese Weise geben sich kleine Geschichtsstunden, die Kriminalfälle und der ungewöhnliche Schauplatz freundlich die Hand und machen erneut viel Lust auf eine Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Briefe an einen Blinden" von Colin Cotterill

    Briefe an einen Blinden

    Fletcher

    20. May 2011 um 15:28

    Bei "Briefe an einen Blinden" handelt es sich um Band 4 der Reihe und auch diesemal wollen mehrere Fälle parallel gelöst werden. Es fängt zunächst spektakulär unspektakulär an: Ein älterer blinder Mann fährt mit dem Bus in die Hauptstadt um einen Brief aus seinem Postfach zu holen und wird auf dem Rückweg zur Bushaltestelle von einem ausser Kontrolle geratenem LKW erfasst und getötet. Auch Siri sieht an dem geschehenen nichts ungewöhnliches, bis der eben genannte Brief sich als anscheinend leer herausstellt. Es gelingt jedoch die unsichtbare Tinte sichbar zu machen und den Code, in dem die Nachricht geschrieben ist zu knacken: Die Regierung soll gestürzt werden und auch hohe Militärs scheinen an dem Komplott beteiligt zu sein. Siri fährt mit deinem langjährigen Freund Civilai in den Norden des Landes um weitere Ermittlungen anzustellen. Hier wird er jedoch nicht nur durch alte Bekannte und einen seltsam erscheinenden Todesfall abgelenkt... Währenddessen schmuggeln Dtui und Phosy sich in ein thailändisches Flüchtlingslager um den Fall von dieser Seite voranzutreiben. Ein rundum gelungenes Buch, in dem Cotterill es verstanden hat die richtige Mischung aus kriminalistischer Ermittlung und der Geisterwelt zu finden. Vor allem der Humor, ob in Form des zynischen Siri oder der "Wahrsager-Transe" hat mich begeistert. Der einzige Nachteil: Das Buch ist zu kurz und die Wartezeit bis zum nächsten Band zu lang.

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