Dr. Siri sieht Gespenster

von Colin Cotterill 
4,0 Sterne bei67 Bewertungen
Dr. Siri sieht Gespenster
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A

Humorvoll, doch für mich zu viel Geisterglaube!

faanies avatar

Was für ein Spaß im kommunistischen Laos. Ich liebe Dr. Siri und seine Gespenster!

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Inhaltsangabe zu "Dr. Siri sieht Gespenster"

Mysteriöse Todesfälle im exotischen Laos führen Dr. Siri diesmal in die alte Königsstadt Luang Prabang

Etwas Wildes und Böses macht die Hauptstadt von Laos unsicher. Es scheint, als würde ein entlaufener Bär hilf lose Frauen angreifen und töten. Dr. Siri, der einzige Leichenbeschauer von Laos, hat es aber noch mit einem weiteren Fall zu tun: Auch zwei Tote auf einem Fahrrad geben ihm Rätsel auf. Mit Unterstützung seiner Helfer, der Krankenschwester Dtui und ihres Kollegen Herrn Geung, geht Siri den Todesfällen auf gewohnt unorthodoxe Weise nach. Dabei bekommt er es mit einer seltsamen Holztruhe, einem toten Elefanten und einem geheimnisvollen Gärtner zu tun …

Gewitzt, weise, eigenwillig. Dr. Siri ist ein ganz neuer Charakter im Krimi-Genre.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442466931
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.08.2010
Teil 2 der Reihe "Dr. Siri"
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.10.2011 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...einmal was anderes gefällig...?

    Dr. Siri einziger Leichenbeschauer von Laos ermittelt wieder. Ein Bär ist aus dem Käfig eines Nobelhotels ausgebrochen und zieht durch die Strassen von Vientiane und tötet Menschen. Auch zwei tote Männer geben Dr. Siri ein Rätsel auf. Er und seine beiden Angestellten suchen nach der Wahrheit und stoßen dabei auf sehr ungewöhnliche Dinge. Dr. Siri wird sogar verhaftet. Da in Laos aber Anwälte Mangelware sind, vertritt sich der Dr. selbst. Kurze Zeit später wird Schwester Dtui vermisst. Sie hat eine heiße Spur bezüglich des Bären erhalten …..
    Spannender, witziger und schräger Krimi! Entweder man liebt Dr. Siri oder nicht!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Agatha-Christie-Liebhaber und Fans von ungewöhnlichen, gut geschriebenen, humorvollen Krimis.
    "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Autor: Colin Cotterill
    Titel: Dr. Siri sieht Gespenster
    Gattung: Roman, Krimi, Erzählung, Historisches
    Erschienen: 2005
    Gelesene Ausgabe: Goldmann, 2010
    ISBN: 978-3-442-46693-1
    Gelesen auf: Deutsch (Englisch)
    Gelesen im: Februar 2016

     

    Zum Buch:
    Da ich den ersten Band der Dr.Siri-Krimireihe verschlungen habe, hatte ich mich sehr auf den zweiten Band gefreut. Leider muss ich sagen, dass obwohl es ein sehr schönes Buch war, es an das erste nicht ganz heran kommt. Trotzdem werde ich mich mit großen Vergnügen dem nächsten Band widmen.
    Warum mir das Buch im Vergleich zum ersten Band nicht so gefallen hat? Primär liegt es daran, dass ich irgendwann das Buch aus der Hand gelegt habe und es ein halbes Jahr auf dem Regal der ungelesenen Büchern liegen blieb. Als ich es wieder herauskrammte, war ich über das Mittelloch hinüber gekommen und das Buch nahm gottseidank wieder an Fahrt auf und hatte einen guten Abschluss.

    Dr. Siri, Dtui, Phosy, Civaili und viele mehr, die Personen sind nach wie vor liebevoll und humorvoll gezeichnet, so dass man wirklich mit ihnen leidet und sich freut. Auch der Kriminalfall, war an sich spannend und innovativ: Etwas Böses und Wildes, macht die Hauptstadt von Laos unsicher. Dazu kommen noch zwei Tote, eine geheimnisvolle Holztruhe und die unergründliche Magie, welche Siri immer mehr beansprucht. Die größte Schwachstelle an der Siri-Reihe ist nach wie vor, das sie in Laos der 70er-Jahre spielt, und diese fremde Welt und Zeit im Zeichen des Kommunismus auch einem unbedarften westlichen Leser vermittelt, ohne dass es eines dieser furchtbaren Pseudokrimis ist, in dem der Autor eigentlich nur zeigen will, dass er furchtbar gebildet ist. Dr. Siris Figur ist nach wie vor eine wahre Freude. Wie er und sein Team (Geung und Dtui) unorthodox ermitteln und sich mit den Obrigkeiten und den lächerlichlichen Regeln aus Russland anlegen, ist immer wieder reizend.
    Mich hat an dem Buch leider nicht ganz die Handlung gepackt, an manchen Stellen schweifte er mir zu sehr ab und ich verlor den Faden und den Überblick über die doch wachsenden Reihen an laotischen Namen, bei denen ich mir nicht ganz leicht tu, sie sofort der entsprechenden Person zuzuordnen.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Wissen... wissen Sie denn nicht, wer ich bin?“ Wer Sie sind spielt keine Rolle. Dafür weiß ich, was Sie sind. Sie sind unhöflich. Ab sofort werde ich Ihnen sagen, was ich brauche und Sie werden es mir besorgen. Vielleicht wissen Sie ja nicht, wer ich bin und mit wem ich jeden Tag zu Mittag esse. Ich bin der staatliche Leichenbeschauer, und als solcher verdiene ich mehr Respekt, als Sie bislang haben erkennen lassen."[1]

    Stil und Sprache: angenehm, teils ein wenig verwirrend wegen der laotischen Namen von Städten und Personen; kurze aber prägnante Sätze; Gedanken der Personen geschickt eingeflochten
    Zitat: "Siri saß im Schatten des Frangipanibaums und versuchte noch immer, seine Zähne zu zählen. Jahrzehnte scharf gewürzten Essens hatten seine Zungenspitze taub werden lassen, die harte Arbeit im Dschungel seine Fingerspitzen.“[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: leider bei diesem Band nicht immer gegeben

    Das hat mir gefallen: Der feine, britische Humor.
    Das hat mir nicht gefallen: Die kleine Schwäche im mittleren Teil.

    In One Sentence: Für Agatha-Christie-Liebhaber und Fans von ungewöhnlichen, gut geschriebenen, humorvollen Krimis.

    Sterne: 3


    [1] S.75
    [2]
    S.13

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    mondsichels avatar
    mondsichelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Exotisch, erkenntnisreich, humorvoll und furchtbar spannend. Colin Cotterill hat den Dreh raus!!!
    33 Zähne

    Mich lockte der Fall um den Pathologen Dr. Siri in ein anderes Land, ja in eine andere Zeit. Ich kannte Laos nur aus den einschlägigen Dokus. Von der Geschichte dieses Landes wusste ich gar nichts. Umso spannender waren für mich die ganzen Hintergrundgeschichten und Querverweise. Zu dem eigentlichen Fall ist an anderer Stelle schon genügend geschrieben worden. Ich möchte hier nicht die hundertste Inhaltsangabe wiedergeben.

    Was lässt sich über „Dr Siri sieht Gespenster" sagen?

    Ganz klar. Ich werde auch die anderen Fälle, vor allem den ersten, lesen. Dr. Siri ist ein 73jähriger, weißhaariger Pathologe. Er muss mit der rückständigen Technik zurechtkommen. Da es keine laotischen Fachbücher gibt, liest er alte französische Werke. Ach so, Dr. Siri hat 33 Zähne. Das und viele andere sonderbare Einzelheiten finden in dem Fall Erwähnung. Überhaupt ist die ganze Geschichte ziemlich sonderbar. Aber sonderbar im Positiven. Ich habe SELTEN einen derartigen Krimi gelesen. Man versucht den Fall mithilfe von Whisky, Zigaretten und Schamanismus aufzuklären. Ohne Träume und Halluzinationen geht es anscheinend nicht. Das hat mir SEHR gefallen. Ein Pathologe, der so gar nichts von CSI und Konsorten hat. Das Finale ist dann auch überraschend und grausig zugleich.

    Ich vergebe fünf Sterne. Und empfehle noch die Dokumentation „Amerikas geheimer Krieg in Laos.“ Das ist ungeheuerlich, was dort gezeigt wird.

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    Bücherwurms avatar
    Bücherwurmvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Exotisch, eigensinnig und skurril, eben typisch Dr. Siri.
    Band zwei der Serie um Dr. Siri

    "Dr. Siri sieht Gespenster" ist der zweite Roman mit dem skurrilen, eigensinnigen und ausgebufften Schlitzohr Dr. Siri. Ich lese allerdings nicht chronologisch, sondern startete mit Band vier und versuche jetzt meine Wissenslücken um den Laoten zu schließen.
    In Band vier war es sozusagen "Liebe auf das erste Wort", denn ich liebe Menschen, die gradlinig und offen ihr persönliches Ding machen und dabei das Leben in vollen Zügen genießen. Dabei hatte Dr. Siri ein schweres und wenig schönes Leben und muss jetzt mit über 70 noch als Pathologe arbeiten. 
    Aber er macht es auf seine Art, schlitzohrig und ausgeschlafen schlägt er Behörden mit deren eigenen Waffen, lässt sich nicht einschüchtern und ist trotz schwerer Schicksalsschläge ein warmherziger Mensch. Gäbe es doch mehr von seiner Sorte, es sähe etwas besser aus in unserer Welt.
    Auch in diesem Band ist der Fall an sich etwas kurios. Nicht unspannend, aber gewöhnungsbedürftig, zumal auch in diesem Buch an mehreren Schauplätzen gleichzeitig ermittelt wird. Ob eine Truhe mit ominösen Kraften, wildernde Bären oder Intrigen gegen die königliche Familie, Dr. Siri lässt sich nicht foppen, nicht einschüchtern, sondern ermittelt mit einer bewunderswerten Intelligenz.
    Ich selbst komme da oft nicht mit, zu fremdartig sind mir die Sitten und Gebräuche, die Begebenheiten und die politische Situation.
    Ich lese und staune, amüsiere mich über den alten Kauz und entschwinde für kurze Zeit in eine andere Kultur, und genau aus diesem Grunde liebe ich diese Krimis!
    Der Autor Colin Cotterill absolvierte ein Pädagogikstudium, bereiste viele Kontinente dieser Erde und lebte lange Zeit in Japan. Für Laos entwickelte er im Auftrag der UNESCO einen 40- teiligen Sprachkurs, gründete eine Organisation gegen Gewalt an Kindern und lebt in Thailand. So bunt, wie das Leben des Autors sind auch die Romane, mit denen er uns humorvoll am Leben in Laos teilhaben lässt. Vielen Dank für diese geniale Idee!

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    Ruffians avatar
    Ruffianvor 6 Jahren
    Rezension zu "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil des Autors wieder in seinen Bann gezogen. Er schildert Siris Erlebnisse so humorvoll und unterhaltsam, dass das Lesen für mich zum Vergnügen wurde.

    Dieses Mal muss Dr. Siri gleich mehrere merkwürdige Todesfälle auflösen. Zum einen treibt ein Untier sein Unwesen, dass schon mehrere Bewohner der Hauptstadt getötet hat. Handelt es sich dabei wirklich um den entlaufenen Bären? Dann sind da noch zwei Tote auf einem Fahrrad und zwei verkohlte Leichen zu denen er extra geflogen wird.

    Dr. Siri ist gegen seinen Willen der erste und einzige Pathaloge der Demokratischen Volksrepublik Laos. Obwohl ihm weder die entspechende Technik noch ein Labor zu Verfügung stehen, löst er die Todesfälle mit seinem scharfen Verstand, guter Menschenkenntnis und der Unterstützung seiner Freunde.

    Immer wieder bekommt der Leser kurze Einblicke in die Welt und das Leben der laotischen Bevölkerung und es wird deutlich welche große Rolle dort der Aberglaube und die Welt der Geister spielen, mit welcher Dr. Siri auch dieses Mal wieder in Berührung kommt, was der Handlung einen mystischen Touch verleiht.

    Dr. Siri ist ein sympathischer und etwas schräger Charakter mit viel Humor, einer gewissen Schlitzohrigkeit und einem großen Herzen. Dieses Mal erfahren wir u.a. etwas mehr über seine Herkunft. Es wird erklärt, warum Siri ein Schamane ist und die Geister von Verstorbenen sehen kann. Dabei wird deutlich, warum der Orginaltitel 33 Zähne heißt.

    Lediglich die Auflösung des Rätsels um die Todesfälle in der Hauptstadt fand ich etwas extrem und überzeichnet. Trotzdem war gerade dieser Abschnitt sehr spannend.

    Auch den zweiten Teil der Reihe habe ich sehr gerne gelesen und ich werde sicher Dr. Siri auch auf sein nächstes Abenteuer begleiten.

    Fazit: Gute Unterhaltung für ein paar vergnügliche Lesestunden in Begleitung eines sympathischen und eigenwilligen Protagonisten.

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    Cerepras avatar
    Cerepravor 6 Jahren
    Rezension zu "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Kommt leider nicht ganz an den ersten Teil ran. Aber immer noch kurzweilig und unterhaltsam. Der dritte Band liegt schon bereit :)

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    FoxMulders avatar
    FoxMuldervor 7 Jahren
    Rezension zu "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Not bad, funny little story. I don't know what else I can say about this book.

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Die Geister, die er rief

    Der erste Band der Reihe, "Dr. Siri und seine Toten", war für mich ohne Zweifel DIE Überraschung des Jahres 2008, weshalb ich die Veröffentlichung des Nachfolgers bis zuletzt kaum abwarten konnte. Sofort bei Erscheinung bestellt, hab ich mich noch am selben Tag der Lieferung in die Lektüre gestürzt, wobei mich ein Gefühl des Nachhausekommens übermannte, denn auch "Dr. Siri sieht Gespenster" sticht mal wieder herzerfrischend aus dem Allerlei des heutigen Mainstreams hervor und ist erneut - das sollte besonders betont werden - auf ganzer Länge unterhaltsam.

    Das großer Aber: Colin Cotterills zweites Buch mit dem 72-jährigen Leichenbeschauer von Laos (dem einzigen!) kann nun nur noch schwerlich als Kriminalroman bezeichnet werden, denn einen Plot im Stile von Verbrechen, Ermittlung, Aufklärung sucht der Leser hier vergebens. Warum sollte ich mir dann das Buch überhaupt zulegen, wird manch einer fragen. Meine Antwort: Weil es in einer Zeit, wo andere Krimi-Autoren mit Blut und Innereien um sich werfen, heiße Latina-Ermittlerinnen an Vergewaltigungen Freude finden und Ermittler vorwiegend sozial kaputte Alkoholiker sind, eine neue Richtung einschlägt und unter dem oberflächlichen Witz eine gehörige Portion Zynismus samt Moral enthält. Die Story sei hier kurz angerissen:

    Laos im Jahre 1977. Eine große Hitzeperiode ("Heiß was?", "Verdammt heiß.") hat die Stadt fest im Griff und während die meisten Einwohner ihr Haus nur noch im äußersten Notfall verlassen, muss Dr. Siri sich mit einem neuen Rätsel rumschlagen. Zwei Männer sind mitten in der Hauptstadt mit ihrem Fahrrad tödlich verunglückt, an einer Stelle wo dies eigentlich keinen Sinn ergibt. Gleichzeitig macht ein entflohener Kragenbär aus einem Nobehotel Vientianes die städtischen Gassen unsicher. Denn wer sonst könnte eine Obstverkäuferin, die von Klauen und Zähnen zerfetzt worden ist, derart zurichten?

    Während die für die Ermittlungen zuständigen Beamten zusammengerollt auf dem Schreibtisch den Schlaf des Uninteressierten pflegen, stellt Siri mit seinen beiden Angestellten, den an einem Down-Syndrom leidenden Mr. Geung und der resoluten Krankenschwester Dtui, eigene Untersuchungen an und reist in die alte Königsstadt. Was folgt ist eine Tour de Force, in deren Verlauf sich der alte Doktor nicht nur mit der sturen kommunistischen Politik herumschlagen muss, sondern auch dem einen oder anderen Geist begegnet.

    Vorneweg: Für wen Geister, Spiritismus und anderer Hokuspokus ein Gräuel sind, der sollte vom Buch gleich die Finger lassen. Cotterill stützt sich in dieser Geschichte sehr auf Siris Beziehung zur laotischen Geisterwelt und baut diese im Vergleich zum vorherigen Band noch weiter aus. Das wird sicherlich nicht jedermanns Sache sein. Wett gemacht wird dass aber durch die schrecklich sympathischen Protagonisten, allen voran den Doktor selbst, der in bekannt frecher und aufsässiger Art auf Mörderjagd geht. Denn auch diesmal wird sich einiger unorthodoxer Methoden bedient, um das Verbrechen aufzuklären, wobei (das kann ich versprechen) selten ein Auge trocken bleibt. Am Ende, das mir zu abrupt kam und mich seltsam unbefriedigt zurückließ, werden sich im wahrsten Sinne des Wortes wohl die Geister scheiden.

    Insgesamt ist "Dr. Siri sieht Gespenster" erneut ein äußerst kurzweiliges, witziges Buch geworden, dessen politische Seitenhiebe zwischen den Zeilen stets zu lesen sind, und das mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat. Ganz objektiv muss man jedoch sagen: An die Qualität des ersten Bandes kann es nicht anknüpfen.

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    LarissaMarias avatar
    LarissaMariavor 8 Jahren
    Rezension zu "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Der CH/L-aotische Dr. Siri hat mein Herz erobert.
    Colin Cotterills Schreibstil ist zwar teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber im positiven Sinne.
    Ich freue mich schon auf den Nachfolger "Totentanz für Dr. Siri"!

    Wer allerdings keinen Bezug zum "Übersinnlichen" hat, wird mit diesem Krimi vielleicht nicht viel anfangen können.
    Dies als kleine "Vorwarnung" ;-)

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    blueberry7s avatar
    blueberry7vor 8 Jahren
    Rezension zu "Dr. Siri sieht Gespenster" von Colin Cotterill

    Naja. Cotterills Werk wurde mir sehr empfohlen, aber ich fand nie so den Zugang zu dieser Geschichte und dem Erzählstil.
    Zu esotherisch und traumhaft, sodass ich mich gar ins Querlesen rettete......

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