Colin Cotterill Ein Kopf macht noch keine Leiche

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(4)
(6)
(7)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Kopf macht noch keine Leiche“ von Colin Cotterill

Kriminalreporterin Jimm Juree leidet unter Provinzblues. Nachdem ihre Mutter die fragwürdige Idee hatte, ein renovierungsbedürftiges Hotel zu kaufen, lebt die exzentrische Sippe in einem verschlafenen Nest – und Jimm sieht ihre Karrierechancen schwinden. Doch eines Morgens schlagen Jimms Hunde beim Gassigehen Alarm: Irgendein Strandgut ist äußerst interessant, nur leider zu groß zum Apportieren. Jimm findet einen Männerkopf, den sie artig den örtlichen Behörden meldet. Weil deren Interesse mäßig ist, ermittelt die findige Thailänderin bald auf eigene Faust – irgendwo muss schließlich auch der Rest des Toten stecken ...

Eine meiner absoluten Lieblings-Bücherreihen! Liebenswürdige Charaktere, viel Herz und Humor und eine ordentliche Portion Spannung!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Tolle Fortsetzung :)

— Felan
Felan

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Fährte des Wolfes

Authentisch dargestellt aber nicht immer in der Lage, mich als Leserin mitzunehmen

Vanillis_world

Solange du atmest

Gefiel mir besser als das letzte Buch, wobei ich das Ende schon geahnt habe. 🙈

Kleine1984

Bruderlüge

Schwesterherz und Bruderlüge = fulminanter Thriller

pipi1904

In tiefen Schluchten

eine schöne Geschichte- jedoch nicht wirklich ein Krimi

katrin297

Hasenjagd

Megagut, mitreißend und spannend wie üblich. Mich hat's unterhalten.

ClaraOswald

Freier Fall

Einfach toll <3 Rasant, spannend und einfach fesselnd

Yunika

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Textsicher

    Ein Kopf macht noch keine Leiche
    walli007

    walli007

    28. May 2017 um 11:15

    Bei einem Morgenspaziergang mit den Hunden findet die ehemalige Kriminalreporterin Jimm Juree einen menschlichen Kopf. Nach einer oberflächlichen Untersuchung will die Polizei die Sache ad acta legen. Doch die haben nicht mit Jimm gerechnet. Auch wenn ihre Karriere ziemlich den Bach runtergegangen ist seit ihre Mutter mit Jimm und ihrem Bruder Arny in dieses verschlafene Provinznest zog, ihre Fähigkeiten und ihre Neugier hat sie nicht verloren. Neugierig machen sie auch die einzigen beiden Gäste im Ferienresort der Mutter, welche weder ihren Pass vorlegen wollten, noch Nummernschilder am Auto haben. Energisch macht sich Jimm Juree auf die Suche nach den Hintergründen, die sowohl zum Auffinden des leichelosen Kopfes als zur Ankunft auch der beiden Frauen geführt haben. Dabei bedient sie sich der Hilfe ihrer besonderen Polizeiverbindung, der Unterstützung ihrer Schwester, die einmal ein Bruder war und auch ihr kleiner Bruder Arny, der Bodybuilder mit dem zarten Gemüt, steht ihr zur Seite. Jimm jedoch ist es, die ihre Gedanken flitzen lässt und gewitzt nach Zusammenhängen sucht. Meir, die Mutter der drei, behält immer noch das Geheimnis für sich, weshalb sie soweit ab von pulsierenden Leben sitzen. Dieser zweite Band um die Erlebnisse der frechen Reporterin Jimm Juree entwickelt sich zu Beginn etwas langsam. Man meint, die Spuren werden von den Wellen am Strand davon gespült. Erst wenn klar wird, um welche Themen es dem Autor eigentlich geht, gewinnt der Roman an Spannung und Tempo. Dabei erzählt er von Begebenheiten, die in der heutigen Zeit beinahe unglaublich scheinen, deren Wahrheitsgehalt allerdings schon bei einem kurzen Blick ins große weite Netz verifiziert wirkt. So überzeugen Jimm und ihre Familien- und Haustiermenagerie zwar erst relativ spät, aber schließlich überzeugen sie doch. Die wunderbare Idee mit den Liedtexten geht leider ein wenig an der Rezensentin vorbei, da sie selbst nicht besonders textsicher ist. 3,5 Sterne

    Mehr
  • Eine geniale Krimireihe ...

    Ein Kopf macht noch keine Leiche
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    19. January 2016 um 15:19

    Die Geschichte: Eine etwas skurrile kleine Familie hat es in eine abgelegene Gegend von Thailand verschlagen, in der gerade auch noch der Monsun tobt. Hauptperson ist die 34-jährige Jimm Juree, eine inzwischen freiberufliche Kriminalreporterin, die gerne ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen – zumindest nach Meinung der “Bösen”. Sie wird bei ihren privaten Nachforschungen tatkräftig unterstützt von ihrem Opa Jah (Ex-Polizist), ihrem Bruder Arny (ein Bodybuilder mit einem weichen Herz: “Jumbojet mit dem Gemüt einer Taube”), ihrer leider meist etwas verwirrten und sehr tierlieben Mutter Jitmanat (genannt “Mair”) und ihrem zweiten Bruder Somkiet, der inzwischen zu ihrer Schwester Sissi wurde. Im zweiten Band der Reihe bekommt es Jimm gleich mit zwei spannenden Fällen zu tun. Erst einmal findet sie einen abgetrennten Kopf, der am Strand angespült wurde. Und dann fragt sie sich außerdem noch, welches Geheimnis die beiden seltsamen Frauen verbergen, die momentan ihre einzigen Gäste im “Gulf Bay Lovely Resort” (der heruntergekommenen Ferienanlage, die Mair in Band 1 überraschend gekauft hat) sind. Der einsame Kopf führt Jimm auf eine Spur, die nicht nur zu einem einzigen Verbrechen führt, sondern zu einer ganzen Reihe davon – und alles hat mit illegalen Arbeitern aus dem benachbarten Birma zu tun. Leider stecken auch einige Uniformträger ganz tief in der Sache drin und es wird wieder einmal richtig gefährlich für Jimm … Meine Meinung: Diese Reihe gehört zu meinen Favoriten, weil hier einfach alles stimmt: die perfekte Mischung aus Spannung, Herz, Humor und Insiderwissen. Der Autor lebt selbst in der Gegend, über die er hier schreibt – und das merkt man auch sehr oft. Er spricht ganz nebenbei Probleme an, die in der Region herrschen, wie z. B. die vielen herrenlosen Hunde und wie mit ihnen meist umgegangen wird. Aber manche Dinge macht er auch zum Hauptthema, wie in diesem Buch die furchtbaren Bedingungen, unter denen (illegale) Einwanderer aus dem Nachbarland Birma leiden müssen. Außerdem spielt auch der Monsun und seine Folgen eine nicht unerhebliche Rolle. All das erzählt uns Colin Cotterill sehr eindrucksvoll und anschaulich, so dass man den stinkenden Müll am Strand beinahe riechen kann. Jimm und ihre Familie sind mir schon im ersten Band total ans Herz gewachsen. Sie sind allesamt etwas schräg drauf, aber dabei absolut liebenswürdig und einzigartig. Mair vergrößert wieder ihre Schar der geretteten Tiere – notfalls auch mittels Diebstahl, wenn es nötig ist. Jimm wächst fast über sich hinaus und begibt sich auf eine extrem gefährliche Mission, die zu allem Überfluss auch noch auf dem Meer ihren Höhepunkt findet. Arny wird von schlimmen Selbstzweifeln geplagt und auch er mutiert zum Helden, wenn auch nicht ganz uneigennützig. Opa Jah springt über seinen Schatten und kooperiert mit Menschen, die er eigentlich nicht mag (was praktisch fast auf jeden zutrifft, der nicht zur Familie gehört). Und sogar Sissi verlässt endlich den heimischen Computer, um gemeinsam mit ihren Lieben für die gute Sache zu kämpfen. Natürlich ist auch Lieutenant Chompu wieder mit von der Partie, für mich gehört er praktisch schon fast zur Familie. Die Story ist super durchdacht und bietet fesselnde Spannung und beste Unterhaltung bis zur letzten Seite. Beide Fälle werden gelöst und mit viel Einfallsreichtum und ungewöhnlichen Methoden zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Am Ende wird noch ein anderes, großes Geheimnis gelüftet, was ich persönlich sehr lustig fand. Jetzt freue ich mich schon sehr auf Band 3, der schon lesebereit liegt. Fazit: Eine geniale Krimireihe mit sympathisch-skurrilen Charakteren, viel Humor, Herz und Verstand! Unbedingt lesen!

    Mehr
  • Eine schräge Kriminalgeschichte aus Thailand

    Ein Kopf macht noch keine Leiche
    Corsicana

    Corsicana

    01. October 2015 um 10:58

    Die "Dr. Siri" Bücher von Colin Cotterill über einen pensionierten Arzt aus Laos, der sein Leben lang für den Kommunismus gekämpft hat (allerdings wohl eher aus Liebe zu seiner verstorbenen Frau) und dann, als der Kommunismus kommt, zum einzigen Pathologen des Landes ernannt wird - diese Bücher liebe ich sehr. Hintergründiger Humor, etwas skurrile Kriminalfälle und viel Lokalkolorit.  Deshalb war ich sehr sehr gespannt auf die neuen Thailand-Krimis von Colin Cotterill, die in der Gegend von Chumpon spielen. Und da ich vor 3 Jahren in Chumpon war und die Gegend dort sehr schön und authentisch fand, war ich um so gespannter. Und habe mir (leider..) direkt zwei Bücher gekauft. Angefangen habe ich dann zufälligerweise mit dem zweiten Band - ich habe aber ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass der erste Band besser ist. Aber vielleicht gewöhnt man sich... Es geht um eine ehemalige Kriminalreporterin, Jimm Juree, die ihrer Mutter zuliebe ihren guten Job im recht modernen Chang Mai im Norden von Thailand aufgegeben hat, um in der Gegend von Chumpon in einem heruntergekommenen Motel zu arbeiten. Und natürlich stolpert sie dann doch wieder in Kriminalfälle. So weit - so gut. Aber für mich stimmt die Balance zwischen Humor und Gesellschaftskritik und Spannung in diesem Roman nicht. Die Protagonisten sind mir zu schräg - um nicht zu sagen durchgeknallt - und zwar eigentlich alle. Alle wirken wir Stereotypen, wirklichen Zugang bekommt man als Leser nicht. Und dadurch wirkte das alles auch wenig Humorvoll. Und so sehr spannend fand ich es auch nicht, dazu war mir persönlich  die Einbindung der digitalen, multimedialen Welt zu sehr gewollt und konstruiert. Und leider ging das eigentlich kritische Thema, nämlich die schwierige Situation der Birmanen in Thailand, dadurch fast unter. Und zusätzlich noch auf die Unruhen in Thailand und auf die Rolle der königlichen Familie, das hat das ganze überfrachtet. Also alles in allem für mich eine ziemliche Enttäuschung. Sobald ich einmal nichts zu tun habe, lese ich mal den ersten Band. Aber ich glaube, das wars dann.

    Mehr
  • Witzig und kritisch...

    Ein Kopf macht noch keine Leiche
    Felan

    Felan

    25. April 2015 um 13:32

    Meine Rezension: Auch mit zweitem Band der thailändischen Krimiserie überzeugte mich der Autor wieder mit seinem Schreibstil. Die Geschichte liest sich flüssig und man legt das Buch nur ungern aus der Hand. Die Überschriften sind falsche Liedzitate und obwohl es bei mir nicht immer direkt Klick gemacht hat fand ich das mal eine lustige Idee. Auch das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Es passt wirklich sehr gut zu dem Buch. Innerhalb der Bücher gibt es einige aufeinander aufbauende Elemente, aber da viele Dinge noch einmal erklärt wurden müssen die Bücher nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Dieses Buch war noch um einiges Facettenreicher als sein Vorgänger. Einerseits bringt es einem immer wieder zum Lachen. Der Wortwitz der Hauptprotagonisten ist total erfrischend und ich musste ständig inne halten um die witzigen Stellen meinem Freund vor zu lesen. Die Figuren des Buches sind liebevoll skurril gestaltet und mit ihren ganzen Ecken und Kanten wachsen sie einem sehr schnell ans Herz. Ich liebe Jimm Juree. Sie ist eine großartige Hauptperson. Ich liebe ihre unglaubliche sympathische taffe Art. Obwohl das Buch mit viel Humor glänzt wird es an einigen Stellen sehr Gesellschafts- und Sozialkritisch. Ich hatte mich bisher noch nicht wirklich mit der thailändischen Gesellschaft und Kultur auseinander gesetzt, aber das Buch verleitet dazu einige Dinge noch nach zu schlagen und sich auch ein bisschen zu informieren. Es regt also zum Nachdenken und Hinterfragen an. Und dann ist es natürlich auch immer noch ein Krimi. Schließlich gibt es hier immer noch eine Leiche, auch wenn von dieser erst einmal der Rest gefunden werden muss. Die Ermittlungen verlaufen wie auch schon im voran gegangenen Buch etwas ruhiger, aber auch dieses Mal gibt es wieder zwei Fälle, welche Jimm Juree beschäftigen. Neben dem Mord gibt auch noch ein anderes Geheimnisse, welche gelüftet werden müssen…schließlich sind da auch noch diese seltsamen „Gäste“, welche nicht ab reisen wollen und das wo Niemand freiwillig Gast bei Jimms Familie sein will. Fazit: Wer rasante Verfolgungsjagten und wildes Blutvergießen erwartet ist auch dieses Mal im falschen Buch. Hier steht eher die Ermittlung im Vordergrund. Wer also gern amüsiert schmunzelt und Lust darauf hat sich wie ein Fährtenhund auf die Spur nach einem Mörder zu machen ist bei diesem Buch genau richtig. Ich fand es wie seinen Vorgänger großartig und freu mich schon auf den dritten Band. 

    Mehr
  • Genau hingeschaut!

    Ein Kopf macht noch keine Leiche
    Arun

    Arun

    Ein Kopf macht noch keine Leiche von Colin Cotterill Ein Kriminalroman aus Thailand mit Humor Zum Inhalt. Eine aus Chiang Mai – Nordthailand stammende Familie lebt nun in der Nähe von Chumpong – Südthailand etwa 1100 Kilometer von ihrer alten Heimat entfernt. Dort betreibt sie eine heruntergekommene Hotelanlage in einem kleinen Küstenort. Stelle mal kurz die etwas schrullige Familie vor. Opa „Jah“ – ein ehemaliger Verkehrspolizist der durch seine Ehrlichkeit den Sprung in höhere Dienstgrade verpasst hat. Man könnte ihn als lebendes Handbuch der Bagatelldelikte bezeichnen.Gute Sprüche und überraschende Ideen hat er immer in der Hinterhand. Mutter „Mair“ - die Chefin der Familie, schon seit Jahren überfordern sie Zahlen und Namen, sie hat einen Hang peinliche Anekdoten zu erzählen. Tochter - Jimm Juree unsere Hauptdarstellerin, 34 Jahre alt ehemalige Kriminalreporterin bei der „Chiang Mai Mail“ leidet ein wenig in der neuen Umgebung. Durch die Vermittlung ihrer Schwester testet sie gegen Entgelt ein neues Antidepressiva einer Pharmafirma, dabei treten ungeahnte Nebenwirkungen in Bezug auf ihre Libido auf. Sohn Arny – Ein Bodybuilder mit einem Körper erster Güte, vom Typ her aber eher naiv und ängstlich. Seine Freundin ist auch Bodybuilderin, sie ist ungefähr der Jahrgang seiner Mutter. Dann gibt es noch eine ältere „Schwester“ Sissi die woanders lebt, diese wurde als Mann geboren fühlte sich aber im falschen Körper und wird nun nach ihrer Operation als Frau angesehen. Sie ist Computerspezialistin mit guten Verbindungen und Kontakten. Jimm unternimmt mit ihren Hunden einen Strandspaziergang, dabei finden die Tiere den Kopf eines Menschen. Der Instinkt der ehemaligen Kriminalreporterin erwacht. Was es mit dem Kopf auf sich hat, wird im Laufe der Geschichte erklärt. Daneben gibt es noch einen zweiten Fall bei dem eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter auf der Flucht sind und zufälligerweise im Hotel der skurrilen Familie absteigen.     Meine Meinung. Eine höchst vergnügliche Geschichte von einem Autor, der Land und Leute bestens kennt. Viele Eigenschaften der Kultur, des Zusammenlebens, der Sozialstrukturen und der Gesellschaft werden auf eine lockere Weise angesprochen und in die Story eingearbeitet. Leute, die schon öfters in Thailand waren werden, einen hohen Wiedererkennungswert finden, für andere, die das Land noch nicht kennen wird, wahrscheinlich einiges an interessanten Infos herüberkommen. Warum nur vier anstatt fünf Sternen? Die Auflösung des Kriminalfalles mit dem Kopf hat mich nicht vollkommen überzeugt. Würde aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen. Habe entdeckt dies ist bereits der 2. Fall aus der Reihe, hatte aber keine Probleme in die Handlung zu kommen ohne Band 1 gelesen zu haben. Der Titel von Band 1 „Der Tote trägt Hut“

    Mehr
    • 15
    Arun

    Arun

    19. September 2014 um 13:35